Klett: Physikus

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Die Welt retten und nebenbei Physik lernen

4  23.05.2003

Pro:
Grafik, Sound, Lernen  + Spielen

Kontra:
Preis, das Lernen tritt vielleicht etwas zu stark in den Hintergrund im Bezug auf das Spielen

Empfehlenswert: Ja  Der Autor besitzt das Produkt

Details:

Benutzerfreundlichkeit

Stabilität:

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Suelzi

Über sich: FH-Prüfungsstress, null Zeit für Ciao .... Sorry! Liebe Grüße eure Anja

Mitglied seit:08.05.2003

Erfahrungsberichte:32

Vertrauende:15

Dieser Erfahrungsbericht wurde von 35 Ciao Mitgliedern durchschnittlich als sehr hilfreich bewertet

Hallo liebe Community!

Vorwort:
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Heute möchte ich mal wieder über ein Lernprogramm schreiben, oder besser gesagt ist es eigentlich kein wirkliches Lernprogramm sondern ehr ein Lernadventure.
Entdeckt habe ich es, als ich mal wieder ein bissl bei Klett gestöbert habe und mich informieren wollte, was es neues auf dem Markt gibt. Nun damals waren Lernadventures was ganz neues auf dem Markt. Sowas musste ich also unbedingt haben. DA ich in Physik nicht gerade eine Leuchte bin holte ich mir also Physikus – das Lernadventure für Physik.


Systemvorraussetzungen
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Windows 95/98/NT:
SVGA-kompatible Grafikkarte
133 Mhz Pentium Prozessor, empfohlen 200 Mhz
32 MB Hauptspeicher, empfohlen: 48 MB
14 MB freie Festplattenkapazität
8-fach CD-ROM Laufwerk, empfohlen: 12-fach
Soundblasterkompatible Soundkarte
Quicktime 3.0 (mitgeliefert)

Macintosh:
Power PC, 166 Mhz Prozessor
32768 Farben
16 MB freies RAM
14 MB freie Festplattenkapazität
8-fach CD-ROM-Laufwerk, empfohlen: 12-fach
System 7.5, empfohlen: 8.5
Quicktime 3.0 (mitgeliefert)

Was das alles konkret heißt kann ich leider nicht sagen. Tatsache ist aber, dass es bei mir keine Probleme gab und meine alte Kiste (98- Modell) ist kein Stück getunet oder sowas in der Art. Noch alles wie beim Kauf.

Die ISBN: 3-12-135051-X
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Der Preis
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Der Preis beträgt normaler Weise ca. 50€, also nicht gerade billig. Man muss also schon Interesse für so etwas haben. Allerdings ist mir zu Ohren gekommen, dass zur Zeit spezielle Aktionen laufen, wo alles ein ganzes Stück billiger ist. Zum Beispiel kann man mal bei Klett.de und bei Amazon.de nachgucken, dort laufen diese Aktionen nämlich.
Ich persönlich habe natürlich, so dumm wie ich bin, den normalen preis von 50€ bezahlt. Meiner Meinung nach schon ziemlich teuer. Doch ob es sich gelohnt hat, ein solches Sümmchen auszugeben, dazu später.


Lieferumfang und Aufmachung von Physikus
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Man bekommt also eine mittelgroße Schachtel. Dort ist im oberen Teil groß die Überschrift zu lesen –Physikus. Die Schrift ist herrlich geschrieben, nicht einfach so, sondern in einer speziellen Schrift, vom Aussehen her vergleichbar mit Impulsen. Darunter steht dann etwas kleiner geschrieben: „Das Abenteuer aus der Welt der Naturwissenschaften“. Dann kann man eine wunderbar phantasievolle Abbildung sehen. Man sieht eine kleine Insel mit verschiedenen Häusern, an denen verschiedene Merkmale zu sehen sind, die für verschiedene Teilgebiete der Physik stehen. Über den Häusern rechts sieht man eine Art selbst gebasteltes Raumschiff, wie gesagt sehr phantasievoll. An der Seite kann man lesen, dass man es aufklappen kann. Dies tat ich auch und entdeckte eine Art Überblick zu Physikus. Allerlei Abbildungen mit verschiedenen Kommentaren dazu sind schön dargestellt. Man bekommt einen kurzen Einblick oder auch Überblick in die Story, den Aufbau und unseren Part bei Physikus. Auf der Rückseite wird dieser Teil dann fortgesetzt. Außerdem wird auf der Rückseite auf eine Seite aufmerksam gemacht, doch dazu später.
Aber was war denn in der Schachtel? Ich würde mal sagen ein kompliziertes Gestell aus Pappe in der dann der eigentlich wichtige Teil drinnen steckte, nämlich die CD. Die CD ist ziemlich schwer gewesen, kein Wunder denn es waren 2 CD’s und ein Handbuch. Wieso 2 CD’s, dazu jetzt:


Die Installation:
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Die Installation ist eigentlich kinderleicht. Man muss nur die 1.Cd einlegen und dann darauf achten, was so auf dem PC geschrieben steht. Man hat dann irgendwann die Auswahlmöglichkeit, ob man die minimale Installation oder die maximale Installation möchte. Zwischen ihnen herrscht schon ein großer Unterschied, denn die minimale erfordert nur 14 MB und die maximale ganze 650 MB freien Speicher. Ein schon ziemlich großer Unterschied. Natürlich ist es jedem sich selbst überlassen, welche Installation er möchte. Ich habe die maximale genommen. Ihr müsst jetzt denken: „Oh ist die doof, da hat se doch viel mehr Speicherplatz verbraucht“. Stimmt schon, aber so muss man die CD’s nicht immer beim Spielen auswechseln, was bei der minimalen Installation nötig ist.
Physikus benötigt Quicktime 3.0, wenn es auf demjenigen Computer nicht drauf ist, kann man es sich von der CD aus installieren lasse. Ich persönlich habe schon ein höheres Quicktime, deswegen war dies bei mir nicht erforderlich.
Alle Daten, die installiert werden können mit dem auf CD1 mitgelieferten De- Installationsprogramm „Physikus Delete.exe“ leicht wieder gelöscht werden.


Starten von Physikus
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Nach Beenden der Installation wird Physikus durch Doppelklicken auf das Icon auf dem Schreibtisch gestartet. Wenn man 2 CD-ROM-Laufwerke hat, kann man beide parallel benutzen und beide CD’s vorher einlegen.
Zu Beginn des Spiels kann man die Abspielgröße des Vorspanns bestimmen.
Außerdem kann man wählen, ob man ein neues oder zuvor gesichertes Spiel beginne möchte, oder ob man ohne Spiel direkt in den Lernbereich von Physikus möchte.


Programmeinstellungen:
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In der rechten oberen Bildschirmecke kann man eine kleine goldene CD sehen. Klickt man auf diese gelangt man zum Physikus-CD-Player. Dort kann man verschiedene Einstellungen vornehmen: so z.B. das Speichern eines Spielstandes, das Laden eines Spielstandes, Blenden, Lautstärke und Bildschirmhelligkeit einstellen und das Beenden von Physikus. Dabei muss ich sagen, dass alles schön übersichtlich angelegt ist, so dass sich wirklich absolut jeder dort zurecht finden kann. Die Bedienung ist wirklich kinderleicht.


Die Story:
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Ich laber und laber, dabei hätte ich fast vergessen euch die Story zu erzählen. Ich denke ein Text im Handbuch gibt darüber so gut Aufschluss, dass könnte ich gar nicht. Deswegen, schreibe ich den Text mal hierher ab. Also.
„Durch einen überraschenden Meteoriteneinschlag hörte Ihr kleiner Planet auf, sich um seine eigene Achse zu drehen. Die fatale Folge ist, dass der Planet auf der einen Seite in eisig kalter Nacht erstarrt, auf der anderen Seite jedoch eine entsetzliche Hitze das Leben unerträglich macht.
Ein genialer Professor konstruierte eine gewaltige Impulsmaschine, die, würde sie gezündet, den Planeten wieder zum Rotieren bringen sollte. Da die Nahrungsreserven zur Neige gingen, mussten die Bewohner jedoch kurz vor Vollendung der Maschine das Land verlassen. Jenseits des Meeres hofften sie auf bessere Lebensbedingungen.
In der Rolle eines jungen Wissenschaftler kommen sie von einer langen Reise aus dem Weltall zurück. Der Professor hat ihnen eine Nachricht und damit auch eine Aufgabe hinterlassen. Sie müssen die Impulsmaschine in Gang setzen. Dazu müssen Sie an verschiedenen Orten Energie erzeugen und mit Hilfe dicker Kabel zur Impulsmaschine übertragen. Gelingt Ihnen dies, so wird der gewaltige Rückstoß der Maschine Ihren kleinen Planeten wieder in Rotation versetzen. Sie sind die letzte Hoffnung der Bewohner auf Rettung.
Viele physikalische Probleme erschweren diese Aufgabe. Es gilt mechanische und akustische Phänomene zu untersuchen und zu lernen, mit Elektrizität richtig umzugehen. Aber auch Licht und Schatten bergen viele Geheimnisse, die darauf warten entschlüsselt zu werden.
Ihr wissenschaftlicher Laptop, den der Professor auf Ihrem Schreibtisch für Sie hinterlassen hat und den Sie ständig bei sich tragen, wird Ihnen dabei helfen. Auf ihm finden Sie das physikalische Grundwissen, dass Sie benötigen, um Ihre Welt zu retten.“


Also in Kurzform: Man soll halt mal wieder Held spielen, weil es eben Probleme gab und es sonst niemanden gibt. Um die Welt zu retten muss man eben eine Maschine wieder in Gang bringen und um diese Maschine wieder in Gang zu bringen muss man verschiedene kleine physikalische Aufgaben lösen. Immer als Hilfe hat man einen Laptop mit physikalischem Grundwissen dabei.


Spielnavigation:
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Da gibt’s eigentlich nicht viel zu erklären. Wenn man den Mauszeiger über den Bildschirm bewegt, so verwandelt sich der Mauszeiger an vielen Stellen in verschiedene Symbole, so Pfeilsymbole, um Richtungen anzugeben, zu denen man sich jetzt bewegen kann, der Zeigefinger, wenn man da auf etwas drücken, eine Hand, wenn man etwas bewegen kann und die Scannersymbole mit denen man etwas in sein Inventar hinein oder etwas aus einem Inventar hinaus bewegen kann.


Die Grafik und der Sound
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Oh, ich sag es euch. Wunderbar. Einfach genial. Erstens Mal sind die verschiedenen Animationen bei der Grafik wunderbar umgesetzt und es gibt auch keine Problem, das irgendein Bild verwackelt ist. Alles glasklar zu erkennen und wirklich wunderschöne 3D- Bilder und Animationen, ich war beeindruckt. Auch der Sound ist perfekt. Man kann alles ganz deutlich hören. Kein Rauschen oder sonst ein störendes Geräusch im Hintergrund. Der Klang ist, obwohl ich keine gute Soundkarte besitze, astrein. Außerdem wurden auch schöne Klänge umgesetzt, die genau auf Animationen und Bilder zurecht geschnitten sind.


Das Wissen
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Also, das Wissen von Physikus ist ja der Laptop. Man kann ihn nachdem man ihn eingesammelt hat jeder Zeit benutzen.
Seine Handhabung ist kinderleicht: Um ihn zu beginnen auf on, um ihn zu beenden auf off klicken, zwischen den Kapiteln kann man mit den Pfeiltasten wechseln bzw. blättern. Mit einem Eject-Knopf kommt man zur Kapitelauswahl.
Alles wird ganz langsam, mit einem ausgesprochen umfangreichen Wortschatz erklärt, so das es wirklich jeder verstehen kann. Dies unterstützen zahlreiche Animationen, mit denen man neben bei lernt und gar nicht merkt, dass man gerade einen physikalischen Vorgang gesehen hat. Außerdem kann man bei manchen Animationen selber mit machen, auch eine schöne Sache, mit der man doch alles viel besser versteht.
Wenn man nur zum Lernteil will, bekommt man übrigens auch diesen Laptop.
Wenn man übrigens zum Laptop während des spielens wechselt, ist es bei der minimalen Installation nötig, die CD auszutauschen.


Physikus- Extras
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Auf der CD2 befinden sich im Ordner Freeware für Windows 95/98/NT 2 Zugaben. Dies wären erstens zahlreiche Bildschirmschoner und 2. Physikus-DriveIn. Hierbei handelt es sich um ein lustiges Spiel, in dem durch Fangen von kleinen niedlichen Teddybären Punkte gesammelt werden könne. Seinen persönlichen Beststand kann man in die Highscoreliste von Physikus.de eintragen und mit etwas Glück einen Preis gewinnen.


Ansprechpartner:
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Hier handelt es sich natürlich um Klett. Man kann von montags bis freitags bei einer 0190er Nummer anrufen.
Eine andere Möglichkeit ist Physikus.de. Diese Seite, direkt für dieses Spiel gemacht, kann ich nur empfehlen. Man kann sich kostenlos das DriveIn- Speil herunterladen, sich in die Highscoreliste eintragen. Man kann sich natürlich auch zusätzlich informieren. Außerdem kann man, wenn man absolut nicht mehr weiter kommt, die Lösung des Spieles ausdrucken.


Meine Erfahrungen/ Mein Fazit:
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Ich habe eigentlich nur sehr gut Erfahrungen gemacht, denn die Grafik ist super und der Sound ist super. Die Animationen sind einfach spitzenmäßig. Die Navigation und die Installation vorher sind kinderleicht. Und das Spiel lässt sich auch wirklich schön spielen. Ihr merkt schon, jetzt kommt ein großes ABER. Erstens Mal ist auf jeden Fall der Preis ein großer fetter Minuspunkt, denn ich finde 50€ für ein Spiel bzw. Lernprogramm ist ziemlich heftig. 2. Finde ich, dass man es auf keinen Fall als Lernprogramm bezeichnen darf, da es eigentlich um das Spiel mehr geht, als um das eigentliche Lernen. Man spielt und versucht die Probleme zu lösen und das Lernen tritt dabei in den Hintergrund. Das kann natürlich positiv sein, denn bei manchen prägt sich der Stoff unbewusst im Hinterkopf ein, aber auch negativ, denn manche andere lernen so kaum was.
Aber auf jeden Fall kann man Physikus als Bereicherung bezeichnen. Denn er erweitert unheimlich den Horizont im Bezug auf Physik. Und da er so auch das Allgemeinwissen stärkt und nicht direkt auf einen speziellen Lernstoff zurecht geschnitten ist, ist Physikus auch für Erwachsenen geeignet.
DA ich aber allerdings eine Person bin, die nur bewusst lernen kann, habe ich zwar meinen Horizont erweitern könne und ein paar lustige Stunden mit dem Lösen von Aufgaben verbracht, aber auf Arbeiten vorbereiten konnte ich mich nicht. Deswegen bin ich nicht 100 zufrieden und habe deswegen nur ein gut statt einem sehr gut gegeben.

Ich kann das Produkt, aber trotzdem jedem nur wärmstens empfehlen, so wohl jung als auch alt. Man lernt ja nie aus. Und mit Physikus erst recht nicht. Auf Anfrage sage ich noch etwas genauer, ab wann man es den Kindern kaufen kann /sollte, ich würde sagen, für Kinder ab der 5. Klasse also so ab 10 JAhren, früher nicht.

Tschüss eure Anja

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Kommentare zu diesem Erfahrungsbericht
Eddy1998

Eddy1998

24.05.2003 12:53

Schön zu lesender Bericht

NiCE_OnE

NiCE_OnE

23.05.2003 22:44

schöner Bericht, auch wenn mir etwas fehlt.. vielleicht hab ich es auch überlesen.. Für welches Alter ist das denn?? Denn ich glaub mir im Physik-LK würde das Prog eher wenig helfen oder? ... cu NiCE_OnE

carmen

carmen

23.05.2003 22:18

Kannst du ungefähr sagen, ab welchem Alter das geeignet ist? gruß, carmen

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