Erfahrungsbericht über

Kodak EASYSHARE CX7530

Gesamtbewertung (10): Gesamtbewertung Kodak EASYSHARE CX7530

 

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Tolle Kamera für Gelegenh.- und sogar Hobbyfotogr.

5  17.11.2004

Pro:
Supereinfach zu bedienen, Sehr gute Bildqualität

Kontra:
für mich keine

Empfehlenswert: Ja  Der Autor besitzt das Produkt

Details:

Verarbeitung

Ausstattung

Bildqualität

Akkulaufzeit

Bedienung

mehr


dico2010

Über sich:

Mitglied seit:01.01.1970

Erfahrungsberichte:1

Dieser Erfahrungsbericht wurde von 53 Ciao Mitgliedern durchschnittlich als sehr hilfreich bewertet

Habe mir die Kodak Easyshare CX7530 zugelegt. Vorab: ich werde hier nicht alle technischen Details durchkauen, denn ersten bin ich kein Fachmann und auch kein Hobby-Fotograph sondern ein Gelegenheitsknipser. Zweitens stehen diese Daten problemlos auf kodak.de und auf digitalkamera.de zum gemütlichen Nachlesen. Der Bericht ist aber dennoch etwas ausführlicher ausgefallen, da ich bei meiner Kaufentscheidung nicht auf Ciao zurückgreifen konnte, denn diese Kamera wurde hier noch nicht vorgestellt. Falls dennoch einige benötigte Daten fehlen, so waren sie für meine Kaufentscheidung nicht von Bedeutung.

1. Kaufentscheidung

- wollte meine gute Olympus Superzoom 115 (Kleinbild-Filmkamera) durch eine Digicam adäquat ablösen, d. h. mind. 3.1 Megapixel. Da ich auch größere Fotos in erstklassiger Qualität benötige (> 13x18) musste es auch mehr sein.

- das Display sollte groß und kontrastreich sein (also größer als 1,5 Zoll). Zugegeben, mit 1,8 Zoll ist es nicht so groß wie ich es gerne gehabt hätte, aber eine Eierlegende Wollmilchsau unter den günstigeren Geräten gibt es nicht und somit mußte ich irgendwo Zugeständnisse machen. Das Display ist aber für meine Begriffe groß genug und vor allem sehr kontrastreich.

- es sollten CF-Karten (weil ich die hatte) oder SD-Karten (relativ günstig im Vergleich zu den anderen Karten) nutzbar sein

- Brennweite musste deutlich unterhalb von 38 mm anfangen (Brennweitenbereich der Kodak 34 - 102 mm)

- eine Qualitäts Fotolinse sollte verarbeitet sein, damit die Auflösung auch komplett an den Chip weitergegeben wird (was nützt einem eine Aldi-Kamera mit 6 Megapix. wenn die Linse erwiesenermaßen nicht einmal die hälfte davon darstellen kann - bezogen auf die jetzt wieder aktuelle Aldikamera)

- max. 300,-- Euro Budget (inklusive aller notwendiger Zubehörteile)

- einfache, selbsterklärende Bedienung

Endausscheidung:
> Somit kamen nach wochenlangem Internetstudium und Befragungen bei Fachhändlern nur 2 in die engere Wahl: Canon Powershot s50 und die Kodak
> Hab mich für Kodak entschieden, weil:
- aktueller (Kamera ist m. E. von Juni 2004 und die Canon war von März 2003)
- ca. 100 Euro billiger
- Ausstattung und Qualität in etwa vergleichbar (die Canon mag Qualitativ evtl. etwas besser sein, aber das rechtfertigt für mich niemals einen Unterschied von 100,-- Euro, noch dazu bei diesem Auslaufmodell)

2. Lieferumfang:

Kamera (mit internem 32MB Speicher ode Speicherkarte)
2 AA Batterien für Digitalkamera
Videoausgangskabel (zum Direktanschluß der Kamera ans TV-Gerät)
USB-Kabel (zum übertragen der Daten auf den PC)
Handschlaufe
2 CD's (1 x Kodak Easyshare Software und 1 x Bedienungsanleitung auf CD)
Einsatzplatte für Druckerstation
Bedienungsanleitung und Kurzanleitung (gedruckt)

3. Meines Erachtens notwendiges Zubehör welches dazugekauft werden sollte:

- 256 MB SD-Speicherkarte (lt. Kamera passen da 170 Fotos bei höchster Auflösung drauf - nicht von mir getestet) gekauft für 29,90 € (Kingston) bei Vobis in Aachen
- Tasche (hatte noch zufällig eine die sogar passend war - ansonsten Kostenfaktor ca. 15 €)
- Kartenlesegerät (falls nicht schon vorhanden - ich find es besser die Karte zu wechseln als immer die Kamera anzuschließen - zumal die nur im eingeschalteten Zustand die Bilder zu übertragen scheint und somit auch dann Strom braucht) 8,99 € bei Media Markt in Aachen (USB 2.0)

4. Preis der Kamera

Am 09.11. habe ich die Kamera im Internet-Shop bei MediaMarkt bestellt (geliefert am 11.11.!) zum Preis von 219,-- € + 9,90 € Versand und 2,-- € Nachnahmegebühr. Im Fachhandel war die Kamera für 285,-- € zu haben. Normalerweise gebe ich dem Fachhandel immer den Vorzug vor dem Internethandel, aber der Unterschied war mir hier einfach zu groß und das Know How in den Fachgeschäften war vielfach geringer als mein Laienwissen. Im Nachhinein habe ich von Foto Preim in Aachen erfahren. Dieser Laden soll erstklassiges Wissen in allen Kamerabereichen besitzen und in Kameras auch zum Teil bessere Preise haben als Internet-Shops. Werde das irgendwann testen.

5. Aussehen

Vorne: recht schmaler aber für die Kamera ausreichender Blitz / Micro für Tonaufnahmen, AF-Linse
Hinten: 1,8 Zoll Monitor, Direktzugrifftasten für Serienbild- und Selbstauslöserfunktion sowie für die verschiedenen Blitzmodi (klasse gelöst!), Löschtaste (man kann Bilder vor dem versehentlichen Löschen schützen, aber das Löschen benötigt mindestens 2-3 Tastendrücke, so daß ein versehentliches Löschen auch nicht so einfach ist),Kodak Share-Taste zum Übertragen der Bilder auf PC, Menütaste und Review-Taste (zum Ansehen der gemachten Fotos auf dem Kameradisplay) und Ein Optischer Sucher.
Seitlich: Klappe für SD-Speicherkarte, Buchse für TV-Kabel und USB-Anschluss (find ich klasse, das die Karte nicht zusammen mit den Akkus im Gerät ist, da die sonst immer nur sehr schwierig zu entnehmen ist, das ist hier um klassen besser gelöst!). Auf der anderen Seite ist die Anschlußbuchse für die externe Stromversorgung
Unten: Anschluß für Dockingstation und Stativ sowie Klappe für die Akkus

6. Erster Eindruck

Die Kamera sieht solide aus. Habe Plastikgehäuse erwartet, ist aber auch Metall mit verarbeitet. Betriebsbereit innerhalb von 2 Minuten dank internem Speicher. Beiliegende Batterien eingelegt, Datum Urzeit eingegeben, Handschlaufe montiert und los geht's. Einfacher kann es kaum gehen. Der Drehschalter geht erstaunlicherweise etwas schwergängig. Dies finde ich aber klasse, denn dann kann man da auch nichts zufällig verstellen.
Besonders gut gefällt mir, wie oben schon gesagt, die Lösung, Speicherkarte und Akkus getrennt voneinander unterzubringen. Für Leute mit dicken Fingern (so wie ich) eine wahre Wohltat, da man die Speicherkarte wirklich einfach entnehmen kann.
Für die Stromversorgung ist man ziemlich flexibel. Man kann normale Batterien (man sollte aber keine normalen Alkalibatterien verwenden), NiMh Akkus, Lithium Akkus und eine CRV3-Lithium Batterie oder -Akku verwenden, wobei letzere die angeblich beste Stromversorgung für das Teil liefert (ein Händler hat nun aber das Gegenteil behauptet, da die CRV3 meist nur mit 1100 mAh arbeiten und NiMh Akkus mittlerweile mit 2400 mAh). Hab mit jetzt zum testen letztere bestellt aber noch nicht erhalten.
Beim Start dauert es zwar einige Sekunden bis das Objektiv ausgefahren ist und die Kamera betriebsbereit ist, aber für Schnappschüsse ist sie ja auch nicht gekauft worden (dafür gibt es genug Special-Kameras). Also völlig ausreichend für einen Hobby-Knipser wie mich.

7. Die ersten Fotos

Die Kamera hat eine Auflösung von ca. 5 Megapixeln, kann aber auch auf das Kleinbildformat (ich glaube 3:2) umstellen. Dann hat man eine Auflösung von 4,4 Megapixeln, kann aber normale 10x15 oder auch größere Fotos entwickeln lassen, ohne das in den Labors das Bild, wie sonst üblich bei Digicams, beschnitten werden muss. Da ich Fotos grundsätzlich entwickeln lasse (Druckkosten zur Zeit noch viel zu hoch und Haltbarkeit der Bilder stark fragwürdig), genau die Einstellung die ich benötige.

Automatische Einstellungen am Drehschalter oben:

a) Innenaufnahmen bei Kunstlicht und Dunkelheit

Auch wenn ich die Funktion Fotos bei Dunkelheit zu machen nicht gerade benötige, habe ich das doch mal ausprobiert und war erstaunt, dass dort sehr gute Ergebnisse zustandegekommen sind. Keine Profiaufnahemen, aber für das Geld überraschend gute Fotos. Die Fotos mit Blitz und Kunstlicht waren auch dann noch sehr gut, wenn ich den Kunstlichtmodus garnicht gewählt hatte, sondern im Automatikmodus fotografiert habe.

b) Außenaufnahmen (Landschaftsmodus)

Wie erwartet sind die Bilder mit dieser Funktion besser als im Automatikmodus und außen benötigt man ja auch normalerweise keinen Blitz, der sich im Automatikmodus auch schon bei bedecktem Wetter einschaltet.

c) Nachtaufnahmen (ca. 1 sekunde Belichtung)

Ebenfalls nicht unbedingt von mir geforderte Funktion, liefert aber sehr gute Ergebnisse (fast so wie meine alte Olympus Kleinbildkamera), man sollte aber unbedingt mit Stativ oder fester Ablage arbeiten, da fast niemand eine so ruhige Hand hat, dass bei einer so langen Belichtung das Bild nicht verwackelt.

d) Makroaufnahmen
Klasse Fotos, einziges Manko, der Blitz läßt sich nicht zuschalten (würde wahrscheinlich bei der kurzen Entfernung zu Überbelichtungen führen). Wenn man aber für ausreichende Beleuchtung sorgt, hat man 1A Bilder aus nächster Nähe (ab 13 cm).

e) Serienbildfunktion und Sportfunktion

Auch in diesen Kameraeinstellung lieferte die Kamera unerwartet gute Fotos.

Anmerkung: Ich bin kein Hobby-Fotograph und erst Recht kein Profi. Mit Themen wie Weißabgleich (für mich ist Weiß auf allen Fotos auch Weiß - ob das nun an dem guten Automatikweißabgleich liegt oder weil ich es nicht erkenne - keine Ahnung) beschäftige ich mich (noch) nicht. Ich bewerte die Bilder immer im Vergleich zu meiner alten Olympus Kleinbildkamera (vor allem was die Schärfe und die Farbtreue angeht) und da hat die Kodak in allen belangen äußerst gut abgeschnitten. Wer mehr über die technischen Dinge wissen will: www.kodak.de oder ziemlich unabhängig: www.digitalkamera.de

8. Bildübertragung

a) per Kabel
Software installieren (Kinderleicht), Kabel in Kamera und PC und schon kann man übertragen (Share-Taste).

b) Kartenleser
Da der Leser über USB 2.0 angeschlossen ist (bei Win2K und WinXP keine Software notwendig) ging die Übertragung Blitzschnell.

9. Akku

noch keine Erfahrung - Mitgelieferte Batterien waren nach 60 bis 70 Fotos (die meisten mit Blitz) noch nicht alle.

10. Software

Nicht wirklich was besonderes, aber sehr einfach zu installieren. Zum Übertragen der Bilder auf den PC und zum Archivieren geeignet zum bearbeiten nicht geeignet, hier benötigt man eine Spezialsoftware (ist von mir aber nicht negativ aufgenommen worden, da ich die benötigte Software sowieso schon besaß).

11. Fazit

Eine Klasse-Kamera, die ihr Geld (für das Einsatzgebiet, für das sie Gebaut ist: Gelegenheits-, Urlaubs- und Freizeitfotos auch sogar für Hobbyfotographen, die nicht unbedingt Profiausrüstung bezahlen wollen) Cent für Cent Wert ist. Ich möchte sie nicht mehr hergeben.
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Kommentare zu diesem Erfahrungsbericht
kundschafter

kundschafter

29.10.2005 23:17

Mittlerweile kostet die Kamera bei Real nur noch 149 Euro und im Angebot zu 25 Euro habe ich noch eine 512 MB SD Speicherkarte dazu gekauft. Schöne Bilder und schnell genug ist es für meinen Bedarf auch. Prima Bericht übrigens. LG Gabi

chrisa50

chrisa50

29.06.2005 20:55

ich hab die kamera auch, und bis auf die akkulaufzeit, ist sie perfekt. An deinem Beitrag fand ich gut, dass du auch viele Erfahrungen und nicht so viele Details eingebracht hast.

feivel88

feivel88

14.06.2005 23:59

Finde den Bericht so goil, das ich mir gleich eine Zugelegt habe Und ich muss sagen, die cam ist wirklich richtig cool.

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