Ich komme zurück und Minolta geht.....
23.03.2006 (22.04.2009)
Pro:
Sehr durchdachte Bedienung, Anti - Shake, Preis/Leistungsverhältnis
Kontra:
Zukunft des Minolta - Systems ungewiss, Display gross aber zu schwach auflösend
Empfehlenswert:
Ja
Details:
Verarbeitung
Ausstattung
Bildqualität
Akkulaufzeit
Bedienung
mehr
 Schnelli
Über sich:
Schreiben ist mein Beruf - allerdings in etwas anderer Form als bei Ciao!
Mitglied seit:20.04.2001
Erfahrungsberichte:14
Vertrauende:6
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Meine Kamerakarriere im Kurzformat: Als ich 10 war, begann ich mit der Voigländer Bessamatic meines Vaters meine ersten Schritte in der Spiegelreflex-Welt zu machen. Er kaufte sich kurz darauf eine Minolta XD-7, von der er so begeistert war, dass ich sie kaum in die Finger bekam. Logischerweise dauerte es nicht lange und ich hatte die erste eigenen Spiegelreflexkamera unter dem Weihnachtsbaum liegen. Das war 1983 und natürlich handelte es sich auch um eine Minolta - die X-500. Im Laufe der Zeit wurde die Anzahl der Objektive grösser. Von der perfekten Bedienbarkeit und Ergonomie dieser Kamera bin ich noch heute begeistert. Irgendwann musste dann aber eine modernere Kamera her. Es wurde eine Pentax MZ-5N mit einem Sigma 28-105 1:2,8-4,0 und einem Sigma 70-300 DL Macro Super. Die Pentax war trotz moderner Technik eine traditionell zu bedienende Kamera, die mich stark an die Minolta erinnerte. Wie so vielen anderen (der Markt der gebrauchten analogen SLRs zeigt es) erging es auch mir so, dass ich ab einem bestimmten Zeitpunkt an erkannte, dass der Umstieg auf eine Digitalkamera in vielen Beziehungen vorteilhaft ist.
______________________________________ Welcher Kameratyp soll es werden?
Zunächst stand die Entscheidung an, welcher Kameratyp es werden soll. Meine Erfahrungen mit kleineren Digitalkameras sind ernüchternd gewesen. Nicht von der Bildqualität her - die ist je nach Kamera sehr viel besser als man denkt. Schwachpunkte sind eher: - Manuelle Eingriffe nur sehr umständlich möglich - Langsamer Autofocus - Oft lange Auslöseverzögerung - Zoom oft nur in Stufen D.h. wenn es schnell gehen soll, braucht die Kamera viel zu lange, und selbst wenn man Zeit hat, verhindert die Bedienphilosophie der Kameras erfolgreich, dass man zu sehr in die Automatik eingreifen kann. Dazu kommt bei fast allen Kompaktkameras das zu hohe Rauschen hinzu, welches durch die viel zu hohen Auflösungen bei zu kleinen Sensoren hervorgerufen wird. Einfach erklärt: Je mehr Pixel auf einem Chip untergebracht werden, desto kleiner werden die einzelnen Pixel. Dadurch sinkt deren Lichtempfindlichkeit und das Signal muss höher verstärkt werden, was dazu führt, dass das Rauschen erhöht wird. eigentlich braucht niemand für Urlaubsbilder, die er auf 13x18 vergrössern will, mehr als 4 Megapixel - aber die Zahl der Megapixel ist eben ein tolles Verkaufsargument.
Eine Kompromisslösung schienen mir zunächst die Bridge-Kameras zu sein, die das Zeug haben könnten, eine Spiegelreflexkamera überflüssig zu machen. Sie lassen sich gut bedienen, haben lichtstarke Objektive und grosse Brennweitenbereiche. Hier waren Ende 2005 vor allem die Fuji S9500 und die Panasonic Lumix FZ30 führend. Beide haben allerdings wieder die kleinen Sensoren mit einer irrwitzig hohen Anzahl von Megapixeln, was zu erhöhtem Rauchen führt. Die Panasonic ist von der Bedienung her recht gut durchdacht, rauscht aber extrem stark. Zwar kann man mit dem eingebauten Verwacklungsschutz die eine oder andere ISO-Stufe sparen, optimal ist das aber dennoch nicht. Die manuelle Entfernungseinstellung ist leider nur "drive by wire", also nicht wirklich manuell sondern per Elektromotörchen nachgeahmt. Die Brennweite beginnt bei 35mm (umgerechnet auf Kleinbildformat), bietet also keinen richtigen Weitwinkel. Die Fuji S9500 rauscht deutlich weniger, aber die Bedienung ist nicht optimal, die manuelle Entfernungseinstellung funktioniert so wie bei der Panasonic, soll aber noch gefühlloser sein, und ein Verwacklungsschutz fehlt. Zudem ist der RAW-Modus kaum brauchbar.
Mir wurde klar, dass meine Wünsche eigentlich nur mit einer Spiegelreflexkamera zu erfüllen wären und ich entdeckte, dass der Preisunterschied nicht so hoch war, wie ich dachte. Die Fuji S9500 lag im Januar 2006 im Versandhandel bei 540 Euro (inkl. Versandkosten), die preisgünstigste dSLR mit einem 18-125 mm "Reisezoom" (entspricht 28-187,5 mm Kleinbild-Brennweite,wird von manchen je nach Sichtweise auch als Superzoom oder Suppenzoom bezeichnet) lag zeitweise bei 660 Euro. Was ich bei einer dSLR nicht habe, sind Videoaufnahmen und ein Live-Bild auf dem LCD-Bildschirm. Das man den Sucher halt nicht drehen und schwenken kann, nehme ich in Kauf. Damit wurde mir schnell klar, was ich eigentlich wollte: Es musste eine dSLR sein. ______________________________________
Welche digitale Spiegelreflex soll es sein? Ich blieb zunächst einmal bei den beiden preiswertesten Kameras hängen. Das eine war die Nikon F50 und die andere war die Konica Minolta Dynax 5d. Die Canon 350d ist in sachen Bildqualität sicherlich sehr gut, jedoch fühlt sie sich sehr "billig" an und liegt preislich noch einmal ein ganzes Stück höher. Unterschiede in der Bildqualität der Kameras machen sich eigentlich nur unter Laborbedingungen bemerkbar. Im normalen Leben entscheidet vor allem das Objektiv. Hier hätte ich für beide Kameras das gleiche ausgesucht, wodurch ich in der Entscheidung des Kameragehäuses vollkommen frei war. Mit Nikon hatte ich in den letzten Jahren nicht so besonders gute Erfahrungen gesammelt. Die Coolpix 950, einst ein Flaggschiff der Nikon-Digitalkameras war von der Verarbeitung her und auch in Sachen Zuverlässigkeit kein besonderes Ruhmesblatt. Ein Bekannter hatte mit seiner analogen F80 auch recht schnell Probleme. Die F50 sieht etwas billig aus, fasst sich aber recht gut an. Das Gehäuse ist vom Gewicht her prima, jedoch nicht gerade klein. Die Bedienung der Kamera hat mich nicht "vom Hocker gehauen". Irgendwelche für mich besonders reizvolle Features bietet die Nikon nicht, sieht man vom schnellen Autofocus ab.
Die Minolta Dynax 5d sieht etwas billig aus, fasst sich aber dafür sehr gut an. Sie ist etwa 10mm niedriger als die Nikon, wiegt allerdings etwas mehr. Das Bedienkonzept ist sehr gut durchdacht. Es gibt neben dem Display auf der Rückseite keine weiteren Anzeigen (ausser denen im Sucher), was aber kein Nachteil ist, sondern die Kamera sehr übersichtlich macht. Eines bietet die Dynax, was zu der Zeit kein anderes Gehäuse hat: Ein Verwacklungsschutzsystem, genannt Anti-Shake. Nikon und Canon bieten solche Systeme nur über spezielle (teure) Objektive an. Bei der Dynax funktioniert es mit fast jedem Objektiv und ermöglicht scharfe Aufnahmen mit Belichtungszeiten, die man ansonsten tunlichst meiden sollte.
Da die Dynax im Februar 2006 preiswerter als die Nikon F50 war, war die Entscheidung schnell gefällt, vor allem durch meine langjährigen, guten Erfahrungen mit Minolta. ______________________________________
Das Ende der Minolta-Kameras Zur Zeit meiner Entscheidung war schon bekannt, dass Konica Minolta sich aus dem Kamera-Geschäft zurückziehen würde. Das war eine fast unfassbare Nachricht, nachdem Minolta auf vielen Gebieten ein Pionier der Kleinbild-Fotografie war. Es war aber auch bekannt, das Sony diesen Bereich übernimmt und für den Sommer 2006 schon die erste Sony-dSLR mit Minolta-Bajonett auf den Markt bringen würde und ausserdem den Service von Minolta übernimmt. Die Zukunftssicherheit schien also gewährleistet, auch wenn man derzeit nicht einmal ahnen kann, welche Art von Kamera Sony auf den Markt bringen wird.
______________________________________ Welches Objektiv soll es sein?
Einen weiteren ganz klaren Entschluss hatte ich sehr schnell gefasst. Ich wollte keinen Kamerarucksack mit Wechselobjektiven und Zubehör mehr mit mir herumschleppen. Ein "Superzoom" musste her, egal was die Fotofreaks dazu sagen. Für meine Zwecke ist die optische Qualität allemal ausreichend. Die meisten Amateur-dSLRs haben einen Sensor, der kleiner ist, als das übliche 24x36 mm Kleinbild-Filmformat. Das gilt auch für die Dynax 5d. Ihr Sensor hat nur ca. 2/3 der Fläche eines Kleinbildfilms. Daraus resultiert, dass man Objektive mit anderen Brennweiten benötigt. Natürlich kann man vorhandene Objektive weiternutzen, aber deren Brennweite verlängert sich entsprechend der Sensorgrössenverhältnisse, d.h. hat der Sensor nur eine 2/3 Fläche, verlängert sich die Brennweite um den Faktor 1,5 ("Cropfaktor"). Montiert man ein 50 mm Objektiv an eine solche dSLR, dann entspricht die Brennweite der eines 75 mm Objektives an einer Kleinbildkamera. Ein Superzom hat im Kleinbildformat eine Brennweite von 28-200mm. Um einen entsprechenden Brennweitenbereich bei der Dynax zu erhalten, benötigt man also ein 18-133mm Objektiv. Zur Auswahl stand eigentlich nur das Sigma 18-125 mm, 1:3,5-1:5,6. Das Ding ist nicht gerade lichtstark aber hoffentlich nicht so stark verzerrend wie ich es für das ebenfalls erhältliche 18-200 mm von Tamron (baugleich mit dem Original-Minolta) erwarte. Richtige Testergebnisse habe ich noch nicht gesehen. Allerdings habe ich einen Testbericht eines fachkundigen Amateurs gefunden, der das Objektiv sachlich als gut brauchbar einstuft. Da ich ein "Immerdrauf" Objektiv haben möchte, bleibt mir halt auch keine andere Wahl. Mittlerweile weiss ich, dass das Objektiv eine recht gute Schärfe erzeugt, die zu den Rändern hin nur recht wenig abfällt, dass die Vignettierung sich stark in Grenzen hält, aber die Verzeichnungen doch recht deutlich sind.
______________________________________ Der Kauf
Nach dem grossen Preissturz im Dezember/Januar waren die Dynax-Kameras sehr gefragt. Im Februar begannen die Preise wieder leicht anzuziehen. Für die von mir gewünschte Kombination hätte ich im Versandhandel 685 Euro bezahlen müssen. Die Lieferzeiten dieser Händler werden fast immer mit 1-2 Tagen angegeben. Stimmen tut das leider nicht immer. Mein Fotofachhändler um die Ecke wollte 719 Euro haben und ich bin darauf eingegangen - zum Glück, wie sich herausstellte. Nach zwei Tagen war die Kamera da. Zuhause stellte sich sehr schnell heraus, dass die beiden Wählräder an der Oberseite nur einen Teil der Funktionen hatten, die sie haben sollten. In den rein manuellen Modus liess mich die Kamera nicht hinein. Mein Fotohändler hat privat eine Dynax 7d und konnte deshalb kompetent den Fehler nachvollziehen. Er sorgte innerhalb von 2 Arbeitstagen für einen Umtausch und ich erhielt eine brandneue, voll funktionsfähige Kamera. Wer weiss, welchen Ärger ich mit einem Versandhändler gehabt hätte. Manche akzeptieren die Rücksendung defekter Ware ohne jedes Problem, mit anderen hat man bestimmt Ärger. Einen kleinen Kratzer hat mein Vertrauen in Minolta natürlich trotzdem bekommen ("Konica Minolta" zu schreiben, fällt mir immer noch schwer - und ich werde es mir jetzt auch nicht mehr angewöhnen). ______________________________________
Erste Erfahrungen Die technischen Daten gibt es unten im Anhang oder diese Daten sowie einen ausführlichen Kamera-Guide im PDF-Format bekommt man bei www.konica-minolta.de (solange es die Seite noch gibt) und auf der zugehörigen Dynax D5 Seite (verlinkt). Die wichtigsten Daten sind an den entsprechenden Stellen im Text vermerkt. Für die Pixelfetischisten: Die Kamera hat "nur" 6 Megapixel, wie die meisten der preiswerteren dSLRs. Dafür ist aber jedes Pixel im Vergleich zu den Sensoren der Kompakt- oder Bridgekameras riesig gross. Nur so ist wirkliche Rauschfreiheit und feine Detailauflösung zu erreichen. Mit 6 Megapixeln kann man sehr hochwertige Ausbelichtungen von 20x30 cm Grösse erreichen und auch auch 40x50 cm sind noch sehr gut. Insgesamt liegt man auf dem Niveau sehr guter Kleinbildfilme, die allerdings für das Erreichen solcher Bildqualität nicht unbedingt im Grosslabor verschwinden sollten.
Sofern man keine riesigen Hände hat, liegt die Dynax D5 gut in der Hand. Trotzdem das Aussengehäuse vollständig aus Kunststoff ist, fühlt sie sich sehr solide an. Dort, wo die Hand aufliegt, sind gummierte, rutschfeste Flächen angebracht. Das recht hohe Gewicht soll aus einem Metallrahmen resultieren, der im Inneren der Kamera Stabilität gibt. Die Dynax 5d wiegt mit Akku und Speicherkarte rund 620 g. Zusammen mit einem Objektiv gelangt man locker auf über ein Kilo Gesamtgewicht. Die Bedienelemente der Dynax liegen fast ausschliesslich an der Rückseite der Kamera und sind gut zu erreichen. "Handgefühl": Für kleine und mittelgrosse Hände sollte die 5D hervorragend geeigent sein. Wer "Suppenschüsseln" an den Armen hat, findet mit der Dynax 7D mit Sicherheit ein fantastisch passendes Gerät. Die Dynax 5D liegt sofort gut in der Hand. Der Daumen liegt hinter dem Gehäuse auf einer gummierten Fläche und bekommt über eine Schräge zusätzlichen Halt. Der Zeigefinger legt sich automatisch über den Auslöser oder das Kodierrad. Die anderen Finger fassen um den ebenfalls gummierten Griff. Ich stosse mit meinen Fingernägeln an das Gehäuse, welches an dieser Stelle ebenfalls gummiert ist. Diese Stelle wird zweifellos recht schnell verkratzt aussehen. Es knarzt und klappert nichts. Die Kunststoffe fassen sich hochwertiger an, als sie aussehen. Das für die Grösse recht hohe Gewicht gibt einen soliden Eindruck. Man denkt aber auch unwillkürlich immer dran, was bei einem Sturz der Kamera davon übrigbleiben wird. Ich habe deshalb recht schnell den mitgelieferten Gurt montiert (verdreht sich leider gerne und rasch) und hänge ihn mir sehr häufig um den Hals. Mit dem Sigma 18-125 ergibt sich eine gute Balance. Die Kamera hängt waagerecht über der Schulter. Das Objektiv hängt nicht nach unten. Dementsprechend hat man auch ein sehr schönes Gleichgewicht beim Fotografieren. Die Klappen für Speicherkarte und Akku sind mit "richtigen" Scharnieren befestigt, welche mit Blech verstärkt sind. Sie sind geschraubt und lassen sich augenscheinlich schnell austauschen.
Display: Ausser dem grossen 2,5" LCD-Bildschirm auf der Rückseite gibt es keine weiteren Displays. Das ist kein Schwachpunkt, sondern es macht die Kamera sehr überschtlich. Alle Einstellungen werden auf diesem Display angezeigt, welches sich entsprechend der Kameralage anpasst (dreht) und sich automatisch abschaltet, wenn man sich mit dem Auge dem Sucher nähert und sich natürlich auch wieder einschaltet, wenn man die Kamera vom Auge nimmt. Das Display ist zwar gross, aber die Auflösung mit 115.000 Pixeln ist definitiv zu schwach, um die aufgenommenen Bilder leicht auf Ihre Schärfe beurteilen zu können. Nur durch eine Vergrösserung der Blder und etwas "Vorahnung" ist das möglich. Für mich persönlich ist das der grösste Schwachpunkt im Vergleich zur Dynax D7. Sucher/Sucheranzeigen: Alle wichtigen Informationen werden zusätzlich im Sucher unterhalb des Bildes dargestellt. Die Helligkeit der Darstellung wird automatisch der Helligkeit des Suchers angepasst, damit man bei dunklen Motiven nicht geblendet wurd und bei hellen Motiven die Anzeigen ablesen kann. Es fehlt leider die Information über die gewählte Betriebsart. Zusätzlich hat man eine Anzeige des "Verwacklungszustandes" wenn die Anti-Shake-Funktion eingeschaltet ist. Je mehr Balken leuchten, desto mehr "wackelt" man. Der Sucher ist leider wie bei allen dSLRs mit Kleinbild-Teilformat recht klein. Er ist aber vergleichsweise hell, auch wenn Minolta statt eines Prismas wie bei der Dynax D7 nur verspiegelte Flächen benutzt. Der Unterschied in der Helligkeit zur Dynax D7 ist kaum feststellbar. Im Gegensatz zur D7 kann man aber leider die Sucherscheiben nicht auswechseln.
Tasten/Wahlräder: Die Knöpfe sind nicht nur einfach bedruckt, sondern die Beschriftung ist eingeprägt, was zusammen mit der zum Betätigen der Tasten erforderlichen Kraftaufwand einen etwas rustikalen Eindruck hinterlässt. Der Kreis mit den Cursortasten und dem Zentralen Knopf wirkt dagegen leider etwas wackeliger, lässt sich aber hervorragend und schnell bedienen, da er nicht zu klein geraten ist. Die Wahlräder an der Oberseite der Kamera haben zum Glück keinerlei Sperre, sie waren für meinen Geschmack aber zunächst viel zu schwergängig, bis mir klar wurde, dass man an diesen Rädern nicht mehr wie früher permanent herumdreht, um die Belichtungszeit einzustellen, sondern man nur einmalig die Betriebsart oder den Weissabgleich vorwählt. Bedienphilisophie: Minolta hat sehr stark nachgedacht - das merkt man sehr schnell und immer wieder aufs neue, wenn man sich in die Bedienung einarbeitet. Natürlich ist vieles an der Bedienung eine Geschmackssache. Manch einer möchte für jede Funktion einen eigenen Schalter oder Taster haben und wieder andere wollen auf Taster verzichten und über die Menüs arbeiten. Die Minolta Dynax 7d ist ein wahres Tastengrab. Aber es gibt keinen Zweifel - wer die Tasten und ihre Position kennt, kommt darüber am schnellsten zum Ziel, doch für viele Tasten benötigt man auch viel Platz und damit ein grosses Gehäuse und es kann sehr schnell unübersichtlich werden. Die Dynax 5d geht einen Mittelweg. Es gibt noch recht viele Tasten, die für die wichtigsten Funktionen, wie z.B. die ISO-Einstellung ein separates Menü öffnen. Für weitere wichtige Einstellungen gibt es ein kurzes, übersichtliches Menü, welches man über die Fn-Taste öffnen kann. Alle anderen, weniger häufig benutzten Einstellungen, wie z.B. die Grundeinstellungen für Sprache etc. gibt es ein mehrseitiges Menü, welches über die Menütaste aufgerufen werden kann. Ich finde, dass dieser Mittelweg fast genial gelungen ist. Das einzige, was ich gegenüber der Dynax 7d als nachteilig empfinde ist das Fehlen von frei konfigurierbaren Speicherplätzen. Es gibt allerdings mehrere "Motivprogramme", die Fotofreaks als untauglich bezeichnen werden, die aber von weniger geübten Fotografen dankbar genutzt werden dürften. Leider ist es nur sehr eingeschränkt oder überhaupt nicht möglich, diese Motivprogramme zu beeinflussen.
Autofocus: Die Dynax 5d verfügt über 8 Linien und einen zentralen Kreuzsensor für die Schrfstellung. Der Autofocus arbeitet mit dem Sigma 18-125mm immer noch sehr schnell, allerdings auch gut hörbar. Im Sucher wird über mehrere kleine, rote LEDs ins Bild überlagert eingeblendet, welcher Sensor focussiert hat. Damit kann man prüfen, ob man auch wirklich auf das Objekt focussiert hat, welches man haben wollte. Es ist erstaunlich, wie oft die Kamera dabei daneben liegt. Woher soll sie auch wissen, worauf man scharfstellen möchte? Ohne ein solches Hilfsmittel wie diese Anzeige bemerkt man davon nichts, da das eigentlich anvisierte Objekt über den Schärfentiefenbereich meistens trotzdem scharf abgebildet wurde. Was macht man also, wenn man bemerkt, dass die Kamera das falsche Objekt anvisiert hat? Normalerweise hat man zwei Möglichkeiten: Man schaltet entweder auf Spot-Autofocus um oder man schaltet den Autofocus aus und justiert per Hand. Die Minolta hat alternativ eine geniale Autofocus-Funktion zu bieten: Nachdem die Kamera focussiert hat, schaltet sie automatisch in den manuellen Modus um, so dass man bei Bedarf manuell nachfocussieren kann. Diese Einstellung ist mittlerweile mein Favorit geworden. Ansonsten bietet die Kamera übliche Features: Spot-Autofocus, der sehr bequem über die zentrale Taste der rückseitigen Cursorgruppe zu aktivieren ist, freie Auswahl eines der 9 Autofocus-Sensoren, grösserer Messbaereich. Dazu kann man noch zwischen einem statischen Autofocus, einer Nachführung für bewegte Ob jekte, der Automatischen Auswahl oder der oben beschriebenen zusätzlichen Umschaltung auf manuellen Focus nach Scharfstellung auswählen. Ein Autofocus-Hilfslicht fehlt leider. Dieses wird über eine kleine Salve von Blitzen aus dem integrierten Blitzlicht realisiert. Man muss also den Blitz ausklappen, irritiert eventuell anwesende Personen, hat dafür allerdings eine grössere Reichweite als mit den üblichen Hilfslichtern. Der Autofocus funktioniert allerdings auch bei schlechten Lichtbedingugen noch ausreichend zuverlässig ohne den Blitz zu Hilfe zu nehmen. ISO-Auswahl: Man kann bis ISO 3200 auswählen. Natürlich sinkt die Bildqualität mit zunehmender Empfindlichkeit, aber bis ISO 400 ist davon nicht viel zu sehen. Es gibt Testberichte, die der Kamera bei ISO 200 das geringste Rauschen zubilligen. Zur Auswahl stehen darüber hinaus eine "High Key 200" und eine "Low Key 80" Einstellung. Grob erklärt kann man mit diesen Einstellungen Bilder mit sehr grossen hellen oder dunklen Anteilen aufnehmen, ohne dass in diesen sehr hellen oder sehr dunklen Bereichen Details/Kontraste verloren gehen.
Belichtungsmessung: Es gibt nichts aussergewöhnliches zu berichten: Mehrfeldmessung (14 wabenförmige Messsegmente), Integral mittenbetont, Spotmessung. Der Messwertspeicher kann auf Spotmessung umgeschaltet werden, die Messwertspeichertaste kann entweder als Schalter (Speicher An/Aus) oder als Taster (Speicherung nur, solange gedrückt) konfiguriert werden. Um die Qualität der Belichtungsmessung beurteilen zu können, muss ich noch wesentlich mehr mit dieser Kamera arbeiten. Zur Beurteilung der Bilder gibt es eine Histogrammdarstellung bei der im klein eingeblendeten Bild die Partien des Bildes blinkend dargestellt werden, die ausserhalb des Dynamikraumes liegen, dementsprechend also komplett schwarz oder weiss wiedergegeben werden. Die Tendenz scheint in Richtung sehr knapper Belichtung zu gehen. Belichtungseinstellung: Die Betriebsarten sind Vollautomatik (ohne grosse Möglichkeiten der manuellen Beeinflussung), Programmautomatik, Zeitautomatik, Blendenautomatik, Manueller Modus, 5 Motivprogramme Früher habe ich sehr viel mit Zeit- oder Blendenautomatik oder sogar im manuellen Modus gearbeitet, um schnelle Korrekturen vornehmen zu können. Mit der Minolta werde ich mich mit der Programmautomatik anfreunden, da sie sehr schnell und komfortabel manuell zu beeinflussen ist. Die von der Kamera vorgeschlagenen Werte für Blende und Zeit kann man über das Kodierrad der Kamera shiften, d.h. in Richtung kleine/grosse Blende oder kurze/lange Belichtungszeit verschieben, ohne dabei die Gesamtbelichtung zu verändern. Bei gleichzeitig gedrückter Korrekturtaste kann man die Belichtung in 0,3 EV-Stufen aufwärts oder abwärts korrigieren. Im Endeffekt ist das vielleicht nicht viel schneller als eine manuelle Einstellung, aber bei Bedarf steht die Kamera für schnelle Aufnahmen, bei denen keine Zeit für Korrekturen oder Einstellungen ist in einem passenden Automatikmodus.
Blitz: Der eingebaute Blitz kann mit 18mm Brennweite leider nicht ganz mithalten. Es gibt Abschattungen, die ab 20mm aufwärts verschwinden. Der Blitz wird manuell ausgeklappt und schwenkt sehr weit nach oben, was ihn aus der optischen Achse bringt. Dieses sind beste Voraussetzungen für die Vermeidung roter Augen. Ganz vermeiden kann man sie aber nicht. Es ist jedoch auffällig, dass sie, wenn sie auftreten, in einem sehr viel dunkleren Rot erscheinen als bei anderen Kameras, die ich kenne. Die Korrektur dürfte einfacher sein. Ich habe einige Reihenaufnahmen mit Weissabgleichstufen gemacht. Die Ergebnisse haben mich dazu veranlasst, gerade bei Blitzaufnahmen mehr mit dem Weissabgleich zu spielen. Die Farbeindrücke werden z.T. deutlich natürlicher. Anti-Shake: Derzeit (Frühjahr 2006) sind die beiden Dynax-Kameras noch die einzigen dSLRs mit einem Verwacklungsschutz, der im Gehäuse integiert ist. Nikon und Canon bieten diese Funktion nur über sehr teure Objektive an. Der Nachteil des Anti-Shake Systems ist, dass es bei längeren Brennweiten etwas schlechter arbeitet als die in den Objektiven montierten Bildstabilisatoren. Bei kurzen Brennweiten hat es jedoch Vorteile gegenüber diesen und es hat einen ganz gewaltigen Pluspunkt: Es ist immer dabei, funktioniert so gut wie mit jedem Objektiv und kostet nichts! Normalerweise sind bei kurzen Brennweiten Belichtungszeiten von über einer 1/30s kritisch. Mit dem Anti-Shake meistert man diese Schwelle locker. Angeblich sind Gewinne von 2-3 Blendenstufen realistisch. Ausreizen sollte man soetwas aber lieber nicht. Gut abgestützt habe ich jedenfalls schon mit einer halben Sekunde Belichtungszeit ein gestochen scharfes Bild hinbekommen.
Stromversorgung: Es wird ein spezieller Li-Ionen Akku NP400 inklusive Ladegerät mitgeliefert. Eine Ladung soll für 300-500 Bilder ausreichen. Der Originalakku kostet bei Minota rund 95 Euro. Nachgemachte billig-Akkus gibt es ab 7 Euro aufwärts. Markenhersteller wie Ansmann verlangen mindestens 25 Euro. Speicherkarten: Es können Compact Flash Karten vom Typ I und sowie Microdrives eingesetzt werden. SD (und MMC) Karten können über einen optional erhältlichen Adapter verwendet werden.
Sonstiges: Auffällig ist, dass das Auslösegeräusch sehr hoch ist. Es klingt allerdings nicht klapperig sondern eher "satt". Zum Glück sind die dabei erzeugten Erschütterungen nicht der Geräuschkulisse entsprechend hoch. Leider nutzt die USB-Schnittstelle der Kamera nicht ale Möglichkeiten der USB 2.0 Spezifikation (High-Speed/Full-Speed), so dass die Übertragung von Daten länger dauern kann als gewünscht. Ein externer Kartenleser ist aber so oder so eine sinnvolle Investition. Abgrenzung zur Dynax 7D: Die Dynax 7D ist kaum noch teurer als die 5D. Sie hat einige Funktionalitäten, die sie von der 5D abheben. Dazu gehört vor allem die Blitzsteuerung, die Möglichkeit einen zusätzlichen Batteriegriff anzubauen, drei Speicher für benutzerdefinierte Einstellungen, USB-Fullspeed Schnittstelle, ein helleres Sucherbild sowie austauschbare Sucherscheiben und eine Vielzahl an Knöpfen und Rädchen. Die Knöpfchen und Rädchen müssen kein Vorteil sein. Ich persönlich finde die 5D übersichtlicher. Wer auf die anderen Dinge verzichten kann, hat eine deutlich kompaktere Kamera und kann den Preisunterschied in die Objektive investieren. Die Sensorik und Bildverarbeitung ist bei beiden Kameras identisch, die Bildqualität bei gleichen Objektiven also genau gleich.
______________________________________ Ein erstes Fazit:
Ich habe den Kauf der Kamera nicht bereut. Ich bin in keinem Punkt enttäuscht worden, aber in vielen Punkten positiv überrascht. Eine Ausnahme ist sicherlich die defekte Kamera der ersten Lieferung. Über die optischen Qualitäten kann ich noch nichts sagen. Sie sind eben sehr stark vom Objektiv abhängig. Um hier Aussagen treffen zu können, benötige ich mit Sicherheit noch einige Wochen Zeit. Nach wenigen Tagen einen umfassenden Erfahrungsbericht zu schreiben ist sicherlich unmöglich. Ich werde ihn aber laufend fortschreiben. Darüber hinaus verfolge ich mit Interesse die weitere Entwicklung um die Produkte Dynax 5D und 7D unter dem Namen Sony - sollte es sie denn wieder geben.
Anhang, Technische Daten: Kameratyp: Digitale Spiegelreflexkamera mit Wechselobjektivsystem Bajonett: Minolta A-Bajonett Anzahl effektiver Pixel: 6,1 Millionen Pixel CCD-Sensor: 23,5 x 15,7 mm Aufnahmefläche, Interline CCD mit Primärfarbfilter, Interlaced Scan, und einer Gesamtzahl von 6,3 Millionen Pixel A/D-Wandlung: 12 Bit Anti-Shake: Ja (wählbar), gehäuseintegrierter CCD-Shift Mechanismus; Anzeigeskala im Sucher Bereitschaftszeit: Ca. 1 Sek. Brennweitenbereich: Alle Konica Minolta AF-Objektive sind kompatibel LCD-Monitor: 6,3 cm (2,5 Zoll) Farbmonitor, Gesamtanzahl der Pixel: 115.000 Suchertyp: Fest eingebauter, silberverspiegelter Dachkantsucher; Bildfeld: ca. 95 % Einstellscheiben: Sphärische Mikrowabeneinstellscheibe (Acute Matte) Suchervergrößerung: 0,83fach (mit 50 mm Objektiv auf unendlich) Dioptrienausgleich: - 2,5 ~ +1 Dioptrien Augenabstand: 20 mm vom Okular Augenmuschel: Abnehmbar AF-System: TTL-Phasendetektionssystem (Through the lens), CCD-Liniensensoren (9 AF-Sensoren, 1 zentraler Kreuzsensor) AF-Empfindlichkeitsbereich: -1 - 18 EV (bei ISO 100) AF-Messfeld: Großer Fokusbereich, Fokusfeldwahl: jeder der 9 Fokusfelder kann einzeln angewählt werden, Spot-AF AF-Funktion: Autofokus/manueller Fokus können gewählt werden; Autofokusmodi: statischer Autofokus (S), kontinuierlicher Autofokus (C), Automatik (A), DMF-Funktion (Direct Manual Focus im Menü aktivierbar) AF-Hilfslicht: Möglich (mit Vorblitz) 1,0 - 5,0 m Schärfespeicherung: Möglich (durch Andrücken des Auslösers) Belichtungsfunktion: Vollautomatik (AUTO), Programmautomatik (P) einschließlich Programm-Shift, Zeitautomatik mit Blendenvorwahl (A), Blendenautomatik mit Zeitvorwahl (S) und manuelle Einstellung (M) Digital-Motivprogramme: Portrait, Sport/Action, Landschaft, Sonnenuntergang und Nachtportrait Belichtungs-Messmethode: 14-Segment Mehrzonenmessung, mittenbetonte Messung, Spotmessung; TTL-Messung unter Verwendung eines Wabensensors mit 14 Segmenten SPC Belichtungsmessbereich: EV +1 - +20 (EV +4 - +20 bei der Spotmessung) *bei ISO 100 und Lichtstärke 1,4 Belichtungskorrektur: 2 EV in 1/3 Schritten Abstufung von Verschluss/Blende: In 1/3 Belichtungsstufen Empfindlichkeit: Auto, 100, 200, 400, 800, 1600 und 3200 (ISO-Äquiv.) Verschluss: Elektronisch gesteuerter, vertikal ablaufender Schlitzverschluss Verschlusszeiten: 30 - 1/4.000 Sekunde, Bulb Blitzsynchronisationszeit: 1/160 Sek. (Anti-Shake AUS), 1/125 (Anti-Shake EIN) Belichtungsspeicherung: Automatisch aktiviert bei Schärfespeicherung über den Auslöser oder separat mit AEL-Taste Blitzlichtmessung: ADI, Vorblitz TTL-Messung, manuelle Blitzkontrolle Leitzahl (eingebauter Blitz): Ca. 12 (in Meter bei ISO 100) Blitzfolgezeit (eingebauter Blitz): Ca. 3 Sek. Blitzeinstellungen: Aufhellblitz, Blitz aus, Reduzierung des Rote-Augen-Effekts (durch Vorblitz), drahtloses Blitzen, Synchronisation auf 2ten Vorhang, High-Speed-Synchronisation Blitz-Belichtungskorrektur: 2 EV in 1/3 Stufen Unterstützte externe Blitzgeräte: Automatische Blitzsteuerung mit Programmblitz 2500 (D), Programmblitz, 3600HS (D), Programmblitz 5600HS (D), Makro-Zwillingsblitzeinheit 2400*, Makro-Ringblitzeinheit 1200*- Die Makro-Blitzsteuerungseinheit wird für beide Makroblitze benötigt.
Weißlichtabgleich: Automatisch + Voreingestellt (Tageslicht, Schatten, Wolken, Kunstlicht, Leuchtstofflampen, Blitzlicht) + Benutzerdefiniert + Einstellung der Farbtemperaur von 2500 - 9900 K möglich und zusätzliche Magenta/Grün Kompensation von M9 bis G9 Rauschunterdrückung: Ja, bei Verschlusszeiten länger als eine Sekunde wählbar Farbmodi: sRGB: natürliche Farben, natürliche Farben +, Porträt, Landschaft, Sonnenuntergang, Nachtaufnahme, Nachtporträt, S/W, Adobe RGB, eingebettetes Adobe RGB Bildkorrektur: Kontrast, Farbsättigung, Schärfe, Farbton (fünf Stufen) Bildfolgemodi: Einzelbild, Serienbild, Selbstauslöser, Belichtungsreihen Einzelbild, Belichtungsreihen Serienbild Serienbildfunktion: Ca. 3 Bilder/Sek., Max. 3 Bilder (RAW+JPEG), max. 5 Bilder (RAW) Reihenaufnahmen (Bracketing): Belichtungsreihe: 3 Bilder in 0,7 oder 0,3 EV Stufen Selbstauslöser: Ca. 10 oder 2 Sek. Vorlaufzeit Spiegelvorauslösung: Ja Wiedergabefunktionen: Vergrösserte Anzeige, automatisches und manuelles Bild drehen, Anzahl angezeigter Bilder: 1, Index (4, 9, 16 whlbar); Anzeigemodi: Nur Bild, Bild+Text, Bild+Text+Histogramm; Vergrosserte Wiedergabe (bis ca. 5fach); Überbelichtungswarnung; Dateianzeige; Diashow Weitere Funktionen: Direkte Wiedergabe, benutzerdefinierte Einstellung, Zonenwahl, Tiefenschärfevorschau Speichermedien: CompactFlash-Karte Type I und II, Microdrive (in Verbindung mit dem optional erhältlichen CF-Kartenadapter SD-DF1 auch SD-Speicherkarten (Secure Digital), MMC-Speicherkarten (MultiMediaCard) Dateiformat: JPEG, RAW, RAW+JPEG, DCF 2.0-Unterstützung, DPOF-Unterstützung (Druckfunktionen der Version 1.1), Exif 2.2.1 Dateisysteme: FAT 16 und 32 Qualitätsstufen: RAW, RAW+JPEG, Extra Fein, Fein, Standard Auflösung Standbild: L: 3008 x 2000, M: 2256 x 1496, S: 1504 x 1000 Speicherkapazität, Zirka-Angaben mit 512 MB CF-Karte bei L: 3008 x 2000: Standard: 277, Fein: 163, Extra Fine: 82, RAW + JPEG: 39, RAW: 53
- Die Angaben beziehen sich auf Durchschnittswerte und können je nach Motiv und Speicherkarte schwanken.
Interne Spannungsversorgung: Ein Lithium-Ionen Akku NP-400 Akkuleistung (Aufnahme): Anzahl aufgenommener Bilder: ca. 550 Bilder (Daten basieren auf CIPA -Camera & Imaging Products Association Teststandard mit: NP-400 Akku) Externe Spannungsversorgung: 6 V Gleichstrom mit entsprechendem Netzgerät AC-11 (als optionales Zubehör erhältlich) Schnittstelle: USB Full-speed 12 Mbps mit einem USB 2.0 kompatiblen Computer Videoausgang: NTSC/PAL (an der Kamera wählbar) Fernauslösung/ Fernbedienung: Anschluss für Fernauslösekabel RC 1000S und RC 1000L Betriebstemperatur: 0 - 40C Kontrolle der Druckausgabe: Exif Print , PRINT Image Matching III, PictBridge Abmessungen (B x H x T): 130,5 x 92,5 x 66,5 mm Gewicht: Ca. 590 g (ohne Akku und Speicherkarte) Standardzubehör Lieferumfang: Digitalkamera CD-ROM (inkl. DiMAGE Master light), Lithium-Ionen-Akku NP-400, Akkuladegerät BC-400, Umhängeriemen WS-5, Zubehörschuhdeckel SC-1000, Okularabdeckung II, Augenmuschel EC-1500, Gehäusedeckel BDC-1000, Zugentlastung, USB-Kabel USB-3, AV-Kabel VC-500, Bedienungsanleitung Handbuch Optionales Zubehör: Kameratasche CS-5D, Netzgerät AC-11, Fernauslösekabel RC-1000S/L, CompactFlash-Adapter für SD-Karten SD-CF1 DiMAGE Master DMA-100
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18.11.2007 22:09
Sehr guter Bericht. Da ist alles gesagt! Eine Anmerkung aber noch: Die Einstiegskamera von Nikon heißt "D50" und ist bei mir als Alternative damals auch rausgefallen :-) Gruß christophe
24.11.2006 22:03
Habe mir den Bericht noch mal durchgelesen... mich würde ja interessieren, warum Du die RAWs bei der Fuji z.B. für nicht tauglich hälst. :-) Grüße, Andreas
30.05.2006 06:00
Irgendwie habe ich Deinen Bericht übersehen, und daß, wo ich doch selbst einen über diese Kamera geschrieben habe, auweh. Super gemacht, da kommt man an einem BH nicht vorbei :)