Der Rahmen zum befummeln... und der dann macht was man will...
04.04.2011
Pro:
Farben, Bedienung, Rahmen
Kontra:
Detailgenauigkeit, Ladezeiten
Empfehlenswert:
Ja
Details:
Verarbeitung
Ausstattung
Dauer des Besitzes/der Nutzung
Häufigkeit der Nutzung
 David.1980
Über sich:
Es geht wieder Richtung Messen... wer Filme brauch und sucht... nun bitte melden! Empfehlung!!! Bi...
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Dieser Erfahrungsbericht wurde von 93 Ciao Mitgliedern durchschnittlich als sehr hilfreich bewertet
Ich muss gestehen, ich finde digitale Bilderrahmen genauso faszinierend wie überflüssig! Groteske Einstellung? Jepp, kann man so sagen. Denn ich bin der Meinung, sie sind alle noch nicht wirklich ausgereift und haben unglaublich viele Macken und Kontraseiten. Dennoch hier mal wieder ein Bericht von einem der Teile, die sich tatsächlich super als Geschenke eignen, wenn mehrere Menschen zusammen was verschenken wollen. Hersteller: Kodak Gmbh Hedelfinger Straße 60 70327 Stuttgart Tel.:069-50070035 www.kodak.de
Lieferumfang: - Netzteil Technische Daten: - Bildformat 16:10 - Größe: 25,7x18,0x12,0 - Bildschirmdiagonale: 20,3 (8Zoll) - Bildpunkteanzahl: 800 x 480 - Detailgenauigkeit: 40% - Auflösung: 4 Megapixel - Gewicht: 0,71 Kg - Farbtreue: 90,6% - Entspiegelung: 80% - Blickwinkelgrenze: 75,0 Grad - Verwendbare Speicherkarten: CF I, CF II, MS, MS Pro, SD, MMC, xD - Anschlüsse: USB 2.0, Audio-Ein-/Ausgang - Fotoformate: JPEG - Abspielbare Musikformate: MP3, MP3 Pro - Abspielbare Videoformate: MPEG 1,2,4, XviD, DivX, MJPEG - Sonderfunktionen: Uhr, Zeitschaltuhr, Kopieren, Löschen, USB-Host - Abspielvarianten: Standbild, Bildwechsel zum nächsten Bild, Zufallswiedergabe, Bild mit Ton - Wandmontage: Hakenaufhängung (horizontal & vertikal) - Stromverbrauch an/ aus: 5,4Watt/ 0,3Watt - Garantie laut Hersteller: 2 Jahr
Als ich das erste Mal all diese Daten gesehen hab, hatte ich von nichts eine Ahnung. Daher kann ich euch ein wenig mit dem weiterhelfen, was ich inzwischen gelernt habe. Dazu vielleicht auch Beispiele. Bild: Primär zählt hier erst einmal die Auflösung. Damit meint man die Anzahl der Bildpunkte des Gerätes, die nebeneinander gesetzt werden können. In diesem Fall 800 x 480. Das ist soweit recht groß und bietet ein sauberes 16:9 Format. Umgerechnet in die Diagonale sind das ca. 8 Zoll und dadurch für mich optimaler Durchschnitt. Über dem Durchschnitt liegt die Farbtreue von 90,6%, was kaum Überraschungen beim Betrachten der Bilder bereit halten dürfte.
Helligkeit: Bilder sollten auf so einem Monitor immer schön Leuchten, da man sonst als Beobachter schnell die Lust an faden und grauen Bildern empfindet. Da hat der kleine Kasten aber auch gleich einen seiner Schwachpunkte. Die Detailgenauigkeit ist nicht wirklich hoch. Es wird schnell etwas ungenau und manche Pixel werden verschluckt. Sogar Unschärfe kann deutlich schneller erreicht werden, als auf anderen Geräten. Sicherlich bei Bildern wie Porträts nicht schlimm, aber wenn man wie ich ein Bild hat auf dem man ca 70 Meter entfernt einen kleinen Baseball fängt und der dann verschwindet, ist die Freude an dem Bild dahin. Sehr Schade! Bedienung: Hier hat man als Benutzer wirklich keine Probleme. Zwar ist manches im Menü nicht da, wo man es gern hätte, aber immerhin findet man in kürzester Zeit was man sucht und kann schnell die Einstellungen vornehmen, die man sich wünscht. So muss das mit der Bedienungsfreundlichkeit einfach sein!
Gehäuse: Der Rahmen des Gerätes ist weiß und zeichnet sich durch sein Touch-Screen-Verfahren aus. Berührt man den äußeren Rand des Rahmens (unten) so erscheint das Menü und man kann obendrein sehen, wo der Finger aufgelegt ist, da dort eine Fläche gelb aufleuchtet. Dies kann man auch für eine Dia-Show benutzen, die so das Tempo erhält, dass man selbst will. Auch kleinere Vorführungen sind so kein Problem. Geschickt ist so auch, dass man nicht direkt auf die Bildfläche langt und so Fingerabdrücke an der Außenseite verhindert. Zum Abwischen ist es auch kinderleicht und man benötigt nur einen leicht feuchten Lappen dazu. Bildertest: 1. Urlaubsfotos: Urlaubsfotos funktionieren nur, wenn sie eine Fläche darstellen, die verschiedene Farbtiefen hat. Feinheiten und Details von Musterungen eines Baumes oder was weiß ich was für kleine Pflanzen, gehen eher unter. Ein Baum in voller Blüte leuchtet somit nur schön, man kann aber nicht die einzelnen Blüten nachzählen. 2. Partyfotos: Tja wer trinkt der leuchtet auch mal und das wird dieser Rahmen später auch sehr genau zeigen. Blödes Gerät, denn wegen der sauberen Darstellung der Szenerie darf ich nun die kleinen Sünden im Photoshop entfernen. Aber immerhin, schlimmer wäre gewesen Farbe hinein zu zaubern. 3. Nachtfotos Hier bin ich sehr unentschlossen. Es sieht gut aus, was mir der Apparat zeigt, aber ich bin nicht sicher, ob es sich da mehr um eine eigene Interpretation des Gerätes handelt. Die Sterne funkeln recht hübsch und stechen hervor, doch war die Nacht so pechschwarz? Ich kann es nicht mehr genau sagen. Es sieht gut aus, aber man grübelt dennoch ein bisschen darüber nach.
Ladezeit des Bildes: Na da fällt mir gerade doch was auf. da habe ich einen USB Stick angeschlossen und nicht darauf geachtet, wie groß und mit wie viel Auflösung die Bilder sind. Sie funktionieren soweit und werden auch umgewandelt auf das Format, aber das kann tatsächlich einige Sekunden dauern. Ist das Gerät also mal kurz schwarz oder überlagert, dann sind das Ladezeiten. Sehr Schade! Videotest: Davon rate ich wie immer ab. Es ist niedlich Dinge zu sehen die da passieren, aber selbst die PSP oder manche Handys haben da eine bessere Qualität. Immerhin werden die gängigsten Videoformate unterstützt und man kann sogar mit dem MAC oder Windows 7 noch Formate erzeugen die man sich gern anschaut. Ansonsten rate ich allgemein zu verzichten, denn Framefehler sind an der Tagesordnung und Konvertierungen funktionieren nicht sauber!
Klang: Formate laufen eigentlich alle. Nur ist es schade, dass diese Geräte eigentlich so unschön klingen. Klar, wie denn auch ohne große Boxen! Naja immerhin noch gute genug um Hintergrundmusik zu erschaffen, aber nicht um einen Radioersatz mit Bildmodus zu haben. Naja Zufriedenstellend für den Zweck den es hat, aber weit entfernt von einer schönen Spielerei. Stromverbrauch: Mit nur 5,4 Watt gehört dieses kleine Teil wirklich zu den Stromsparern! Das kann man zur Zeit noch ertragen und kommt somit auf Jahreskosten von ca. 10€. Das geht, wobei wenn man genau drüber nachdenkt, geht das Sparen nur, weil man den Schärfegrad vernachlässigt. Wäre da ein gesundes Abwägen nicht vernünftiger gewesen?
Fazit: Rundum ist das Gerät sehr gut und mit seinen ca. 80€ ganz brauchbar. Klar ist es ein Schnickschnack den man nicht wirklich im Leben braucht und der auch noch einige Macken hat, aber immerhin hat es nur in wenigen Bereich wirklich Fehler. Da aber dann gewaltig! Die fehlende Detailgenauigkeit ist eigentlich schon frech und sollte bei all den Spielereien wie Touch-Screen, Musik und Video nicht mehr vorkommen. Daher von mir auch nur 3 Sterne. Solide gemacht, aber doch noch Verbesserungsfähig!
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15.04.2011 12:27
Danke für den informativen Bericht, hätte ich doch glatt bald meinem Schwiegervater geschenkt zum Geburtstag... jetzt überleg ich doch lieber was anderes...
08.04.2011 13:33
Also, nach Deinem Testbericht warte ich mit der Anschaffung, für eigentlich überflüssigen Schnickschnack ist mir das definitiv zu teuer! (Aber ich bin halt kein Technikfreak...)
05.04.2011 21:58
Alles drin, was ich hätte erfahren wollen.