Und wieder schlägt der BieFrüh aus, die Blätter kommen aus ihrem Winterschlaf und es macht wieder Spaß, sich im Garten aufzuhalten. Klar schmeckt auch ein lecker Bier wieder gut und so kommt es wie es kommen muss... ein neuer Bericht zum Thema BieFrüh folgt auf dem Fuße...
Bamberg... ich liebe diese Stadt. Sie ist gemütlich, strahlt Flair aus und sie hat, was viele andere Städte nicht haben... sie hat hervorragendes Bier. In nicht weniger als 9!! Brauereien wird hervorragendes Bier gebraut, das nicht nur in Flaschen gefüllt wird, sondern auch in zahlreichen Wirtschaften und Biergärten ausgeschenkt wird. Heute schreibe ich über ein Bier, das aus der ältesten Braustätte in Bamberg stammt. Immerhin seit 1533 wird im Klosterbräu Schröder Bier gebraut... da kann sich manche Firma eine Scheibe abschneiden :-)
Das
Bamberger Braunbier
vom Klosterbräu wird in einer Bügelverschlussflasche angeboten. Ich mag diese Art Flaschen sehr gerne, strahlt sie doch Nostalgie aus... mir gefällt das. Für ca. 70 Cent habe ich die Flasche zzgl. Pfand in Bamberg im Handelshof mitgenommen und nun ist der große Moment gekommen - es ist noch die Fastenzeit und deswegen darf ich das.. .denn trinken bricht das Fasten nicht *grinz*...
Bügelverschluss
Richtig, der schützt das Bier vor dem Auslaufen, bevor es eingeschenkt wird. Und zwar von mir... doch vor dem Genuss hat der liebe Gott und Ciao den Produktbescheibungsmodus gesetzt.
3 Etiketten zieren die Flasche, die schlank und hoch gewachsen ist. Das erste schützt den Bügel und dient auch als Siegel, dass die Flasche auch original verschlossen ist. Auf dem Etikett ist ein feister Mönch zu sehen, der einen Krug des schäumenden Getränks in der Hand hat. Zu seinen Füßen steht ein noch viel größerer Krug, der ihm auf jeden Fall immer Nachschub verspricht. Zumindest, solange er noch stehen kann *grinz*. Seit 1533 gibt es das Bier, das ist ein paar Jahre älter, als es Microsoft oder Ciao gibt... "Klosterbräu - Bamberger Braunbier" ist noch zu lesen auf dem braun-beigen Etikett.
Kommen wir nun zum Hauptetikett. Das hat die gleichen Farben wie das Halsetikett. Nur ist hier ien altes Fachwerkgebäude zu sehen, das anscheinend die alte Braustatt darstellt. Dem Bild nach zu urteilen, ist es das Haus der "Ambrosius Brauerei" in Bamberg, zumindest kommt es mir so vor. Egal... "Bambergs älteste Braustätte" ist über dem Haus zu lesen... na klar, wenn das seit fast 500 Jahren braut... Respekt. Auch hier ist der Name des Bieres aufgeschrieben, für alle, die es noch nicht gelesen haben, hier nochmals: "Klosterbräu Bamberger Braunbier - Fürstbischöfliches Braunbierhaus von 1533 bis 1790" Haltbar ist das Bier noch bis zum 20.07.2011, theoretisch zumindest *gg*...
Nun folgt das letzte der drei Etiketten, dem hinteren. Hier sind auch noch Infos abgedruckt... Nochmals ds Haus, dieses Mal aber kleiner. Dann der Text "Der über 450jährigen Tradition des Fürstbischöflichen Braunbierhauses verpflichtet, wird diese bernsteinfarbene, malzbetonte Köstlichkeit, das Bamberger Braunbier, nach alten Klosterrezepten eingebraut."
Der Bräuer ist die
Klosterbräu Schröder in 96049 Bamberg, auch zu erreichen unter
www.klosterbraeu.de
Der Alkoholgehalt ist nicht von schlechten Eltern, der ist nämlich mit 5,7 % doch recht hoch... aber wenn man nicht mehr fahren muss... dann geht das.
Wer nun denkt, die Zutatenliste ist länger als der Bart von Rübezahl, der irrt hier aber sowas von gewaltig... denn nichts anderes als
Wasser, Gerstenmalz, Hopfen, Hopfenextrakt
kommen in das Bier. So will es das bayerische Reinheitsgebot, das älteste Lebensmittelgesetz der Welt. So liebe ich es.. was sucht Cola, Red Bull, Teufelsfrucht, das schwarze von den Fingernägeln oder auch geraspelte Popel im Bier? Richtig, nix... allenfalls darf noch Zitronenlimo in ausgesuchte Biersorten rein, das war es aber auch schon mit mischen.
Eine Warnung ist noch zu lesen: man sollte die Flasche nach dem Leeren nicht wieder verschließen... denn so wird der Geist des Bieres eingesperrt und der rumort dann nächtelang in der Flasche und man(n) kann nicht schlafen. Und der Bierflaschenwäscher kriegt einen Schreikrampf, wenn das Schimmelpelzchen unten am Boden schwimmt und der das nicht wieder ordentlich rauskriegt. Also offenlassen, verstanden!!?
Aufgmachd, eigschengd, ostoßn, Prosd
So einfach ist das... Es zischt schon mal vernehmlich, als ich das Bier aufmache... also ist gewaltig Kohlensäure drin... und schon jetzt kommt ein herrlicher Malzgeruch an mein Näschen. Und beim Einschenken bestätigt sich meine Vermutung, sehr viel Kohlensäure... denn ich brauche 2 Anläufe, mein Bier im Krug unterzubringen. Der Schaum weist eine leichte bräunliche Färbung auf und der Geruch wird sehr angenehm stark... Der Schaum hält sich übrigens sehr lange auf dem Bier.
Die Farbe ist einfach herrlich... bernsteinfarben, wunderschön dunkel, das macht Spaß... doch nun genug Genüge getan vor Gott und Ciao... nun muss ich probieren.
Was soll ich sagen... es ist einfach herrlich... vollmundig, sehr starker Malzgeschmack, vom Hopfen kommt nicht besonders viel durch. Ich mag das, denn mir sind malzige dunkle Biere lieber als die hopfenbetonten hellen Biere wie Pils oder so... Ich schmecke den Geschmack des Sommers, der heiß und trocken über der Landschaft liegt, schwer und voll... hach ich Poet *grinz*...
Aber im Ernst... das ist ein Bier, an das kann man sich gewöhnen... einfach lecker, vollmundig und sättigend. Also muss man sich nicht noch an einer Schweinehaxen laben, eine Halbe genügt, und man ist satt... (wers glaubt wird selig) hehehe... Doch Vorsicht mit dem hohen Alkoholgehalt... des haut scho nei ;-)
Fazit
Ein herrliches Braunbier, das sehr bekömmlich, lecker und wunderbar von der Farbe ist. Deshalb kann ich es mit besten Gewissen empfehlen und vergebe eine Kaufempfehlung und 5 Sterne...
Danke nun für alle Bewertungen und Kommentare, es grüßt Euch Euer harry.
08.12.2011 13:15
Begeisterung pur :)
13.05.2011 00:10
Homer, Barney und ich stoßen mit an ... Proscht ...
30.04.2011 16:13
Prost ;o)