Erfahrungsbericht über

Konica Minolta Dynax 5

Gesamtbewertung (14): Gesamtbewertung Konica Minolta Dynax 5

 

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Die Beste in ihrer Klasse

5  01.04.2002 (03.05.2002)

Pro:
preiswert, viele Funktionen, klein, leicht, Qualität der Bilder

Kontra:
Stromverbrauch, keine Dioptrienkorrektur

Empfehlenswert: Ja  Der Autor besitzt das Produkt

Details:

Bildqualität

Ausstattung

Bedienung

Verarbeitung

Akkulaufzeit

Zuverlässigkeit

Service

mehr


takeiteasy2

Über sich:

Mitglied seit:14.08.2001

Erfahrungsberichte:37

Vertrauende:15

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Dieser Erfahrungsbericht wurde von 197 Ciao Mitgliedern durchschnittlich als sehr hilfreich bewertet

Die ersten Erfahrungen sind gemacht, die ersten Filme „verschossen“ und entwickelt.
Es ist also an der Zeit euch die Minolta Dynax 5 etwas näher zu bringen und Interessierten ggf. die Kaufentscheidung zu erleichtern.

Technische Daten

Größe: 127x87x60,5 mm (BxHxT)
Gewicht: 335 Gramm
Autofokus: 7 Sensoren, davon 1 zentraler Kreuzsensor
einzeln anwählbar
Gehäuseblitz: Leitzahl 12,Ausleuchtung bis 28mm,
Vorblitz
Filmtransport: max. 3 Bilder\s
Verschlusszeiten: 1\4000-30s, bulb
Blitzsynchronzeit 1\125s
Belichtungsmessung: 14-Segment-Wabenmustermessung,
Spotmessung, Belichtungsspeicher
Belichtungssteuerung: Programmautomatik,
Zeit-Blendenautomatik,
5 Motivprogramme
Stromversorgung: 2x3V Lithiumbatterien (Typ CR2)
Besonderheiten: Belichtungsreihen, - korrektur in
1\2 Stufen bis +\- 3EV Eye Start
14 Customfunktionen, AF-Hilfslicht,
Abblendtaste, Selbstauslöser,
Mehrfachbelichtung, fernsteuerbar

So nachdem das geklärt wäre, versuche ich nun mal das alles ein wenig verständlich zu machen.
Wie man also sieht, hat die Kamera eine Vielzahl von Funktionen, trotzdem kann man mit ihr auch mal nebenbei schnelle Schnappschüsse machen.
Dies geschieht mit Hilfe der...

Vollautomatik
Dies ist die Standartfunktion der Kamera, in welcher sie Schärfe und Belichtung automatisch einstellt und in der das eingebaute Blitzgerät, falls erforderlich, gezündet wird.

Sollte es in dieser oder auch anderen Funktionen zu Problemen mit dem fokussieren kommen, kann man entweder auf manuell scharf stellen umstellen oder aber man nutzt die Funktion der Schärfespeicherung.
Neben der Vollautomatik bietet einem die Kamera noch 5 weitere Motivprogramme, mit deren Hilfe man schnell und einfach Photos in bestimmten Situationen machen kann.

Portraitprogramm
Da bei Portraitaufnahmen ein geringer Schärfentiefenbereich ( Bereich, vor und hinter Scharfeinstellebene, der ausreichend scharf abgebildet wird) von Vorteil ist, wählt die Automatik die Einstellungen so, dass eben dieser Effekt erzielt wird, d.h. sich das Objekt vom Hintergrund abhebt.

Landschaftsprogramm
Landschaftsaufnahmen erfordern einen großen Schärfentiefenbereich, damit die gesamte Szenerie scharf abgebildet werden kann, weswegen die Automatik eine kleine Blendenöffnung und eine kurze Verschlusszeit wählt.

Nahaufnahmenprogramm
Dieses Programm sollte bei Aufnahmen aus kurzer Distanz gewählt werden.

Sport-\Actionprogramm
Hier verwendet die Kamera eine kurze Verschlusszeit und führt ggf. die Schärfe nach, um sich bewegende Objekte scharf abzubilden.

Nachtportraitprogramm
Hier sorgt die Automatik für einen Ausgleich zwischen Blitzbeleuchtung und Umgebungslicht, damit Aufnahmen bei Sonnenuntergang oder vor einer abendlichen Kulissen gelingen.


Dies waren nun alles Funktionen bei denen man nicht wirklich eingreifen kann.
Natürlich verfügt die Kamera aber auch über Funktionen, um seiner eigenen Kreativität freien Lauf zu lassen.
Dies geschieht mit Hilfe der Belichtungsfunktionen.

Zeitautomatik (mit Blendenvorwahl)
In dieser Funktion wählt man eine Blende aus und die Kamera wählt die passende Verschlusszeit für die korrekte Belichtung dazu.
Dies ist besonders nützlich bei der manuellen Kontrolle des Schärfetiefenbereichs.

Blendenautomatik (mit Zeitvorwahl)
In dieser Funktion wählt man die Verschlusszeit (1\4000-30s) und die Kamera wählt die passende Blende für die korrekte Belichtung dazu.
Dadurch gewinnt der Nutzer die Kontrolle über Bewegungsschärfe bzw. –unschärfe.

Manuelle Belichtungseinstellung
In dieser Funktion lassen sich Blende und Verschlusszeit völlig frei wählen.

Hier kann man sich also (fast) nach Herzenslust austoben.
Durch den Belichtungsindikator im Sucher erfolgt nämlich eine gewisse Einschränkung.
Blinkt dieser kann es sein, dass entweder die Verschlusszeit oder die Blende außerhalb des zur Verfügung stehenden Bereichs liegt. In diesem Fall muss dann korregiert werden.
Das ist aber noch nicht alles in Sachen Kreativität.

Langzeitbelichtung
Diese Option steht in der manuellen Belichtungseinstellung zur Verfügung.
Das besondere hierbei ist, dass das Photo solange belichtet wird, wie der Auslöser gedrückt wird.

Mehrfachbelichtung
Diese Funktion gibt einem die Möglichkeit, zwei oder mehr Aufnahmen auf einem Bild zu belichten.

Belichtungsreihen
Diese Funktion erlaubt eine Serie von drei Aufnahmen mit unterschiedlichen Belichtungen, die unter und über der Normalbelichtung liegen.
Dies kann in den Stufen 0,3; 0,5; 0,7 und 1EV erfolgen.

Das waren jetzt die Möglichkeiten um selbst kreativ zu sein, womit die Kamera jedoch noch lange nicht ausgereizt ist.
Dem Nutzer stehen noch folgende Funktionen und Möglichkeiten offen.
Selbstauslöser
Diese Funktion bedarf hoffentlich keiner näheren Erläuterung.

Dauerlauffunktion
In dieser Funktion belichtet die Kamera, solange der Auslöser gedrückt gehalten wird, und transportiert den Film jeweils um ein Bildfeld weiter.
Dies erfolgt mit einer Geschwindigkeit von max. drei Bildern pro Sekunde.


Was bleibt noch zu erwähnen?
Auf jeden Fall der Autofokus, der wie schon erwähnt aus 7 Sensoren (6 Einzelsensoren und ein zentraler Kreuzsensor) besteht.
Es besteht die Möglichkeit entweder alle Sensoren zu nutzen oder aber einen der sieben zu wählen um dadurch einen Abschnitt punktgenau darzustellen.
Im Gegensatz zu den anderen Kameras ihrer Klaase flammt der gewählte Sensor kurz rot auf, so das man weiß welcher gerade verwendet wird.
Ebenso zu erwähnen sind die 4 Scharfeinstellfunktionen (automatisch, nachführend, statisch oder manuell) mit denen man jede Situation scharf ziehen kann.
Als Belichtungsmessung steht die 14-Waben Mehrzonenmessung oder aber die Spotmessung zur Verfügung.
Bei der ersten Methode nutzt die Kamera mehrere Waben zur Belichtungsmessung und bei der zweiten wird nur die mittlere Wabe genutzt. Dies geschieht durch Betätigung der Spot-Belichtungstaste, wodurch halt nur die zentrale Wabe zur Belichtungsmessung genutzt wird.
Weitere Merkmale sind die...

Abblendtaste,
Durch drücken der Abblendtaste, wird die Blende auf den eingestellten Wert geschlossen, wodurch es einem ermöglicht wird, die Schärfentiefe zu überprüfen.

Customfunktionen
Dies sind 14 verschiedene Kamerafunktionen, die nach den persönlichen Wünschen umprogrammiert werden können.

Eye-Start.
Ist diese Funktion aktiv, beginnen alle wichtigen Systeme zu arbeiten, sobald die Kamera ans Auge genommen wird.

AF-Hilfslicht
Das AF-Hilfslicht ist eine Funktion des eingebauten Blitzgerätes. Ist das Objekt zu dunkel oder zu kontrastarm für den Autofokus, sendet das Blitzgerät automatisch mehrere kurze Lichtblitze zur Unterstützung der Scharfeinstellung aus.


Damit komme ich zum letzten Leistungsmerkmal, nämlich das eingebaute Blitzgerät.
Es verfügt über einen Ausleuchtungswinkel von 28mm bei Leitzahl 12.
Für die Blitzbelichtungsmessung wird die ADI-Blitzsteuerung genutzt, bei der die Blitzabgabe nicht vom Hintergrund oder von Reflexionen beeinflusst wird (wie bei der konventionellen TTL-Blitzmessung).
Die Kamera verfügt dabei über die Möglichkeit der Langzeit-Blitzsynchronisation, der Highspeed-Synchronisation (jedoch nur mit externen Blitzgeräten) und der drahtlosen Blitzfernsteuerung.


Nun wo ihr so ziemlich alles über diese Kamera erfahren habt, möchte ich euch meine persönlichen Erfahrungen natürlich nicht vorenthalten.
Im großen und ganzen liegt die Kamera sehr gut in der Hand und fast alle Funktionen und sind über das Einstellrad und diverse Knöpfe leicht zu bedienen. Lediglich die Funktionen Sensorwahl und Spotmessung erfordern einiges an Übung, da hier bei gehaltener Kamera die erforderlichen Knöpfe nur schwer zu erreichen sind.
Das LCD-Display und der Sucher zeigen alle erforderlichen Informationen deutlich und übersichtlich an, so das man immer den Überblick behält.
Die Kamera arbeitet schnell und leise jedoch sehr Akkuintensiv.
So halten die doch recht teuren Akkus je nach Bedingungen zwischen sieben und 45 Filmen.
Als Alternative steht hier jedoch ein Batteriepack zur Verfügung, welches jedoch nicht zum Lieferumfang gehört.
Die ganzen Automatikprogramme machen durchweg gute Bilder und die anderen Funktionen lassen ausreichend Spielraum für die eigene Kreativität.
Ich bin von dieser Kamera echt begeistert und bin der Meinung das es in dieser Preisklasse das beste ist was es zur Zeit auf dem Markt gibt.
Denn für den Preis von rund 300 Euro (ohne Objektiv) erhält man eine Kamera die schnell und sehr genau arbeitet und darüber hinaus noch super ausgestattet ist.
Alle die dieser Bericht nicht überzeugt hat, können sich am Besten die Zeitschrift „fotomagazin“ Nr. 11\2001 oder 2\2002 zu Gemüte führen.
In den darin praktizierten Tests rangiert die Minolta Dynax 5 mit 214 Punkten auf Platz eins ihrer Klasse.
Folgen tun die Sigma SA-7 mit 195, die Nikon F65 mit 187, Canon EOS mit 181 und die Pentax MZ-7 mit 176 Punkten.

Das war’s dann mal wieder und ich hoffe dieser Bericht konnte euch ein wenig weiterhelfen.
In diesem Sinne...

Bye bye and © take it easy

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Kommentare zu diesem Erfahrungsbericht
Strady

Strady

07.06.2004 16:29

Hi, ja die Dynax ist schon ne gute gut Kamera. ICh hab mir vor kurzen die Dynax 11 zugelegt und bin total begeistert

grantlsack

grantlsack

08.01.2003 15:43

habe das teil vor kurzem gekauft und bin noch am spielen... mort2come ;-) gruss vom *grantl* ;-)

PaceOne

PaceOne

16.11.2002 14:43

bist auch so ein freak wie ich, der sich an sämtlichen hight-tech-spielereien erfreuen kann. find ich cool. greez von PAce

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