Meine erste Digicam
1. Aug 2003
Pro:
Günstiger Preis,gute Bildqualität usw
Kontra:
LCD - Display nicht sehr gut,Anleitung nur auf CD
Empfehlenswert:
Ja
Details:
Verarbeitung:
Ausstattung:
Bildqualität:
Akkulaufzeit:
Zuverlässigkeit:
Bedienung:
mehr
 neohawkeye
Über sich:
Hi, hab zwar mein ABI bestanden, aber irgendwie kann ich mich nicht durchringen weiter Berichte zu s...
Mitglied seit:07.05.2002
Erfahrungsberichte:16
Vertrauende:11
Dieser Erfahrungsbericht wurde von 19 Ciao Mitgliedern durchschnittlich als sehr hilfreich bewertet
Da der Urlaub ansteht, dachte ich mir sollte ich endlich mal mit der Zeit gehen und mir auch eine Digitalkamera anschaffen. Also führ ich ins Fotofachgeschäft um die Ecke (bei den Großhändlern, MediaMarkt, ProMarkt, etc. wollt ich nicht einkaufen, ich kenn die Leute in dem Geschäft und bekomme da gute Preise) und schaute mich ein bisschen um, da ich nicht viel Geld ausgeben wollte, wurde mir die KODAK CX4230 empfohlen, für 170 Euro, war sie zwar nicht die billigste, aber ich glaub die günstigste mit Zoom. 1. Lieferumfang Neben der Kamera bekommt man, eine Lithium Batterie (kein Akku), eine Trageschlaufe, zwei CDs (einmal Software und die andere mit der Betriebsanleitung, ein VideoKabel mit dem man die Kamera mit dem TV verbinden kann, ein USB Kabel für die Verbindung mit dem PC und eine etwas knappe aber ausreichende, sechzehnseitendünne Kurzanleitung, geliefert.
2. Design der Kamera Die Digicam ist ungefähr, wenn ich mir den Vergleich erlauben darf so groß wie eine normale Kleinbildkamera, das Gewicht liegt bei akzeptablen 256g und sie liegt gut in der Hand, und passt, wenn man will auch in eine nicht zu enge Hosentasche. Der Powerknopf befindet sich unter dem Objektiv und ist mal eine gelungene Abwechslung zu den normalen Anschaltköpfen. Auf der Rückseite befindet sich ein kleines LCD-Display, darüber sind drei Tasten für Menü, Blitz und die „Share“-Taste für die Datenübertragung angebracht. Im rechten oberen Eck befindet sich der Navi-Key mit dem man auch gleichzeitig zoomt. Darunter sind die Tasten „Select“ „Delete“ und „Review“ angebracht. Das Design ist somit eher schlicht und auf den ersten flüchtigen Blick erinnert eine diese Kamera an meine alte Analoge (bis auf die Rückseite natürlich). Mir persönlich gefällt das schlicht und edle Silber
auf der Vorderseite sehr gut und auch die Rückseite mit ihrem metallischem grau ist ansprechend. Die Batterienfächer und der Kartenslot sind schön in das Design eingearbeitet und stechen nicht in die Augen. 3. Ausstattung und Funktionen Wie schon erwähnt hab ich eine Kamera gesucht, die nur ein paar schöne Urlaubsfotos schießen soll und nicht Ameisen und weit entfernt Stars fotografieren soll. Das einzigste Kriterium das daher für mich entscheidend war, war der Zoom, mit einem Objektiv von 36-108mm, was einem dreifach optischen Zoom entspricht, bin ich durch aus zufrieden. Der zweifach digitale Zoom, der auch zu den Funktionen zählt ist eher nicht von belang, da er nur die Bildqualität verschlechtert. Die Kamera kann unter anderem auch Deutsch, was ich positiv finde, aber wenn alles auf Englisch wäre, hätte ich auch kein Problem damit. Wenn man sie einschaltet (nicht das erste Mal, da kommt man zuerst in das Menü, wo man Einstellungen vornehmen muss, wie Sprache, Datum etc.) erscheint sofort auf dem Display der Bildausschnitt den man gerade sieht, darüber kann man sehen welche Bildqualität man gewählt hat , wie viele Bilder noch auf die SD-Karte oder den INTERNEN SPEICHER von 16MB passen, und wie der Blitz eingestellt ist. Das Display läst sich entweder über das Menü ausschalten oder über die Select-Taste, nach einer Weile geht es aber automatisch in Standby, dann muss man irgendeine Taste drücken. Ok, wenn wir ein Foto machen wollen halten wir den Auslöser kurz gedrückt, bis das grüne Licht leuchtet und nicht mehr blinkt, dann hat die Kamera scharf gestellt, wenn man dann den Auslöser durchdrückt wird das Foto aufgenommen und gespeichert. Ist das Objekt unsere Fotobegierde zu weit weg drücken wir einfach kurz auf die rechte NaviKey Taste, das „T“ für Teleobjektiv und schon sind wir bis zu dreimal näher dran, näher hin kommen wir dann mit dem „W“ für Weitwinkel auf der linken Seite. Die Einstellungen sind nichts für Profifotografen, da man als einzigstes einen Belichtungsausgleich vornehmen kann, den Rest macht der Autofokus. Die Kamera kann auch für Nahaufnahmen eingestellte werden und besitzt natürlich auch einen Selbstauslöser. Die Bildqualität läst sich in drei Stufen einstellen von Optimal (2.0 Megapixel) über Besser (1.0 Megapixel) bis hin zu Gut (0.5 Megapixel). Alternativ kann man die Bilder standardmäßig mit einem Datumstempel versehen lassen. Auch das Standardmäßige ausrichten des Bildes kann ganz praktisch sein. So, jetzt haben wir unser Foto gemacht und können es, wenn wir die Review-Taste drücken auf dem Display anschauen, mit dem Navikey können wir von einem zum nächsten springen und über die Menütaste können wir es noch vergrößern, in einer Diashow alle Bilder anschauen oder uns alles Bildchen in kleinen Kästchen anzeigen lassen. Sicherheitshalber können wir es auch gleich schützen, damit wir es nicht versehentlich löschen. Die Displayqualität ist leider nicht so gut, aber die Fotos sehen auf dem Fernseher oder PC gleich viel besser aus, man muss immer ein bisschen warten, dann stellt die Kamera die Bilder schärfer, da sie zuerst nur grob geladen werden und dann noch einmal, hab ich mir sagen lassen. So, ich denke jetzt hab ich alles erwähnt, was man so zum fotografieren braucht. Im Setup-Menü kann man natürlich die Sprache ändern, das Datum, und den Videoausgang Pal oder NTSC festlegen sowie die SD-Karte formatieren.
4. Bildqualität Der Übertrag an den PC erfolgt entweder indem man die SD-Karte direkt an den PC anschließt oder in dem man die Kamera mit dem mitgelieferten USB-Kabel an den PC hängt. Ich habe zwar beide Möglichkeiten aber die USB Variante find ich am besten, da erspart man sich das ein- und ausbauen der Karte. Die mitgelieferte Software von Kodak finde ich sehr gelungen und ist ideal um die Fotos zu betrachten, in einer Diashow z.B. oder um sie auszudrucken, per Email zu versenden. Man kann sich auch über das Programm Abzüge über das Internet bestellen. Nun aber mal zur Qualität, die Bilder sind wirklich gestochen scharf und ich hätte nicht gedacht, dass eine Digitalkamera das so gut kann, ich finde, dass sie eigentlich so wie normale Fotos aussehen. Bei zwei Megapixel ist dies schon sehr gut, auch wenn man näher hinzoomt dauert es ein bisschen, bis es pixlig wird. Der Blitz (natürlich mit Vorblitz, gegen die roten Augen) hilft einem auch in der Nacht schöne Fotos zu schießen und der sehr gute Autofokus erledigt den Rest. 5. Fazit Mit dieser Kodak kauft man sich zu einem günstigen Preis eine wirklich gute Kamera, die einen Einsteiger, wie mich vollends zufrieden stellt. Die Aufnahmen sind farbecht und stechend scharf, nur leider kommt das auf dem LCD Display nicht so gut rüber, aber für ein besseres Display muss man halt mehr zahlen. Den Betrieb mit ganz normalen Mignon Batterien finde ich sehr praktisch, wobei man doch lieber schon stärker Akkus hernehmen sollte, ich benütze 1600mAh, da sonst der Spaß zu schnell ein Ende hat. Von Alkalibatterien rät die Bedienungsanleitung ab, da die Kamera auf einmal ausgehen könnte. Bei Akkus wird man durch eine Batteriestandsanzeige darauf aufmerksam gemacht. Auch der interne Speicher von 16MB ist ein nettes Gimmick für die Schnappschüsse zwischendurch, positiv ist des weiteren die Verwendung von SD-Karten als Speichermedium, da diese am kleinsten sind. Ebenso ist die Deutsche Menüführung von Vorteil. Ein 120 Seiten starkes Handbuch nur als CD mitzuliefern finde ich aber eher unangebracht, da ich lieber woanders lese als vor dem PC.
Ich bedanke mich fürs Lesen und hoffe, dass ich alles erwähnt habe. Hier jetzt noch die technischen Daten, der Vollständigkeit halber: Systemanforderungen: Win 98SE, 2000, ME, XP Prozesser ab 233Mhz 64MB Ram 200MB Festplatte CD-Rom USB Monitor 800x600 Technische Daten: 2 Megapixel Auflösung: 1632x1232Pixel Sechsfacher Zoom (dreifach optisch, zweifach digtial) Nahaufnahme bis 10cm Automatischer Aufnahmemodus Automatische Bildausrichtung 16MB interner Speicher Steckplatz für SD/MMC-Karte Objektiv 36-108mm Autofokus 38mm LCD Farbmonitor Blitz integriert (Vorblitz, Automatik, Aufhellblitz) Bildaufnahme: JPEG/EXIF 2.2 Stromversorgung: Batterie: Lithium AA, CRV3 Lithium, Ni-MH AA oder Kodak Ni-MH Batteriepack Videoausgang PAL/NTSC Weitere Daten: Selbstauslöser 10sec Maße 115x66x40mm
Aktionen zu diesem Erfahrungsbericht
* Alle Preise inkl. gesetzl. MwSt.; Alle Angaben ohne Gewähr.
Mehr über dieses Produkt lesen
Bewertungen
Dieser Erfahrungsbericht wurde bislang 1453 mal gelesen und von Mitgliedern wie folgt bewertet:
"sehr hilfreich"  von (95%):
 rbl-rade
 Branne
 1235
und weiteren 15 Mitgliedern
"hilfreich"  von (5%):
 HPBGL
Informationen zur Berechnung der Gesamtbewertung.
Das könnte Sie interessieren
Verwandte Tags für Kodak EASYSHARE CX4230
|
|
10.08.2003 09:32
hi, neo, schön mal wieder was von dir zu lesen! hat zwar ein bisschen gedauert, aber ich war in urlaub und konnte daher deinen bericht nicht lesen! hab mir demletzt auch eine digicam gekauft, der bericht dazu ist auch schon eingestellt! CU, schalkman!
01.08.2003 17:40
Hallo! Ein wirklich guter und informativer Bericht...! Liebe Grüße, Lars :o) *Shake Heads*
01.08.2003 17:09
Super ausführlicher Bericht, der mir gut gefallen hat ... Gruss ...