Eine gute Einsteigerkamera
14.01.2006
Pro:
3x optischer Zoom, opt . Sucher, verbreitete SD - Karte als Medium; zügiger Auslöser
Kontra:
Treiberinstallation am Rechner notwendig; verwaschen wirkende Bilder
Empfehlenswert:
Ja
Details:
Verarbeitung
Ausstattung
Bildqualität
Akkulaufzeit
Bedienung
mehr
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Über sich:
Moin! Ich gehe auf die 30 zu, bin Student und ein großer Freund klassischer Musik sowie der Oper. Hi...
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Da meine Olympus Camedia C-1 schon etwas in die Tage gekommen war, beschloß ich im Frühjahr 2005, daß eine neue Digitalkamera der Kompaktklasse beschafft werden müsse. Ich war Speicherkartentechnisch bei der Auswahl flexibel, weil meine Smartmedia-Karten technisch überholt sind. Jedoch sollte es ein Markenhersteller sein, der Preis möglichst weit unter 200 Euro liegen und eine gute Bildqualität bei möglichst wenig Einstellungswirrwarr war gefordert. Es war mir klar, daß eine 3-MPixel-Kamera bessere Bilder liefern kann, als ein 6-MPixel-Bolide. Ich war sogar mit den 1,3 MPixel meiner C-1 sehr zufrieden, es war also keine große Steigerung nötig. Ein optischer Zoom fehlte mir bisher jedoch. Ein Stativgewinde sowie eine zügige Auslösung mit kurzer Verschlußzeit war mir ebenso wichtig; wobei ich mir bewußt war, daß in dieser Preisklasse Einschränkungen hingenommen werden müssen. Verwendungszweck sind Schnappschüsse auf Veranstaltungen sowie unterwegs, aber vorrangig Aufnahmen für Ebay-Verkäufe. Mein größter Favorit wurde die CANON Powershot A510, später die A520, die mir jedoch zu teuer waren, dazu sah ich mich nach Modellen von Nikon, Olympus und Fuji um. Auch die KODAK Easyshare CX 7430 schien mir attraktiv. Durch einen Zufall ersteigerte ich Ende Mai bei Ebay eine neue Olympus C-480 für 128€ inkl. Versand. Als ich die C-480 ausprobieren wollte, fiel mir das Fehlen des optischen Suchers auf. Der gute, große LCD-Bildschirm dient als Sucher. Das ist ein erheblicher Mangel, weil der LCD-Bildschirm nicht weggeschaltet werden kann, um die Akkulaufzeit zu verlängern. Durch Zufall ersteigerte ich dann auch noch eine Kodak CX 7430 als Ausstellungsstück von einem Händler. Diese besitzt zum LCD-Bildschirm noch einen optischen Sucher, so daß der Bildschirm weggeschaltet werden kann. Die Kodak wird durch zwei Mignon-Batterien mit Energie versorgt, ich setzte NiMH-Akkus von GP mit nominell 2000 mAh ein. Diese Kamera hält mit einem Satz Akkus im Vergleich mit meinen beiden Vergleichsmodellen von Olympus sehr lange durch. Neben einem kleinen internen Speicher kommen SD- oder MMC-Karten als Speichermedium zum Einsatz. Mit einer zu der Testzeit rein zufällig bei einem Discounter günstig erhältlichen 256 MB SD-Karte von Extrememory arbeitet die Kodak CX 7430 zuverlässig zusammen. Ein Anschluß an den PC über das mitgelieferte USB-Kabel erbrachte unter Windows XP nicht wie von den Olympus-Modellen gewohnt ein Wechsellaufwerk im "Arbeitsplatz". Stattdessen mußte die Software, anscheinend ein TWAIN-Treiber, installiert werden, wodurch die Kodak aber ohne Aufwand in Bildbearbeitungen als Quellgerät verfügbar war. Der optische Zoom arbeitet gut und durchschnittlich laut. Das Menü läßt sich weitestgehend intuitiv erschließen, jedoch ist für einige tiefergehende Einstellungen doch der Blick ins Handbuch notwendig. Das Rädchen zur Auswahl der Programme dient auch als An/Aus-Schalter. Das verlangsamt die Herstellung der Einsatzbereitschaft im Vergleich zur Olympus C-480, die einen eigenen An/Aus-Schalter hat. Zumal jene auch noch schneller nach dem Anschalten da ist als die Kodak. Der Auslöser ist wirklich schnell, schon gleich mit dem Druck auf die Taste löst die Kamera aus. Das ist im Verleich zu den Olympus-Kameras und den anderen Einsteigerkameras im Bekanntenkreis rekordverdächtig. Allerdings kommt der Olympus C-480 die Gemächlichkeit beim Auslösen bei der Bildqualität sehr zu gute. Denn ihre Bilder sind schärfer als jene der hier beschprochenen Kodak. Die Photos der Kodak wirken auf mich verwaschen, als wenn die Farben verwischt wären. Das war besonders bei guter Belichtung durch die Julisonne der Fall. Aber auch Kunstlicht und Dämmerung ließen das Ergebnis nicht viel besser werden. Die Olympus C-480 macht, so mein Eindruck, einfach die schärferen Photos. Ein Test der Videoaufnahme war überzeugend, der Ton klang recht gut. Zwischenzeitlich habe ich die Kodak CX 7430 wieder verkauft, weil mir persönlich die Ergebnisse der Olympus C-480 einfach besser gefallen. Außerdem erinnert das Menü der C-480 doch noch ein wenig an meine alte C-1, so daß ich z.B. mit den Symbolen schneller klar kam. Die Kodak CX 7430 ist sicher kein Fehlkauf, die schnelle Auslösung ist beeindruckend. Die Qualität der Photos ist nicht schlecht, aber es gibt in dieser Preisklasse offensichtlich bessere Kameras.
Bilder von Kodak EASYSHARE CX7430
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08.06.2006 09:27
Ein bischen mehr System, rund geschrieben ist es ja - kenne da etliche andere und bessere Berichte von Dir, Gruß Mike.
14.01.2006 09:29
siehe unten, trotzdem ein sh. Aber in Zukunft solltest Du echt ein wenig gliedern, weil das vereinfacht das Lesen und ich denke mit Gliederung wären die Bewertungen gar einen Tick besser!
14.01.2006 03:44
auch wenn sich das ganz gut anhört fehlt mir da ein bischen die Untergliederung. LG Andy