Produktbewertung des Autors:
| Pro: |
super bequem,bärenstark und robust |
| Kontra: |
keine große schräglage |
| Kompletter Erfahrungsbericht |
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Hallo an alle interessierten Leser,
ich fahre jetzt die VN1500Classic seit 1997 und habe so ungefähr 30000km damit zurückgelegt. Die Erfahrungen sind durchaus gemischt aber für mich persönlich muß ich sagen, daß ich damit das richtige Motorrad gefunden habe! Aber vielleicht von Anfang an...
Nach einigen Touren im Herbst 97 bin ich im Frühjahr 1998 zu einer 2-wöchigen Tour in die Alpen aufgebrochen. Das war mein erster Urlaub mit dem Motorrad und ich mußte feststellen, daß man nach einer Eingewöhnungszeit in fast jeder Kurve mit der Trittbrettern über den Boden kratzt. Das ist aber kein großes Problem, die Trittbretter klappen hoch. Ihr solltet allerdings vorsichtig sein denn irgendwann ist Ende mit dem Klappen und kurz davor setzt auch die Schaltwippe auf, die unter dem linken Trittbrett durchgeführt ist. Man kann daher durchaus einigermaßen flott auch durch kleine Paßstraßen kurven um kommt wegen des hohen Drehmoments des 2-Zylinders auch gut wieder aus den Kurven raus.
Ich habe allerdings bei dieser Tour laufend Fehlzündungen vor allem in großen Höhen gehabt. Hier hat sich später rausgestellt, daß es einen Rückruf gibt, bei dem irgendwas am Vergaser umgebastelt wird (2 Tage Zeitaufwand in der Werkstatt). Bei den Alpentouren der folgenden Jahre trat dieses Problem dann nicht mehr auf. Zu Rückrufen sei auch noch ein Getriebeproblem erwähnt was zum Blockieren des Getrebes während der Fahrt führen kann. Auch das wurde im Rahmen einer Rückrufaktion überprüft und ggf. behoben. Ansonsten gab es nur die planmäßigen Werkstattaufenthalt für die Inspektionen ohne besondere Ereignisse (die Kawa-Inspektionen sind allerdings nicht ganz billig). Wenn ir Euch also für eine gebrauchte Maschine interessiert dann überprüft, ob beide Rückrufe durchgeführt wurden.
Ich habe mittlerweile einige Reisen in den Alpen- und Mittelmeerraum hinter mir und kann sagen, daß die VN1500 als Reisemotorrad gut geeignet ist. Ich benutze die großen Lederpacktaschen aus dem Originalzubehör und hatte hier noch nie Probleme mit eindringendem Wasser o.ä.. Die Vernietung an den Stellen, wo die Befestigung am Motorrad erfolgt mußte aber schon erneuert werden (kein Problem für einen guten Schuhmacher :-) Der Rücksitz ist mittlerweile runter und ein kleiner Gepäckträger ist montiert, hier lässt sich sehr gut z.B. der Louis Reisebag befestigen und die Fuhre ist fertig für die Reise.
Die Scheibe von Kawa die montiert ist, schützt den Oberkörper recht gut vor Wind, wer aber gerne gerne mit Jethelm fährt der sollte sich trotzdem das Lächeln verkneifen, die Fliegen finden zumindest bei der für Deutschland zugelassenen kleineren Scheibe den Weg auf die Zähne. Der Nachteil bei den Scheiben ist eine extreme Pendelneigung bei höheren Geschwindigkeiten (bei mir so ab 140 auf der Autobahn und das Moped kann ja eigentlich 175km/h). Mehr als 150 ist nicht fahrbar (Ströungsabriss)!
Optisch ganz nett ist der Sturzbügel, den es original oder von Zubehörherstellern gibt. Ich hab die FiveStar-Version montiert, kann aber mangels Sturz (toi toi toi) nboch nicht sagen obs dann auch wirklich was nützt. Nur soviel... bei langen Autobahntouren in den Süden kann man wunderbar die Beine ablegen und so die Sitzposition variieren!
Der letzte Umbau den ich gemacht habe war ein breiterer Lenker (LSL12), der die sowieso schon gigantische Optik des Motorrads recht gut unterstreicht. Ich muß allerdings zugeben, daß die Rückenprobleme nach längeren Touren zunehmen und empfehle daher doch eher, den Original-Lenker draufzulassen. Das könnte allerdings auch an meinem fortschreitenden Alter liegen :-)
Noch kurz etwas zum Verbrauch... der echt kleine Tank ermöglicht Reichweiten so um max. 200km, dann ist man aber schon fast mit der Reserve am Ende. Der Verbrauch liegt selten unter 7 Litern, daher ist auf der Autobahn min. jede 2. Tankstelle die meine. Die Reichweite ist aber auch in Italien und Frankreich ausreichend, um rechtzeitig die nächste Tankstelle zu finden.
Damit die Joghurtbecher-Fraktion nicht in lautes Gröhlen ausbricht... ich habe von 1998 bis 2000 zusätzlich eine Honda VFR gehabt (aus ein Klasse Motorrad), habe die aber wieder verkauft weil ich pro Jahr mit der Honda 400 und mit der Kwaw 4000 km gefahren bin. Damit will ich nur sagen, daß mir ganz persönlich die sportlichen Motorräder nicht so liegen, die Entscheidung muß aber jeder für sich selber fällen.
Wichtigste techn. Daten:
V2-Motor mit 1471cc
Leistung 47 kW bei 4700 1/min
Leergewicht satte 310 kg ohne Zubehör
Zul. Gesamtgewicht 495 kg also Platz für ne Menge Chrom
Max. Geschwindigkeit 175km/h
Es gibt EInschränkungen bei den Einsetzbaren Reifen (nur Bridgestone Exedra oder Dunlop)
Danke für das Interesse und allzeit gute Fahrt auf zwei oder vier Rädern wünscht Ihnen Steffen.
| weitere Erfahrungsberichte |
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Nun wurde der Vergaser neu Mo ...
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sehr hilfreich
13.07.2000
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VN1500 Classic - das Sorgenkind
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Clintwood
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sehr hilfreich
18.07.2000
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1500Classic/Vergasertyp
Bewertung für Kawasaki VN 1500 Classic Fi von
BigBucks
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13.02.2000
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Nichts für Leichtgewichte!
Bewertung für Kawasaki VN 1500 Classic Fi von
detour
Pro: kräftig, massiv, gute Fahreigenschaften
Kontra: nicht unbedingt für leichtgewichtige Fahrer
Das ist der erste Eindruck, den man Anblick dieses Motorrades hat. 300 Kg Gewicht (pardon - Eigenmasse) sind nun einmal nichts für zarte oder leichtgewichtige Biker (die Damen mögen es mir verzeihen). Der Vorteil des Gewichts ist allerdings, dass dadurch ...
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01.05.2000
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VN 15 edles Teil
Bewertung für Kawasaki VN 1500 Classic Fi von
dnight9261
Pro: Auffalend
Kontra: Sprit und oel verbrauch
Habe seit 4 Jahren eine Kawasaki Vn15 habe sie im laufe der zeit komplett umgebaut tiefergelegt 3cm neuer fender (eigenbau)200er Schlappen gabel reckung 5% apehänger 45 hoch 92 breit komplett neue lakierung
jetzt steht sie so da wie ich sie wollte das fe ...
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24.03.2000
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