Kodak EasyShare C 913
05.10.2008 (12.10.2008)
Pro:
Verarbeitung, Preis, Handling
Kontra:
Bildqualität
Empfehlenswert:
Nein
Details:
Verarbeitung
Ausstattung
Bildqualität
Akkulaufzeit
Bedienung
mehr
 cost
Über sich:
Mitglied seit:06.12.2002
Erfahrungsberichte:3
Dieser Erfahrungsbericht wurde von 35 Ciao Mitgliedern durchschnittlich als sehr hilfreich bewertet
Nach dem meine hervorragende Olympus C-360 abhanden kam, durfte ich mir eine neue kaufen. Die Kodak C913 EasyShare war zu einem Preis von 89 Euro im Real zu haben. Real ist sicherlich kein Fachgeschäft und hat nur wenige Marken zu Auswahl - so auch die EasyShare-Reihe. Da mir der Name Kodak jedoch bekannt war, griff ich als Gelegenheitsknipser zu. So, nun erst einmal zu den generellen Merkmalen:
9 MP für Bilder bis zu 75 × 100 cm (30" × 40") Angefangen von 1,2 MP. Manche sind im 16:9-Format (mit schwarzem Balken oben und unten) und wiederum andere im 3:2- und 4:3-Format. Objektiv mit optischem 3fach-Zoom (und den zu vernachlässigenden 5fach Digital-Zoom) 61 mm (2,4") großes Innen-/Außen-Farbdisplay HD-Bildaufnahme Reduzierung von Verwacklungen Mehrere Farb- und Motivmodi Die Technischen Daten:
STANDARDMERKMALE: Sensortyp: 1/2,5 Zoll, CCD. CCD-Pixel gesamt: 9,5 MP (3574 × 2660). Effektive Pixel: 9,2 MP (3504 × 2632). Objektiv: 36 bis 108 mm (bei Kleinbild), f/2,7 bis f/4,8; Blende in 2 Schritten. Objektivschutz: integriert. Zoom: Optisches 3fach-Zoom und stufenloses 5fach-Digitalzoom mit Vorschau auf dem LCD-Display, Schritte von 0,2 ab optischem 3fach-Zoom Bildstabilisator: digital. Verschlusszeit: 1/2-1/1400 Sek. LCD: 61 mm (2,4") großes Innen-/Außen-Farbdisplay, 480 × 240 (115.000 Pixel). Speicher: 16 MB interner Speicher* verfügbar, SD-/SDHC-Speicherkartenerweiterung. AUTOFOKUS: Typ: TTL-AF. Fokusmodi: Normal, Landschaft, Makro Fokusbereich: Normal: 0,6 m bis unendlich. Makro (Weitwinkel): 0,13 bis 0,7 m; (Tele): 0,22 bis 0,7 m. Landschaft: 10 m bis unendlich. Autofokusbereiche: Mehrzonen, Mittenbetont.
BELICHTUNGSSTEUERUNG: ISO-Empfindlichkeit: Automatisch: 64 bis 160 Manuell: 80, 100, 200, 400, 800, 1000 Messmodi: TTL-AE, Mehrfeld, Mittenbetont, Spot. Ausgleich: ±2,0 in Schritten von 0,5. AE-Sperre: Speicherung, wenn der Auslöser bis zum ersten Druckpunkt (S1) gedrückt ist. Weißabgleich: Automatisch, Tageslicht, Kunstlicht, Neonlicht, Schatten. BLITZ: Bereich: 0,6 bis 3,2 m bei Weitwinkel, ISO 160. 0,6 bis 1,8 m bei Tele, ISO 160. Modi: Automatisch, Aufhellblitz, Korrektur roter Augen, Aus Aufnahmefunktionen. Betriebsarten: Selbstauslöser, 2 Sekunden, 10 Sekunden, 2 Bilder Aufnahmemodi: Automatisch, SCN, Video, Reduzierung von Verwacklungen, Nahaufnahme, Landschaft. Motivmodi: Porträt, Nachtporträt, Landschaft, Nachtlandschaft, Sport, Schnee, Strand, Text, Gegenlicht, Museum, Feuerwerk, Hoher ISO-Wert, Kinder, Blumen, Selbstporträt, Sonnenuntergang, Nahaufnahme und Reduzierung von Verwacklungen. Auslöseverzögerung: < 0,5 Sek. (Weitwinkel, Vorschau und Blitz deaktiviert). Von Klick zu Klick: < 1,5 Sek. bis Pufferspeicher voll.
STEHBILDAUFNAHME: Stehbildformat: JPEG/EXIF v2.21 Bildgröße: 9,0 MP (3472 × 2604): 4:3 8,0 MP (3472 × 2314): 3:2 6,8 MP (3472 × 1952): 16:9 5,0 MP (2592 × 1944) 3,1 MP (2048 × 1536) 2,2 MP (1800 × 1200): 3:2 2,1 MP (1920 × 1080): 16:9 1,2 MP (1280 × 960) Komprimierung: JPEG, Standard. Farbmodi: Farbe, Sepia, Schwarzweiß. Bearbeitungsoptionen: Alles auswählen, Anzeigen nach, Kennzeichnung, Favoriten, Video bearbeiten, Diashow, Multi-Up, Kopieren, Löschschutz, Bildspeicher, Setup-Menü. Bearbeitung: Zuschneiden, KODAK PERFECT TOUCH Technologie, Löschen aufheben, Bilddrehung. VIDEOAUFNAHME Format: QUICKTIME Motion JPEG mit Tonaufnahme. Qualität: VGA (640 × 480) mit 15 Bildern pro Sekunde; QVGA (320 × 240) mit 29 Bildern pro Sekunde. Länge: Bis zu 80 Minuten, abhängig von der Speicherkarte. Bearbeitungsoptionen: Alles auswählen, Anzeigen nach, Kennzeichnung, Favoriten, Video bearbeiten, Diashow, Multi-Up, Kopieren, Löschschutz, Bildspeicher, Setup-Menü. Bearbeitung: Schneiden, Bild anfertigen, Videosequenzdruck (1, 4, 9, 16 Video-Frames).
BENUTZERDEF. ANPASSUNG: Benutzerdefinierte Einstellungen: Kennzeichnung festlegen, Kamerasounds, LCD-Helligkeit, Automatisches Ausschalten, Datum/Uhrzeit, Datumsstempel, Unscharf-Warnung, Sprache. DATENAUSTAUSCH: Weitergeben: Alles auswählen, Drucken, E-Mail, Druck abbrechen
TECHNISCHE DATEN: E-/A-Schnittstelle: Schnittstelle für KODAK Kamera- bzw. Druckerstationen, digitaler Anschluss (USB 2.0). Stromversorgung: Zwei KODAK Oxy-Alkalibatterien (AA) für Digitalkameras; zwei KODAK Ni-MH-Akkus (AA) für Digitalkameras; KODAK Ni-MH-Akku KAA2HR für Digitalkameras; 2 Alkalibatterien (AA); zwei Lithiumbatterien (AA); optional erhältliche KODAK EASYSHARE Kamera- und Druckerstationen. Spezielle Tasten: Menu (Menü), Review (Bearbeiten), Share (Weitergeben), Delete (Löschen), Display/Info, Zoom, Fünfwege-Steuerungselement, (oben) Einschalttaste, Blitz, Auslöser, Modus-Wahlschalter. Stativbefestigung: 1/4 Zoll, Standard. Maße: B × H × T: 91,1 × 62,2 × 25,3 mm. Gewicht: ohne Batterien: 137 g. KOMPATIBILITÄT Kompatible Kamera-/Druckerstationen Direktdruck: Kompatibel mit dem ImageLink Drucksystem, Unterstützung der PictBridge-Technologie. Software: Kompatibel mit der KODAK EASYSHARE Software. Garantie: 1 Jahr.
Zubehör: KODAK EASYSHARE C913 Digitalkamera KODAK AA-Alkalibatterien (oder gleichwertig) USB-Kabel Handschlaufe Anleitung "Erste Schritte" (mit KODAK EASYSHARE Software) Individuelle Kamera-Einsatzplatte für die optional erhältlichen KODAK EASYSHARE Kamera- und Druckerstationen.
MEINE ERFAHRUNG: Fange mal beim Handbuch an. Es ist in der Tat wirklich nur für die ersten, und zwar allerersten, Schritte gedacht. Es stört mich - wie bei den meisten anderen Produkten auch - diese unübersichtliche Vielsprachigkeit (11 sind es hier), die das ansonsten dünne Heftchen auf ein dickes Büchlein aufblähen. Gut, dass die Kodak per Knopfdruck auf ihrem Display eine einblendbare Hilfefunktion hat, die gleich an einem Computer, die Menüfunktionen knapp und auf den Punkt gebracht beschreiben. Sehr gut.
Die Kamera an sich macht einen hochwertig verarbeiteten Eindruck. Schwarz mit Silberstreifen durchzogen. Die Kamera schaltet man oben via kleinem Knopf an (daneben befindet sich der Blitzmodi-Knopf - je nach dem für Automatik, Aufhell- und Vorblitz und Aus). Der erste Nachteil der mir hier auffällt ist, dass bei jedem einschalten das Objektiv nach aussen fährt und somit ungeschützt ist. Denn beim Ausschalten schließt sich automatisch ein Objektivschutz. Wenn ich aber nur die aufgenommenen Bilder betrachten will, brauche ich kein offenes Objektiv. Das war bei der Olympus besser. Oben rechts befindet sich das größere Modi-Rad. Es wird einem beim Einschalten immer sofort am Display in kurzen Sätzen beschrieben auf was für ein Modi gerade eingestellt ist und was dieser bewirkt, bzw. für was dieser geeignet ist. Das ist hier sehr gut gelöst. Ebenso sehr gut ist die Menüführung und die weitreichenden Einstellmöglichkeiten. Z. B. der Selbstauslöser ist auf 2 Sekunden oder 10 Sekunden und wahlweise auch auf 2 Bildern in Folge schießend einstellbar. Die Tages- und Uhrzeit für den Datumsstempel, Unscharfwarnung an oder aus. Sprache, Gitter für Zielerfassung etc. Die Einstellung auf SNC wird mit der Auswahl von verschiedenen vordefinierten Einstellungen des Blitzes oder ISO-Wertes dargeboten.
Die Display-Darstellung ist von der Qualität her gut bei ausreichendem Licht. Bei Dunkelheit zu duster finde ich. Die Bildqualität ist für den Preis sicherlich okay - jedoch Meilenweit von meiner alten Olympus (die vor Jahren 230 Euro machte) entfernt. Bildrauschen und Farbgrieseln machen sich bei genauem Hinsehen - vor allem in dunklen und gemusterten Bereichen genau bemerkbar. Je weiter das Motiv weg ist, desto unschärfer wird es. Da helfen die 9 Megabite Pixeln auch nichts mehr. Ich weiß nur, dass die Olympus C-360 wesentlich schärfere und farbenfreudigere Fotos (auch Nachts) bis ins kleinste Detail schoß. Ansonsten ist der Zoom am Display brauchbar, wenngleich bei allzu großer Vergrößerung es stark verwaschen wird und besagtes Grießeln deutlich wird. Der Batterieverbrauch ist meines Erachtens Standard, also hoch. Habe 2 paar Batterien mit ca. 60 Fotos verbraucht. Gut, Bilder am Display betrachten, oft Blitz benutzt und einige Bilder mit der eingebauten Verbesserungs- bzw. Nachbearbeitungssoftware bearbeitet. Diese macht eine ordentlich Arbeit. Meist sind die Aufnahmen danach heller und kontrastreicher. In der Natur liegt da natürlich, dass auch Unreinheiten deutlicher Hervortreten. Also kein Allheilmittel gegen die fehlende Bildqualität.
Bei halb heruntergedrückter Auslöstaste stellt die Kamera die Schärfe automatisch ein und bei vollständigem Herunterdrücken wird dann der Auslöser betätigt. Also Standard. Der interne Speiche von 16 MB ist für die ersten paar Bilder recht, jedoch unbrauchbar bei ernsthafter Fotografie. Bei höchster Einstellung ergibt das gerade mal 5 Bilder. Bei 1 GB-SD-Karte schon ca. 550 Bilder.
Via USB-Kabel sind die Bilder auf den Rechner gespielt. Die EasyShare-Software probierte ich nur spaßeshalber aus, da ich das via iPhoto mache. Alles in allem kann man für den Preis sicherlich keine Wunder erwarten. Jedoch hätte ich mir schon etwas schärfere und farbenintensivere Fotos erwartet. Denn das ist das, weswegen man eine Kamera kauft.
P.S.: Hier ein Foto, gemacht von mir mit oben beschriebener Kamera, das mehr als 1000 Worte ob der Qualität aussagt. http://www.fotocommunity.de/pc/pc/display/14492177 Das, weil ich die überschwänglich/euphorische Rezession bei Amazon in keinster weise nachvollziehen kann.
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04.07.2009 16:10
gut, dass ich hier nachgelesen habe - danke für den bericht :-)
05.10.2008 18:16
Ein Kamera, die keine guten Bilder machen kann, brauche ich nicht. Guter Bericht
05.10.2008 17:20
Ohne die richtige Quali wäre das auch keine Option für mich. GLG