klein, handlich, tolle Bilder
12.10.2001 (19.10.2001)
Pro:
Preis, Bildqualität, Handhabung, Kompaktheit
Kontra:
geringe Ausstattung
Empfehlenswert:
Ja
Details:
Verarbeitung
Ausstattung
Bildqualität
Akkulaufzeit
Bedienung
mehr
 Larth
Über sich:
Hi! Wenn ihr etwas über Filme und DVD's lesen wollt seit ihr hier richtig.
Mitglied seit:01.05.2000
Erfahrungsberichte:45
Vertrauende:23
Dieser Erfahrungsbericht wurde von 194 Ciao Mitgliedern durchschnittlich als sehr hilfreich bewertet
Seit zwei Monaten besitze ich nun die Kodak DC 3800. Ausschlaggebend für den Kauf waren zunächst der relativ günstige Preis (599 DM) und die Handlichkeit des Geräts. Mit seinen Ausmaßen 95 x 61 x 33 mm gehört es zu den kleineren Vertretern seiner Zunft und passt bequem in (fast) jede Hosentasche. Auch das geringe Gewicht von 165 g ohne und 200 g mit Batterien sorgt für eine leichte Handhabung. Natürlich muss man für die Kompaktheit auch auf etwas verzichten. In diesem Fall an Platz für Batterien, so dass die Kodak DC 3800 nur zwei Batterien aufnimmt, die natürlich eine kürzere Betriebszeit gewährleisten als Modelle mit vier Batterien. Diesen Nachteil kann man aber durch die Verwendung hochwertiger Ni-Metallhydrid Akkus mit 1600mAh (4 Akkus incl. Ladegerät gibt es schon für 60 DM) ausgeglichen werden. Verzichtet man zusätzlich darauf, jedes Bild auf dem eingebauten Bildschirm anzeigen zu lassen, kann man locker über 100 Aufnahmen mit einem Satz NiMH-Akkus aufnehmen.
Gespeichert werden die Aufnahmen als JPEG auf sogenannten CompactFlash Karten. Ausgelesen auf den PC wird die Karte über ein USB-Lesegerät, das im Lieferumfang mit enthalten ist. Vorteil dieses externen Gerätes ist es, dass die Kamera dazu nicht benötigt wird und so die Batterie geschont wird. Die Übertragung des Bildes ist einfach und geht dank USB überzeugend schnell. Die Kamera hat eine Auflösung von 2.1 Megapixel, ein weiteres Plus für die Kodak DC 3800. Die Bilder werden gestochen scharf, und mit einem ordentlichen Drucker lassen sich die Bilder auch im größeren Format (A4) sehr gut zu Papier bringen, sofern man bei der Speicherung die höchste Qualitätsstufe eingestellt hat. Drei dieser Stufen gibt es, hoch, mittel und niedrig. Die höchste Stufe speichert die Bilder mit 1.792 x 1.184 Pixeln und einer Größe von ca. 500-600 kB. Auch die mittlere Stufe liefert mit 1.792 x 1.184 Pixel, benutzt aber eine höhere Komprimierung und speichert die Bilder mit ca. 200-300 kB ab. Die niedrigste Stufe hat nur noch 896 x 592 Pixel und sollte nicht verwendet werden, wenn die Bilder später als Fotos ausgedruckt werden.
Die Bedienung der Kamera ist kinderleicht. Über einen Drehknopf kommt man in die Menüführung auf dem eingebauten Bildschirm. Über drei Druckknöpfe können hier einzelne Optionen ausgewählt und aktiviert werden. Unter „Qualität“ kann ich die oben beschriebene Qualitätsstufe hoch, mittel oder niedrig einstellen. „Serie“ aktiviert die Funktion, dass mehrere Bilder in Folge geschossen werden. Unter „Schnellansicht“ kann man den energieintensiven Bildschirm ausschalten. Natürlich kann auch die Urzeit und das Datum auf den Bildern vermerkt werden, und es lässt sich der Signalton einstellen. Außerdem kann über dieses Menü die Karte formatiert, also komplett gelöscht werden. Dreht man den Knopf eine Position weiter, kann man sich die bisher aufgenommenen Bilder anschauen und gegebenenfalls mit wenigen Knopfdrücken auch wieder löschen. Und das war es dann auch leider auch schon. (© Larth 2001-10-12) Vergebens sucht man Einstellungsmöglichkeiten für Schärfe und Zoom. Lediglich unter normaler und Nahaufnahme kann noch unterschieden werden. Doch was die Kamera nicht kann, erledigt die mitgelieferte Software „Photoimpression 2000“ oder jedes bessere Bildbearbeitungsprogramm (z.B. Paint Shop Pro). Insgesamt halte ich die Kodak DC 3800 für eine sehr gute „Freizeitkamera“. Sehr robust, schön kompakt und fantastisch scharfe Bilder zu einem relativ günstigen Preis lassen dieses Gerät zu einem Spitzenreiter im Bereich der Digitalkameras werden. Allerdings wird die mitgelieferte 8 MB Speicherkarte auf Dauer viel zu wenig sein, in höchster Auflösung reicht diese für ca.18 Bilder. Schaut euch mal bei Ebay oder so um, dort gibt es inzwischen regelmässig 64 MB-Karten für ca. 100 DM.
Im Preis enthalten sind: - die Kamera ;-) - zwei Batterien - eine Kameratasche - eine Software-CD mit dem Programm „Photoimpression 2000“ - eine CompactFlash-Card mit 8MB - USB-Kartenlesegerät
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24.08.2003 09:19
Klasse Bericht, informativ und angenehm zu lesen. LG Sandra
26.10.2001 20:43
Hi! Nach dem Bericht würde ich die Kamera auch gerne haben, mir fehlt es nur an dem nötigen Kleingeld....*g* War ein Super Bericht! Würde mich freuen, wenn du bei mir auch mal vorbeischauen würdest! Ciao, Lisa
24.10.2001 12:47
Für den Preis kann man echt nicht meckern. Gruß Arnd74