Viel Kamera für wenig Zaster.
11.01.2005
Pro:
Pro : schnelle Bereitschaftszeit (0,5s), sehr viele individuelle Einstellungen möglich, erweiterbar
Kontra:
contra : ggf . das Design (es ist echt schwierig ne passende Tasche zu finden)
Empfehlenswert:
Ja
Details:
Verarbeitung
Ausstattung
Bildqualität
Akkulaufzeit
Bedienung
mehr
 MalerImKeller
Über sich:
Mitglied seit:23.11.2004
Erfahrungsberichte:3
Vertrauende:3
Dieser Erfahrungsbericht wurde von 29 Ciao Mitgliedern durchschnittlich als sehr hilfreich bewertet
Hier also nun der Bericht zur KONICA MINOLTA DIMAGE Z10. Ich bin seit gut vier Monaten im Besitz desGerätes und kann im allgemeinen nur gutes Berichten. Die Kamera arbeitet mit einer Auflösung von3,2 Megapixel, macht aber, nachdem was ich gesehen habe, wesentlich bessere Aufnahmen als diverse 4 oder 5 Megapixelgeräte anderer Markenhersteller. Da man bei einer Kamera wie dieser schlecht nach einzelnen Kategorien beurteilen kann, werde ich den Bericht nicht Untergliedern, sondern zusammenhängend schreiben.
Das Herzstück der Kamera ist, wie schon gesagt, ein CCD-Modul mit einer effektiven Auflösung von 3,2 Megapixel. Für alle die sich unter Megapixel nix vorstellen können, währen das 3.200.000 Bildpunkte. Die Wahl der ISO-Empfindlichkeit kann man entweder in die Hand der Kamera legen, oder selbst wählen, zwischen 64,100,200,400 ISO. Obwohl ich bei Personen mit weniger Erfahrung von der manuellen Wahl abraten würde. Durch das 8-fach Zoomobjektiv, lassen sich selbst Objekte auch aus weiter Entfernung problemlos aufnehmen, zu meinem Erstaunen wesentlich Schärfer und mit weniger Verwacklern als bei vergleichbaren Modellen. Durch das starke optische Zoom, empfiehlt es sich den digitalen Zoom gleich zu deaktivieren, da man die Bilder am Rechner ohnehin besser herunterrechnen kann und ansonsten doch nur die Bildqualität leidet. Bei Aufnahmen wo eine längere Belichtungszeit nötig wird, zum Beispiel Sonnenuntergänge oder generell Nachtaufnahmen, empfiehlt sich die Verwendung eines Stativ´s, denn wer schafft es schon die Kamera 2 Sekunden zu halten ohne auch nur ein bisschen zu wackeln. Vernünftige Stative findet man in der Regel schon in Preisklassen um die 20 Euro. Wollt Ihr also viel nachts fotografieren, z.B. den Mond, so ist diese Anschaffung auf jeden Fall ein Muss. Generell im Bezug auf die Verschlusszeiten der Linse, könnt Ihr wählen zwischen 1/2000s bis 30s. Natürlich kann man dies auch automatisch regeln lassen. Ein weiteres Highlight der Kamera ist der, bereits bei einem Abstand von ca. 1 cm, hervorragend funktionierende Makromodus. Dieser Modus wird verwendet um Aufnahmen von kleinen oder Aufnahmen von Teilen großer Objekte zu machen. Aber all das könnt Ihr euch ja auch in aller Ruhe auf der Website von Konica Minolta anschauen. Es wäre jetzt sinnlos hier nur die Technischen Daten zu interpretieren.
Die Kamera kann wahlweise mit SD, bzw. MultiMedia Karten gefüttert werden, wogleich ich es mit MM-Karten noch nie probiert habe. Standartmäßig bekommt Ihr eine 16 MB SD-Karte mitgeliefert, die allerdings, mit maximal 14 Bildern Speichervolumen, ohne weiteres an Ihr Limit geführt wird. Ich habe mir für 15 Euro eine 128 MB SD-Karte optional dazugekauft, und bin damit ( ca. 110 Bilder ) völlig zufrieden. Zum Display nur soviel: Mit einer Diagonalgröße von 1,5 Zoll (3,8 cm) ist es zwar nicht das größte, aber dennoch recht annehmlich. Es lässt sich wahlweise Deaktivieren und sich auf den doch eher konservativen Sucher umschalten, obwohl eben dies bei sehr hellen Lichtverhältnissen der Umgebung doch nützlich sein kann. Ansonsten sieht man im Sucher nicht wie bei diversen Kleinbildkameras nicht einfach hindurch, sondern das Display wird darin dargestellt. Ähnlich einer Videokamera. Das Kraftwerk der Kamera bilden 4 Batterien des Types AA, welche allerdings lange durchhalten. Im Klartext, wer am Tag circa 10 Bilder schießt, wird mit seinen Batterien durchschnittlich ein viertelstes Jahr lang glücklich sein. Fazit :"Sehr Stromsparend" !!
Das Standartformat der Kamera für Bilder ist, wie bei fast allen digitalen Kameras das *.JPEG Format. Nur bei der Videoaufnahme, welche die Kamera mit maximal 640x480 Pixeln bewältigt ist das in unseren Breiten doch unüblichere .mov Format, welches zur Wiedergabe im QuickTime-Player vorgesehen ist. Zum Design noch ein paar Worte...
1. Glückwunsch zum gelungenen Design. Die Kamera hebt sich stark vom Design der meisten anderen Hersteller ab. Kurz: Sie fällt sofort ins Auge... 2. Eben durch dieses Design, liegt die Kamera perfekt in der Hand und lässt sich sehr gut bedienen. Aber...
3. Wer ist bei Konica eigentlich auf die Idee gekommen diese Kamera ohne Tasche auszuliefern? Ernsthaft. Die Suche nach einer geeigneten Tasche gestaltet sich doch eher schwierig. Nachdem ich ca. 8 verschiedene Fotografen abgeklappert habe (natürlich erfolglos), kam mir dann doch noch der rettente Gedanke. Ich habe mir ein kleines und günstiges Beautycase besorgt und dieses dann mit zurechtgeschnittenen Styroporstücken gefüllt. Diese noch angeklebt, und über das hässlich weiße Styropor noch mit einem Fixierkleber schwarzen samtigen Stoff gezogen. Weiterer Vorteil: Mit dem Akkuschrauber noch vier Löcher hineingebohrt und man bekommt auch noch ein paar Ersatzakkus oder Batterien unter...
Alles in allem ist diese Kamera doch für verschiedene Anwender das Non-Plus-Ultra, denn sie vereint das Simple mit den Möglichkeiten professioneller Fotografie. Vorallem durch den erschwinglichen Preis von um die 200 Euro ist das Gerät doch eine Überlegung wert.....
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21.11.2005 14:05
Eine genauere Preisangabe wäre noch interessant gewesen. aber dein Bericht ist wirklich gut. -> SH.
11.01.2005 19:15
Sieht gut aus, aber 200 € ? mhm
11.01.2005 19:01
An sich keine schlechte Kamera...für mich wäre sie einfach nur zu groß, ich mag lieber die kleinen, flachen. Die habe ich dann auch öfters bei mir. Was nützt mir die tollste Kamera, wenn sie zu Hause im Schrank liegt. LG Enrico;-)