Kenia - Safaris

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Kenia - Safaris

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Erfahrungsbericht über "Kenia - Safaris"

veröffentlicht 08.05.2002 | MLGM
Mitglied seit : 01.05.2002
Erfahrungsberichte : 17
Vertrauende : 2
Über sich :
Ausgezeichnet
Pro Unbeschreibliche Erlebnisse
Kontra evtl. Kosten
sehr hilfreich

"~~~the lion sleeps tonight~~~"

Hallo liebe Leser,

vor ein paar JAhren habe ich einen Cluburlaub in Kenia genossen. Aber was wäre ein Kenia-Urlaub ohne in die Masai Mara zu fliegen.
Also buchten wir für uns eine Flugsafari für 2 Tage. Diese reichen auch vollkommen aus.

Wir waren im Robinson-Club (leider gehört er heuzutage nicht mehr zur Kette) im Naturschutzgebiet Diani Beach, südlich von Mombasa. Wir wurden dann zu einem kleinen Flughafen gefahren und los ging es mit einer Turboprop-Maschine. Nach etwa 2½ Stunden, vorbei am Kilimanscharo, landenten wir auch sicher in der Masai Mara. Der Anflug könnte aber unter Umständen etwas länger dauern, wenn die Elephanten die Landepiste bevölkern.
Nun wurden wir in unser Camp gefahren, dem "Gouverner´s Camp". Die Leitung hatten zu unserer Zeit ein Pärchen aus Zimbawe. Sehr freundlich und bemüht den Aufenthalt so angenehm wie möglich zu machen. Bitte erwarten Sie kein fließendes Wasser, oder warmes Wasser. Kein elektrisches Licht, mur Petroleum-Lampen. Man fühlt sich wie zu Kolonialszeiten. Die Zelte sind großzügig, aufgeteilt in Schlafraum und "Badezimmer". Was auch gut so ist, denn Kleintiere (Spinnen etc.) finden ansonsten den Weg zu ihrem Bett, da dass "Badezimmer" nicht abgeschlossen ist mit Netzen. Aber man wird ja eh nicht viel Zeit im Zelt verbringen, man will ja was sehen.
Nach einer kleinen Erfrischung fuhren wir auch schon los. Die eindrücke waren unbeswchreiblich, neben den "Big Five" sahen wir allerlei andere Tierarten. Hier ein Gepard, da ein Gnu und da drüben die ganze Thomson-Gazellen-Horde. Leider konnten wir keine Rhinos erspähen, dafür entschädigten uns die Giraffen und Löwen. Am beeindruckesten war, wie die ganzen Gnu und Zebra - Herden den Masai-River überquerten. Zum Glück sind wir vor dem Mittagsessen da gewesen! Da die Tiere 2 Mal im Jahr zwischen Kenia und Namabia herumziehen, müssen sie auch 2 Mal den Fluß überwinden.
Das Schauspiel war Natur pur.
Hierzu muss man etwas erklären: Gnus sind wie Lemminge, geht ein Herdentier vor, laufen alle nach. Leider werden eigene Tiere durch die Hufen erschlagen und sterben auf der Stelle. Zebras hingegen gehen behutsam und langsam über den Fluß.
Ein weiteres Problem für die Tiere sind die Krokodile. Sie kennen die Bilder aus dem Fernseher bestimmt. So ist es auch in der Realität.
Und da nun viel Aas vorhanden ist, dürfen die Aas-Geier nicht fehlen. So stank es auch sehr penetrant!

Dann ging es zurück zum Camp zum Mittagsessen.
So einen Luxus und Bedienung hätte sich keiner von Uns vorstellen können. Aber passen Sie bitte auf, wenn sie mit ihrem Steak zum Tisch gehen, der Falke könnte ihnen das Steak klauen.
Zum Abendessen saß man dann schon in den Zelten, es ist abends, obwohl man es nicht glauben mag, sehr kühl! Und danach sitzt man in einer geselligen Runde um das Lagerfeuer. EInfach himmlisch. In der einen Hand ein Bier und um einem herum die Natur, die Sterne, das Feuer...
Wenn man nun zum Bett wollte, musste man mit einer ausgehändigten Taschenlampe 2 Mal blinken. Ein Boy mit Schrott-Flinte begleitete uns zum Zelt.
Nachdem ich mich zum x-ten Male überall im Zelt nach Tieren suchte und keine Fand, lag ich im Bett. An Schlafen ist aber icht zu denken, sofern man am Fluß situiert ist. Die Flußpferde schnarchen noch lauter als ich.
Nach einer kurzen Nacht bekommt man als kleine Stärkung eine Tasse Tee serviert. Nach einer kalten Katzenwäsche ( man kann sich auch trauen im Freien zu duschen - viel Glück *g*) gingt es auf die Früh-Safari mit dem Motto, "Wenn die Tier-Welt erwacht". Eine erneute unbeschreibliche Fahrt. Man hat auch die Möglichkeit ein Masai-Dorf zu besichtigen, Kleingeld vorrausgesetzt.

Fazit:

Das letzte Paradies auf Erden, von einem Englisch sprechenden Fahrer nah gebracht. Ein Erlebnis fürs Leben.

MfG,

Ihr Marc.

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Kommentare zu diesem Erfahrungsbericht

  • hawasie veröffentlicht 08.05.2002
    Ich war bisher 5 mal in Kenya. Masai Mara habe ich bis jetzt noch nicht besucht, die Kosten sind mir zu hoch. Ich habe den Bericht erstmal mit wh bewertet. Gerade über Masai Mara kann man mehr berichten, neben konkreten Kosten auch darüber, daß das der einzige Park ist, in dem die Fahrer die Straßen verlassen dürfen.Zum anderen ist die Masia Mara ein Ausläufer der Serengeti, die zu Tansania gehört ! Schreib mal noch ein bisschen und sage mir Bescheid.
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Produktdaten : Kenia - Safaris

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