Ein rundherum tolles Motorrad
28.01.2002
Pro:
gut für Anfänger und Frauen
Kontra:
für große Leute nicht geeignet, da die Beine nicht untergebracht werden können
Empfehlenswert:
Ja
 Bikerfee
Über sich:
Siehe unter Alles über mich!
Mitglied seit:28.01.2002
Erfahrungsberichte:1
Vertrauende:6
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Vor einiger Zeit haben ich und mein Mann entschlossen, dass wir uns ein Motorrad kaufen. Zuerst hat mein Mann sich eins gekauft, doch dann war ich so fasziniert von dem motoradfahren, dass ich auch einen Motorradführerschein machte, und mir nach reiflicher Überlegung eine Kawasaki GPZ 500 S aus dem Baujahr 1996 gekauft. Dieses Modell sprach mich besonders an, weil es leicht zu handhaben ist, ganz besonders für Anfänger und Frauen die klein und nicht so kräftig gebaut sind. Mittlerweile habe ich mich zu einem richtigem Moteorradfan entwickelt.
Kawasaki GPZ 500 S ================ Dieses Motorrad hat eine Gesamtlänge von 2,12 m und eine Breite von 67,5 cm, und ist somit relativ klein gehalten. Die Höhe beträgt 1,16 m und die Sitzbankhöhe 77,7 cm. Der Radstand ist 1,44 m und das Motorrad hat eine Bodenfreiheit von 120mm. Auch wiegt dieses Motorad nicht sehr viel. Das Gesamt Leergewicht ist 190 kg und die Gewichtsverteilung auf die Räder ist optimal. Auf dem Vorderrad sind 89 kg des Gesamtgewichtes gestützt. Auf dem Hinterrad befinden sich 101 kg. Mit einem Tankvolumen von 18 l ist man lange bedient.
Die Kawasaki GPZ 500 S ist ein 4-Takter mit 2 Zylindern. Sie hat 2 oben liegende Nockenwellen. Der Hubraum beträgt 495 cm^3. Das Motorrad ist Serienmäßig auf 34 PS gedrosselt, da dies die maximale PS Zahl für Anfänger unter 25 Jahren ist. Man kann die Drosselung aber entfernen lassen, und so kommt man auf eine maximale PS Zahl von entweder 50 oder 60 PS. Meine Kawasaki hat 60 PS im ungedrosseltem Zustand. Die Kawasaki hat 20 kW bei 8500 Umdrehungen in der Minute. Das Drehmoment bei dieser Maschine liegt bei 29,4 nanometer bei 4300 Umdrehungen in der Minute. Der Starter besteht aus einem Elektroanlasser und die Zündung ist eine Transistorzünung. Als Zündkerze kann eine NGK DR8ES oder eine ND X27ESR-U verwendet werden. Die Maschine zündet sehr schnell und meistens auch sofort. Sogar wenn die Maschine einmal etwas länger gestanden hat kann man sie schnell wieder einschalten. Die Zündfolge ist 1-2 und die Zündnummern sind links (1) und rechts (2).
Der Vergaser sind zwei Keihin CVK34.. Das Schmiersystem ist eine Druckumlaufschmierung und schmiert einfach perfekt. Das Motoröl ist von der Sorte SE oder SF SAE 10 W 40, 10 W 50, 20 W 40 oder 20 W 50 und das Motorrad fasst davon etwa 3,4 l. Das Getriebe ist ein 6 Gang klauengeschaltetes Gtetriebe, was die Zahnräder im ständigem Griff hat. Die Primärübersetzung ist eine Kette und hat eine Übersetzung von 2,652 ( 61/ 23 ). Im ersten Gang hat die Kawasaki GPZ 500 S eine Übersetzung von 2,571 ( 36/14 ). Dies läuft dann abwärts bis in den sechsten Gang, wo das Motorrad eine Übersetzung von 0,861 ( 23/27 ) hat. Der Radantrieb ist eine Antriebskette mit einem Nachlaufwinkel von 27,5 ° und der Nachlauf beträgt 89 mm.
Das Vorderrad ist Schlauchlos, und hat eine Größe von 100/90- 16 63 H. Die Vorderradfederung ist Gabellos und hat 140 mm. Die Bremsung Vorne ist eine einfache Scheibenbremse. Das Hinterrad ist ebenfalls Schlauchlos, und hat eine Größe von 120/90- 16 63 H. Die Hinterradfederung ist eine Unitrak- Schwinge und hat 100 mm. Die Bremse hinten ist eine Trommelbremse, und bietet perfektes abbremsen ohne zu stocken.
Die Batterie der Kawasaki GPZ 500 S ist eine 12 V 14 Ah. Die Scheinwerfer sind Asymetrisch und die Glühlampe ist eine 12 V 60/ 55 W ( H4 ). Das Bremslicht ist ein 12 V 5/ 21. Die Lichtmaschine ist vom Typ Drehstrom und hat eine Nennleistung von 17 Amper bei 6000 Umdrehungen in der Minute. Der Spannungsregler ist vom Typ Kurzschlissausführung, und bietet perfekte Sicherheit. Fazit =====
Für mich ist dieses Motorrad einfach perfekt. Ich habe es jetzt etwa 1 Jahr, und bin sehr zufrieden. Ich mache hierbei beihnahe alles selber, wenn etwas einfaches kaputtgeht, und mein Mann hilft mir dann, den er hat sehr viel Ahnung von seiner, wie von meiner Maschine. Dieses Motorrad ist einfach zu reparieren, nd es gibt auch ein Reparaturbuch, in dem man bei Problemfällen blättern kann. Dann ist das Problem schnell gelöst. Die Kawasaki GPZ 500 S eignet sich hervorragend als Anfäner- oder Frauenmotorrad, denn es ist relativ klein und leicht. Man kann es perfekt steuern, und in mancher Hinsicht ist sie sogar besser als die BMW K 100 RT von meinem Mann. Ich kann dieses Motorrad nur empfehlen. Grüße
Bikerfee
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03.04.2006 20:56
Danke. Hat mir einiges beantwortet
29.03.2003 03:30
hm... konstruktive Kritik ist wichtig wie ich finde(*g*), daher möchte ich sagen:die gesamten Eigenschaften technischer Natur lassen sich auf der Herstellerseite nachlesen, aus dem Grunde lohnt es sich nicht, diese aufzuführen, viel interessanter wäre für mich als Anfänger mal gewesen, was für konkrete Erfahrungen mit dem Motorrrad gemacht wurden. Gute Beispiele dazu findet man in der Berichtreihe über die Honda Varadero 125. Da wird oft vom Fahrgefühl, der Stabilität usw. gesprochen. Aber immerhin zeigt die Länge des Berichts, dass da jemand willig ist ausführlich zu schreiben.Das isn guter Ansatz. olé
20.02.2003 22:30
Na dann immer gute Fahrt. Schaut doch mal im Allgäu vorbei. Ich weiß eine ganze Menge besonders schöner Motorradstrecken mit wenig Verkehr und guten Einkehrmöglichkeiten. Gruß vom uwbiker Claus