Kelwitts Stern
"Im Idealfall treffen Mythos und Zukunftsbild in einer Geschichte zusammen, und die ist auch noch spannend zu lesen. So wie bei Andreas Eschbach."
Titus Arnu, Süddeutsche Zeitung
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Inhalt:
Auf ... Bericht lesen
beim Schreiben zu langweilen und mit jedem neuen Roman den Erwartungen der Leser zu entsprechen? Jedenfalls ist bei ihm nur eine Sache sicher: Er wird nie das gleiche Buch zweimal schreiben. Entsprechend ist es leicht irreführend, auf das Titelbild seines neuesten Werkes "Autor des Bestsellers Das Jesus Video" zu drucken. Kelwitts Stern hat nichts gemeinsam mit jenem umfangreichen Verfolgungs-Thriller, der dem Autor Bestseller-Status beschert hat. Mit geradezu traumwandlerischer Sicherheit begeht Andreas Eschbach kommerziellen Selbstmord und veröffentlicht -- ein Jugendbuch. Kelwitt ist ein Jombuuraner. Er wächst auf einem fernen Planeten auf, der in der Nähe des Zentrums unserer Milchstraße liegt, aber das ist eigentlich nicht weiter von Bedeutung. Wichtig ist, dass jeder neugeborene Jombuuraner einen Stern geschenkt bekommt, und Kelwitt erhält unsere Sonne. Da es in manchen jombuuranischen Kreisen für sinnvoll gehalten wird, auf Orakelfahrt zu gehen, den eigenen Stern kennen zu lernen, macht sich auch Kelwitt auf den Weg und muss auf der Schwäbischen Alb notlanden. Ausgerechnet. Dort lernt Kelwitt nicht nur die versammelte Familie Mattek kennen, die sich -- nach anfänglicher Zurückhaltung, schließlich hat man nicht allzu oft einen Außerirdischen zu Gast -- rührend um ihn kümmert, nein, er wird auch noch von einem dezidiert schwachsinnigen ("Mein Name ist Hase, Hermann Hase") Agenten des Bundesnachrichtendienstes verfolgt. Gegen Ende stellt sich dann heraus, dass er die irdische Atmosphäre doch nicht so gut verträgt wie anfänglich gedacht und dann wird alles zu einem Wettrennen gegen die Zeit. Wird sein Mutterschiff noch rechtzeitig landen? Wird die nymphomanische Mattek-Tochter über ihn herfallen? Es ist nicht ganz angemessen, dem Autor von Die Haarteppichknüpfer mangelnden Einfallsreichtum bei der Wahl seiner Stoffe vorzuwerfen. Die Frage sei jedoch erlaubt, ob es nötig war, "E.T." auf die Schwäbische Alb zu verlegen. Andreas Eschbach kann erzählen, keine Frage, und diese Fähigkeit lässt ihn auch bei diesem Buch nicht völlig im Stich. Aber so voraussehbar und albern hätte es trotzdem nicht werden müssen. Sehr schade. --Felix Darwin
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Erfahrungsbericht von Tiriki über Kelwitts Stern / Eschbach, Andreas 4. Oktober 2005
Produktbewertung des Autors:
Niveau:
leichte Kost
Unterhaltungswert:
sehr hoch
Spannung:
durchschnittlich spannend
Humor:
sehr humorvoll
Aufmachung:
schön
Pro:
sehr humorvoll, leicht und flüssig zu lesen
Kontra:
hart an der Grenze zur Übertreibung
Empfehlenswert?
ja
Kompletter Erfahrungsbericht
Kelwitts Stern
"Im Idealfall treffen Mythos und Zukunftsbild in einer Geschichte zusammen, und die ist auch noch spannend zu lesen. So wie bei Andreas Eschbach." Titus Arnu, Süddeutsche Zeitung
Inhalt: Auf dem Planeten Jombuur ist es Sitte, dass jeder Neugeborene einen eigenen Stern geschenkt bekommt. Kelwitt, unserm jungen, jombuuranischen Protagonist, wurde von seinen "Brütern" (so etwas wie Eltern) die Erde geschenkt und gegen deren Willen, möchte der wissensdurstige Kelwitt seinen "Stern" besuchen. Orakelfahrt, wird das genannt, denn die Eigenschaften des Sterns geben, so heißt es auf Jombuur, Hinweise auf die Zukunft des Sternenbesitzers. Also macht sich Kelwitt, der die Weltraumfahrer seines Volkes sehr bewundert, mit einem Orakelbuch auf den Weg zur Erde. Zur Seite bekommt er einen "Spangencomputer" gestellt, der auf seinem Rücken befestigt und an sein Nervensystem angeschlossen, Kelwitt mit Rat und Tat zur Seite steht. Die beiden werden in einer kleinen Flugkapsel in Sichtweite der Erde ausgesetzt und sollen, so ist der Plan, nach einigen Tagen wieder abgeholt werden. Kelwitt jedoch ist hellauf begeistert und möchte unbedingt näher an seinen "Stern", bzw. Planeten. Tik, dem besagten Computer, gelingt es daraufhin nicht, zu verhindern, dass Kelwitt zu übermütig wird und so stürzt Kelwitt über Süddeutschland ab. Bei seiner Bruchlandung, mitten in einem Heuschober, verursacht er unter den Bewohnern des verschlafenen Dörfchens große Verwirrung. Auch ein deutscher Geheimdienstangestellter ist schon auf dem Weg. Doch Kelwitt hat Glück im Unglück, denn er wird von Vater und Tochter Mattek gefunden und lebt bei deren Familie zunächst in Sicherheit. Doch diese trügerische Sicherheit währt nicht lange, denn schon seit seinem Eintritt in die Atmosphäre sind zwei Geheimdienste hinter ihm her…
Kelwitt Der junge Jombuuraner ist neugierig und voller Tatendrang. Auf seiner Orakelreise stürzt er auf die Erde und setzt dort deutsche, wie amerikanische Geheimdienste auf ihn an. Bei Matteks fühlt er sich zwar wohl, aber er hat Mühe, die seltsamen Erdenbewohner zu verstehen. Dinge wie tägliche Mahlzeiten, weiche Sitze oder Sex sind ihm völlig unbekannt und verwirren ihn. Nach und nach findet er sich zwar zurecht, doch aufgrund seiner Anatomie kann er nicht auf der Erde bleiben.
Sabrina Mattek Die missratene Tochter der Matteks ist schon von mehreren Internaten geflogen und eine regelrechte Nymphomanin. Sie selbst sagt zu letzterem Vorwurf, sie "hätte auf dem Internat nichts besseres zu tun gehabt" und auch Kelwitt ist zunächst vor ihr nicht sicher. Alles in allem ist Sabrina aber durchaus sympathisch. Sie hilft Kelwitt sich zurecht zu finden und setzt, als es Ernst wird, alles für ihn auf Siel.
Nora Mattek In der stillen Hausfrau steckt mehr, als der Leser zu Anfang denkt. Sie war in ihrer Jugend in einer ominösen Sekte, deren Führer Selbstmord begingen und als Kelwitt auftaucht, holen Nora Mattek diese, verdrängten Erinnerungen immer mehr ein.
Wolfgang Mattek Er ist Besitzer einer Feuerwerksfabrik und gerade, vor dem anstehenden Jahrhundertwechsel (Silvester 2000) hat er alle Hände voll zu tun. Eigentlich will er ein ruhiges, beschauliches Leben führen, aber als Kelwitt kommt ist es mit der Ruhe vorbei.
Thilo Mattek Auch Thilo, mitten in der Pubertät, ist in den Augen seiner Eltern nicht unbedingt gut geraten. Grund dafür, er liebt eine mindestens 20 Jahre ältere Frau, die in einem Wohnwagen lebt und Wahrsagerin ist.
Natürlich gibt es noch mehr interessante Persönlichkeiten, z.B. einen deutschen Geheimagent, den keiner für voll nimmt, einen Arzt, der unbedingt ins Fernsehen möchte und eine Wahrsagerin, die das nahe Ende prophezeit. Dieser bunte Mix regt oft zum Lächeln an und die einzelnen Charaktere sind dennoch nicht überzeichnet.
Bewertung: Zunächst wird Leser mitten ins Geschehen auf den Planeten Jombuur gesetzt und hat Mühe, sich zu Recht zu finden. Namen, Gegenstände, Sitten und Gebräuche werden nicht erläutert, man braucht wirklich ein wenig, um manches zu verstehen. Ob das nun negativ oder positiv ist, muss jeder selbst wissen. Mir hat es zwar einiges an Konzentration abverlangt, doch als störend, habe ich es nicht unbedingt empfunden, denn durch die Augen Kelwitts dessen eigene Welt zu sehen gefiel mir besser, als bestimmte Dinge vom Autor direkt erläutert zu bekommen. Auch, dass die Idee alt ist (bestes Beispiel ET) hat mich nicht gestört. Das Thema ist zwar aufgegriffen, wird aber ganz anders behandelt. Besonders gut gefallen hat mir der Schreibstil. Locker, flockig, ließt sich Seite um Seite. Sowohl der leichte Sarkasmus, als auch die vollkommen verschiedenen Charaktere lassen einen des Öfteren schmunzeln. Dass so viele unterschiedliche Charaktere beschrieben werden, ist wieder ein großes Plus für mich, auch wenn der Autor sich mit der Verrücktheit der einzelnen Personen eine Gratwanderung zwischen Unterhaltung und Übertreibung unternimmt. Dennoch, durch eben diese Charaktere, die unterschiedlicher kaum sein könnten, wird Abwechslung geschaffen und der Leser erfährt viele kleine, amüsante Geschichten. Später bekommen dann alle irgendwie mit Kelwitt zu tun, dadurch wird dieser sehr facettenreicher beschrieben. Kommen wird zu Kelwitt. Ich mochte ihn von der ersten Seite an. Er ist einfach süß. Ich kann gar nicht genau fest machen, warum ich ihn so mag. Er ist wie ein großes Kind, das die Erde entdeckt und die Wortwechsel mit Tik, seinem Spanngencomputer, der auf der Erde Kelwitts Dolmetscher ist (Jomburaner "sprechen" im Ultraschallbereich), sind witzig und aufschlussreich. Kelwitt, der einem Delphin ähnelt, ist gut beschrieben und auch ohne Zeichnungen, kann man ihn sich gut vorstellen. Der Außerirdischer Kelwitt wird nach und nach zu einem Wesen wie du und ich und das ist für mich, auch im Vergleich zu ET, das größte PLUS dieses Buches. Es ist, als bekäme man einen Spiegel vorgehalten, denn man sieht sich selbst, den Menschen, plötzlich aus einer völlig anderen Perspektive und nach und nach wundert man sich mit Kelwitt über Dinge, die einem bisher ganz selbstverständlich vorgekommen sind. Diese Dinge sind, was dem Autor sehr gut gelungen ist, so beschrieben, dass man selbst über sich lachen kann. Kelwitt, der immer einen Grund für eine Handlung braucht, kommentiert einfach alles und man hinterfragt auf einmal die alltäglichsten Sachen. Aber auch der nötige Ernst geht nie verloren. Einmal z.B. bemerkt Kelwitt sehr traurig, dass die Menschen ihre Umwelt nicht achten und sie zerstören. Dies bleibt aber völlig unkommentiert und so ist es jedem Leser selbst überlassen, sich Gedanken darüber zu machen. Interessant sind auch die "kleinen Rätsel", die immer dann vorkommen, wenn Kelwitt sich zu recht zu finden versucht. So entdeckt er z.B., dass die Erdenbewohner längliche, braune Stangen essen, die mit Kristallen versehen sind oder dass ein menschliches Auge eine klare Flüssigkeit absondert, um das Gefühl "Trauer" auszudrücken. Fast etwas zu ausführlich aber immer wieder lustig, ist Kelwitts Werbesprachproblem. Um die Sprache der Erdbewohner zu lernen, musste Tik nämlich nur genug Sprachbeispiele geliefert bekommen, die Kelwitt zunächst allesamt aus dem Werbefernsehen nahm. Ein weiteres großes Plus ist die Authenzität des Buches. Denn es spielt weder weit weg in den USA, noch sind die Handlungsstränge weit hergeholt. Das Buch hätte auch bei unseren Nachbarn oder uns spielen können, und das zeichnet es aus. Mit der Taschenbuchausgabe war ich weitestgehend zufrieden, auch wenn mich das Titelbild zunächst etwas abgeschreckt hat und ich auch jetzt noch nicht so recht weiß, was man sich dabei gedacht hat. Der Klappentext ist ok, auch wenn der letzte Satz in die Irre führt. Denn, anders wie dort steht, hat Kelwitt nie wirklich mit der Liebe zu Sabrina zu kämpfen, da er nicht wirklich lieben kann.
1959 in Ulm geboren, studierte er zunächst Luft- und Raumfahrttechnik in Stuttgart und arbeitete dann als Softwareentwickler. Heute lebt und arbeitet er als freier Schriftsteller in der Bretagne. Für seinen ersten Roman "Die Haarteppichknüpfer" erhielt er 1996 den Literaturpreis des Science-Fiction Clubs Deutschlands. Bekannt wurde er vor allem mit "Das Jesus Video", welches auch schon verfilmt wurde. Weitere bekannte Romane sind "Eine Billionen Dollar"(2001), "Der letzte seiner Art"(2003) und der jetzt neu erschienene "Der Nobelpreis".
Fazit: Mir hat das Buch sehr gut gefallen. Es ist einfach und herrlich ironisch geschrieben und der Protagonist ist ab Seite 1 sehr sympathisch. Auch wenn man sich nicht für das Thema Außerirdische interessiert - wie ich - sollte man sich diesen kleinen "Schmankerl" nicht entgehen lassen.
Pro: interessant, spannend und humorvoll zugleich Kontra: man sollte sich für SF oder das Außerirdischen-Thema interessieren
Kelwitts Stern ist eines der Bücher, das ich mir vor einiger Zeit als Schnäppchen bei Jokers für 5,95 bestellt habe. Mich hatte dabei nicht nur der günstige Preis interessiert sondern natürlich auch der Inhalt, der auch kurz im Katalog und auf der Internetseite angegeben ist. Hier meine Meinung zu Kelwitts Stern von Andreas Eschbach.
AUSSEHEN
Kelwitts Stern ist ein gebundenes Buch. Der Umschlag selbst besteht aus einem ... ...diese Reise erlaubt. Denn der Kelwitts Stern liegt sehr weit weg von seinem Heimatplaneten und es wird viel Zeit vergehen, bis Kelwitt wieder zurückkehrt. Der Stern liegt am Rande der Milchstraße und es handelt sich dabei um unsere heimische Sonne. Und so macht sich Kelwitt, der noch nie seinen Planeten verlassen hatte und im Wasser lebt, auf die Reise zu unserer bzw. seiner Sonne.
Auf der Fahrt zu unserer Sonne begnet Kelwitt auch zum esten Mal ...
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Pro: interessante, skurrile und teilweise irrsinnig komische Geschichte / Eschbach ist ein großartiger Geschichtenerzähler / locker geschrieben, aber dennoch fesselnd Kontra: hier und da schießt die Story etwas über das Ziel hinaus und wirkt dann etwas zu abgedreht
...zu lesen...
[ KELWITTS STERN ]
Kelwitt ist ein junger Jombuuraner, auf humanoide Verhältnisse übertragen etwa im Teenageralter. Unschlüssig darüber, was er mit seinem Leben anfangen soll, entschließt er sich, zunächst einmal eine Orakelfahrt zu machen. Orakelfahrten sind ein alter jombuuranischer Brauch, nach dem man den Stern, der einem zu seiner Geburt geschenkt wurde, besucht, um herauszufinden, was er einem über seine eigene Zukunft verrät. ... ...in 7 oder 8 Tagen Kelwitts Mutterschiff vorbeikommt, um ihn abzuholen. Eine turbulente Woche steht den Matteks ins Haus... [ E.T. GOES SCHWABENLÄNDLE ]
"Kelwitts Stern" ist sicherlich ein Science Fiction-Roman, wenn auch ein eher untypischer. Die Figuren sind recht liebenswürdig und vor allem Kelwitt wirkt von Anfang an sympathisch. So sehr sich die meisten Menschen auch erschrecken, sobald sie ihn sehen, vor allem Frauen finden ihn schon kurze ...
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Pro: Sehr gute Perspektivenwechsel, sehr lustig und spannend Kontra: Ich warte noch auf die Fortsetzung ;-)
...einmal zu besuchen.
Bei Kelwitts Stern handelt es sich um einen Himmelskörper der nur allzu gut bekannt ist: unsere Sonne. Der junge Jombuuraner macht sich also auf den Weg zu seinem Stern, er wird von einem Raumfahrttransporter in der Nähe vom Mars ausgesetzt, dieser soll ihn in einer Woche wieder abholen.
Als Kelwitt entdeckt, dass sein Sonnensystem sogar einen Planeten mit Lebewesen enthält kann er der Versuchung nicht widerstehen und macht ... ...die Umlaufbahn der Erde einzuschwenken und sich den Planeten und seine Bewohner mal von oben genauer anzusehen.
Doch seine Absichten werden durch einen irdischen Kampfjet durchkreuzt, im wahrsten Sinne des Wortes. Das kleine Raumschiff muss notlanden.
Auf der Erde erlebt er erwartungsgemäß sehr viele interessante,neue und vor allen Dingen lustige Sachen.
Ich will Euch nicht zuviel verraten, doch soviel sei gesagt,Kelwitt macht die Bekanntschaft ...
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Pro: Phantasievoll, nettes "Märchen für Erwachsene" Kontra: Starker Abklatsch von "E.T." und "Nr. 5 lebt"
...Worum geht’s?
+++++++++++
Auf Kelwitts Planeten Jombuur ist es üblich, dass jedem Neugeborenen ein Stern geschenkt wird. Später dann besucht der jeweilige Planetenbewohner seinen Stern, um dort - ähnlich wie bei einem Orakel - Näheres über seine Zukunft zu erfahren. Eine Landung ist dabei allerdings nicht vorgesehen - eher ein Vorbeiflug. Kelwitts Stern ist ausgerechnet unsere Sonne und auf dem Weg zu ihr, kommt er an unserer Erde vorbei, ... ...Nummer 5. Die anfänglichen Sprachschwierigkeiten Kelwitts ähneln wiederum denen E.T.s, bringen einen aber trotzdem zum Schmunzeln. Beim Fern sehen lernt er von *Bonanza* und *Inspektor Colombo* die wichtigsten Begriffe und löst damit beim Leser spontane Heiterkeit aus.
Was den Roman zum Erwachsenen-Buch macht, ist die Tatsache, dass der Autor Probleme des täglichen Lebens unter die Lupe nimmt. Dabei wird der Jahrtausendwende - die Geschichte spielt ...
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Niveau:
Unterhaltungswert:
Spannung:
Humor:
Aufmachung:
sehr hilfreich
19.06.2002
ET im Schwabenland Bewertung fürKelwitts Stern / Eschbach, Andreasvon
Visor1
Pro: liest sich super, ist spannend, die Handlung ist gut und perfekt ausgeschmückt Kontra: leichte Anlehnung an ET, aber das zählt nicht wirklich negativ, da genug neue Elemente dabei sind
...- es handelt sich bei Kelwitts Stern um Eschbachs vierten Roman - gewohnt bin, war das Buch leicht lesbar, streckenweise spannend und immer mal wieder humoristisch aufgebaut und geschrieben.
Doch nun zum Inhalt:
WER ODER WAS IST KELWITT???
Kelwitt ist ein junger Bewohner des Planeten Jombuur und sieht aus wie ein Delfin (neue Rechtschreibung, pfui!) mit Armen und Beinen.
UND WAS IST KELWITTS STERN?
Auf Jombuur ist es Brauch, dass jeder Bewohner ... ...geschenkt bekommt. Kelwitt bekommt zufällig unsere Sonne.
UND WAS IST NUN DER INHALT?
Ein weiterer Brauch ist, dass die meisten Bewohner mit Erreichen der Volljährigkeit, bzw. des jombuuranischen Pendants, eine Orakelfahrt zu ihrem Stern unternehmen. Kelwitt fährt also in unsere Richtung und stürzt auch prompt auf der Erde ab. Wer jetzt an E.T. denkt, denkt gar nicht mal so falsch: Das Wesen wird von einer Familie aufgenommen, während das Flugobjekt ...
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Pro: Platz- und geldsparend, 2 klasse Romane, wer einen mag mag auch den Anderen Kontra: es gibt nur Vorteile! (evtl. Geldabzocke, aber ist das berechtigt?!)
....
Die Ich-Erzählerperspektive in "Solarstation" erfüllt ihren Zweck sofort. Man fühlt sich als Mitglied hilfloser Astronauten, man grübelt mit und man kann nicht aufhören zu lesen, denn wie könnte es denn mit einem selbst weitergehen!?
Bei KelwittsStern konzentriert Eschbach sich sehr auf die Eigenarten der Menschen. Es wäre, als kenne er unsere Zivilisation nicht und er schreibt aus Perspektiven, an die man selbst nie denken würde und die einen so in Humor und Spannung versetzen, dass das Buch-weglegen schwer fällt. Der kleine Kelwitt ist so niedlich dargestellt, dass man ihn am liebsten Umarmen würde und jede der vorkommenden Personen ist so schön beschrieben, dass man die Charaktere gut kennenlernen kann, welche sowieso ein Highlight für sich sind.
Fazit: Mit 8 ? ist dieses Buch für alle zu empfehlen, denn ob jung oder alt, Männlein...
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...von AndreasEschbach: Die Haarteppichknüpfer, Solarstation, KelwittsStern und noch einige andere. Mehr über den Autor könnt ihr auf seiner Homepage http://www.andreaseschbach.de erfahren.
Das Buch habe ich bei Donauland (ein Buchclub) um ca. öS 105,- (DM 15,-) erworben.
Viel Spass beim Lesen wünscht Euch
tulli1...
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Pro: Andreas Eschbach bringt die dt. SF zum Aufbruch Kontra: Nichts
...? und ?Solarstation? wurde AndreasEschbach als die Hoffnung am deutschen SF-Himmel gefeiert. Mit seinem dritten Buch ?Das Jesus Video? hat er dann seinen größten Coup gelandet mit dem er sich endgültig in die absolute Spitzenklasse der deutschen SF-Autorenriege gehievt hat. Inzwischen ist auch sein viertes Buch ?KelwittsStern? erschienen, das alle Erwartungen erfüllt hat. Und auch das Jahr 2001 sieht rosig aus für AndreasEschbach.
Das Buch ist beim Bastei Lübbe Verlag als Taschenbuch erschienen, ist 650 Seiten dick und kostet 16,90 DM.
Außerdem ist es als Hardcover beim Schneekluth Verlag erschienen....
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hilfreich 24.10.2000
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