Kenia - Safaris

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Kenia - Safaris

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Erfahrungsbericht über "Kenia - Safaris"

veröffentlicht 10.05.2008 | gudy2
Mitglied seit : 23.06.2002
Erfahrungsberichte : 81
Vertrauende : 108
Über sich :
Ich werde nicht in euren Kreisen tanzen, weil ich eure Schritte nicht lernen will! Allen wirklichen Lesern ein ganz herzliches Dankeschön für ihre Lesungen und liebenswerten Kommentare! Im Moment ganz wenig Zeit für Ciao! Sorry. . .
Sehr gut
Pro Unvergleichliche Landschaften, Einblick in die Tier - und Pflanzenwelt,
Kontra Unterwürfige Fahrer
sehr hilfreich
Preis-/Leistungsverhältnis
Anbindung
Sehenswürdigkeiten
Sicherheit
Gastfreundlichkeit

"Tsavo Ost und West"

Abendstimmung

Abendstimmung

An dieser Stelle habe ich einmal einen Bericht in der falschen Kategorie " Kenia allgemein" eingefügt. Das möchte ich mit dem folgenden Bericht korrigieren.

Hallo liebe Leser und Kenia - Fans,

auch wenn ich nicht der große Freund von Gruppenreisen bin, habe ich mich doch mal zu einer Safari überreden lassen, um die Flora und Fauna Kenias ein bisschen näher kennenzulernen.
Die Safari ging in den Tsavo Ost und West, aber zunächst möchte ich ein paar Worte zum Land allgemein loswerden!

Kenia, ein Land mit vielen Kontrasten, für viele Reisende, ein immer wiederkehrendes Reiseziel, fasziniert Menschen jeden Alters durch seine Vielfältigkeit. Palmengesäumte schneeweiße Sandstrände im Süden, aber auch schneebedeckte Gipfel gehören zum Landschaftsbild. Endlos scheinende Savannen, aber auch große Kaffeeplantagen, Weizenfelder, staubige Wüstenabschnitte und grüne Flusslandschaften bereichern die landschaftliche Vielfalt des Landes.
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Tsavo Ost und West:

Der Tsavo Ost (East) National Park ist viel größer als der Tsavo West aber längst nicht so reizvoll und grün. Die Landschaft ist viel trockener und bietet wenig Anwechslung. Die Besucherzahlen halten sich in Grenzen, obwohl ich finde dass auch die Halbwüsten im Norden oder die Buschsavanen ihren Reiz haben Die Flüsse Galana, Athi, Tiva und Voi bilden dichte Wälder an ihren Ufern. Viele Tiere und Besucher treffen sich am Aruba-Damm Ein kleiner See des aufgestauten Voi River. Flusspferde und Krokodile sind hier ständige anzutreffen.
Berühmt sind vor allem die roten Elefanten, deren Haut vom Baden im roten Vulkanstaub gefärbt ist und so vor Sonnenstrahlung und lästigen Insekten geschützt ist. Erster Chefwildhüter war David Sheldrick, der von seiner Witwe Daphne ihm zu Ehren gegründete David-Sheldrick-Wildlife-Trust betreibt das Elefantenwaisenhaus in Nairobi.

Elefanten sind Pflanzenfresser und ihr großer Appetit hat das Landschaftsbild des Nationalparks verändert.
An Büschen und Bäumen erkennt man die Fraßspuren, die die Dickhäuter hinterlassen haben. Trampelpfade der Elefanten ziehen sich durch den ganzen Park, da die Tiere auf ihren Wanderungen immer wieder dieselben Wege bevorzugen.

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Der Tsavo West National Park bietet im Vergleich zum Tsavo Ost, eine viel abwechslungsreichere Landschaft. Weites Buschland und grüne Flussufer bieten vielen Tieren einen optimalen Lebensraum, Einen wunderschönen Blick über die Savanne hat man von den Aussichtspunkten an den Roaring Rocks und am Poarcher's Lookout.

An den Quellteichen der Mzima Springs gibt es eine Unterwasserkammer Hier können Flusspferde und Krokodile beobachtet werden. Im Ngulia Rhino Sanctuary trifft man, mit viel Glück auf das seltene Spitzmaulnashorn. Verschiedene private Schutzgebiete, die an den Nationalpark angerenzen, bieten eine Erweiterung, für den Rückzug der Tiere und sie ermöglichen grüßere Wanderungen.
Auf einer Safari durch den Tsavo Ost und West bekommt man viele verschiedene Tierarten zu sehen, wie beispielsweise Grant-Gazellen und Impalas, Giraffen und Zebras, Strausse, Kudus und Wasserböcke. Ebenfalls regelmässig trifft man im Tsavo East auf Dik-Diks, die kleinste Antilopenart, die eigentlich immer scheu und schwer zu sehen ist.
Das Areal des Parkes ist sehr groß und da hängt es ziemlich vom Glück ab, welche Tiere man zu sehen bekommt. Um den Besuchern auch die nachtaktiven Tiere näher zu bringen, werden schon sehr früh morgens Pirschfahrten unternommen. Frühaufsteher kommen voll auf ihre Kosten, denn der Sonnenaufgang in der Savanne ist ein ganz besonderes Erlebnis.

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Wissenswertes:

In den vergangenen Jahren haben sich die Elefanten und Löwen im Tsavo National Park sehr stark vermehrt. Die Anzahl der Tiere ist so hoch, dass einige Tiere den Nationalpark verlassen. Auf der Suche nach Futter, kommt es dabei manchmal zu Zwischenfällen mit den Bewohnern der angrenzenden Dörfer. Elefanten, zerstören auf der Nahrungssuche Felder, Hütten oder auch Wasserleitungen. Ausserdem kam es auch schon zu Begegnungen von jungen Löwen, mit Kindern und Frauen auf dem Weg zur Wasserstelle.

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Planung und Abwicklung der Reise:

In fast allen Hotels in und um Mombasa ist es möglich Safaris zu buchen. Nicht selten bekommt man auch am Strand Angebote von den Beach Boys, auf die man allerdings verzichten sollte, weil die Jeeps, mit denen die Safari durchgeführt sind, oft nicht versichert sind und man in Notfall ziemlich im Regen steht. Die Angebote der Beach Boys sind um ein Vielfaches günstiger, als die von den Safariargenturen, aber nicht empfehlenswert!

Der Preis für eine 2 1/2 tägige Safari, mit Übernachtung in sehr schönen Lodges der Mittelklasse, Vollpension und mehreren Pirschfahrten, betrug für einen Erwachsenen ca. 250 Euro.

Man wird direkt am Hotel vom Fahrer abgeholt. Sinnvoll ist es immer genügend Trinkwasser dabei zu haben, denn oft ist der erste Stopp im Park, erst am Nachmittag.Manchmal hat der Fahrer gekühlte Getränke in einer Kühlbox dabei, die man für wenig Geld bei ihm kaufen kann, aber längst nicht immer!

In einem Jeep bzw. Safaribus, finden immer 10 bis 12 Leute Platz, die aus dem verschiedenen Hotels abgeholt werden. An diese kleine Gruppe ist man während der 2 1/2 Tage der Safari gebunden.
Nicht jeder nimmt Trinkwasser mit, um seine Durst zu löschen. Wenn man Pech hat, bevorzugt der nette Reisekollege neben dir Bier und ist schon am frühen Nachmittag sturz besoffen. Nach der Ausnüchterung am nächsten Morgen, stimmt er der Bitter, der anderen Fahrgäste, doch lieber nüchtern zu bleiben, uneingeschränkt zu, aber nachdem seine Feldflasche geleert ist, schielt er wieder ganz heftig, quaselt dummes Zeug, ohne Punkt und Komma und bringt andere Reisende in Gefahr, weil er laut brüllend auf die schönen Elefanten hinweist, die das gar nicht so lustig finden.
Elefantenmamas mit Jungtieren sind ziemlich empfindlich und sie setzen sich sofort in Gang, wenn sie meinen, dass jemand ihnen zu nahe getreten ist.
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Unterbringung in des Lodges:

Die Lodges im Tsavo Ost und West sind komfortabel und im afrikanischen Stil eingerichtet. Sie liegen an Wasserlöchern, zur besseren Tierbeobachtung.
Die Voi Wildlife Lodge, in der ich übernachtet habe, wurde 2003 eröffnet und befindet sich im Tsavo Ost National Park im flachen Bassin mit Blick auf die Kasigau und Sagalla Hills, sowie die Mwakingali Felsen. Am Abend hat man einen wunderschönen Blick über das Tal und die beleuchtete Wasserstelle.


Tsavo West, Kilaguni Serena Safari Lodge:

Sie ist die erste Lodge, die je in einem kenianischen Nationalpark gebaut wurde. Im afrikanischen Charme, in landschaftlich reizvoller Umgebung, von prachtvollen Vulkanen, liegt sie mitten im Tsavo West Nationalpark .
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Eine Safari in Kenia ist und bleibt ganz sicher eine unvergessliche Sache! Mich hat nicht wirklich gestört, dass die kenianischen Fahrer und Fremdenführer, sich den Weißen gegenüber, die sich absolut schlecht und unpassend benehmen, fast unterwürfig freundlich, verhalten. Es ist mir nur aufgefallen! Der Kunde ist eben König, egal, wie besoffen er ist.

Danke fürs Lesen, Bewerten und Kommentieren.

Liebe Grüße
Gudy

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Kommentare zu diesem Erfahrungsbericht

  • Sydneysider47 veröffentlicht 14.04.2011
    Würde mich auch interessieren. Afrika ist der einzige Kontinent, den ich bisher noch nicht bereist habe. Viele Grüße!
  • LotharH44 veröffentlicht 26.01.2009
    also die Wertungen einiger Ciao Mitglieder hier ist echt unterhalb derGürtellienie. Es muß aber auch Idioten geben....leider.
  • trenker26 veröffentlicht 16.01.2009
    Leider war ich nie auf Safari. Aber was nicht ist kann ja noch werden
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Produktdaten : Kenia - Safaris

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