Mankell, Kennedys Hirn
Soeben ist ein neuer Roman von Henning Mankell erschienen. Obwohl mich sein letztes Buch "Die Tiefe" ziemlich enttäuscht hatte, ließ ich dennoch alles andere fallen, liegen und stehen, um mich darauf zu stürzen. Meine Befürchtung, dass Mankell sich "ausgeschrieben" ... Bericht lesen
ButtAls die Archäologin Louise Cantor von ihrer Ausgrabung in Griechenland zu einem Vortrag nach Schweden reist, will sie auch ihren 25-jährigen Sohn wiede...
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Pro: spannend, berührend, wichtige Thematik Kontra: Titel ist nicht sonderlich passend, Ende eventuell etwas zu offen
Mankell, Kennedys Hirn
Soeben ist ein neuer Roman von Henning Mankell erschienen. Obwohl mich sein letztes Buch "Die Tiefe" ziemlich enttäuscht hatte, ließ ich dennoch alles andere fallen, liegen und stehen, um mich darauf zu stürzen. Meine Befürchtung ...
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Pro: Spannend, Kaum Wertungen des Autors, Charaktere werden sehr anschaulich dargestellt Kontra: Sehr schwer, ich empfand das Buch als zu negativ
Hallo Ihr Lieben,
in meinem heutigen Bericht wird es um das Buch "Kennedys Hirn" von Henning Mankell gehen. Gekauft habe ich mir das Buch nicht, ich habe es beim Stöbern in der Bibliothek gefunden, wusste aber dass es auf dem Markt ist und es s ...
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= = = Der Autor:
Henning Mankell wurde 1948 in Schweden geboren. Er arbeitet als Autor und Theaterregisseur und lebt abwechselnd in Schweden und Mosambik. In Afrika engagiert er sich für soziale Projekte, unter anderem setzt er sich für Aids-Kranke ein. ...
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Pro: spannend, aber vor allem Anregung zum Nachdenken über ein ernstes Thema Kontra: nichts
Und wieder habe ich danke meiner neuen kleinen Lesehilfe namens Bookeen *kurz Keenie genannt* einen weiteren Roman kennen gelernt, den ich bisher noch nicht kannte. Diesmal handelte es sich aber um keinen mir unbekannten Autoren, denn ich glaube Henning M ...
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„Kennedys Hirn“ ist ein Roman von Henning Mankell. Die schwedische Originalausgabe erschien 2005 unter dem Titel „Kennedys hjärna“. Die deutsche Übersetzung stammt von Wolfgang Butt. Inhalt ******* Als die schwedische Archäologin Louise Cantor von einer ...
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Louise Cantor für einen Vortrag in ihre Heimat Schweden reist, holt sie eine grausame Gegenwart ein: Henrik, ihren einzigen Sohn, findet Louise bei einem Überraschungsbesuch tot in seinem Bett vor. Aufgrund der Überdosis Schlaftabletten glauben alle an Selbstmord. Nur Louise weigert sich, dies als Erklärung hinzunehmen. Tatsächlich findet sie in Henriks Wohnung stapelweise versteckte Notizen, in denen von Geheimhaltung und einem verschwundenen Gehirn die Rede ist -- Kennedys Hirn! Um herauszufinden, ob eine Verbindung zwischen Henriks Tod und seinen Recherchen zu dieser Theorie existiert, begibt sich Louise auf eine Odyssee, die sie von Schweden nach Australien, Barcelona und schließlich zum schwarzen Kontinent nach Mozambique führt. Schicht für Schicht nähert sich die Archäologin dem Kern der Wahrheit und erfährt dabei unglaubliche Dinge über das Leben ihres Sohnes. Die Verschleierung um Kennedys Tod war in seinen Augen lediglich wie ein Handbuch für die Lüge der Welt. Den Ausmaßen der Korruption in Afrika nachzugehen, war Henriks wirkliches Ziel. Dabei stellte er zu viele neugierige Fragen. Das wird Louise klar, als sie von Menschen hört, die man ohne Skrupel Versuchstieren gleich für medizinische Tests benutzt Der Titel von Henning Mankells Roman ist etwas irreleitend: Immerhin handelt es sich bei Kennedys Hirn um einen Afrika-Roman. Wer Mankells Afrika-Romane kennt, ist mit seiner unverschönten Darstellungsweise der Missstände bestens vertraut. Dass der schwedische Autor weiß, wovon er spricht, spürt man -- schließlich wurde Mozambique 1996 zu seiner wahren Heimat. Was er seitdem dort erlebt hat, erfahren wir eindrucksvoll in Romanen wie etwa Der Chronist der Winde. Sein eigener Zorn war es -- so Mankell im Nachwort zu Kennedys Hirn --, der ihn nun zu diesem Roman antrieb. Diesem Zorn sollte man sich nicht entziehen. --Fenja Wambold
Louise Cantor für einen Vortrag in ihre Heimat Schweden reist, holt sie eine grausame Gegenwart ein: Henrik, ihren einzigen Sohn, findet Louise bei einem Überraschungsbesuch tot in seinem Bett vor. Aufgrund der Überdosis Schlaftabletten glauben alle an Selbstmord. Nur Louise weigert sich, dies als Erklärung hinzunehmen. Tatsächlich findet sie in Henriks Wohnung stapelweise versteckte Notizen, in denen von Geheimhaltung und einem verschwundenen Gehirn die Rede ist -- Kennedys Hirn! Um herauszufinden, ob eine Verbindung zwischen Henriks Tod und seinen Recherchen zu dieser Theorie existiert, begibt sich Louise auf eine Odyssee, die sie von Schweden nach Australien, Barcelona und schließlich zum schwarzen Kontinent nach Mozambique führt. Schicht für Schicht nähert sich die Archäologin dem Kern der Wahrheit und erfährt dabei unglaubliche Dinge über das Leben ihres Sohnes. Die Verschleierung um Kennedys Tod war in seinen Augen lediglich wie ein Handbuch für die Lüge der Welt. Den Ausmaßen der Korruption in Afrika nachzugehen, war Henriks wirkliches Ziel. Dabei stellte er zu viele neugierige Fragen. Das wird Louise klar, als sie von Menschen hört, die man ohne Skrupel Versuchstieren gleich für medizinische Tests benutzt Der Titel von Henning Mankells Roman ist etwas irreleitend: Immerhin handelt es sich bei Kennedys Hirn um einen Afrika-Roman. Wer Mankells Afrika-Romane kennt, ist mit seiner unverschönten Darstellungsweise der Missstände bestens vertraut. Dass der schwedische Autor weiß, wovon er spricht, spürt man -- schließlich wurde Mozambique 1996 zu seiner wahren Heimat. Was er seitdem dort erlebt hat, erfahren wir eindrucksvoll in Romanen wie etwa Der Chronist der Winde. Sein eigener Zorn war es -- so Mankell im Nachwort zu Kennedys Hirn --, der ihn nun zu diesem Roman antrieb. Diesem Zorn sollte man sich nicht entziehen. --Fenja Wambold
Louise Cantor für einen Vortrag in ihre Heimat Schweden reist, holt sie eine grausame Gegenwart ein: Henrik, ihren einzigen Sohn, findet Louise bei einem Überraschungsbesuch tot in seinem Bett vor. Aufgrund der Überdosis Schlaftabletten glauben alle an Selbstmord. Nur Louise weigert sich, dies als Erklärung hinzunehmen. Tatsächlich findet sie in Henriks Wohnung stapelweise versteckte Notizen, in denen von Geheimhaltung und einem verschwundenen Gehirn die Rede ist -- Kennedys Hirn! Um herauszufinden, ob eine Verbindung zwischen Henriks Tod und seinen Recherchen zu dieser Theorie existiert, begibt sich Louise auf eine Odyssee, die sie von Schweden nach Australien, Barcelona und schließlich zum schwarzen Kontinent nach Mozambique führt. Schicht für Schicht nähert sich die Archäologin dem Kern der Wahrheit und erfährt dabei unglaubliche Dinge über das Leben ihres Sohnes. Die Verschleierung um Kennedys Tod war in seinen Augen lediglich wie ein Handbuch für die Lüge der Welt. Den Ausmaßen der Korruption in Afrika nachzugehen, war Henriks wirkliches Ziel. Dabei stellte er zu viele neugierige Fragen. Das wird Louise klar, als sie von Menschen hört, die man ohne Skrupel Versuchstieren gleich für medizinische Tests benutzt Der Titel von Henning Mankells Roman ist etwas irreleitend: Immerhin handelt es sich bei Kennedys Hirn um einen Afrika-Roman. Wer Mankells Afrika-Romane kennt, ist mit seiner unverschönten Darstellungsweise der Missstände bestens vertraut. Dass der schwedische Autor weiß, wovon er spricht, spürt man -- schließlich wurde Mozambique 1996 zu seiner wahren Heimat. Was er seitdem dort erlebt hat, erfahren wir eindrucksvoll in Romanen wie etwa Der Chronist der Winde. Sein eigener Zorn war es -- so Mankell im Nachwort zu Kennedys Hirn --, der ihn nun zu diesem Roman antrieb. Diesem Zorn sollte man sich nicht entziehen. --Fenja Wambold
sterben? War er einer Verschwörung auf die Spur gekommen? Dreht sich alles um das verschwundene Hirn des toten John F. Kennedy? Louise Cantor kann Henriks sinnlosen Tod nicht fassen und folgt seinen letzten Spuren bis nach Mosambik. Sie führen in Bordelle, Slums und in ein Asyl für Aidskranke, gestiftet von einem mysteriösen<br />Spender. Doch Louise ahnt bald, dass sich hinter der Maske der Wohltätigkeit skrupellose Machenschaften verbergen.<br />Henning Mankell verknüpft in diesem wütenden und aufwühlenden Roman sein Engagement gegen Aids mit einer packenden Kriminalgeschichte, die unter die Haut geht.<br /> <br />
die Spur gekommen? Drehte sich alles um das verschwundene Hirn des toten John F. Kennedy? Louise Cantor kann Henriks sinnlosen Tod nicht fassen und folgt seinen letzten Spuren nach Mosambik. Sie führen in Bordelle, Slums und in ein Asyl für Aidskranke, gestiftet von einem mysteriösen Spender. Doch Louise ahnt bald, dass sich hinter der Maske der Wohltätigkeit skrupellose Machenschaften verbergen... Axel Milberg gibt Henning Mankell die deutsche Stimme für einen Roman, den er im Zeichen einer humanitären Katastrophe mit großer innerer Wut geschrieben hat - um Lügen zu entlarven und Ungerechtigkeit zu bekämpfen.
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