Was John Carpenter (u.a. „Halloween“, 1978; „The Fog“, 1980) auf jeden Fall mit „Escape from New York“ gelang: Er zeigt ein Manhattan, das gar nicht mehr so aussieht, wie man es kennt. Manhattan ist ein riesiges Hochsicherheitsgefängnis unter freiem Himmel geworden, teilweise verfallen, der ... Bericht lesen
Die Klapperschlange
New York im Jahr 1997. Reinzugehen ist verrückt, auszubrechen unmöglich. Ganz Manhattan ... mehr
ist ein Hochsicherheitsgefängnis in dem drei Millionen Mörder, Räuber, Vergewaltiger und gefährliche Durchgedrehte ohne Wärter eingesperrt sind. Es herrscht reine Anarchie und das Recht des Stärkeren. Mitten in dieses Chaos, in Mid Town Manhattan, stürzt Air Force One, die Maschine des Präsidenten. Jemand muss in diese Hölle rein...und wieder raus...um das Leben des Präsidenten zu retten. Die Wahl für dieses Wahnsinnsunternehmen fällt auf Snake Plissken, einen hochdekorierten Ex-Lieutenant, der wegen seiner Verbrechen im Zivilleben selbst zu einer lebenslangen Freiheitsstrafe verurteilt wurde. Bei Erfolg kann er seine Weste reinwaschen. Um sicherzustellen, dass Plissken seine Mission auch erfüllt, werden ihm kleine Sprengkörper implantiert. Snake hat weniger als 24 Stunden Zeit den Präsidenten und sich selbst zu retten, danach explodieren die Ladungen...
Die Klapperschlange (DVD)
FSK: ab 16 Jahre, Spieldauer: 95 MinutenSprache: Deutsch, EnglischUntertitel: Englisch, ... mehr
für HörgeschädigteNew York im Jahr 1997. Reinzugehen ist verrückt, auszubrechen unmöglich. Ganz Manhattan ist ein Hochsicherheitsgefängnis, in dem drei Millionen Mörder, Räuber, Vergewaltiger und gefährliche Durchgedrehte ohne Wärter eingesperrt sind. Es herrscht reine Anarchie und das Recht des Stärkeren. Mitten in dieses Chaos, in Mid Town Manhattan, stürzt Air Force One, die Maschine des Präsidenten. Jemand muss in diese Hölle rein - und wieder raus - um das Leben des Präsidenten zu retten. Die Wahl für dieses Wahnsinnsunternehmen fällt auf Snake Plissken, einen hochdekorierten Ex-Lieutenant, der wegen seiner Verbrechen im Zivilleben selbst zu einer lebenslangen Freiheitsstrafe verurteilt wurde. Bei Erfolg kann er seine Weste reinwaschen. Um sicherzustellen, dass Plissken seine Mission auch erfüllt, werden ihm kleine Sprengkörper implantiert. Snake hat weniger als 24 Stunden Zeit, den Präsidenten und sich selbst zu retten - danach explodieren die Ladungen...
Die Klapperschlange (DVD)
Die Klapperschlange ist einer jener wenigen Action/Sci-Fi-Filme, die das Prädikat ... mehr
"Meisterwerk" wahrlich verdient haben. 1981 entstanden, hat der Film bis zum heutigen Tage nichts, aber auch wirklich gar nichts von seiner Faszination verloren. Snake Plissken (Kurt Russell) ist ein ehemaliger Elitesoldat, der in einer Welt der Zukunft (1997, der Film ist 1981 entstanden) verurteilt worden ist, im größten Gefängnis der Welt den Rest seines Lebens zu verbringen. Das Gefängnis ist die Insel Manhattan, ganz New York ist ein riesiger Gefängnisstaat. Manhattan, das bedeutet automatisch lebenslänglich. Genau über der Insel aber wird das Flugzeug des US-Präsident (Donald Pleasence) von Terroristen zum Absturz gebracht. Wird der Präsident nicht gefunden, droht der Dritte Weltkrieg, denn es schwelt ein Konflikt mit China, in dem der Präsident als Person unabdingbar ist. Plissken bekommt ein Angebot: Gelingt es ihm, den Präsidenten aufzuspüren und zu befreien, erhält er als erster Manhattan-Sträfling seine Freiheit zurück. Plissken ist eine Figur des Italo-Western. Er ist wortkarg. Er kommt in eine Stadt, weil er einen Job zu erledigen hat. Werte besitzt er keine. Er ist ein Killer, der seinen Job erledigt. Für wen er diesen Job erledigt, ist ihm egal. Plissken ist aber kein Comic-Held, der beispielsweise vom Gefühl der Rache getrieben wird. Er ist ein Nihilist -- und dies macht ihn vielleicht zum dunkelsten Filmhelden, den das Kino jemals erlebt hat. New York ist in John Carpenters düsterem Zukunftsalbtraum ein untergegangenes Babylon, in dem Hoffnung ein Fremdwort ist. Dass sich ausgerechnet hier das Schicksal der Welt entscheiden soll, ist eine bittersüße Ironie, wie sie in dieser Form nur in den 70ern und eben noch den frühen 80er-Jahren kompromisslos erzählt werden konnte, ohne Zugeständnisse an das Massenpublikum machen zu müssen. Genau das aber macht diesen Film zu einem Meisterwerk des Genres -- jener pessimistische Unterton, der dem Zuschauer von Anfang an ins Ohr flüstert, dass diese Geschichte nicht gut enden kann. Wie sie dann aber endet, welchen zynischen, und doch unendlich genialen Schlussgag sich Carpenter ausgedacht hat -- das ist auch Jahrzehnte nach der Fertigstellung dieses Filmes ein Hammer. Die Klapperschlange ist ein Film, ohne den sich keine Action-/Sci-Fi-Filmsammlung als vollständig bezeichnen darf. --Christian Lukas
Die Klapperschlange (DVD)
FSK: ab 16 Jahre, farbig, Spieldauer: 95 MinutenBild: WidescreenSprache: Deutsch, ... mehr
EnglischUntertitel: EnglischNew York im Jahr 1997. Reinzugehen ist verrückt, auszubrechen unmöglich. Ganz Manhattan ist ein Hochsicherheitsgefängnis in dem drei Millionen Mörder, Räuber, Vergewaltiger und gefährliche Durchgedrehte ohne Wärter eingesperrt sind. Es herrscht reine Anarchie und das Recht des Stärkeren. Mitten in dieses Chaos, in Mid Town Manhattan, stürzt Air Force One, die Maschine des Präsidenten. Jemand muss in diese Hölle rein...und wieder raus...um das Leben des Präsidenten zu retten. Die Wahl für dieses Wahnsinnsunternehmen fällt auf Snake Plissken, einen hochdekorierten Ex-Lieutenant, der wegen seiner Verbrechen im Zivilleben selbst zu einer lebenslangen Freiheitsstrafe verurteilt wurde. Bei Erfolg kann er seine Weste reinwaschen. Um sicherzustellen, dass Plissken seine Mission auch erfüllt, werden ihm kleine Sprengkörper implantiert. Snake hat weniger als 24 Stunden Zeit den Präsidenten und sich selbst zu retten, danach explodieren die Ladungen ...
Die Klapperschlange (DVD)
Die Klapperschlange ist einer jener wenigen Action/Sci-Fi-Filme, die das Prädikat ... mehr
"Meisterwerk" wahrlich verdient haben. 1981 entstanden, hat der Film bis zum heutigen Tage nichts, aber auch wirklich gar nichts von seiner Faszination verloren. Snake Plissken (Kurt Russell) ist ein ehemaliger Elitesoldat, der in einer Welt der Zukunft (1997, der Film ist 1981 entstanden) verurteilt worden ist, im größten Gefängnis der Welt den Rest seines Lebens zu verbringen. Das Gefängnis ist die Insel Manhattan, ganz New York ist ein riesiger Gefängnisstaat. Manhattan, das bedeutet automatisch lebenslänglich. Genau über der Insel aber wird das Flugzeug des US-Präsident (Donald Pleasence) von Terroristen zum Absturz gebracht. Wird der Präsident nicht gefunden, droht der Dritte Weltkrieg, denn es schwelt ein Konflikt mit China, in dem der Präsident als Person unabdingbar ist. Plissken bekommt ein Angebot: Gelingt es ihm, den Präsidenten aufzuspüren und zu befreien, erhält er als erster Manhattan-Sträfling seine Freiheit zurück. Plissken ist eine Figur des Italo-Western. Er ist wortkarg. Er kommt in eine Stadt, weil er einen Job zu erledigen hat. Werte besitzt er keine. Er ist ein Killer, der seinen Job erledigt. Für wen er diesen Job erledigt, ist ihm egal. Plissken ist aber kein Comic-Held, der beispielsweise vom Gefühl der Rache getrieben wird. Er ist ein Nihilist -- und dies macht ihn vielleicht zum dunkelsten Filmhelden, den das Kino jemals erlebt hat. New York ist in John Carpenters düsterem Zukunftsalbtraum ein untergegangenes Babylon, in dem Hoffnung ein Fremdwort ist. Dass sich ausgerechnet hier das Schicksal der Welt entscheiden soll, ist eine bittersüße Ironie, wie sie in dieser Form nur in den 70ern und eben noch den frühen 80er-Jahren kompromisslos erzählt werden konnte, ohne Zugeständnisse an das Massenpublikum machen zu müssen. Genau das aber macht diesen Film zu einem Meisterwerk des Genres -- jener pessimistische Unterton, der dem Zuschauer von Anfang an ins Ohr flüstert, dass diese Geschichte nicht gut enden kann. Wie sie dann aber endet, welchen zynischen, und doch unendlich genialen Schlussgag sich Carpenter ausgedacht hat -- das ist auch Jahrzehnte nach der Fertigstellung dieses Filmes ein Hammer. Die Klapperschlange ist ein Film, ohne den sich keine Action-/Sci-Fi-Filmsammlung als vollständig bezeichnen darf. --Christian Lukas
Die Klapperschlange (DVD)
Die Klapperschlange ist einer jener wenigen Action/Sci-Fi-Filme, die das Prädikat ... mehr
"Meisterwerk" wahrlich verdient haben. 1981 entstanden, hat der Film bis zum heutigen Tage nichts, aber auch wirklich gar nichts von seiner Faszination verloren. Snake Plissken (Kurt Russell) ist ein ehemaliger Elitesoldat, der in einer Welt der Zukunft (1997, der Film ist 1981 entstanden) verurteilt worden ist, im größten Gefängnis der Welt den Rest seines Lebens zu verbringen. Das Gefängnis ist die Insel Manhattan, ganz New York ist ein riesiger Gefängnisstaat. Manhattan, das bedeutet automatisch lebenslänglich. Genau über der Insel aber wird das Flugzeug des US-Präsident (Donald Pleasence) von Terroristen zum Absturz gebracht. Wird der Präsident nicht gefunden, droht der Dritte Weltkrieg, denn es schwelt ein Konflikt mit China, in dem der Präsident als Person unabdingbar ist. Plissken bekommt ein Angebot: Gelingt es ihm, den Präsidenten aufzuspüren und zu befreien, erhält er als erster Manhattan-Sträfling seine Freiheit zurück. Plissken ist eine Figur des Italo-Western. Er ist wortkarg. Er kommt in eine Stadt, weil er einen Job zu erledigen hat. Werte besitzt er keine. Er ist ein Killer, der seinen Job erledigt. Für wen er diesen Job erledigt, ist ihm egal. Plissken ist aber kein Comic-Held, der beispielsweise vom Gefühl der Rache getrieben wird. Er ist ein Nihilist -- und dies macht ihn vielleicht zum dunkelsten Filmhelden, den das Kino jemals erlebt hat. New York ist in John Carpenters düsterem Zukunftsalbtraum ein untergegangenes Babylon, in dem Hoffnung ein Fremdwort ist. Dass sich ausgerechnet hier das Schicksal der Welt entscheiden soll, ist eine bittersüße Ironie, wie sie in dieser Form nur in den 70ern und eben noch den frühen 80er-Jahren kompromisslos erzählt werden konnte, ohne Zugeständnisse an das Massenpublikum machen zu müssen. Genau das aber macht diesen Film zu einem Meisterwerk des Genres -- jener pessimistische Unterton, der dem Zuschauer von Anfang an ins Ohr flüstert, dass diese Geschichte nicht gut enden kann. Wie sie dann aber endet, welchen zynischen, und doch unendlich genialen Schlussgag sich Carpenter ausgedacht hat -- das ist auch Jahrzehnte nach der Fertigstellung dieses Filmes ein Hammer. Die Klapperschlange ist ein Film, ohne den sich keine Action-/Sci-Fi-Filmsammlung als vollständig bezeichnen darf. --Christian Lukas
ist ein Hochsicherheitsgefängnis in dem drei Millionen Mörder, Räuber, Vergewaltiger und gefährliche Durchgedrehte ohne Wärter eingesperrt sind. Es herrscht reine Anarchie und das Recht des Stärkeren. Mitten in dieses Chaos, in Mid Town Manhattan, stürzt Air Force One, die Maschine des Präsidenten. Jemand muss in diese Hölle rein...und wieder raus...um das Leben des Präsidenten zu retten. Die Wahl für dieses Wahnsinnsunternehmen fällt auf Snake Plissken, einen hochdekorierten Ex-Lieutenant, der wegen seiner Verbrechen im Zivilleben selbst zu einer lebenslangen Freiheitsstrafe verurteilt wurde. Bei Erfolg kann er seine Weste reinwaschen. Um sicherzustellen, dass Plissken seine Mission auch erfüllt, werden ihm kleine Sprengkörper implantiert. Snake hat weniger als 24 Stunden Zeit den Präsidenten und sich selbst zu retten, danach explodieren die Ladungen...
Die Klapperschlange (DVD)
Die Klapperschlange ist einer jener wenigen Action/Sci-Fi-Filme, die das Prädikat ... mehr
"Meisterwerk" wahrlich verdient haben. 1981 entstanden, hat der Film bis zum heutigen Tage nichts, aber auch wirklich gar nichts von seiner Faszination verloren. Snake Plissken (Kurt Russell) ist ein ehemaliger Elitesoldat, der in einer Welt der Zukunft (1997, der Film ist 1981 entstanden) verurteilt worden ist, im größten Gefängnis der Welt den Rest seines Lebens zu verbringen. Das Gefängnis ist die Insel Manhattan, ganz New York ist ein riesiger Gefängnisstaat. Manhattan, das bedeutet automatisch lebenslänglich. Genau über der Insel aber wird das Flugzeug des US-Präsident (Donald Pleasence) von Terroristen zum Absturz gebracht. Wird der Präsident nicht gefunden, droht der Dritte Weltkrieg, denn es schwelt ein Konflikt mit China, in dem der Präsident als Person unabdingbar ist. Plissken bekommt ein Angebot: Gelingt es ihm, den Präsidenten aufzuspüren und zu befreien, erhält er als erster Manhattan-Sträfling seine Freiheit zurück. Plissken ist eine Figur des Italo-Western. Er ist wortkarg. Er kommt in eine Stadt, weil er einen Job zu erledigen hat. Werte besitzt er keine. Er ist ein Killer, der seinen Job erledigt. Für wen er diesen Job erledigt, ist ihm egal. Plissken ist aber kein Comic-Held, der beispielsweise vom Gefühl der Rache getrieben wird. Er ist ein Nihilist -- und dies macht ihn vielleicht zum dunkelsten Filmhelden, den das Kino jemals erlebt hat. New York ist in John Carpenters düsterem Zukunftsalbtraum ein untergegangenes Babylon, in dem Hoffnung ein Fremdwort ist. Dass sich ausgerechnet hier das Schicksal der Welt entscheiden soll, ist eine bittersüße Ironie, wie sie in dieser Form nur in den 70ern und eben noch den frühen 80er-Jahren kompromisslos erzählt werden konnte, ohne Zugeständnisse an das Massenpublikum machen zu müssen. Genau das aber macht diesen Film zu einem Meisterwerk des Genres -- jener pessimistische Unterton, der dem Zuschauer von Anfang an ins Ohr flüstert, dass diese Geschichte nicht gut enden kann. Wie sie dann aber endet, welchen zynischen, und doch unendlich genialen Schlussgag sich Carpenter ausgedacht hat -- das ist auch Jahrzehnte nach der Fertigstellung dieses Filmes ein Hammer. Die Klapperschlange ist ein Film, ohne den sich keine Action-/Sci-Fi-Filmsammlung als vollständig bezeichnen darf. --Christian Lukas
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Erfahrungsbericht von Posdole über Klapperschlange, Die 27.03.2004
Produktbewertung des Autors:
Pro:
Kurt Russell, Design
Kontra:
Einfallslosigkeit des Drehbuchs, die übrigen Rollen neben Russell, spannungsarm
Empfehlenswert?
ja
Kompletter Erfahrungsbericht
Was John Carpenter (u.a. „Halloween“, 1978; „The Fog“, 1980) auf jeden Fall mit „Escape from New York“ gelang: Er zeigt ein Manhattan, das gar nicht mehr so aussieht, wie man es kennt. Manhattan ist ein riesiges Hochsicherheitsgefängnis unter freiem Himmel geworden, teilweise verfallen, der Müll, Bruchstücke von Häusern, Ratten usw. säumen die 5th Avenue und den Broadway. Manhattan wird von einzelnen Banden beherrscht. Der Mächtigste von ihnen ist der Duke (Isaac Hayes), ein skrupelloser, machtbesessener Mann, er nur eines will: raus hier. Von starken Polizeikräften außerhalb dieser Hölle kontrolliert, befindet sich innerhalb dieser „Mauern“ kein einziger Cop oder Soldat.
• I N H A L T •
Star dieses Films aber ist Kurt Russell als der wegen Einbruchs in ein Nuklearwaffendepot verurteilte Snake Plissken, der just in dem Moment eingeliefert wird, als Terroristen das Flugzeug des Präsidenten (Donald Pleasence) kapern. Der kann zwar mit einer Rettungskapsel entkommen, aber nur um dann in die Hände von Romero (Frank Doubleday), der rechten Hand des Dukes, zu fallen. Pech. Die Maschine selbst fliegt das „antiimperialistische“ Selbstmordkommando schnurstracks in einen der Wolkenkratzer. Überlebende? Keine.
Der Leiter der Sicherheitskräfte Bob Hauk (Lee van Cleef) hat schon von Snake gehört, der einmal fähigstes Mitglied einer Elitetruppe war. Hauk will, dass Snake den Präsidenten aus dem Schlamassel herausholt – per Segler. Um ihn, der davon nichts hören will, zu zwingen, lässt er ihm zwei stecknadelgroße Kapseln in den Hals injizieren, die sich nach 24 Stunden auflösen und explodieren und nur durch eine weitere Injektion unschädlich gemacht werden können.
Snake hat zunächst Probleme, sich in der schummrigen Welt der Banden zurechtzufinden. Mit der Hilfe eines Taxifahrers namens Cabbie (Ernst Borgnine) trifft er einen alten Bekannten, der ihn einst im Stich gelassen hat, namens Brain (Harry Dean Stanton). Brain und seine Freundin Maggie (Adrienne Barbeau) zeigen ihm den Weg zum Duke. Die Zeit scheint Snake davon zu laufen. Der Duke plant, mit Hilfe des Präsidenten als Geisel Manhattan über eine verminte Brücke zu verlassen ...
• I N S Z E N I E R U N G •
Was John Carpenter uns als Sciencefiction verkaufen will, entpuppt sich im wesentlichen als mittelmäßiger Actionfilm, der in die nahe Zukunft verlegt wurde. Die düstere Atmosphäre kann allerdings nicht darüber hinwegtäuschen, dass es der Geschichte an Phantasie und gut ausgearbeiteten Charakteren weitgehend fehlt. Dem ausgefeilten Design, dem Aufwand, der betrieben wurde, um ein New York zu zeichnen, das mit der wirklichen Weltstadt fast nichts mehr gemein hat, kann die Handlung kaum standhalten. Sicher, Kurt Russell liefert eine zugegebenermaßen glaubwürdige Darstellung des äußerst vorsichtigen Mannes, der die Nerven behalten muss, um aus dem Schlamassel heil wieder herauszukommen. Aber die übrige Crew, einschließlich Lee van Cleef, Isaac Hayes, Donald Pleasence (der wesentlich besseres kann, als auf Sparflamme in einer Nebenrolle zu spielen), Harry Dean Stanton, Tom Atkins und Adrienne Barbeau, begnügt sich mit unterstützender Arbeit für den Hauptdarsteller. Frank Doubleday als Romero ist zwar unheimlich böse – nett anzusehen –, taucht aber nur selten auf. Einzig Alt-Mime Ernest Borgnine bringt das herüber, was dem Film im übrigen merklich fehlt: Charakter.
Die Geschichte selbst ist einfach zu durchsichtig, als dass man ihr etwas an Hochspannung abgewinnen könnte. War das alles, habe ich mich am Schluss gefragt. Ein Präsident wird entführt, gesucht, gefunden, befreit. Punkt. Der Einfallslosigkeit des Drehbuchs entsprechen beispielsweise folgende zwei Szenen: In einer muss sich der gefangen gesetzte Snake auf Geheiß des Duke einem Koloss im Ring stellen. Nachdem er wider Erwarten den Baum von einem glatzköpfigen Mann gefällt hat, spaziert er wieder munter in die Freiheit. Drehbuchtrick. 24 Stunden sind Zeit, also muss Snake irgendwie wieder frei kommen. Aber auf eine so billige Tour? In einer anderen Szene zu Anfang des Films trifft Snake auf eine Frau in einem ehemaligen Chock Full O’Nuts, die im weiteren Verlauf der Handlung überhaupt keine Rolle mehr spielt. Dieses Szene erscheint wie ein Lückenfüller, eine leere „Atempause“: bedeutungslos. Ansonsten jagen Snake samt Brain und Maggie von einem Ort zum anderen, oder werden gejagt.
• F A Z I T •
Aus diesem Film hätte man wirklich mehr machen können. Und selbst der Showdown (von dem man schon zur Hälfte des Films mehr oder weniger erfährt, weil der Duke preisgibt, was er mit dem Entführten plant) kann den Adrenalinspiegel kaum in die Höhe treiben. Man hätte z.B. der Frage nachgehen können, wie Menschen unter solchen Bedingungen leben, wie sie sich nach Jahren verhalten, welche Gruppen sich bilden, was sie tun, auch als ein Fremder eindringt, kurz: welche Mentalität sie ausbilden. Doch derartiges wird kaum einmal angeschnitten. Lediglich bei Cabbie ist ansatzweise zu spüren, welche Richtung der Film hätte nehmen können. Wirklich schade.
Wertung: 5 von 10 Punkten.
Die Klapperschlage (Escape from New York) USA 1981, 99 Minuten Regie: John Carpenter
Drehbuch: John Carpenter, Nick Castle Musik: John Carpenter, Claude Debussy Director of Photography: Dean Cundey, Jim Lucas Schnitt: Todd. C. Ramsay Produktionsdesign: Joe Alves Darsteller: Kurt Russell (Snake Plissken), Lee van Cleef (Bob Hauk), Ernest Borgnine (Cabbie), Donald Pleasence (Der Präsident), Isaac Hayes (The Duke of New York), Season Hubley (Frau im ‘Chock Full O’Nuts), Harry Dean Stanton (Brain / Harold Helman), Adrienne Barbeau (Maggie), Tom Atkins (Rehme), Charles Cyphers (Minister), Frank Doubleday (Romero)
Internet Movie Database: http://german.imdb.com/title/tt0082340
Weitere Filmkritik(en): „Movie Reviews“ (James Berardinelli) (2,5 von 4 Punkten): http://movie-reviews-colossus.net/movies/e/escape_ny.html
Pro: Kurt Russell, die Idee, Atmosphäre Kontra: stellenweise zu langatmig und ideenlos
Diesen Science Fiction Thriller hat John Carpenter während der ganz starken Phase seines Schaffens gedreht - zwischen "Halloween", "The Fog" und "Das Ding aus einer anderen Welt".
Während das alles Horrorfilme waren hat John Carpenter bei Die Klapperschl ...
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sehr hilfreich
21.01.2003
Trip in die Hölle Bewertung für Klapperschlange, Dievon
heartbreaker76
Pro: Story-Darsteller usw.-siehe Text halt Kontra: nichts
Weihnachten geht langsam zu Ende und da wird es mal wieder Zeit für einen Beitrag von mir über einen Actionfilm, obwohl ja auch in dieser angeblichen besinnlichen Zeit viele Actionfilme (Tödliche Weihnachten, Predator etc. ) liefen.
Meine Filmkritik ha ...
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Pro: Sehr überzeugende Darsteller in einer düsteren Zukunftsvision des Jahres 1997 aus dem Jahr 1980! Durchgehende Spannung von Anfang bis Ende und ein überragender Kurt Russell! Hervorragender Soundtrack! Kontra: Nichts!
***** VORWORT
Es ist mal wieder Zeit für einen Klassiker. Heute berichte ich über einen Film, der wirklich seinesgleichen sucht. Er hat einen Maßstab gesetzt, den noch nicht einmal sein Sequel erreichen konnte. Die Rede ist von DIE KLAPPERSCHLANGE mit ...
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Pro: atmosphärisch dichte Schilderung einer kaputten Welt, die intelligent eingesetzte Musik tut ihr übriges, perfekt von Carpenter inszeniert, ein Klassiker Kontra: die vorhersehbare Handlung und einige Drehbuchfehler
Sein schlimmster Alptraum ist wahr geworden. Nein, die Nazis halten nicht im Central-Park Partei-Tage ab, auch werden nicht in der “Met” nur noch Wagner-Opern aufgeführt, nein: Sein geliebtes Manhattan ist zu dem einzigen ausbruchssich ...
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Wir schreiben das Jahr 1997. Die Welt steht mal wieder vor einem Krieg und die Verbrechensrate in den USA steigt ins Unermeßliche. Doch die Regierung hat anscheinend die perfekt Lösung gefunden, damit nicht noch mehr Gefängnisse gebaut werden müssen. Zehn ...
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Pro: sehr gute Story, guter Sound und hervorragendes Bild Kontra: keine Extras auf DVD
...Hier kommt mein erster Bericht über einen Film auf DVD und zwar soll es Die Klapperschlange sein.
Kauf und Preis:
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Ich kenne den Film zwar schon, trotzdem wollte ich aber unbedingt "Die Klapperschlange" auf DVD zu Hause haben. Ich hab mir die DVD dann bei Mediamarkt um 16,99 Euro gekauft.
Die DVD:
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DIe Bild- und Tonqualität ist ausgezeichnet. Absolut gut! Auch die Farben sind sehr realistisch und das, obwohl der Film ja doch schon zu den nicht mehr ganz neuen gehört. Das Bildformat ist PAL und den SOund bekommt man in DOlby Digital 5.1 in zwei Kanälen (Englisch und Deutsch ) zu hören. Dabei klingt, entsprechende Lautsprecher vorausgesetzt, alles hervorragend, die Musik, die Geräusche, die Gespräche, einfach spitze!
Nur eines fehlt mir schon auf der DVD. Es gibt keine Extras, weder Interviews...
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Pro: Erstmals 5.1 Sound, bisher bestes Bild, sehenswerter Filmklassiker Kontra: Fehlende Extras, Rauschen (Bild und Ton), ungewohntes Bildformat
...und kann gehen wohin er will. Andernfalls muss er sterben oder er den Rest seines Leben in einem Gefängnis verbringen, in dem Anarchie, Willkür und das Recht des Stärkeren herrscht...
----- Zur Kritik -----
Das spektakuläre B-Movie ?Die Klapperschlange? oder auf englisch ?Escape from New York? kann man mit gutem Gewissen als Meilenstein dieses Genres bezeichnen. Durch das düstere und zukunftsweisende Modell einer Verbrechergesellschaft in der Zukunft, hat Carpenter eine Parabel auf die Zukunft gesponnen, welche zum Nachdenken anregt. Eine ?Wir gehen über Leichen?-Mentalität des US-Präsidenten, Gefangene ohne Rechte und Rehabilitationsmöglichkeiten, sowie ein Polizeimacht, die allgegenwärtige Überwachung suggeriert, sind nur einige Faktoren die diese These untermauern.
Damals als der Streifen in die Kinos kam, war er ihm sogleich...
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...Inhalt
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Wir schreiben das Jahr 1997:
Manhattan ist seit Jahren eine gigantische Gefängnisinsel, umgeben von einer 20m hohen Betonmauer. In dieses Gefängnis soll der Bankräuber und Ex-Elitesoldat Snake Plissken (Kurt Russell) eingeliefert werden.
Doch dann stürzt mitten in Manhattan das Flugzeug des US-Präsidenten (Donald Pleasance, HALLOWEEN) ab samt wichtiger Dokumente für eine bevorstehende Tagung. Militärchef (Lee van Cleef) gibt Snake eine Chance, seine Freiheit wieder zu erlangen, wenn er innerhalb von 36 Stunden den Präsidenten aus Manhattan befreit.
John Carpenter?s DIE KLAPPERSCHLANGE ist einer der besten Filme des Kultregissuers, für viel sogar der Beste!
Der Film vereint ein futuristisches Science-Fiction-Ambiente mit pausenloser Action und extrem coolen Charakteren. Wie bei Carpenter...
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