Schon mal an der Decke überholt?
05.10.2001
Pro:
innovative Ideen, schnelles Spiel, hochinteressante Strecken, cooler Sound
Kontra:
nicht allzuviele Strecken
Empfehlenswert:
Ja
Details:
Grafik
Sound
Multiplayer:
Bedienung
mehr
 Entomogant
Über sich:
Mitglied seit:06.07.2001
Erfahrungsberichte:2
Dieser Erfahrungsbericht wurde von 23 Ciao Mitgliedern durchschnittlich als sehr hilfreich bewertet
In Killer Loop steuern sie einen Tripod (ein sehr schnelles Fahrzeug, dass auf 3 freibeweglichen Kugeln fährt und mit Magneten auf dem Boden gehalten wird) mit dem sie, wie bei anderen Rennspielen auch, eine vorgegebene Strecke fahren, wobei es darauf ankommt schneller als die anderen 8 Fahrer zu sein. Als Hilfsmittel können sie noch Waffen und Verteidigungsschilder einsammeln, die auf der Strecke verteilt sind. Soweit hebt sich Killer Loop nicht von den anderen Spielen dieses Genres ab, das besondere ist aber, dass sie bei diesem Ableger (es erinnert etwas an Wipeout) dank der Magneten auch an der Wand oder der Decke überholen können und dies auf manchen Strecken sogar erforderlich ist, da die Strecke teilweise kopfüber an der Decke hängt oder sie senkrecht eine Felsnadel hinunter fahren. Während sie den Magneten einsetzen sinkt die Magnetenergie die durch überfahren der gelben Felder wieder aufgefüllt werden kann, tun sie dies nicht wird jeder weitere Einsatz von Magneten ihren Tripod stark verlangsamen. Überfahren sie die grünen Felder wird ihr Tripod kurzzeitig schneller. Bei einsammeln der violetten Lichter, die auf der Bahn herumliegen erhalten sie entweder Waffen oder Minen. Die Minen können durch einsammeln weiterer Lichter zu Schilden aufgestockt und die Waffen verbessern sich. Am Anfang könne sie nur drei unterschiedliche Tripods der ersten Stufe fahren. Um weitere Tripods freizuschalten müssen sie mit einem alle Strecken dieser Stufe erfolgreich absolvieren, danach erhalten sie einen Tripod der nächsten Stufe. Die Tripods sind mit steigender Stufe immer schwerer zu fahren (vor allem werden sie immer schneller) und es kommen neue und schwerere strecken hinzu. Die verschiedenen Tripods unterscheiden sich in Geschwindigkeit, Bodenhaftung, Handhabung und Beschleunigung. Hat man mit allen Tripods eine Stufe komplett absolviert wird ein extra Tripod freigeschaltet. Das Spiel hat mich besonders durch die hohe Geschwindigkeit und den interessanten Streckenaufbau in den Bann gezogen. Zum Beispiel gibt es eine Strecke an der man eine hohe Felsnadel aussen herunterfährt mit einem Looping (der parallel zum Horizont verläuft), diversen Kurven und verdrehte Bahnen. Eine Strecke ist eine Raumstation auf der unterschiedliche Gravitationsverhältnisse herrschen, auf de man achten muss. In der Hawaii- Strecke fährt man einen Teil unter Wasser in einer runden Röhre. Hier kann man nicht nur die schöne Grafik bewundern (wenn man stehen bleibt) sondern auch den Magneten voll einsetzen.
Die Grafik des Spiels entspricht nicht mehr dem heutigen Standard, ist aber dennoch sehr schön anzusehen. Die Anforderungen sind für Computer heutzutage kein Problem mehr (166 MHz, 32 MB, Win 95, direct X 6.1, Grafikkarte 1MB, Soundkarte). Es gibt auch einen Mehrspielermodus mit dem man in LAN oder Internet spielen kann (hatte leider keine Möglichkeit den zu testen). Insgesamt ist dies ein wirklich lohnenswertes Spiel, dass mit innovativen Ideen, schnellen Strecken und guter Grafik überzeugt, für knapp 10 DM auch einen Risikokauf (falls man kein Freund solcher Spiele ist) wert. Ich kann es nur wärmstens empfehlen.
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06.07.2002 20:45
Super Erfahrungsbericht!
06.10.2001 00:15
Ja, und zwar bei einem Spiel namens SonicRacer...
05.10.2001 23:41
Sehr gelungener Bericht - mach weiter so ! Liebe Grüße Nicole