Erfahrungsbericht über

Kodak EASYSHARE CX4230

Gesamtbewertung (19): Gesamtbewertung Kodak EASYSHARE CX4230

 

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The Best for Hobbyknipser !!!

5  17.06.2003

Pro:
Top - Bilder  -  super Preis - Leistungsverhältnis

Kontra:
Einstellungsmöglichkeiten beschränkt

Empfehlenswert: Ja  Der Autor besitzt das Produkt

Details:

Verarbeitung

Ausstattung

Bildqualität

Akkulaufzeit

Bedienung

mehr


hermi2809

Über sich:

Mitglied seit:09.01.2003

Erfahrungsberichte:9

Vertrauende:1

Dieser Erfahrungsbericht wurde von 39 Ciao Mitgliedern durchschnittlich als sehr hilfreich bewertet

Wie kam ich zur Kodak CX4230 ?

Ganz einfach, zuerst wurde ich Papa und dann gab die gute alte
“Du-musst-den-Film-erst-entwickeln-lassen-bevor-du-die-Bilder-ansehen-kannst-Kleinbildkamera“
den Geist auf !
Der Weg war also frei für die digitale Fotowelt.
Die Wahl fiel aufgrund des günstigen Preises von 120 EUR auf eine Praktica DCZ 2.2s, die ich bei E-Bay ersteigerte. Eine Kamera, die mich fast wieder dazu trieb, Filme entwickeln zu lassen, so schlecht fand ich sie, aber darauf gehe ich näher ein, wenn Ciao meinen Produktvorschlag akzeptiert und ich einen Bericht zur DCZ 2.2s schreibe. Denn es gibt ja auch gute Digitalkameras für einen erschwinglichen Preis.

Nachdem ich also die Praktica wieder los war, ging es in den Fachhandel in unserer Stadt. Eine Kodak CX4230 wurde mir empfohlen.
- Angesehen, getestet, begeistert und mitgenommen -
Momentaner Verkaufspreis (Juni/03) zwischen 180 EUR (E-Bay) und 250 EUR beim teuersten Händler.


Meine Erfahrungen:

Die Kodak wird eingeschaltet durch Öffnen der Objektivschutzklappe hinter der dann das Objektiv automatisch hervorkommt.

Das TFT Display ist sehr gut zu erkennen und sehr scharf. Nur bei direkter Sonneneinstrahlung hat man Probleme, aber das ist bei teuren Kameras kaum anders. Durch die Select-Taste schaltet man die LCD-Vorschau an und aus. Der optische Sucher ist ebenfalls sehr gut zu benutzen. Vor allem kann man so Batterien sparen.

Kommen wir zu den Einstellungen:

Und da wird die Kamera die Kunden in Fotoprofis und Hobbyknipser spalten.
Die Einstellungsmöglichkeiten, sind nämlich für Profis zu schmal geraten. Es gibt kaum Möglichkeiten, Einfluss zu nehmen auf Belichtung und Weißabgleich. Lediglich eine Belichtungskorrektur zwischen –2 und +2 ist möglich.
Für die Hobbyknipser wie mich allerdings ideal, denn was verstehe ich schon von Belichtung ?
Naja gut, etwas schon, aber man vermisst es einfach nicht, denn die Kamera trifft meiner Meinung nach immer die richtige Entscheidung, was ich gleich im Punkt Bildqualität näher beschreiben werde. Ein weiterer Menüpunkt ist die Speicherwahl, bei der man sich zwischen den 16 MB internen Speicher und einer Multimedia Card oder SD-Card entscheiden kann.
Dann gibt es den Bildausrichtungssensor, der - wenn aktiviert – ein vertikales Bild bereits im Speicher der Kamera richtig herum dreht und einem diesen Schritt später in einem Bildbearbeitungsprogramm erspart.
Desweiteren kann man im Setup natürlich die Schnell- und Liveansicht de- und aktivieren, sowie das Datum und die Uhrzeit ändern, die übrigens in verschiedenen Formaten auf dem Bild als Stempel gespeichert werden können.
Das wars dann auch mit den Einstellungen, doch wie gesagt, für mich ist es so ideal, weil ich mir um nichts Gedanken machen muss. Man kann sozusagen einfach losknipsen. Ein 10-Sekunden Selbstauslöser ist natürlich auch mit an Bord.

Die Tasten:

Auslöser:
Durch sanftes Drücken des Auslösers wird das Bild scharfgestellt, durch die grüne Lampe neben dem optischen Sucher zeigt die Kamera an, das nun fotografiert werden kann. Den Auslöser durchgedrückt, ist das Foto im Speicher. Die Speicherzeit von etwa 2-3 Sekunden erscheint mir schnell genug, 5 Bilder pro Sekunde á la Paparazzi sind natürlich nicht möglich.

Menü:
Natürlich erreicht man hierüber das Menü und verlässt es auch wieder.

Blitz:
Wechseln zwischen Automatik, Aufhellblitz, Vorblitz (Rote-Augen-Effekt vermindern) und Blitz Aus

Share:
Hiermit markiert man ein Bild direkt, um es per Kodak-Software nachher z.B. direkt als E-Mail zu versenden.

Navi-Key:
Das gute Stück ist sowohl zum zoomen da, indem man T (Tele) oder W (Weitwinkel) drückt, als auch zum Navigieren in den Menüs

Select:
Aktiviert im Fotomodus den LCD Monitor und schaltet ihn wieder ab. In den Menüs ist der Select-Key praktisch die Entertaste.

Delete:
Öffnet das Löschen-Menü: Man kann wählen zwischen “Aufnahme“ (einzelnes Bild) und “alle“ (ganzer Speicher) oder das Menü wieder verlassen

Review:
Öffnet die bereits gemachten Bilder. Man kann hier die Bilder als Übersicht ansehen oder natürlich einzelne Bilder betrachten, in die man sogar noch 4-fach hineinzoomen kann über die Select-Taste und mit dem Navi-Key sozusagen im Bild “wandern kann“. Eine schöne Sache finde ich.

Anschlüsse:

Es gibt eine 3 Volt Stromanschluss für ein Netzteil, einen USB Anschluss und einen Video-Out Anschluss, über den man mit mitgeliefertem Kabel die Bilder als Diashow auf dem Fernseher ansehen kann. Dies geht sowohl über NTSC als auch über den in Deutschland üblichen PAL-Standard.

Speicher:

Der integrierte 16 MB Speicher reicht für ca 16 Bilder in der höchsten Qualitätsstufe, entsprechend mehr bei geringer Bildqualität. Eine Multi-Media-Card oder Secure-Digital-Card kann ebenfalls in den Karten-Einschub gesteckt werden. Ich nutze eine SD-Card mit 64 MB und kann in der kleinsten Qualitätsstufe, die für normale Schnappschüsse reicht, über 300 Bilder speichern.

Batterieverbrauch:

Eine Litium Einweg-Zelle ist dabei. Diese hält sehr lange, so ca. für 400 Bilder. Nur halten normale Alkali Batterien natürlich nicht so lange. Es werden 2 AA Mignon Batterien benötigt. Angegeben sind diese in der Anleitung mit ca. 200 Bildern Betriebsdauer. Ich nutze 1800er Akkus und schaffe locker 200 Fotos damit. Das halte ich für durchaus normal bei Digitalkameras. Wenn die Kamera an den PC angeschlossen ist, bezieht sie ihren Strom übrigens über den USB Port, so dass die Batterien nicht belastet werden.

Der Zoom:

Ein optischer 3-fach Zoom ist eine feine Sache, denn er zoomt richtig und nicht wie beim oft angebotenen digitalen Zoom, der ja im Prinzip das Bild rechnerisch vergrößert. Also 2-fach zoomen = halbe Qualität. Ein 2-facher digitaler Zoom ist aber noch zusätzlich mit dabei. Der optische Zoom geht stufenlos von Statten. Man drückt wie schon angesprochen auf das “T“ am Navi-Key um per Teleobjektiv ran zu zoomen. Ist der maximale Zoom des Objektives erreicht, kann man durch erneutes Drücken des “T“ den digitalen 2-fach Zoom hinzuschalten, der dann nochmal 2 fach vergrößert, die Auflösung aber dabei halbiert.
Meiner Meinung nach ist der Zoom für diesen Preis aber optimal. Ich nutze ihn jedenfalls oft.

Anschluss an den PC und herunterladen der Bilder:

USB Kabel angeschlossen und WinXP erkennt die Kamera. Es erscheint ein Auswahlmenü, wo ich mir aussuchen kann welche Bilder ich laden möchte, ob gleichzeitig in der Kamera gelöscht werden soll und wohin ich die Bilder speichern möchte. Die mitgelieferte Software habe ich nicht installiert, da ich gerne mit meinen eigenen Bildbearbeitungsprogrammen arbeite, und nicht gerne an eine bestimmte Software gebunden bin.
Zur mitgelieferten Software kann ich also nichts sagen. Der Anschluss der Kamera ist ebenso über die Kodak-Dockingstation möglich. Da ich diese aber (noch) nicht besitze kann ich dazu nur das sagen, was man dem beiliegenden Zubehörzettel entnehmen kann. Man setzt die Kamera auf die Station und mit einem Knopfdruck werden die Bilder automatisch auf den PC übertragen. Außerdem ist bei der Dockingstation ein Aukku dabei, der geladen wird sobald sich die Kamera auf der Station befindet. Werde ich mir vielleicht noch zulegen, mal sehen. Die Station soll nochmal etwa 80 EUR inkl Akku kosten.

Bildqualität:

Wohl der wichtigste Punkt oder ?
Die Bildqualität kann man wählen in 3 Stufen, dargestellt duch 1-, 2- oder 3-Sterne im Display. Die geringste reicht für Schnappschüsse völlig aus. Nur wenn man ein Bild nachher bearbeiten will und Details herausschneiden will, sollte man vorher die höchste Qualität wählen. Die mittlere stellt damit einen vernünftigen Kompromiss zwischen beiden dar. Schon auf dem LCD der Kamera erahnt man das gestochen scharfe Bild. Nachher auf dem PC bestätigt sich der erste Eindruck. Die Farben sind kräftig, die Schärfe für eine 2 Mio Pixel Kamera geradezu optimal. Der Blitz ist im Automodus immer gut gewählt. Aufnahmen wirken selten zu hell oder zu dunkel. Auch in dunklen Räumen und nachts im Freien kommen brauchbare Bilder zustanden. Zu meiner verwunderung geht die Kodak auch mit Gegenlicht äußerst gut um. Wenn man beispielsweise bei Sonnenschein in Richtung Sonne fotografiert, sind andere Objekte trotzdem gut zu erkennen. Wenn man ein Bild in höchster Qualität gemacht hat und nachher per PC hineinzoomt, kann man sehr tief in das Bild eintauchen bovor es pixelig wird.
Ich muss sagen, die Qualität der Bilder in dieser Preisklasse ist absolut genial. Ich habe von Berufswegen den ganzen Tag Bilder auf dem PC vor mir, die mit einer Miniolta Dimage 7 Hi gemacht wurden. Diese Kamera hat 5 Mio Pixel und kostet um 1000 EUR, und die Bilder wirken erst im ganz tiefen Zoombereich unterschiedlich. Im ersten Moment würde man gar keinen unterschied merken. Was will man mehr ?


Fazit:
-----------

Für mich DIE Kamera für Hobbyknipser. Qualität der Bilder und der Kamera selbst ist super.
Profis greifen eh zu anderen Kalibern. Kleiner Mangel vielleicht: Warum packt Kodak keine Tasche mit dabei ?
Die Bedienungsanleitung ist sowohl auf Papier als auch auf CD dabei. Man braucht sie aber kaum, da die Kamera sich con selbst erklärt.

Tech.-Daten:

Bildqualität
CCD-Auflösung 2,1 Megapixel
Bildauflösung 2,0 Megapixel (1632 x 1232 Pixel)
Einstellungen
2,0 MP - beste Qualität (Ausdrucke, Vergrößerungen)1,0 MP - bessere Qualität (kleine Ausdrucke)
0,5 MP - gute Qualität (E-Mail)
Optisches Zoomobjektiv
optischer Dreifach-Zoom, 36 mm - 108 mm
Zoom Sechsfach-Zoom
(optischer Dreifach-Zoom, digitaler Zweifach-Zoom)
Schärfebereich
0,5 m bis unendlich im Auto-Modus ohne Makro
Makromodus
10 - 60 cm

Objektivschutz Eingebauter Objektivdeckel
Belichtungssteuerung Automatische Matrixmessung
Verschlusszeit Automatisch - 1/8 - 1/1700 Sek.
Blende
Automatisch - f/2,7 (Tele-Objektiv) - f/5,2 (Weitwinkel-Objektiv)
Blitzmodus
Automatik, Aufhellblitz, Vorblitz, Blitz Aus
Blitzreichweite
0,5 - 3,5 m mit Weitwinkel-Objektiv,
5 - 2,1 m mit Tele-Objektiv

ISO-Entsprechung Automatisch (100, 200)
Weißabgleich Automatisch
Automatische Ausrichtung
Drehen des Bildes mit der Kamera
Dateiformat JPEG/EXIF V2.2

Aufnahme-Modus
Automatisch - immer betriebsbereit
Sucher optischer Realbild-Sucher
LCD 40,6 mm Farb-TFT
Software Kodak EasyShare Software

Mehr Bilder aufnehmen
Speicher 16 MB interner Speicher und Erweiterungssteckplatz für MMC/SD-Karte

Schnittstelle
USB, kompatibel mit der KODAK EasyShare Kamera Station
Videoausgang für Wiedergabe einer Diashow auf dem Fernsehbildschirm
Videoausgang NTSC, PAL (vom Benutzer auswählbar)

Weitere Daten und Maße
Stativ 63,5 cm Standard
Selbstauslöser 10 Sekunden
Stromversorgungsoptionen
Kamera Station (optional) mit NiMH wiederaufladbarem Batteriepack (Aufladen in der Kamera)
2 Lithium AA Batterien oder 1 CRV 3 Lithiumbatterie, 3 Volt-Adapter

Gewicht ohne Batterien: 220 g
Abmessungen B x H x T: 115 x 66 x 40 mm
Garantie 2 Jahre

Systemanforderungen
Windows:
·WINDOWS 98, 98SE, 2000, Millennium Edition oder XP
·Prozessor mit 233 MHz oder schneller
·64 MB RAM (128 MB RAM unter Windows XP)
·200 MB freier Festplattenspeicher
·CD-ROM-Laufwerk
·Freier USB-Anschluss
·Farbmonitor, 800 x 600 Pixel (16-Bit oder 24-Bit empfohlen)
Macintosh:
·POWERPC basierend auf Macintosh-Computer
·Macintosh OS X (OS 8.6 / 9.x - Funktion für Austauschtaste wird nicht unterstützt - für volle Funktionalität empfehlen wir OS X)
·128 MB RAM unter OS X (64 MB RAM unter OS 8.6/9.x)
·200 MB freier Festplattenspeicher
·CD-ROM-Laufwerk
·Integrierter USB-Anschluss
·Farbmonitor, 800 x 600 Pixel (Tausende oder Millionen von Farben empfohlen)

Lieferumfang
KODAK EASYSHARE CX4230 Digitale Zoomkamera
·CRV3 Lithiumbatterie oder Entsprechung
·Videoausgangskabel
·USB-Kabel
·Handschlaufe
·KODAK EasyShare Software-CD
·Dokumentation
·Individueller Einsatz für KODAK EasyShare Kamera Station

Ergänzung zum Thema Litium Batterie:
Die Litium Batterie besteht im Prinzip aus zwei AA Batterien. Nur mit mehr Leistung. Sie hat also die gleiche Form wir zwei AA nebeneinander und hält fast doppelt so lange. Dabei ist nur die Litiumzelle. Man braucht danach 2 normale AA oder 2 AA Akkus oder man kauft wieder eine teure Litiumzelle.
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Kommentare zu diesem Erfahrungsbericht
Uleyq

Uleyq

08.06.2004 01:18

Einfach uebersichtliche, ausfuehrliche und fuer Laien sehr verstaendlich geschriebene Bewertung!!!

GabyB333

GabyB333

12.09.2003 08:52

Ich bin zwar mit dem Ausprobieren noch nicht ganz durch, aber im Großen und Ganzen kann ich deinen Bericht bestätigen. Diese Kamera habe ich seit gestern auch, nun muss ich mich nur noch nach einer günstigen Speicherkarte und Akkus+Ladegerät umsehen... Liebe Grüße, Gaby

Nina807

Nina807

05.08.2003 02:44

Oh man sehr guter Testbericht. Habe sofort auf sehr hilfreich geklickt ;-) Habe die Kamera auch aber in dem Bericht stehen Dinge die ich selbst von meiner Kamera noch nicht wusste. Hut ab hoffe ich werde auch mal so gut schreiben....liebe Grüße Nina

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  1. Uleyq

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