„Kiara und Alina“ , ein erotischer Roman von Kiara Singer, wurde 2007 von „Books on Demand GmbH“ veröffentlicht.
Die freie Journalistin und Schriftstellerin wurde 1978 in Bonn geboren und lebt seit 1997 in Frankfurt am Main. Die autobiographische Erzählung von K.Singer dreht sich um harten ... Bericht lesen
„Kiara und Alina“ , ein erotischer Roman von Kiara Singer, wurde 2007 von „Books on Demand GmbH“ veröffentlicht. Die freie Journalistin und Schriftstellerin wurde 1978 in Bonn geboren und lebt seit 1997 in Frankfurt am Main. Die autobiographische Erzählung von K.Singer dreht sich um harten Sex, aber auch um romantische Liebe, intensive Wünsche und um die Rolle der modernen Frau in der heutigen Gesellschaft.
Inhalt Die freie Journalistin Kiara ist sexuell unausgelastet, weshalb sie insgeheim von einem Mann träumt, der sie beim Sex beherrscht, dem sie sich hemmungslos hingeben kann. Aber ihre Wünsche können nicht von dem jetzigen Freund der 28 Jährigen erfüllt werden, denn beide führen eine völlig gleichberechtigte Partnerschaft. Doch dann muss ihr Freund Jens für 5 Jahre nach Sydney, auf Grund eines neuen Berufs, woraufhin sich die beiden vorerst trennen. Kiaras Sexleben, aber auch ihr gewöhnlicher Alltag ändern sich nun abrupt. Alles beginnt mit einer Kontaktanzeige im Internet: Sie lernt den 45-jährigen Unternehmer Mark kennen und wird zu seiner Sexsklavin erzogen. Er betrachtet sie als sein Eigentum und darf mit ihr tun und lassen, was er will, auch für fremde Männer und Frauen muss sie bereit sein alles zu tun. Ist das tatsächlich das Leben, von dem sie so lang geträumt hat? Während eines Auftrags trifft sie eine Frau namens Alina, die ebenfalls eine Sklavin ist. Beide Frauen verlieben sich ineinander, aber ihre Liebe ist zum Scheitern verurteilt.. wenn ihr wissen wollt, wie die Story endet, müsst ihr den Roman schon selbst lesen, denn ich möchte nicht zuviel verraten.
Leseprobe Mark ergriff ihre Hand und bat sie sich zu setzen. Sie nahm auf einer großen schwarzen Ledercouch Platz, lehnte sich nach hinten und schlug die Beine übereinander.
„So haben wir nicht gewettet. Setz dich bitte anständig hin und zwar so, dass du mir jederzeit deine F**** präsentierst. Ach und bitte knöpfe deine Bluse noch auf, ich möchte schließlich sehen, was du mir zu bieten hast.“
Nach einer Pause: „So, nach dem du nun endlich bereit zu sein scheinst: Warum hast du auf meine Anzeige geantwortet? Warum sollte ich mich mit dir beschäftigen?“
Kiara begann von ihrer Beziehung mit Jens zu berichten, von ihren Wünschen und unerfüllten Sehnsüchten.
„Ich habe dich nicht darum gebeten, mir von deinen Ex-Lovern zu erzählen. Was möchtest du von mir? Ach und achte ein wenig auf deine Schenkel. Vielleicht fällt es leichter, wenn du sie gleich ein wenig stärker spreizt.“
Mit diesen Worten beugte er sich nach vorne und drückte ihre Knie auseinander. Nun zeigte sie sich ihm in voller Pracht.
„Und deine Bluse könntest du auch ein wenig mehr öffnen. Besser noch: Zieh sie gleich ganz aus, das steht dir ohnehin besser.“
Kiara versuchte sich zu sammeln und begann – nun weitestgehend entblößt – erneut: „Mein freund hat fast jeden Tag mit mir geschlafen. Er war zärtlich und ist auf mich eingegangen, aber ich habe mich nicht getraut, meine wirklichen Wünsche zu äußern.“
„Und die wären...“ Marks Stimme wirkte ungeduldig.
„Ich träume ständig davon, einfach nur genommen zu werden, Besitz zu sein, jemandem zu gehören, seine Sklavin zu sein, mich hinzugeben.“
„Was heißt Sklavin sein für dich?“
„Na ja wie schon gesagt. Also ich möchte schon eine selbstständige und emanzipierte Frau sein. Aber beim Sex möchte ich jemandem gehören. Er soll alles mit mir machen können.“
„Das genügt mir nicht.“
„Wie meinst du das? Soll ich meinen Beruf aufgeben, um dir zu dienen, dir alles hinterher tragen? Muss ich dich immer mit ,Herr` anreden? Du hast doch geschrieben, dass für dich auch eine Sklavin in Frage kommt, die dir nur teilweise zur Verfügung steht. Zu mehr würde ich mich im Moment nicht trauen.“
Mark schmunzelte: „Nein, das meinte ich nicht. Ich finde es schön, wenn eine Frau einen eigenen Kopf hat und auch beruflich ihre eigenen Wege geht, sie immer wieder wie ein Vogel davonfliegt. Umso schöner ist es, sie dann wieder einzufangen und zu dominieren, zu unterwerfen, zu beherrschen und zu benutzen. Auch finde ich es eher peinlich, mit ,Herr´ angeredet zu werden. Aber mir reicht das mit dem Besitz nicht.“
„Sondern?“
„Eine Sklavin ist mein Eigentum.“
Eigene Meinung „Kiara und Alina“ ist der erste erotische Roman, den ich gelesen habe. Zuerst wusste ich nicht, was man sich darunter nun wirklich vorstellen sollte, aber nachdem ich dieses Buch gelesen hatte, hatte ich eine gespaltene Meinung über dieses Genre. Zum einen sind die erotischen Abschnitte dieses Buches meist sehr hart ausgedrückt, aber trotzdem gut vorstellbar, was den Roman lesenswert macht. Allerdings finde ich die eigentliche Geschichte des Romans zu weit hergeholt. Ich kann mir wirklich nicht vorstellen, dass es wirklich Frauen gibt, die so etwas ohne irgendwelche Vergütungen mit sich machen lassen. Teilweise wird das weibliche Geschlecht sehr erniedrigt, was ziemlich gewöhnungsbedürftig ist, doch sie gewinnt zum Glück nach und nach an Würde und Respekt. Die Autorin hat einen einfachen Sprachstil, weshalb sich das Buch auch schnell und sehr einfach lesen lässt. Im Punkt Sprache ist es also ein wenig zu minimalistisch. Die Figuren des Romans reden in den verschiedensten Dialogen vorwiegend in der Alltagssprache. Ein weiterer Minuspunkt: Das Buch hat 125 Seiten, relativ große Schrift und viele Absätze (siehe Leseprobe), ABER kostet 12,50Euro!!!!! Für ein so dünnes Buch finde ich das echt zu hart. Soweit ich weiß, sind die 2 Nachfolger (Stille Wintertage. Kiara und Alina Teil 2, Seine kleine Hure: Kiara und Alina Teil 3) auch nicht viel dicker bzw. billiger. Trotzdem hat der Roman natürlich auch noch gute Seiten. Meines Erachtens ist er z.T. wirklich sehr erotisch und auch das Cover ist nicht zu auffällig. Man sieht die Köpfe zweier Frauen, die sich vermutlich küssen wollen. Doch dieses Bild nimmt auch nur einen kleinen Teil der lilanen Vorderseite ein. Deshalb ist es auch kein Problem „Kiara und Alina“ in der Bahn o.ä. zu lesen. Alles in allem ist der Roman eigentlich lesenswert, aber nicht unbedingt notwendig. Es gibt sicher bessere Erotikromane.
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