Erfahrungsbericht über

Kodak EASYSHARE CX7530

Gesamtbewertung (10): Gesamtbewertung Kodak EASYSHARE CX7530

 

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Easy Knipsen

4  28.01.2007

Pro:
Alltagstauglich und Kompakt

Kontra:
etwas schwacher Blitz, Wechsel - Akkus sinnvoll

Empfehlenswert: Ja  Der Autor besitzt das Produkt

Details:

Verarbeitung

Ausstattung

Bildqualität

Akkulaufzeit

Bedienung

mehr


qwerkopp

Über sich: Mein Lesetipp: meine Frau Barbara01

Mitglied seit:24.05.2006

Erfahrungsberichte:49

Vertrauende:12

Dieser Erfahrungsbericht wurde von 82 Ciao Mitgliedern durchschnittlich als sehr hilfreich bewertet

Hallo verehrte Leser/innen,
hallo Ciaoaner,

bei den Kameras ist es wie mit den Computern: heute gekauft - morgen nicht unbedingt veraltet, aber schon überholter Stand der Technik. Will man auf lange Sicht beim Stand der Technik halbwegs aktuell bei der Stange bleiben, so kauft man sich am besten gleich ein schweineteueres System/Gerät. Mit allem drum und möglich.
Oder man nimmt aktuell etwas preislich günstiges, wenngleich man u.U. schon ein Jahr später technisch mit Schrott von gestern da steht. Entweder kostspielig nachrüsten oder neu kaufen und das Alte über Internet verramschen.

So Mitte der 80er legte ich mir eine kostengünstige Spiegelreflexkamera zu. Ich wollte die Möglichkeit des Wechselns der Objektive haben und ein taugliches Blitzgerät dazu. Zum Standardobjektiv gehörte dann schnell noch ein preislich adäquates Teleobjektiv und ein Dreibein. Mit diesem Gerät habe ich wirklich gute Fotos gemacht. Dazu kam dann die Auswahl des Filmmaterials und das Entwickeln durch ein Fotolabor. Den Apparat besitze ich auch heute noch, habe ihn aber lange nicht mehr genutzt.

Als ich mir etwa 2003 meine erste Digitalkamera zulegte, brauchte ich noch 245 Euros für eine 2 MegaPixel Kamera. Das Gerät machte denn auch gute Fotos. Aber: das Ding brauchte vier (!) AA-Batterien, die dann auch noch zu schnell leer waren. Ein Stromfresser also. Vor allem wenn man damit auch blitzte. Also gehörten dazu dann noch vier aufladbare Batterien nebst Ladegerät. Und da man bei Aufladen dieser vier u.U. weiter knipsen möchte, kamen weitere vier dieser Akkus dazu.

2004 erstand ich dann beim Media Markt für 199 Euros die Kodak EasyShare CX7530. Diese Kamera ermöglicht 5 MP Bilder und kommt mit 2 Akkus vom Typ AA aus. Zudem halten diese zwei auch länger durch, als vier bei der alten. Und obwohl die Fotokina-Messe jetzt bereits profihafte Spiegelreflexkameras mit bis zu 8 MP für allmählich ottonormalverbrauchertauglich werdende Preise und sonstige Neuerungen vorstellte, werde ich mit der Kodak weiterhin meine gelegentlichen Schusssequenzen vornehmen.

Bilder von Kodak EASYSHARE CX7530
Kodak EASYSHARE CX7530 Bild 34534425 tb
"Spiegelreflex" mal anders
Denn das muß auch gesagt werden: ich bin ein absoluter Gelegenheitsknipser. Wer in diesem Bericht alle technisch versierte Details erwartet, dem sei die www.Kodak.com Webseite zur Lektüre empfohlen. Ich werde mich auf das wesentliche beschränken.

Übrigens gleich noch einen Dämpfer: kurze Zeit später hätte ich eine ähnliche Kodak einschließlich Kodak-Fotodrucker im Bundle für 219 Euro haben können. Da merkt man die Preispolitik dieser Technikhäuser. Nun denn - kommen wir zum Corpus Knipsie:

Im Lieferumfang ist enthalten:

- Kamera
- Schlaufe für Kamera
- zwei nicht wieder aufladbare AA-Batterien
- USB-Kabel
- AV-Kabel
- Einsatzplatte für den Einsatz mit der EasyShare Kamerastation bzw. für Kamerastation mit Druckfunktion.
- mehrsprachiges Benutzerhandbuch und Kurzanleitung
- Kodak EasyShare Software CD


Diese Kamera ist mit 100 mm x 65 mm x 35 mm gut Faustgroß und handlich. Das Gehäuse besteht aus Metall- und Kunststoff-Komponenten, wobei man ein wenig raten kann, was was ist. Jedenfalls macht die Kamera einen soliden Eindruck.
Von vorne betrachtet findet sich rechts das eingelassene Objektiv. In der Mitte oben der Blitz. Dazu das Fenster für den optischen Sucher, eine kombinierte Selbstauslöser-/Videoanzeige, der Lichtsensor und das Mikrofon.
Die Rückseite wird vom 46 mm / 1,8 Zoll großen Kameradisplay dominiert. Links befindet sich das Steuerkreuz für die Menü-Navigation, sowie der Suchereinblick mit Bereitschaftsanzeige, eine Löschtaste und ein roter Knopf "Share". Rechts des Displays haben wir dann die Zoom-Einstellung, sowie die Tasten für Selbstauslöser/Serienbild, Blitz-Status, Menü und Review. Und ganz rechts findet man eine Klappe, hinter der sich der Einschub für eine SD-Speicherkarte befindet sowie der AV-Ausgang und der USB-Anschluß. Oben auf der Kamera haben wir dann den Auslöseknopf, den Modus-Wahlschalter und der Lautsprecher. Die Unterseite beinhaltet das Stecksystem zur Koppelung mit der optionalen EasyShare-Druckstation, ein Stativanschluß und das Batteriefach.

Inbetriebnahme:
Der Modusschalter steht auf Off. Somit kann ich die mitgelieferten Batterien ohne Probleme einlegen. Wobei ich schon etwas genau schauen muß, wie rum die beiden Batterien einzulegen sind. Allerdings ist konstruktionsmäßig Vorsorge vor falsch eingesetzten Batterien getroffen worden. Der Deckel wird also etwas zur Seite geschoben und klappt dann auf. Nach dem Einlegen dann natürlich wieder schließen. Laut Anleitung lassen sich alle nicht-wiederaufladbaren AA-Batterien verwenden. Zwei solcher AA-Batterien liegen bei und die sind bald auch verbraucht. An deren Stelle verwende ich nun die wiederaufladbaren NiMH-Akkus, die ich ja schon besaß. Diese arbeiten auch heute noch sehr gut. Nebenbei: diese 8 NiMH verwende ich auch wechselweise für meinen TV-Funkkopfhörer. Aber das ist eine andere Geschichte.

Nun denn - mit dem Stellrad kann ich folgende Programme einstellen:

Automatisch - für normale Bedingungen
Portrait - Nahaufnahmen von Personen oder Gegenstände
Sport - für Objekte in Bewegung
Nacht - für Aufnahmen bei Dunkelheit
Landschaft - für weite Landschaftsaufnahmen
Nahaufnahmen - für Aufnahmen mit Abstand unter 70 cm zum Objekt
Aufnahmen betrachten
Videokamera

Das auffällige am Einschalten ist das Ausfahren des Objektivs. Bevor ich mit dem Knipsen loslege, kann ich noch einige Einstellungen über die Menüfunktion vornehmen. Dazu drücke ich nun die Menü-Taste. Im Display werden nun noch folgende Einstellmöglichkeiten geboten:
Belichtungsausgleich
Bildqualität
Weißabgleich
ISO-Empfindlich keit
Farbmodus
Belichtungsmessung
Fokusbereich
Langzeitbelichtung
Bild speicher
Album einrichten
Setup-Menü

Nach Auswahl des passenden Programms per Stellrad wird mir durch eine grüne Leuchte die Bereitschaft und ausreichende Lichtverhältnisse angezeigt. Oder gelb/rot, wenn das Licht für einen Schuß ohne Blitz nicht ausreicht. Mit dem kleinen Knopf neben dem Blitzsymbol kann ich den Blitz auf Aus, Automatik, permanent, mit Aufhellblitz oder Vorblitz einstellen. Das Objekt wird mit dem Sucher oder per eingeschaltetem Minimonitor passend eingefangen. Da der Betrieb mit Monitor mehr auf die Akkus geht, ziehe ich den Sucher vor. Zudem kann ich ja auch noch die Zoomfunktion nutzen. Nach Druck auf die Auslösetaste erfolgt die Aufnahme, welche dann für etwa 5 Sekunden auf dem Monitor zwecks Kontrolle zu sehen ist. Nichts geworden? Dann gleich mit dem Löschknopf "Delete" löschen.

Nachdem ich mir eine SD-Speicherkarte eingesetzt habe, ist für Bilder genügend Platz. Nach der Knipserei kann ich per Review-Funktion die Bilder anschauen. Das Weiterblättern per Steuerkreuz ist schon komfortabel. Und was ich verwerfen will, .... Delete und weg.

Um die Bilder von der Kamera bzw. von der Speicherkarte auf meinen PC zu laden, kann ich entweder die Kamera per USB-Kabel an den PC/Notebook anschließen, oder ich entnehme die Speicherkarte aus der Kamera und stecke diese in den (falls vorhanden) passenden Kartenschlitz des PC/Notebook. Falls so ein Schlitz nicht vorhanden ist, kann man die Karte per UBS-Adapter an den PC anschließen.
Alle diese Anschlußmöglichkeiten lassen die Übertragung der Bilder auf PC/Notebook problemlos zu. Entweder per mitgelieferter Bearbeitungssoftware übertragen oder einfach M...soft-typisch die Bilder auf den PC kopieren. Ich ziehe letzteres vor.

Auch Videosequenzen können aufgenommen werden. Die Länge der Sequenz ist dabei vom internen Speicherplatz der Kamera bzw. von der eingesetzten Speicherkarte abhängig. Da intern nur einige Sekunden möglich sind, empfiehlt sich auf jeden Falls die Verwendung einer SD-Speicherkarte. Dabei sollten 512 MB schon drin sein.
Per Einstellung durch das Stellrad die Videofunktion auswählen und den Auslöseknopf drücken. Stoppen durch erneutes Drücken. Das alles aufgenommen mit Ton. Die Wiedergabe (mit Ton) kann per Kameramonitor selbst vorgenommen werden. Die Handhabung der Aufnahme ist des weiteren die gleiche wie bei den Fotos.

Dann haben wir ja auch noch die AV-Buchse, welche per mitgelieferten AV-Kabel auch die Kopplung an die entsprechende Buchse am Fernseher ermöglicht. Um Bilder oder Videos per TV zu betrachten.

Fazit:
*********
Alles in allem eine Kamera, mit der ich zufrieden sein kann. Einzig der Blitz ist aus meiner Sicht ein Schwachpunkt, da Aufnahmen in Innenräumen oft zu dunkel bleiben. Vor allem, wenn der Akku nachlässt. Speziell der Hintergrund ist i.d.R. zu schwach ausgeleuchtet. Allerdings darf das bei Kameras dieser Klasse nicht verwundern.
Eine DigiKam mit der Möglichkeit eines zusätzlich aufsteckbaren Blitzgerätes, wie bei meiner alten Spiegelreflex, ist für mich noch nicht sinnvoll bzw. nicht wirklich erschwinglich. Aber für das Otto-normal-Verbraucher-Knipsen reicht die Kodak hier allemale aus.
Man sollte, aus nachvollziehbaren Gründen, auch bedenken, nicht nur zwei NiMH-Akkus zu haben. Aber in den Märkten sind ohnehin diese Akkus im 4rer mit Ladegerät erhältlich. Also auch kein Problem.
Die Bilder, die ich damit mache, sind von ganz guter Qualität. Gäbe es diese Kamera so heute noch als Neuware, oder man findet sie bei E...y, so kann ich sie durchaus empfehlen.

Dumm nur, dass der Fortschritt die Kamera schon wieder relativ alt aussehen lässt. Aber 5 MB sind mir immer noch voll ausreichend.

Ich hoffe, Ihr findet den Bericht lesenswert und ich verbleibe mit den besten Grüßen

Euer qwerkopp Frank
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Kommentare zu diesem Erfahrungsbericht
franziohnesorge

franziohnesorge

14.02.2007 22:52

was lange währt wird gut.. oder so.. nee?

jr4478

jr4478

07.02.2007 17:41

Top = >BE HI<< weil informativer Bericht. Gruss< jens

hundeliebe02

hundeliebe02

03.02.2007 21:52

einfach klasse !!!! Liebe Grüße Edith und Claus

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"besonders hilfreich" von (12%):
  1. marina71
  2. jr4478
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