Konica Minolta Dynax 5D

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Konica Minolta Dynax 5D

Die Dynax 5D übernimmt die geniale gehäuseintegrierte Anti-Shake Bildstabilisierungstechnologie mit CCD-Shift der Dynax 7D. Dieses Feature bedeutet ni...

> Detaillierte Produktbeschreibung

93% positiv

6 Erfahrungsberichte der Community

Erfahrungsbericht über "Konica Minolta Dynax 5D"

veröffentlicht 19.11.2005 | kerridis
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Erfahrungsberichte : 19
Vertrauende : 2
Über sich :
Über mich? Hmm - ich bin begeisterte Linux-Nutzerin und Hobby-Digitalfotografin (wie man ja sicherlich auch aus meinen Testberichten ersehen kann). Fotos aus den von mir getesteten Kameras könnt Ihr unter www.fotohamster.de sehen.
Ausgezeichnet
Pro Anti-Shake, großer Monitor, kurze Einschaltzeit
Kontra Bildformatbeschränkung 2:3, keine UserModi, niedrige MonitorAuflösung, Blitz-Modi im Menü, recht langsame Bildfolge, USB langsam
besonders hilfreich
Verarbeitung
Ausstattung
Bildqualität
Akkulaufzeit
Bedienung

"Innen größer als sie außen aussieht :)"

die Kamera selbst

die Kamera selbst

Es war zwar nicht Liebe auf den ersten Blick, dafür aber auf den zweiten um so mehr...

Kurz zum Kamera-Typ:
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Die Dynax 5D ist eine digitale Spiegelreflex-Kamera der Einsteiger-Klasse mit einem im Gehäuse integrierten Anti-Shake-System (AS). Daher profitieren fast alle Objektive von dem Antiwackler (nicht z.B. das AF-Makro-Zoom 1-3fach und einige Spezialobjektive, da wird AS deaktiviert). Bei anderen Spiegelreflex-Marken sitzen die Anti-Wackel-Systeme direkt in den Objektiven - und zwar in den teuren. Man mag argumentieren, daß das AS bei der 5D (und 7D) nicht da sitzt, wo man es braucht, nämlich bei großen Brennweiten möglichst weit vorne an der Linse. So müsse das AS wesentlich größere Wege zurücklegen, um die gleiche Leistung zu erbringen, wie ein objektivseitiges AS (so diese großen Wege per CCD-Shift überhaupt annähernd machbar sind). Für mich macht das AS aber nicht nur bei langen Brennweiten Sinn (wo vielleicht die AS-Objektive besser abschneiden mögen, ich habe da keinen Vergleich), sondern auch z.B. bei nicht optimalem Licht (available light Fotografie), bei der Makrofotografie oder wenn ich einfach mal meinen "Tatter" habe.

Ausstattung in Kurzform:
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Antishake-System: CCD-Shift
Bajonett: Minolta A-Bajonett
Verschlusszeiten: 30 - 1/4000 Sekunde, Bulb (Belichtung solange Auslöser gedrückt ist)
Selbstauslöser mit 10 oder 2 Sekunden (dabei wird die Spiegelvorauslösung genutzt)
Speichermedien: CompactFlash Karten Typ I & II, Microdrive
Dateiformate: JPEG, RAW, RAW+JPEG
Bildgrößen: 3008 x 2000, 2256 x 1496, 1504 x 1000
Gewicht ohne Akku: 590 g
Maße: H 130,5 x B 92,5 x T 66,5 mm
Monitordiagonale: 2,5 inch = 6,3 cm
Betriebstemperatur: 0 - 40 °C
Monitorauflösung: 150.000 Pixel
Sucher: optischer, silberverspiegelter Dachkantsucher (kein Pentaprisma), der etwa 95% des Bildes abbildet
Dioptrienausgleich für Sucher: -2,5 - +1,0
Abblendtaste/Schärfentiefe(Tiefenschärfe-)Vorschau (entweder Schärfestopp oder Schärfentiefe -> Menü)
maximale Bildauflösung: 6,1 MP (3008x2000)
Chip: CCD im APS-C Format mit 6,1 MP (23,5 mm x 15,7 mm)
ISO: 100-3200
Motivprogramme: Portrait, Sport, Landschaft, Sonnenuntergang, Nacht
Weißabgleich: automatisch (AWB), Messung, Farbtemperaturwahl (Kelvin), Voreinstellungen (Tageslicht, Schatten, Wolken, Kunstlicht, Leutchtstofflampe, Blitz - die Werte sind jeweils über die Cursortasten um bis zu +/- 3 Stufen anpassbar, Ausnahme: Leuchtstoffl. mit -2 bis +4))
-> um den benutzerdefinierten Weißabgleich zu verwenden, wird bei der entsprechenden Weißabgleichseinstellung ein Foto von einer möglichst hellgrauen Fläche gemacht
interner Blitz: Leitzahl 12
Blitzmessart: ADI oder TTL (ADI nur mit dafür geeigneten Objektiven)
Bildindexanzeige: bis zu 16 Bilder
Bildnummernspeicher
Bildzähler für verbleibende Bilder
selbstverständlich kann man die 5D auch an einen Fernseher anschließen und eine Diashow starten
Druck: DPOF, PictBridge
Bilddaten: Exif 2.2
Videoausgang: NTSC/PAL
Full Speed USB an USB 2 fähige Schnittstellen = bis zu 12 Mbps (sollte auch mit USB 1 erreicht werden)

Die Kamera ist übrigens auch unter den Namen Maxxum 5D (US) und Alpha Sweet Digital (Japan, zweifarbig) im Handel und im Internet zu finden, der durchschnittliche Verkaufspreis liegt z.Zt. bei 615 EUR ohne Kit-Objektiv.


Meine Kaufentscheidungsfindung:
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Eigentlich hatte ich mich ja in die große Schwester der 5D, die 7D, verguckt. Sie lag einfach traumhaft in der Hand (und das, obwohl ich recht kleine Hände habe), hatte Anti-Shake und so ziemlich alle Einstellmöglichkeiten da, wo ich sie haben wollte. Es gab nur zweieinhalb Punkte, die mich störten: der Preis, das Gewicht und die Größe. Ein weiterer Kandidat war für mich die Canon EOS 350D - bis ich sie das erste Mal in der Hand hatte. Sie entsprach zwar meiner Vorstellung von Kameragröße und Gewicht, aber der Griff war soetwas von klein (ich hasse es, wenn ich entweder die Kamera mit "spitzen Fingern" halten muß oder zwangsweise mit den (kurzgeschnittenen) Fingernägeln ans Gehäuseplastik stoße) und unbequem und fühlte sich dermaßen plastikartig an, daß ich die Kamera regelrecht angewidert schnell wieder zurückstellte.

Und dann habe ich die 5D entdeckt. Es war nicht gerade Liebe auf den ersten Blick - oder Griff. Dennoch beschloß ich, der 5D eine Chance zu geben.


Was spricht gegen die 5D (im Vergleich zur 7D)?
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Zum einen sind leider viele Einstellmöglichkeiten ins Menü gewandert, zum anderen liegt sie bei weitem nicht so gut in der Hand wie die 7D. Der Griff der 5D hat auf der Rückseite unten einen merkwürdigen "Hubbel", der wohl dafür gedacht ist, daß Leute mit großen Händen sie besser halten können. Außerdem scheint der Griff etwas breiter zu sein als der der 7D. Obwohl die Kamera also kleiner ist, liegt sie schlechter in der Hand. Ich finde die Griffikeit sehr entscheidend (siehe EOS 350D), schließlich schleppe ich das Ding kilometerweit und stundenlang mit mir herum.

Zusätzlich ist der Sucher der 5D nicht so groß und hell wie bei der 7D und auch der Monitor hat, wenngleich die gleiche Größe, so doch eine wesentlich geringere Auflösung. Außerdem ist die Suchereinstellscheibe nicht austauschbar und sie hat, im Gegensatz zur 7D und meiner Nikon Coolpix 5700/8800 keine speicherbaren User-Modi, sondern nur solche Motivprogramme. Außerdem sieht sie, finde ich, fürchterlich plastikmäßig aus (durch die glatte Oberfläche), auch wenn sie sich wirklich nicht so anfühlt. Den Gurthaltern (nicht frei beweglich und aus Metall, sondern gleiches Material wie Body und unbeweglich damit verbunden) habe ich zuerst auch nicht getraut. Ich habe allerdings dann in einer Fachzeitschrift gelesen, daß der Body aus Fiberglas verstärktem Plastik besteht und recht stabil sein soll.


Und was spricht für die 5D (im Gegensatz zur 7D)?
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Ganz ganz ganz ehrlich - in erster Linie der Preis. Immerhin hat man so zwei- bis dreihundert EUR über, die man in die Optik investieren kann. An zweiter Stelle steht für mich das Gewicht der 5D (175g mehr oder weniger können viel sein, insbesondere wenn auch noch ein Objektiv und ggf. ein Blitz dazu kommt) und auch die Abmessungen.

Der Weißabgleich der 5D ist wesentlich umfangreicher als bei der 7D, die 5D verbraucht ca. 25% weniger Strom und ist auch schneller startklar als ihre große Schwester 7D. Und der LCD-Monitor ist besser geschützt und druckunempfindlicher hinter eine stabilen Scheibe verborgen. Die Kamera ist neuer und somit sind wahrscheinlich auch noch einige Schwächen der 7D behoben.

Ich habe mir dann klargemacht, daß es sowieso Unsinn ist, die 5D mit der 7D zu vergleichen, sondern daß ich lieber schauen sollte, was der Unterschied zu meiner jetzigen Kamera, der Nikon Coolpix 8800, ist:


Dynax 5D zu Nikon Coolpix 8800 (Bridge-Kamera):
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Das Negative zuerst:
Wie bei allen DSLRs (steht übrigens für "digital single lens reflex") habe ich nun keine Bildvorschau mehr, weder im Sucher, noch auf einem Monitor, schon gar nicht auf einem klappbaren. Außerdem habe ich nicht mehr alle Anzeigen im (bei der Nikon elektronischen, bei der 5D DSLR-typisch optischen) Sucher. Auch die Bildnachschau habe ich nun nicht mehr im Sucher, sondern muß dazu die Kamera vom Auge nehmen.

Mir ist auch bewußt, daß ich von nun an mehr mit mir herumzuschleppen habe und beim Spontan-Knippsen nicht mehr so flexibel bin, was die Brennweite angeht (Nikon: 35-350mm), daß ich evtl. Zeit für einen Objektivwechsel einkalkulieren muß und daß sich die Freiheit wählbarer Optiken auch monetär niederschlagen wird.

Auch werde ich sicherlich anfangs einige Schwierigkeiten haben, ohne Bildvor- und direkte -nachschau "korrekte" Bilder zu machen, so wie damals bei meinem Umstieg von der Canon S20 auf die Nikon Coolpix 5700. Aber das vergeht und ist Übungssache :)


Warum also meine Entscheidung für eine DSLR und im speziellen für die 5D?
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Ganz allgemein gesagt erhoffe ich mir von einer DSLR mehr Spielraum bei der Bildgestaltung mit Tiefenschärfe (oder genauso richtig Schärfentiefe) als mir eine Bridge-Kamera geben kann. Zudem sind die Möglichkeiten der Nikon doch arg begrenzt, wenn es um bewegte Bilder bei wenig Licht geht (Konzertfotografie z.B.). Bei ISO 400 ist Schluß und das ist mir auch zu verrauscht. Der größere Chip einer DSLR hat rauschtechnisch einige Vorteile, außerdem "kann" die 5D auch noch bis ISO 3200. Ich hoffe, endlich nur noch nach Blendenvorgabe fotografieren zu können und mich nicht nach einer Zeitvorgabe richten zu müssen, wenn das Licht nicht mehr optimal ist. Und der dritte Punkt ist der Geschwindigkeitsvorteil, den ich mir mit der 5D erhoffe (Bereitschaft, Auslöseverzögerung und Autofokus). Und es ist wesentlich einfacher, manuell zu fokussieren.

Die 5D hat außerdem ebenfalls, wie bereits erwähnt, ein im Gehäuse integriertes Antishake-System, wie ich es von der Coolpix 8800 gewohnt bin.

Jetzt dibbere ich der Lieferung meiner 5D entgegen, ja, das war alles nur das Vorspiel :) Ich habe nicht das Kit mit dem 18-70mm Objektiv bestellt, sondern nur den Body (615,- EUR), da ich nicht so der Weitwinkel-Fan bin und lieber nah an Dinge/Tiere ran möchte. Also habe ich mir zusätzlich das Tamron 28-300 Di bestellt, was an der 5D mit einem Crop-Faktor von 1,5 kleinbildtechnisch einer Brennweite von ca. 42-450mm entspricht) - Test folgt. Als Ergänzung habe ich auch noch ein altes Minolta 50mm/1,7 Festbrennweiten-Objektiv der ersten Baureihe (was durch den Crop-Faktor etwa 75mm entspricht) - für Momente, wo es besonders auf Lichtstärke und (festbrennweitenbedingt etwas bessere) Schärfe/Abbildungsleistung ankommt. Irgendwann kommt dann auch noch mal ein Makro dazu (sicherlich werde ich den Makromodus der Coolpix erstmal vermissen), vorläufig behelfe ich mir mit dem 50er + einem 12mm Zwischenring und einer +4 Nahlinse.


Äußerlichkeiten:
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Also - ich finde ja, durch die glatte Oberfläche sieht die D5D reichlich nach Plastik-Spielzeug aus. Allerdings verliert sich dieser Eindruck, je länger ich sie betrachte ;) Der Griff und die Daumenmulde sind gummiert (nicht wie z.B. bei der Canon EOS 350D, die zwar auf den ersten Blick wertiger aussieht, wo man aber nur Plastik anfasst). Für eine DSLR ist die 5D relativ klein, obwohl sie mir doch noch recht schwer erscheint.

Das Modi-Wählrad oben rechts finde ich etwas gewöhnungsbedürftig, da ich die Modi-Anordnung P S A M kenne, hier aber P A S M verwendet wird. So verschalte ich mich noch manchmal.

Wieso der Monitor im Format 4:3 gehalten ist, wo doch die Bilder in 2:3 aufgenommen werden, ist mir schleierhaft. So hat man bei der Bildkontrolle oben und unten je einen schwarzen Streifen. Der Monitor dient zur Kontrolle der Bilder und zum Kontrollieren und Tätigen der Einstellungen. Die 5D hat, wie die 7D auch, kein extra Status-Display oben auf der Kamera, wie man es von den meisten DSLRs her kennt.

Das Auslösegeräusch erscheint mir sehr laut, das soll aber zum einen Konica Minolta typisch sein, zum anderen ist die Canon EOS 20D angeblich mindestens genauso laut.


Verarbeitung:
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Das Gehäuse der 5D besteht aus fiberglasverstärktem Plastik. Das kann zwar nicht mit einer Magnesiumlegierung mithalten, ist aber dafür leichter. Die Kamera erscheint mir sehr gut verarbeitet, das Handhalte-Gefühl ist wertig. Bedingt durch die gummierte Aufklebung an Griff und Daumenablage, liegt die Kamera fest und sicher in der Hand. Die diversen Knöpfe und der Auslöser haben einen deutlichen Druckpunkt, auch wenn das Cursorrad beim Antippen leicht klappert. Der Stromanschluß und der Anschluß für die optionale Kabelfernbedienung sind hinter gut abschließenden Gummiklappen verborgen. Die Kamera hat 4 kleine Gummistandfüße, so daß der Body nie direkt auf etwas aufliegt und dadurch zerkratzen könnte.Das Akkufach läßt sich leicht öffnen und schließen, der Akku wird durch einen kleinen Hebel zusätzlich gehalten, drückt also nicht gegen die Akkufach-Abdeckung und belastet ihre Scharniere nicht unnötig. Das CF-Karten-Fach läßt sich durch Schieben aufklappen, was etwas schwer geht, so daß es nicht unbeabsichtig auf gehen kann. Das Scharnier ist kameraseitig aus Metall, Deckelseitig aus Plastik. Im CF-Fach befindet sich ebenfalls, bestens geschützt, der Video Out/USB Anschluß.

Der ISO-Knopf auf der Kamera-Oberseite klappert ziemlich (und klingt, als ob er irgendwo prellt), obwohl er offenbar baugleich mit dem benachbarten Selbstauslöserknopf ist, der das nicht tut. Das tat er allerdings nicht von Anfang an, sondern "erst" so nach insgesamt ca. 10 mal betätigen in den ersten 3 Tagen. Uppala...

Das Cursorrad klappert auch etwas (aber von Anfang an), was ich aber nicht als störend empfinde; das mit dem ISO-Knopf ist schon etwas unangenehmer (obwohl er nach wie vor einen deutlichen Druckpunkt hat, aber es klingt halt nicht so besonders vertrauenserweckend).

Ob das Stativgewinde, das mittig unter dem Objektivanschluß sitzt, aus Metall oder Plastik ist, kann ich nicht mit Sicherheit sagen. Es ist silberfarben, sieht meiner Meinung nach außen eher nach Plastik, innen aber nach Metall aus.


Handling:
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Es sind Kleinigkeiten, die mich begeistern: am Tragegurt befindet sich eine Okularabdeckung, die man statt der Augenmuschel (leicht abziehbar, aber nicht unbeabsichtigt) anbringen kann, um Lichteinfall durch den Sucher zu verhindern, wenn man z.B. Stativaufnahmen macht mit Selbstauslöser oder Langzeitbelichtung. Diese Sucherabdeckung dient gleichzeitig als Halter für die Blitzschuhabdeckung (bei der man sonst nie weiß, wohin damit). Das freut :)

Und es sind Kleinigkeiten, die mich nerven: aus unerfindlichen Gründen stellt die 5D meine Einstellung "Serienbild" des öfteren zurück auf "Einzelbild". Natürlich nicht während ich fotografiere, aber es scheinen irgendwelche Menü-Einstellungen zu sein, die das bewirken, oder wenn die Kamera länger ausgeschaltet ist. Vielleicht verstelle ich es auch selbst immer unabsichtlich. Bis jetzt konnte ich es noch nicht herausfinden, aber es nervt ein wenig. Das ist aber sicherlich ein "Problem", das für mich irgendwann lösbar sein wird.

Die Gurtösen sind fest und nicht beweglich, das nervt ebenfalls ein wenig, da man den Gurt, wenn man ihn nicht um den Hals hat, nicht wirklich gut in eine nicht störende Position bringen kann. Vor allem, wenn man auf den ISO-Knopf drücken will, ist der Gurt etwas im Weg. Es hilft, den Schieber am Gurt, abweichend von der Beschreibung, weiter nach oben zu ziehen, so daß die Schlaufe größer und er nicht mehr im Weg ist. Der Gurt selbst ist recht unflexibel.

Auslösen:
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Der Auslösevorgang ist schnell, aber sehr laut (soll lt. Fremdmeinung in etwa mit der Canon EOS 20D vergleichbar sein von der Lautstärke). Man kann über das Menü wählen, ob man die Auslösepriorität auf den Autofokus setzen möchte (also erst auslösen kann, wenn der Autofokus das ok gibt) oder sofort auslösen kann, ohne auf den Autofokus zu warten. Letzeres finde ich nicht unbedingt sinnvoll, da ich mir damit bei der Nikon schon einige Bilder versaut habe. Was bringt es, das Bild zu haben, es aber aufgrund Unschärfe wieder zu verwerfen? Zusätzlich kann man einstellen, daß der Auslöser nicht funktioniert, wenn kein Objektiv an der Kamera ist, sicherlich mit ein Schutz vor Verunreinigung des Kamerainneren.

Beim Auslösen klappt der Spiegel, von dem die SLRs ihren Namen haben, weg, um den Weg zum Chip (bzw. Film bei den analogen) frei zu machen. Dieses Wegklappen verursacht eine leichte Erschütterung, was bei längeren Belichtungszeiten zu einer leichten Bildverwacklung führen kann. Als Gegenmaßnahme gibt es die sog. Spiegelvorauslösung, bei der der Spiegel bereits vor dem eigentlichen Auslösen weggeklappt wird. Bei den sog. Einsteigerkameras ist es nicht selbstverständlich, daß eine Spiegelvorauslösung integriert ist. Bei der 5D wird sie mit Hilfe des 2-Sekunden-Selbstauslösers aktiviert, der Spiegel klappt dann zu Beginn des Countdowns hoch (bei 10-Sekunden-Selbstauslöser erst kurz vor der Aufnahme).

Tasten und Schalter:
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Etwas ungewohnt ist für mich der Ein-/Aus-Schiebeschalter auf der linken Kamera-Seite, ich bin es gewohnt, die Kamera mit rechts einzuschalten - aber da gewöhnt man sich sicherlich schnell dran.

Es heißt in Tests immer, die 5D hätte doppelt belegte Tasten. Das stimmt nur bedingt, bei der Bedienung fällt es jedenfalls überhaupt nicht auf, da die Doppelbelegung in unterschiedlichen Kamera-Modi zum Tragen kommt. So werden z.B. die nebeneinander liegenden Fn- und AV-Tasten im Wiedergabemodus für die Bildvergrößerung und -verkleinerung benutzt (diese zweite Funktion ist and den Tasten mit grüner Schrift angegeben) und die AEL-Taste speichert bei ausgeklapptem Blitz auch die Belichtung für Slow Sync. Ich empfinde das nicht wirklich als Doppelbelegung.

Die Abblendtaste (übrigens nicht selbstverständlich in der Einsteigerklasse) sitzt unten rechts vom Objektiv. Ich dachte anfangs, ich finde sie blind nie, aber es ist Gewöhnungssache, auch, daß sie nicht gen Objektiv sondern in Richtung Body gedrückt werden muß. Dabei kommt dem Ganzen wohl zugute, daß die Ecke, auf der die Abblendtaste sitzt, zur Kamera hin abgerundet ist. Ich hätte sie mir aber etwas leichter zu drücken gewünscht, mehr so wie die Funktionsknöpfe auf der rechten Kameraseite (ISO etc.), sie ist eher gehäusebündig, wie die Knöpfe auf der linken Kameraseite (Menü, Wiedergabe, Löschfunktion, Display).

Die Blitzkonfiguration (Aufhell, Vorblitz (=Anti-Rote-Augen), Synch 2. Vorh (=Second Curtain), Drahtlos) hätte ich mir auf einer extra Taste gewünscht, ansonsten habe ich wider Erwarten keine Probleme damit, daß vieles im Gegensatz zur 7D ins Menü gewandert ist. Der Weißablgeich ist über ein Wählrad an der linken Kameraoberseite zu erreichen, entweder direkt per Wählrad oder durch einen im Rad mittig angebrachten Knopf über ein Menü.

Die Belichtungskorrektur erfolgt über die AV-Taste, dafür muß man sich nicht durchs Menü hangeln.

Menü:
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Ein wenig verwirrend mag auf den ersten Blick sein, daß die 5D zwei verschiedene Menü-Tasten hat, einmal die mit "Menu" beschriftete links neben dem Monior und dann noch die Fn-Taste rechts neben dem Sucher. Im Haupt-Menü gibt es vier, nur mit farbigen Symbolen versehene, Themen-Reiter (Kamerasymbol, Zahnradsymbol, Wiedergabe-Dreiecksymbol, Werkzeugsymbol), die wiederum 2-3 Unterreiter haben. Das Menü ist gewöhnungsbedürftig, aber gut strukturiert. Bedient wird es mit den Cursorrad-Tasten, die mittlere Taste dient als OK-Taste.

Über das zweite Menü, die Fn-Taste, kann man Autofokus-Bereich und -Art, die Messmethode und die Blitzbelichtungskorrektur einstellen und verschiedene "Digital-Effekte" auswählen.

Digital-Effekte:
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Die vielleicht besser als Farbmodi bezeichneten Effekte sind eine Ergänzung zu den Modi auf dem Wählrad (s.u.), allerdings kann man hier im Menü auch sehen, was für besondere Einstellungen dieser Modus an Kontrast, Farbe und Schärfe vornimmt (und ggf. selbst korrigierend eingreifen). So stellt z.B. der Portrait-Modus des Wählrades automatisch und nicht beeinflussbar eine möglichst kleine Blende (geringe Tiefenschärfe) und zusätzlich den Portrait-Farbmodus aus den Digital-Effekten (den man dann noch verändern kann, wenn man mag) ein. Dieser Portrait-Farbmodus stellt einen (lt. Konica Minolta) Hautton optimierten sRGB-Farbraum ein, reduziert den Kontrast um eine Stufe und erhöht die Farbbrillanz um eine Stufe.

U.a. bietet die 5D hier auch einen Schwarz-Weiß-Modus, den ich höchst überflüssig und nicht sehr gut optimiert finde (wirkt sehr flau). Die Umwandlung eines Farbbildes in ein Graustufen-Bild geht am PC wesentlich besser, da man dabei die Verwendung von Farbfiltern, vergleichbar mit der analogen Fotografie, simulieren kann. Außerdem hat man immer noch das Farbbild "in Reserve".

Kamera-Modi (Wählrad):
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Auf der Kameraoberseite befindet sich rechts ein Wählrad. Dadurch, daß es etwas schwergängig ist, kann es so gut wie nicht unbeabsichtigt verstellt werden. Es ermöglicht den Zugriff auf verschiedene Fotografier-Modi: Auto (Kamera macht alles alleine), P (Programmautomatik), A (für aperture, Zeitautomatik, Blende wird vom Benutzer eingestellt, die Kamera wählt die beste Belichtungszeit), S (für shutter, Blendenautomatik, Belichtungszeit wird vom Benutzer vorgegeben, Kamera wählt die Blende dazu) und M (für manuell).

Was ist der Unterschied zwischen "Auto" und P? Im P-Modus werden Blende und Belichtungszeit automatisch, der Lichtsituation angepaßt, ausgewählt. Dreht man im P-Modus am Einstellrad (vor dem Auslöser), dann wird der Programm-Shift (zu sehen an der Bezeichnung Ps auf dem Monitor) aktiviert, d.h. man kann so die Belichtungszeit ändern, wobei die Blende automatisch angepaßt wird; es findet also keine Veränderung der Gesamtbelichtung statt. Beim "Auto"-Modus muß sich der Anfänger (und natürlich auch jeder andere ;) ) um gar nichts kümmern, denn zusätzlich werden hierbei auch sämtliche Aufnahmefunktionen auf die Grundeinstellungen zurückgesetzt (z.B. Blitz auf Aufhellblitz/Vorblitz, ISO auf auto, Bildqualität "Fein"). Die Digital-Effekte stehen im "Auto"-Modus nicht zur Verfügung.

Bei der manuellen Einstellung (M auf Modus-Rad), wählt man sowohl die Blende als auch die Belichtungszeit selbst. Doch auch hierbei unterstützt einen die Kamera, indem sie auf einer Skala, ähnlich der der Belichtungskorrektur, anzeigt, inwieweit man selbst mit seinen gemachten Blenden-Einstellungen neben der Messung der Kamera liegt. Ich hatte ja erst befürchtet, daß der M-Modus nicht so gut zu bedienen sei, da die 5D im Gegensatz zur 7D nur 1 Einstellrad hat (bei der 7D ist eins für die Blende, eins für die Zeit-Einstellung). In der Standard-Einstellung ist das Rad bei der 5D für die Zeit zuständig. Die Blende stellt man ein, indem man auf den Blendekorrekturknopf (+/-) drückt und gleichzeitg am Rad dreht. Völlig unkompliziert und irgendwie auch intuitiv. Man kann im Menü aber auch umstellen, daß man die Blende mit dem Rad und die Zeit mit Rad + Knopf verstellt.

BTW: Das manuelle Fokussieren bringt richtig Spaß und ist recht einfach, der Sucher reicht dafür völlig aus, auch wenn er etwas dunkler und kleiner ist als bei der 7D und die Suchervergrößerung nur 0,83× mit 50-mm-Objektiv beträgt, statt 0,9x bei der 7D.

Die 5D hat keine separaten Benutzer-Modi wie die 7D. Dafür hat sie Motivprogramme (Portrait, Sport, Landschaft, Sonnenuntergang, Nacht). Auf diese "Scenes" hat man ebenfalls über das Wählrad auf der Kameraoberseite Zugriff.

Ich hoffe, niemand kommt auf die Idee, bei so einer Kamra eine Filmchen-Funktion und/oder einen Digitalzoom zu suchen! Einen Makromodus hat die Kamera übrigens auch nicht, das wird durch die Nahgrenze des entsprechenden Objektivs geregelt. Man sollte nur zusehen, daß man eine möglichst kleine Blendenöffnung (= hohe Blendenzahl) wählt, damit genug Tiefenschärfe im Bild ist.


Antishake (AS):
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Das Antishake-System springt eigentlich immer an, wenn ich die Kamera in der Hand habe (kann man im Sucher sehen, da ist dann eine Stärke-Anzeige der Verwacklungskompension zu sehen) - aber deswegen wollte ich ja unbedingt wieder eine Kamera mit Antishake. Trotzdem: ich habe es geschafft, mit dem 50mm-Objektiv ein nicht-verwackeltes Bild bei einer Belichtungszeit von 1/2 Sekunde freihand zu schießen (mit Luftanhalten ;) - das dürfte aber eher die Ausnahme sein, 1/13 ist jedoch überhaupt kein Problem). Ist die Belichtungszeit wackelkritisch, wird im Sucher eine Kamera mit Wackelwellen gezeigt. Über einen Schiebeschalter an der Kamera-Rückseite ist das AS ausschaltbar, bei einigen Spezialobjektiven wird es automatisch deaktiviert.


Bildwiedergabe:
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Man kann über das Menü einstellen, wie lange das gerade aufgenommene Bild auf dem Monitor angezeigt werden soll, werksseitig sind 3 Sekunden eingestellt. Drückt man während dieser Wiedergabe die Vergrößerungstaste oder am Cursor-Rad z.B. die Aufwärtstaste, wird dieser Timer unterbrochen, das Bild verschwindet nicht automatisch. Um wieder aus dem Wiedergabemodus herauszukommen, reicht es, den Auslöser kurz anzutippen. Drückt man die Nach-oben-Taste, so erhält man alle möglichen Informationen zum aufgenommenen Bild, z.B. das Histogramm, an dem man die Helligkeitsverteilung überprüfen kann und Angaben zur verwendeten Blende, Zeit, etc. Außerdem werden im Bild selbst die über- und unterbelichteten Bildteile abwechselnd blinkend dargestellt. Mit der Vergrößern-Taste wird das Bild in ca. 4,7fache Größe angezeigt (Bilder in kleiner Auflösung nur 2,8fach), mit der Verkleinern-Taste kann man stufenlos zur ursprünglichen Größe zurück. Während der Vergrößerung kann man mit den Pfeiltasten im Bild umherwandern, oben rechts wird dabei ein kleines Orientierungsfeld angezeigt, damit man sieht, wo im Bild man sich gerade befindet. Will man von der Maximalvergrößerung direkt wieder zur Normalansicht, reicht ein Druck auf die Wiedergabetaste. Drückt man in der Maximalansicht die AF-Taste (die mittlere Taste des Cursorrings), kann man einen Bildbereich auswählen, den man vergrößert sehen möchte. Hört sich jetzt vielleicht etwas konfus an, aber überraschenderweise ist die Bedienung recht intuitiv, wie auch bei den anderen Kamerafunktionen.

Drücke ich bei der (normal großen) Wiedergabeansicht die Nach-Unten-Pfeiltaste, drehe ich das Bild in 90 Grad-Schritten.

Eine Index-Bildanzeige ist mit bis zu 16 Bildern möglich, man kann aber auch eine geringere Anzahl einstellen.


Monitor:
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Einen Bildvorschaumonitor hat die 5D DSLR-typisch nicht, der Monitor dient nur der nachträglichen Bildkontrolle und der Anzeige von Bildinformationen (z.B. Histogramm) und Einstellungen. Leider hat er nur eine magere Auflösung von 115.000 Pixeln (207.000 bei der 7D), was zur Schärfebeurteilung der gemachten Fotos oft nicht reicht. Er taugt aber für die Belichtungsnachkontrolle, ist recht kontrastreich, wenn auch etwas dunkel, und relativ spiegelfrei (beides besser als bei der 7D). Gerade bei hellem Umgebungslicht kann die 5D hier punkten. Das angezeigte Bild kann übrigens darauf bis zu 4,7fach vergrößert werden (das ist natürlich gegen meine Nikon Coolpix 8800 mit 10facher Vergrößerung sehr bescheiden und trägt ebenfalls nicht zur absoluten Schärfebeurteilung bei).

Die Bildanzeige dreht sich beim Drehen der Kamera, d.h. mache ich ein Hochkant-Foto, ist auch die Anzeige der Bildfunktionen hochkant (abschaltbar). Außerdem schaltet sich der Monitor, dank der Sensoren am Sucher, automatisch aus, wenn man die Kamera ans Auge nimmt (ebenfalls abschaltbar, dann muß man den Monitor mit der Display-Taste ausschalten).

Der LCD-Monitor ist übrigens, im Gegensatz zum druckempfindlichen Display der 7D, hinter einer festen Scheibe untergebracht, eine Abdeckung wie bei der 7D, ist damit überflüssig. Lediglich eine Display-Folie sollte man anbringen, damit die Scheibe vor Kratzern geschützt ist. Schade, daß Konica Minolta werkseitig eine blaue Display-Schutzfolie angebracht hat, somit kann man sie leider nicht zu dem Zweck weiterverwenden. Sie ist zwar durchlässig genug, daß man alles erkennen kann, jedoch wird natürlich der Monitor dadurch noch dunkler und die wiedergegebenen Bilder haben logischerweise einen Blaustich - scheinbar.

Ein separates monochromes Display an der Kamera-Oberseite ist nicht vorhanden.


Sucher:
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Konica Minolta hat in der 5D einen silberverspiegelten Dachkantsucher eingebaut, statt ein Pentaprisma zu verwenden. Dadurch ist die 5D etwas kleiner und leichter, aber der optische Sucher ist auch ein wenig dunkler als der Sucher der 7D. Er ist jedoch durch die verwendete Mikrowaben-Sucherscheibe recht kontrastreich und deckt ca. 95% des Blickfeldes ab, ein normaler Wert bei DSLRs.

Die Sucher-Einstellscheiben der 7D passen nicht zur 5D, bei der 5D sollen die Einstellscheiben überhaupt nicht austauschbar sein (auch nicht über den Service). Das finde ich schade, einen Sucher z.B. mit Hilfslinien für den Goldenen Schnitt und vor allem gerades Ausrichten der Kamera fände ich auch bei einer DSLR genial. Allerdings sollen, lt. Konica Minolta Webseite, optional Dioptrien-optimierte Scheiben einsetzbar sein (falls der Dioptrienausgleich des Suchers nicht ausreicht), das ist immerhin etwas.

Der Sucher soll lt. konica Minolta für Zubehör wie Winkelsucher oder Sucherlupe geeignet sein.


Fokus:
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Die 5D hat an der linken Gehäuseseite einen kleinen, relativ schwergängigen (und daher gegen unbeabsichtigtes Verstellen recht gut geschützten) Schieberegler, den man wahlweise auf AF für Autofokus oder auf MF für manuellen Fokus stellen kann. So ist man nicht, wie bei manchen Bridge-Kameras, darauf angewiesen, beim manuellen Fokussieren noch zusätzlich einen Knopf gedrückt halten zu müssen. Das vereinfacht das MF-Handling ungemein. Aber man kann nicht nur zwischen simplem Autofokus und manuellem Fokus wählen, man kann (über das Menü der Fn-Taste) auch eine Kombination der beiden einstellen (DMF), also die Kamera erst scharfstellen lassen und dann manuell nachregeln mit dem Fokussierring des Objektivs. Eine weitere Möglichkeit ist der kontinuierliche oder Nachführ-Autofokus (AF-C), bei dem ein sich bewegendes Objekt im Fokus gehalten wird. Standardmäßg ist der automatische Auto-Fokus (AF-A) eingestellt, d.h. die Kamera schaltet vom normalen ggf. selbständig in den Nachführ-Autofokus! Möchte man das nicht, sollte man die Kamera auf AF-S (statischer Auto-Fokus) einstellen.

Mehrere Meßfelder hat man auch zur Verfügung, neun ingesamt inkl. eines mittleren Kreuzsensors. Sie werden nicht als wirkliche Felder, sondern als kleine Striche im Sucher angezeigt. Wenn man (auch über die Fn-Taste), als AF-Bereich die Mehrfeldauswahl auswählt, kann man die einzelnen Meßfelder manuell mit dem Cursorring ansteuern (oder läßt es die Kamera machen). Man kann aber auch klassisch mit Spotmessung arbeiten oder einen großen AF-Bereich wählen. Das benutze Fokusmessfeld leuchtet kurz rot auf, wenn der Autofokus seine Arbeit getan hat.

Die Geschwindigkeit des "through-the-lens"-Autofokus hängt stark von dem verwendeten Objektiv ab, ebenso von der vorhandenen Lichtsituation. Mit dem von mir verwendeten 50mm/1,7-Minolta-Objektiv ist der Autofokus der 5D jedenfalls sehr schnell und zuverlässig.


Belichtungsmessung:
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Die Belichtunsmessmethode kann als Mehrfeld, Integral- oder ebenfalls Spot eingestellt werden. Bei der mittenbetonten Integralmessung wird ein Mittelwert aus der Messung der einzelnen Meßfelder gebildet, wobei das zentrale Meßfeld stärker gewichtet wird.

Man kann die gemessene Belichtung mit der AEL-Taste temporär speichern.

Für die Belichtungsspeicherung (oder -sperre, AEL/AE-Lock = Auto Exposure Lock) gibt es 4 Funktionseinstellmöglichkeiten: AE Tast. (= solange die Taste gedrückt wird, bleibt die Belichtung gleich), AE Schalt. (Schalter, also 1x AEL drücken = Belichtung gespeichert, Fotos machen, AEL wieder drücken, Belichtung kann neu gemessen werden), Spot AE Tast. und Spot AE Schalt. Die beiden letzteren sind vergleichbar mit den beiden ersten, jedoch wird immer das Spotmessfeld benutzt.


Blitz:
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Die 5D hat einen eingebauten Blitz, der lt. Minolta eine Leitzahl von 12 (Angabe in Metern bei ISO 100) und lt. Test in colorfoto eine Leitzahl von 6 hat. Ob das bei colorfoto nun ein getesteter Wert ist oder ob da schlicht jemand was durcheinandergebracht hat, kann ich nicht sagen, da colorfoto auch im gleichen Test z.B. behauptet, der Monitor der 7D hätte auch nur 115.000 Pixel wie der der 5D... Die Messung der optimalen Blitzstärke wird entweder per ADI (advanced distance integration) oder TTL vorgenommen. ADI funktioniert nur mit den dafür geeigneten Minolta-D-Objektiven. Bei kontrastschwachen Motiven wird automatisch TTL benutzt. Vorteil von ADI: es läßt sich lt. Konica Minolta im Gegensatz zu TTL nicht von Reflexionen beeinflussen.

Ich habe, da ich keinen Knopf für den Blitz gefunden habe, das Menü durchsucht, ob ich dort die Blitzeinstellungen finde. Ich habe auch eine Blitzkorrektur gefunden und eine Auswahl, ob der Blitz als Aufhellblitz, als Vorblitz (Anti-Rote-Augen), als Second Curtain Blitz (Sync. auf den 2. Vorhang) oder drahtlos (mit Systemblitz 5600 HS(D) oder 3600 HS(D)) blitzen soll. Nur wie man ihn anschaltet, das habe ich nicht intuitiv gefunden - obwohl es so extrem simpel ist, wie ich dann in der Anleitung nachgelesen habe: um den Blitz zu aktivieren, muß man ihn einfach ausklappen. Das gefällt mir.

Überhaupt nicht hingegeben gefällt mir, daß ich mich für das Wechseln der Blitzart erst ins Menü begeben muß, da ich oft zwischen Aufhell,- Vorblitz und Second Curtain wechsele, wenn ich schon blitze. Das hätte ich mir unbedingt mit im Fn-Menü gewünscht - oder sogar auf einer weiteren Taste, die dann von mir aus das Blitzmenü aufruft. So muß ich mich immer durch das Gesamt-Menü hangeln - und meist wirklich durch das ganze. Aber vielleicht kann ich mir ja irgendwann einmal merken, daß die Blitzart im roten Kamerasymbol-Menü auf Seite zwei oben ist... Ein wenig hilfreich dabei ist immerhin, daß sich das Menü auf Wunsch die zuletzt geöffnete Seite und den Menüpunkt merkt und bei erneutem Menü-Aufruf anzeigt.

Es gibt auch noch die Möglichkeit, mit Langzeitsynchronisation (Slow Sync) zu blitzen, das wird dann über die AEL-Taste gesteuert.

Übrigens hat die Kamera kein integriertes extra AF-Hilfslicht, nutzt die interne Funktion aber trotzdem. Ich schreibe in Rätseln? Nun, es gibt keine extra AF-Hilfslicht-Lampe (meist so ein kleines rotes oder auch weißes Lämpchen, das bei schlechten Lichtverhältnissen den Autofokus unterstützt) - aber der Blitz der 5D kann als AF-Hilfslicht fungieren. Er gibt dann vor der Aufnahme zum Fokussieren eine kleine Blitzsalve ab. Das ist nicht so unauffällig, wie die meisten AF-Hilfslichter, aber i.d.R. genauso effektiv (Reichweite ca. 1-5 Meter). Außerdem kann die 5D die AF-Hilfslichter der externen Blitze nutzen. Das, was man vielleicht bei erstem Betrachten als AF-Hilfslicht mißdeuten könnte, ist die im Griff eingebaute Anzeige für den 10-Sekunden-Selbstauslöser.

Erwähnenswert ist vielleicht noch der Blitzschuh. Blitzgeräte mit herkömmlichem Anschluß können damit nicht verwendet werden, da Konica Minolta ein eigenes Schuhformat entwickelt hat. Das Prinzip finde ich jedoch sehr gelungen, der Blitz läßt sich mit einem Schups in "nullkommanix" anbringen und sitzt wirklich bombenfest. Dazu muß kein Feststellrad oder ein Hebel angezogen werden. Lt. KM soll durch dieses Prinzip verhindert werden, daß der Blitz nicht fest genug auf dem Schuh sitzt, wodurch es zu Blitzausfällen bzw. überblitzten Bildern kommen kann (kenne ich von der Nikon, da muß man den Blitz manchmal zwei, drei mal raufsetzten, ehe er richtig funktioniert). Außerdem geht die Befestigung und auch das Abnehmen rasend schnell (zum Abnehmen einen Knopf drücken).

Die Systemblitze 5600 HS(D) und 3600 HS(D) kann die 5D sogar kabellos fernsteuern, was ich einfach nur genial finde (bei der Nikon brauche ich dafür ein extra Verbindungskabel).

Der Blitz klappt schön hoch aus, so daß auch die meisten mittleren Teleobjektive keine Abschattung ergeben sollten.

Außerdem kann man im Fn-Menü noch eine Blitz-Belichtungskorrektur vornehmen (-2 -1 0 +1 +2).


Serienbildfunktion:
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Die Serienbildfunktion muß erst einmal über den, zwischen Auslöser und Iso-Knopf sitzenden, Taster mit dem Selbstauslösersymbol aktiviert werden. Dann kann man, je nach Bildgröße, Bildqualität und Motiv zwischen 3 und 10 Bilder schnell hintereinander machen (die Angaben schwanken zwischen 2,6 und 3,0 Bildern pro Sekunde). Die mögliche Anzahl wird im Sucher rechts angezeigt und während der Aufnahme angepaßt. Ist der Kamerapuffer voll, können trotzdem weiter kontinuierlich Bilder gemacht werden (bis die Speicherkarte voll ist), dann ist aber die Geschwindigkeit von der Speichergeschwindigkeit der verwendeten CF-Karte abhängig, es kann also sein, daß dann nur noch ein Bild alle zwei Sekunden gemacht wird. Für diese Funktion sind schnelle CF-Karten wie z.B. die Sandisk Ultra II oder Sandisk Extreme III bestens geeignet, ein Microdrive führt hier zu einer erheblichen Verzögerung.

Man kann übrigens auch eine Weißabgleichsreihe oder eine Belichtungsreihe machen. Je nach Einstellung entweder als Einzelbilder oder eben als Serienbilder, ohne den Finger vom Auslöser zu nehmen.

Und was mir sehr gut gefällt: Es ist egal, ob man die Serienbildfunktion angeschaltet hat oder nicht, man kann trotzdem blitzen. Bei meiner Nikon Coolpix 8800 ist es so, daß man, bevor man den Blitz benutzen kann, erst den Serienbildmodus verlassen muß und den Serienbildmodus auch nicht aktivieren kann, wenn man im Blitzmodus ist. Bei der 5D dagegen ist das völlig egal. Hat man den Serienbildmodus aktiviert und den Blitz ausgeklappt und hält den Auslöser für Serienfotos gedrückt (natürlich kann man im Serienbildmodus auch Einzelbilder machen), so wird bei jedem Bild geblitzt. Die Bildfolgegeschwindigkeit wird dann natürlich durch die Blitzaufladegeschwindigkeit bestimmt.


Bildqualität, -größe und -dateiformat:
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Erschreckend ist, wie klein auf einmal eine CF-Speicherkarte wird. Bei der Nikon Coolpix 8800 hab ich noch ca. 250 Aufnahmen auf eine 1 GB-Karte bekommen, bei der 5D sind es im Extra-Fine-Modus nur noch ca. 160, in RAW 80 und in RAW + JPG kann man auch gleich mit einem Kleinbildfilm fotografieren.

Als Auflösung sind vorgesehen (ausschließlich 2:3-Format, also nicht bildschirmfüllend (wäre 4:3), dafür aber für Ausbelichtungen besser geeignet): 3008x2000, 2256x1496 und 1504x1000. Will man die Bilder als Bildschirmhintergründe benutzen, muß man sie entsprechend beschneiden.

Man hat die Möglichkeit, mit dem Minolta eigenen RAW-Format (MRW) und/oder in JPG zu fotografieren (also auch gleichzeitg). JPG-Einstellungen sind:

Extra-Fine (Bildgröße ca. bei 3008x2000: 3,5 MB/2256x1496: 1,9 MB/1504x1000: 1,0 MB),
Fine (Bildgröße ca. 3008x2000: 1,7MB/2256x1496: 970 KB/1504x1000:490 KB),
Standard (Bildgröße ca. 3008x2000: 840 KB/2256x1496: 500 KB/1504x1000: 260 KB)

RAW geht nur in 3008x2000 und ist ca. 8,8 MB groß.

Bei den Bildern zeigt sich bei genauerem Hinsehen und voller Betrachtungsgröße ein leichtes "Pfeffer und Salz"-Rauschen in hell-dunklen Farbübergängen und den Grautönen bei unscharfen Hintergründen (ISO 100, Bildqualität Extra-Fine bei 3008x2000 Bildpunkten), wenn die Lichtverhältnisse ein wenig lau sind. Ich sehe das als akzeptabel an.

Ab ISO 800 zeigt sich in den dunkleren Bildpartien das erste Farbrauschen (vergleichbar mit dem Rauschen bei den Bildern der Coolpix 8800 bei ISO 200), bei ISO 1600 ist es mit ISO 400 der 8800 vergleichbar (allerdings kaum merkbar in den hellen Bereichen). ISO 3200 ist dann mehr für Notfälle ;), aber auch hier bleiben die hellen Bildbereiche weitestgehend rauschfrei, am stärksten betroffen sind graue. Die Lo80- und Hi200-ISO-Einstellung könnten zu meinen liebsten Einstellungen werden. Hi200 hebt die Kontraste hervor, Lo80 setzt sie etwas herab und macht das Bild heller und weicher. Bei den Exif-Informationen kann man leider nicht sehen, ob man mit ISO 200 oder ISO Hi200 aufgenommen hat.

Ich habe das Gefühl, die Farben werden recht natürlich wiedergegeben, da wird nichts geschönt. Bilder, die im Landschaftsmodus aufgenommen werden, haben übrigens einen Knack mehr Schärfe und Kontrast. Man könnte fast in Versuchung kommen, immer in diesem Modus zu fotografieren, das würde aber einigen Motiven nicht gerecht werden.

Die beste Auflösung der Bilder soll lt. Konica Minolta für Ausbelichtungen (Foto-Service) und Ausdrucke bis zur Größe von 30x50 cm reichen. Da das aber auch mit einem 5-Megapixel-Bild problemlos erreichbar ist (bereits getestet), ist hier sicherlich noch Reserve drin.

Und noch ein Hinweis für Linux-Nutzer: die Bilder haben alle das "ausführbar"-Flag, was evtl. einige stören könnte.


Stromverbrauch:
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Der Stromverbrauch der 5D liegt ca. um 25% unter dem der älteren 7D, eine Akkuladung reicht (lt. Minolta, mein Akku ist noch in der "Aufwärmphase", man muß ihn ja ein paar Mal laden/entladen, bis er die volle Kapazität hat) für ca. 500 Aufnahmen.

Übrigens hat so ein Li-ion Akku zwar keinen sog. Memory-Effekt, dafür aber nur eine begrenzte Lebensdauer, gemessen in Aufladezyklen. Für jedes noch so geringe Aufladen wird ein volle

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Kommentare zu diesem Erfahrungsbericht

  • OW53 veröffentlicht 19.06.2009
    Hab sie mir gerade gebraucht gekauft- bin als alter Minolta-Nutzer (SRT303/X700/X300) begeistert. Endlich eine digitale SLR! LG
  • elnineo veröffentlicht 13.12.2006
    Ein wirklich Umfangreicher und gut geschriebener Bericht.
  • mertyrre veröffentlicht 08.06.2006
    Keine Frage- ein perfekter Bericht. LG Mertyrre
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Produktdaten : Konica Minolta Dynax 5D

Produktbeschreibung des Herstellers

Die Dynax 5D übernimmt die geniale gehäuseintegrierte Anti-Shake Bildstabilisierungstechnologie mit CCD-Shift der Dynax 7D. Dieses Feature bedeutet nicht nur einen enormen Gewinn an Verwacklungssicherheit sondern auch einen gewaltigen Kostenvorteil, denn alle Konica Minolta AF-Objektive profitieren von der Anti-Shake-Technik des Kameragehäuses. Die umfangreiche Ausstattung mit hilfreicher Technik, kreativen Möglichkeiten und hochwertigen Komponenten zu einem moderaten Preis wird Fotografen aus vielen Interessenbereichen breit gefächert ansprechen. Garantiert viel Freude wird der helle und kontrastreiche Sucher bereiten. Das praxiserprobte AF-System besticht mit schneller und treffender Präzision. Für eine mühelose Handhabung sorgt das klassisch intuitive Bedienkonzept in Verbindung mit einer übersichtlichen Menüstruktur. Der mit 6,3 cm sehr große LCD-Monitor und das kompakte, leichte und robuste Gehäuse der Dynax 5D sind ein Garant für ein leidenschaftliches, vergnügliches Fotohobby. Das hohe Niveau und die große Flexibilität der Dynax 5D wird durch das umfangreiche Dynax-System mit seiner immer größeren Auswahl hochwertiger AF-Objektive, den DT (Digital Technologie) Zoomobjektiven und einer Vielzahl interessanter Zubehörkomponenten eindrucksvoll bestätigt.

Haupteigenschaften

Produktbeschreibung: Konica Minolta Dynax 5D - Digitalkamera - nur Gehäuse, Konica Minolta Dynax 5D - Digitalkamera AF 18-70mm-Objektiv

Produkttyp: Digitalkamera - SLR

Objektiv im Lieferumfang: Nur Gehäuse, AF 18-70mm-Objektiv

Speicherkartensteckplatz: CompactFlash Card

Sensorauflösung: 6.1 Megapixel

Bildstabilisator: Optisch (CCD-Shift-Mechanismus)

Kamerablitz: Pop-up Blitz

Optischer Sucher: Optisch - festes Pentaprisma auf Augenhöhe

Display: LCD-Display - 6.4 cm (2.5"), LCD-Display - 6.4 cm ( 2.5" )

Unterstützte Batterie: 1 x Lithium-Ionen-Batterie (wiederaufladbar) (inbegriffen), 1 x Lithium-Ionen-Batterie (wiederaufladbar) ( inbegriffen )

Verfügbare Schnittstellen: Composite Video/Audio, USB 2.0

Abmessungen (Breite x Tiefe x Höhe): 13.1 cm x 6.7 cm x 9.3 cm

Gewicht: 0.6 kg

Fokuseinstellung: Automatisch, manuell

Min. Fokussierungsabstand: 38 cm

Objektivsystem: Zoomobjektiv - 3.9 X-Zoom - 18 - 70 mm - f/3.5-5.6 (D) Minolta A-type

Allgemein

MPN: 2186101, 2186911

Produkttyp: Digitalkamera - SLR

Objektiv im Lieferumfang: Nur Gehäuse, AF 18-70mm-Objektiv

Sensorauflösung: 6.1 Megapixel

Typ des optischen Sensors: CCD

Gesamtanzahl Pixel: 6.300.000 Pixel

Wirksame Sensorenauflösung: 6.100.000 Pixel

Größe des optischen Sensors: 15.6 x 23.7 mm

ISO (Max): 3200

Bildstabilisator: Optisch (CCD-Shift-Mechanismus)

Druckstandard: Direktdruck, DPOF-Unterstützung, PictBridge-Unterstützung, PRINT-Bildzuordnung

Autofokus: TTL-Phasenerkennung

Anz. Fokussierungspunkte (Zonen): 9

Bildaufnahmeformat: JPEG, RAW, RAW + JPEG

Verfügbare Schnittstellen: Composite Video/Audio, USB 2.0

Optisches Zoom: 3.9 x

Belichtung und Weißabgleich

Filmempfindlichkeit: ISO 100, ISO 800, ISO 400, ISO 200, ISO 1600, ISO 3200, ISO Automatisch

Belichtungsmessung: Wabenmuster, Center-Weighted, Spot

Belichtungsmessungszonen: 14

Belichtungsfunktionen: Programm, Birne, automatisch, manuell, Aperturpriorität, Verschlußpriorität

Aufnahmeprogramme: Querformat, Hochformat, Nachtporträt, Sportmodus, Sonnenuntergang

Spezialeffekte: Schwarzweiß, Sättigung, Kontrastkompensation

Weißabgleich: Spezialeinstellung, automatisch, Voreinstellungen

Voreinstellungen für Weißabgleich: Fluoreszierend, bewölkt, Wolframlicht, Flash, Tageslicht, Schatten, 2500K - 9900K

Max. Verschlussgeschwindigkeit: 1/4000 Sek

Min. Verschlussgeschwindigkeit: 30 Sek

Belichtungsausgleich: ±2 EV-Bereich, in 1/2- oder 1/3-EV-Schritten

Autom. Belichtungsreihe: 3 Schritte in 1/3- oder 2/3-EV-Schritten

X-sync: 1/160 Sek.

Belichtungsbereich: EV 1-20 (ISO 100), EV 1-20 ( ISO 100 )

Kamerablitz

Kamerablitz: Pop-up Blitz

Leitzahl (m/ISO 100): 12

Blitzeinstellungen: Einfüllmodus, Slow Synchro, Auto-Modus, Blitz-AUS, Red-Eye Reduction

Funktionen: AF-Hilfslicht, Blitzkompensierung (+/-)

Zusätzliche Funktionen

Kontinuierliche Aufnahmegeschwindigkeit: 3 Bilder pro Sekunde

Selbstauslöser: 10 Sek., 2sec

Flash Terminal: Hot Shoe

Zusätzliche Funktionen: RGB-Primärfarbfilter, Stromsparfunktion (Auto-Power-Save), digitale Geräuschminderung, Schärfentiefekontrolle, Schärfeneinstellung, digitale Bildrotation, Erkennung der Kameraausrichtung, Histogramm-Display, AE-Schloss, AF-Sperre

Optischer Sucher

Suchertyp: Optisch - festes Pentaprisma auf Augenhöhe

Feldabdeckung des optischen Suchers: 95%

Vergrößerung des optischen Suchers: 0.83x

Dioptrienkorrekturbereich des optischen Suchers: -2.5 to +1

Sucherrahmen: Autofocus-Rahmen

Display

Typ: 6.4 cm (2.5") LCD-Display, 6.4 cm ( 2.5" ) LCD-Display

Auflösung: 115.000 Pixel

Display-Formfaktor: Eingebaut

Verbindungen

Anschlusstyp: 1 x USB ¦ 1 x Composite-Video-Ausgang ¦ 1 x Fernsteuerung ¦ 1 x Gleichstromeingang

Software

Software: Treiber & Dienstprogramme, Kodak EasyShare, DiMAGE Master Lite

Systemvoraussetzungen für PC-Anschluss

Details der Systemanforderungen: MacOS X 10.1.3 oder höher - PowerPC G3 - 128 MB - 200 MB ¦ Windows 98/98SE/2000/ME/XP - Pentium II - 128 MB - 200 MB

Verschiedenes

Zubehör im Lieferumfang: Okulardeckel, Batterieladegerät, Gehäusenhaube, Nackenbügel, USB-Kabel, Blitzschuhabdeckung, Videokabel

Batterie

Batterietyp: Konica Minolta NP-400

Details: 1 x Lithium-Ionen-Batterie (wiederaufladbar) (inbegriffen), 1 x Lithium-Ionen-Batterie (wiederaufladbar) ( inbegriffen )

Speicher / Speicherkapazität

Speicherkartensteckplatz: CompactFlash Card

Unterstützte Speicherkarten: CompactFlash, Microdrive

Bildspeicherung: RAW 3008 x 2000: 53 - mit 512 MB-Karte - 8.8 MB ¦ RAW + JPEG 3008 x 2000: 39 - mit 512 MB-Karte - 11.5 MB ¦ RAW + JPEG 2256 x 1496: 44 - mit 512 MB-Karte - 10.2 MB ¦ RAW + JPEG 1504 x 1000: 48 - mit 512 MB-Karte - 9.3 MB ¦ Superfein JPEG 3008 x 2000: 82 - mit 512 MB-Karte - 5.9 MB ¦ Superfein JPEG 2256 x 1496: 145 - mit 512 MB-Karte - 3.3 MB ¦ Superfein JPEG 1504 x 1000: 314 - mit 512 MB-Karte - 1.6 MB ¦ Fein JPEG 3008 x 2000: 163 - mit 512 MB-Karte - 3 MB ¦ Fein JPEG 2256 x 1496: 282 - mit 512 MB-Karte - 1.7 MB ¦ Fein JPEG 1504 x 1000: 584 - mit 512 MB-Karte - 850 KB ¦ Standard JPEG 3008 x 2000: 277 - mit 512 MB-Karte - 1.8 MB ¦ Standard JPEG 2256 x 1496: 470 - mit 512 MB-Karte - 1 MB ¦ Standard JPEG 1504 x 1000: 926 - mit 512 MB-Karte - 540 KB

Abmessungen und Gewicht

Breite: 13.1 cm

Tiefe: 6.7 cm

Höhe: 9.3 cm

Gewicht: 0.6 kg

Umgebungsbedingungen

Min Betriebstemperatur: 0 °C

Max. Betriebstemperatur: 40 °C

Objektivsystem

Objektivbau: 9 Gruppen / 11 Elemente

Min. Fokussierungsabstand: 38 cm

Fokuseinstellung: Automatisch, manuell

Zoom-Einstellung: Manuell

Filtergröße: 55 mm

Typ: Zoomobjektiv - 3.9 X-Zoom - 18 - 70 mm - f/3.5-5.6 (D) Minolta A-type

Merkmale: AD-Glass (Anomale Dispersion), Aspherisches Objektiv

Ciao

Auf Ciao gelistet seit: 19/11/2005