Erfahrungsbericht über "Kenia - Safaris"

veröffentlicht 09.01.2009 | matzeeder
Mitglied seit : 09.01.2009
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Preis-/Leistungsverhältnis
Anbindung
Sehenswürdigkeiten
Sicherheit
Gastfreundlichkeit

"Lake Bogoria"

Wir sind mit unserem Mietauto von Nakuru zum Lake Bogoria gefahren. Leider ist die Straße in Nakuru nicht ausgeschildert, so dass wir mal wieder nach dem Weg fragen mussten. Wenn man von Nairobi kommt, muss man beim zweiten Kreisel den Abzweig nach rechts nehmen. Nach kurzer Zeit kreuzt man Bahnschienen und am Ende der Straße biegt man nach links ab. Von dort an geht es immer geradeaus bis kurz vor Marigat. Die Straße ist, bis auf einen kurzen Abschnitt, in einem hervorragenden Zustand, so dass man zügig voran kommt. ALs Alternative kann man auch in Mogotio nach rechts auf eine Sandpiste abbiegen und über 40 Kilometer durch teilweise recht schwieriges Terrain zum Lake Bogoria fahren. Bei Regen sollte man aber unbedingt auf der Asphaltstrasse fahren. Wir haben auf dem Rückweg die Piste vom Emsos Gate nach Mogotio genommen. War schon recht anstrengend (teilweise sehr loser Sand und deshalb etwas schwammig zu fahren) aber dafür hatten wir einen wunderbaren Blick auf das Siracho Escarpment. Auch verstreute, einsame Lehmhütten, ein paar Viehherden und Kinder mit besonders erstaunten Augen konnten wir sehen. Nun aber zurück zur Hinfahrt. Also die gut ausgebaute B4 nach Marigat, ein paar Kilometer vor Marigat nach rechts (ist ausgeschildert) und dann noch gut 15 Kilometer Asphaltstrasse bis zur Einfahrt am Loboi Gate. Dort angekommen teilte man uns mit, dass US-Dollar als Zahlungsmittel nicht angenommen wird. DA wir aber nicht mehr ausreichend Ksh mehr hatten, mussten wir zurück zum nächsten Hotel (ca. 3 km). Dort hat man das Geld wechseln können, aber zu einem sehr sehr schlechten Wechselkurs (1 Dollar = 65 Ksh). In unserem Hotel in Nakuru am gleichen Tag 1 Dollar = 85 Ksh. Naja, wir haben dann das nötige Kleingeld gehabt (2000 Ksh für nicht Kenianer) um die Eintrittsgebühren zu zahlen. Die Zufahrt zum See ist erst recht gut asphaltiert. Man kommt am Nordende an. Dort erwartete uns eine riesige Flamingoherde, die waren alle aus Nakuru ausgewandert. Man kann die Strasse linkerhand an markierten Stellen verlassen und direkt an den See heranfahren. An der ersten Stelle gab es kleine heiße schwefelige Quellen. Da die Sonne sowieso schon erbarmungslos brannte, war es an den heißen Quellen so richtig heiß. Wir waren dann auch schnell weitergefahren, bis zu den heißen Geysiren. Dort gibt es einen Parkplatz und man kann zu den Geysiren ans Seeufer gehen. Man sollte aber den heißen Quellen / Geysiren nicht zu nahe kommen. Es gab schon manche Todesfälle. Weiter nach Süden am Seeende warten drei Campingplätze. Der Fig Tree ist nur mit einem Geländewagen zu erreichen. Man muss einen kleinen Bach queren, in dem doch unangenehm große und rutschige Steine liegen. Dafür ist der Fig Tree sehr schön gelegen, unter großen Feigenbäumen und am kleinen Bach. Außer den Flamingos haben wir die üblichen Antilopen, Zebras und Büffel gesehen. Alles in allem ein sehr lohnender Tagesausflug

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Kommentare zu diesem Erfahrungsbericht

  • gudy2 veröffentlicht 10.01.2009
    Deine Überschrift hat mich sehr neugierig gemacht! Mensch.... über so eine tolle Safari hättest du ruhig mehr schreiben können:-) Ganz liebe Grüße, Gudrun
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Produktdaten : Kenia - Safaris

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Ciao

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