Ich habe zugeschlagen ... Dynax 7D!
06.02.2005
Pro:
Kamerainternes Anti - Shake - System, Solides Gehäuse
Kontra:
Kleiner Bildsensor, Kompatibilitätsprobleme zu Fremdobjektiven
Empfehlenswert:
Ja
Details:
Verarbeitung
Ausstattung
Bildqualität
Akkulaufzeit
Bedienung
mehr
 elbe97
Über sich:
Mitglied seit:01.01.1970
Erfahrungsberichte:6
Dieser Erfahrungsbericht wurde von 47 Ciao Mitgliedern durchschnittlich als sehr hilfreich bewertet
Die Dynax 7 D ist die erste digitale Spiegelreflexkamera aus dem Hause KonicaMinolta. Sie kam erst im November 2004 auf dem Markt, zu einer Zeit, als die Wettbewerber Nikon, Canon und andere bereits seit mehreren Jahren ihre Modelle ins Rennen geschickt hatten. KonicaMinolta hatte einfach die Zeit verschlafen; über die Gründe lässt sich allerdings nur spekulieren. Anfang Dezember 2004 habe ich zugeschlagen, nachdem ich die ersten im Internet veröffentlichten „Privatmeinungen“ zur Dynax 7D in den einschlägigen Diskussionsforen intensiv studiert und förmlich verschlungen hatte. Um es vorweg zu nehmen, es gab auch einige sehr kritische (und teilweise auch erstzunehmende) Stimmen und ich war mir nicht hundertprozentig sicher, ob ich die Dynax 7D kaufen sollte oder lieber die weitere und rasante Entwicklung auf diesem Marksegment verfolgen sollte.
#### An wen richtet sich die Kamera? ### In erster Linie richtet sich diese Kamera an den engagierten und erfahrenen Hobby- und damit semiprofessionellen -fotografen, der sein bisheriges „analoges“ und ggf. umfangreiches Equipment aus dem Hause Minolta bezogen hatte (Reihe Dynax 3 bis 9). Grundsätzlich: Wer einmal damit begonnen hat, der weiß, dass Fotografieren ein sehr teures Unterfangen sein kann.
Ich hatte mir auf Empfehlung eines Freundes 1999 die Minolta 800si zugelegt, die im Übrigen heute noch klasse Bilder/Dias produziert, ohne eigentlich zu wissen, worauf ich mich einließ. In den letzten sechs Jahren legte ich mir – getrieben vom Drang, hobbymäßig immer besser zu werden - eine ganze Reihe von Zubehör zu; angefangen von einem Winkelsucher über ein externes Blitzgerät bis hin zu hochwertigen Objektiven. Dafür habe ich locker ca. 5.000 Euro hingeblättert. Damit bin also „gefangen“ im Minolta-Baukastensystem. Ob sich die Dynax 7D für den so genannten „Quereinsteiger“ lohnt, hängt von vielen Faktoren ab, die nur im unmittelbaren Vergleich zu den von anderen Wettbewerbern angebotenen Kameras bewertet werden können. Da ich mir als „Otto-Normal-Hobbyfotograf“ nicht mehrerer Modelle parallel nebeneinander leiste, kann ich hierzu wenig sagen. Aber vielleicht helfen die von mir nachfolgend gemachten Äußerungen.
Auf keinen Fall sollten sich Leute die Kamera kaufen, die eben mal nur einen „Schnappschuss“ machen wollen und die glauben, je teurer die Kamera, umso besser das Bild. Diese werden massiv enttäuscht sein. Aber dazu später mehr. ### Das Äußere ###
Es fallen mehrere Dinge sofort auf: Die Kamera ist (ohne Objektiv) mit einem Gewicht von knapp einem drei Viertel Kilo sehr schwer; abgesehen von der „Schlepperei“ hat das den Vorteil, dass ein Verreisen beim Auslösen wegen der damit einhergehenden Masseträgheit eher verhindert wird. Die gummiartige Beschichtung auf der rechten Seite des Bodys lässt einen die Kamera fest im Griff haben. Äußerst angenehm fällt das sehr große Display auf der Rückseite auf (diagonal 6,4 cm). Hier sei mir der Vergleich zu den Mitwettbewerbern gestattet: Deren Displays sind allesamt deutlich kleiner, was bei der Betrachtung der Bilder wirklich ein Nachteil ist. Ferner wirkt die Verarbeitung des Gehäuses sehr solide, sicherlich auch dem Umstand geschuldet, dass beim verwendeten Material mit Plaste sparsam umgegangen wurde. Das Gehäuse besteht im Wesentlichen aus einer Magnesiumlegierung. Die Anordnung der Bedienknöpfe und Stellräder sind im Wesentlichen an der gleichen Stelle anzutreffen, wie das bei den analogen Dynax-Modellen der Fall ist. Natürlich sind darüber hinaus noch weitere, aus der digitalen Welt resultierende, Knöpfe und Schalter dazugekommen, die – nach ein bisschen Übung – sehr gut zu bedienen sind.
Insgesamt habe ich einen sehr positiven Eindruck vom Äußeren der Kamera gewonnen. ### Funktionsumfang ###
Dieser ist beträchtlich: An vorderster Stelle ist die in der Kamera integrierte Anti-Shake- Funktion zu nennen (oder „AS“ genannt; übersetzt: Antiverwacklungssystem), die ein Verwackeln der Bilder auch bei niedrigen Verschlusszeit im Verhältnis zur Brennweite verhindern soll. Im Übrigen ist die Dynax 7 D momentan die einzige Spiegelreflexkamera auf dem Markt , die ein solches System innerhalb der Kamera besitzt; bei allen anderen Modellen ist der AS im Objektiv integriert, was die Objektive sündhaft teuer macht. In der Dynax 7 D verbirgt sich ein komplizierter Mechanismus, der beim Zittern der Hand den Bildsensor asynchron mitbewegen lässt; laut Herstellerangaben bis zu einem Zentimeter. Im Sucher der Kamera sieht man auf der rechten Seite eine Balkenanzeige, die die „Intensität“ der Anti-Shake-Funktion anzeigt. Allerdings kann damit nicht im Sucherbild das „eingefrorene“ Bild angezeigt wird – wie das bei den Modellen der Fall ist, bei denen im Objektiv der AS integriert ist. Ich empfinde diese Funktion wirklich als sehr hilfreich, da mir damit Bilder gelungen sind, die ich mit meinem herkömmlichen Equipment (ohne Stativ) nicht zustande gebracht hätte. Aber hier sei auch der Hinweis gestattet, der AS schafft zwar ein bis zwei Blendenvorteile, sicher ist im Zweifelsfall jedoch immer ein Stativ. Allerdings ein Vorteil der digitalen Fotografie: Falls ein Bild wirklich mal missraten sein sollte, kann es ja gelöscht werden.
Bei dem Chip handelt es sich um einen CCD mit einem „Fassungsvermögen“ von effektiv 6,1 Millionen Pixeln. Das reicht, um Bilder im A4-Format in ausgezeichneter Qualität zu erstellen. Selbstverständlich gibt es bereits digitale Spiegelreflexkameras anderer Wettbewerber, die 8 bis sogar 16 Megapixel-Bilder produzieren können. Ich bin der Meinung, dass auch KonicaMinolta da hin muss. Ein analoges Diapositiv in der Größe 24 x 36 mm hat vergleichbar 20 bis 25 Megapixel an Bildinformationen. Aber zum gegenwärtigen Zeitpunkt ist der Stand der Technik noch nicht soweit. Das meine ich nicht nur bezogen auf den Bildsensor, sondern auch auf alle anderen Peripheriegeräte. Selbst wenn es möglich wäre, eine solche Pixelanzahl zu erreichen, dann bräuchten wir beispielsweise Speicherchips (FlashCards, SC Cards usw.), deren optimale Größe bei 8 bis 32 GB liegen müssten, um eine vernünftige Anzahl an Bildern speichern zu können. Das Thema geht weiter: Wir bräuchten wesentlich leistungsfähigere Rechner, um die Bilder angesichts ihrer aus heutiger Sicht gigantischen Voluminas in einer angemessenen Geschwindigkeit bearbeiten zu können. Es wäre zudem auch wünschenswert, dass die Beamer die Megapixels tatsächlich auch 1:1 an die (Lein-)Wand projizieren können, damit auch Bilder in einer Größe von 3 x 2 m gestochen scharf zu sehen sind, wie es heute nur mit Diaprojektoren möglich ist. Auf Grund der Chipgröße von 23,5 x 15,7 mm beträgt der Brennwertverlängerungsfaktor im Verhältnis zum Kleinbildformat 36 x 24 mm 1,5. Dass heißt, aus dem 100 mm wird ein 150 mm Objektiv. Der Vorteil nach „hinten“ wird allerdings mir einem Verzicht im Weitwinkelbereich erkauft. Aus dem 19 – 35 mm Zoom wird dann ein 28,5 – 52,5 mm Objektiv. Wer wirklich Weitwinkelaufnahmen z.B. im Bereich 16 – 20 mm haben möchte, muss sich ein entsprechendes (leider auch teures) Objektiv zulegen. Aber dies ist kein typisches Dynax 7D-Thema, die Kameras der Wettbewerber, die den gleichen Chip drin haben, haben den gleichen Verlängerungsfaktor. Z.B. die Sigma 10 hat einen Faktor von 1,7 (!).
Ein wichtiges Feature zur nachträglichen Beurteilung der Bildqualität ist die Histogrammanzeige, die optional angezeigt werden kann. Um die Schärfe zu beurteilen, kann das Bild bis zu dreifach vergrößert werden. Allerdings habe ich hier die Erfahrung gemacht, dass das unter Umständen nicht ausreicht. Ein höherer Zoomfaktor wäre besser gewesen. Sehr gut finde ich die Möglichkeit, die geknipsten Bilder in Raw und Jpeg-Format gleichzeitig zu speichern. Das schränkt zwar den Speicherumfang auf der CompactFlashCard beträchtlich ein, aber es ist eben schöner, wenn man die Bilder zunächst in beispielsweise ACDSee 7.0 anschauen möchte, um hier bereits eine Vorauswahl treffen können. Die Software, die das KonicaMinolta-Raw-Format lesen kann, ist die im Lieferumfang mit erhaltene DIMAGE Viewer. Leider ist diese Software wirklich nicht die schnellste, selbst das Öffnen von bereits auf der Festplatte des Computers gespeicherte Bilder geht ziemlich langsam voran, ganz zu schweigen bei der Übertragung von der Kamera zum Rechner via USB. Um bei der Datenübertragung mehr Performance zu bekommen, empfiehlt sich ein CardReader anzuschaffen (Preis: ca. 10 bis 20 Euro).
Ich benutzte den DIMAGE Viewer lediglich zum nachträglichen Weißabgleich und zu anschließenden Konvertierung des RAW-Formates. Zur weiteren Bearbeitung der Bilder verwende ich Adobe Photoshop 7.0 oder andere Programme. Ein nettes Detail ist auch die Auswahl, die Bilder in Adobe98RGB-Fabraum speichern zu können, damit werden mehr Farben erfasst, als es im herkömmlichen sRGB-Farbraum möglich ist.
Ansonsten ließe sich noch viel über dies oder jene Funktion sagen: Wer sich im Vorfeld über weitere technische Details informieren möchte, gegenwärtig wird unter www.konicaminoltaeurope.com/software/pi_customer.html ein Produktblatt zum Download angeboten, in dem alle Features kurz beschrieben sind. Zum Schluss noch dies; die Dynax 7D besitzt keine Funktionstaste für Motivprogramme. So richtig vermissen tue ich sie zwar nicht, wären sie da gewesen, würde ich sie manchmal verwenden.
Doch nun zum Allerwichtigsten: ### Die Bildqualität ###
Diese ist von einer ganzen Reihe an Einflussfaktoren abhängig: Hauptsächlich vom verwendeten Objektiv, den Lichtverhältnissen und nicht zuletzt vom subjektiven Empfinden des Betrachters. Die Bildqualität lässt sich im Wesentlichen anhand der Schärfe, des Kontrast- und Helligkeitsumfanges, der Farbtreue sowie des Rauschverhaltens festmachen. Wenn man nun die Kriterien zur Bestimmung der Bildqualität zu den oben genannten Einflussfaktoren einzeln in Kombination setzt, so sieht man, dass es ein ganzes „Beziehungsgeflecht“ für die Qualität der Bilder verantwortlich ist. Warum hole ich an dieser Stelle so weit aus? Weil ich die Erfahrung gemacht habe, dass man am Anfang nach der ersten Fotosession vielleicht enttäuscht ist, weil die Bilder flau und die Schärfe der Bilder zunächst auch nicht überzeugend sind. Um es aber vorweg zu nehmen: Die Dynax 7D ist sehr wohl in der Lage, qualitativ ausgezeichnete Bilder zu machen. Allerdings müssen meines Erachtens die hier nachfolgend wichtigsten Dinge beachtet werden:
Objektivauswahl Die Faustformel „je höherwertig das Objektiv, ums so besser die Bildqualität“ trifft im Kern zu. Ich hatte mir 1999 ein Tamron 3,5-5,6 28 – 200 mm zugelegt: Dieses Objektiv liefert völlig unbrauchbare – weil unscharfe – Bilder. Hingegen das Soligor 3,5-4,5 19 – 35 mm kann hinsichtlich der Schärfe und des Kontrastumfanges sehr gute Bilder machen. Aber auch hier, je schlechter die Lichtverhältnisse (dunkler, grauer), umso flauer und unschärfer werden die Bilder. Etwas mehr überzeugt mich hingegen mein Sigma 2,8 28-70mm (EX Aspherical). Schärfe, Helligkeits- und Kontrastumfang sind in der Regel sehr gut, leider sind die Verzeichnungen je nach Motivlage deutlicher sichtbar als bei meinen Dias, die ich mit der Minolta 800si geknipst habe. Absolut überzeugende Bilder liefert hingegen das von Minolta gebaute 2,8/100 mm Macro Objektiv. Hier stimmt einfach alles. Auch die „Krönung“ meiner Objektive: 2,8 80-200mm APO G liefert geniale Bilder. Aber auch hier das winzige Problem: Je näher das Fotoobjekt an der Linse ist, bei 80 mm Brennweite taucht ein leichter Backfocus auf. Fazit: Man sollte sich vor dem Kauf der Dynax 7D im Klaren sein, ob die vorhandenen Objektive „gut genug“ dafür sind, um spätere Enttäuschungen zu vermeiden. Im so genannten inoffiziellen Minolta-Forum unter www.minolta-forum.de gibt es hierzu von privaten Usern eine Menge Erfahrungsberichte und Tests, die wirklich hilfreich sind.
Rauschen Ein deutlich sichtbares Rauschen tritt erst bei ISO 1600 und ISO 3200 auf. Alle anderen Einstellungen (ISO 100 bis 800) liefern sehr gute Ergebnisse. Ich finde aber auch die Bilder bei ISO 1600 und ISO 3200 sind akzeptabel, gerade im Bildformat 9 x 13 oder 10 x 15 ist das Rauschen hinnehmbar. Mal abgesehen, dass das Rauschen auch als „Bildeffekt“ verwendet werden kann, es gibt heute schon Softwarelösungen, die das Rauschen deutlich wegretuschieren (z.B. Neat Image).
Schärfe Dem Grundsatz nach bin ich mit der Schärfe zufrieden. Es muss jedoch klargestellt werden, dass praktisch alle digital erstellten Fotos nachgeschärft werden müssen. Dies ist kein Dynax 7D spezifisches Problem. Das hängt damit zusammen, dass das Licht, welches auf den CCD-Sensor trifft, erst in seine Farbstandteile errechnet werden muss. Um Fehlberechnungen zu vermeiden (die sich in Moiré-Mustern, Farbsäume oder andere Artefakten zeigen), wird vor dem Sensor ein Anti-Aliasing-Filter gelegt, der das aufkommende Licht etwas streut. Damit wird aber dem Bild auch etwas die die Schärfe genommen. Es ist nun die Kunst der internen Software, die optimale Mischung aus errechneter Farbgenauigkeit und Schärfe herzustellen. Meiner Meinung nach liefert die Dynax 7 D gute bis sehr gute Ergebnisse, praktisch gibt es jedoch kein Bild, was durch Nachschärfen nicht noch verbessert werden könnte. Aber nach der Bearbeitung kann sich das Ergebnis wirklich sehen lassen. Wem das alles zu aufwendig ist, der kann ja kameraintern die Bilder „vorschärfen“ lassen.
Kontrast- und Helligkeitsumfang, Farbtreue In Hinsicht dieser beiden Kriterien werden meine Erwartungen vollends erfüllt. Insbesondere über die Farbtreue kann ich mich nur lobend äußern. Im Auto-Modus gibt es keine Farbverschiebungen, auch bei schwierigeren Verhältnissen nicht.
### Hinweise ### Zum Abschluss noch ein paar wichtige Hinweise:
Die externen Blitzgeräte 5400HS, 5400xi und 5200i können an dieser Kamera nur mit manueller Blitzsteuerung verwendet werden. Die anderen 2500 (D), 3600HS (D), 5600HS (D) sowie die beiden Makroringblitze 1200 und 2400 funktionieren. Bei meinen Objektiven Soligor 19 – 35 mm und Sigma EX 28 – 70 mm werden die Bilder in Kombination zu dem externen Blitzgerät 5600HS (D) fehlbelichtet. Das liegt daran, dass diese Objektive weniger Informationen an die Blitzsteuerung liefern, als z.B. die herkömmlichen Minolta-Objektive bzw. Objektive mit „D“-Kennzeichnung. Das ist kein Dynax 7D-Problem, sondern ein Problem der Objektive. Allerdings kann die Fehlbelichtung durch manuelle Blendenkorrektur weitestgehend aufgehoben werden. Bei meinen original Minolta-Objektiven habe ich dieses Phänomen nicht beobachtet. Auch andere User in den einschlägigen Foren haben hierüber berichtet.
### Ausblick ### Der Kamerabody wird derzeit zu einem Preis von ca. 1.200 bis 1.400 Euro (Anfang Februar 2005) angeboten. Damit hat der im November 2004, zum Zeitpunkt des Erscheinens der Kamera vorhergesagte „Preisverfall“ begonnen. Damals kostete der Body ungefähr 1.400 bis 1600 Euro.
Ich gehe davon aus, dass die Entwicklung bei KonicaMinolta nicht stehen bleibt und in absehbarer Zeit weitere digitale Spiegelreflexkameras auf den Markt gebracht werden. Dafür sprechen zumindest die ersten finanziellen Erfolgsmeldungen bei KonicaMinolta für das abgelaufene IV. Quartal 2004, in dem die Dynax 7D eingeführt wurde. Insbesondere wegen des geringen Fassungsvermögens des Bildsensors mit 6,1 Mio. Pixeln rechne ich bei dieser Kamera mit einem vergleichsweise geringen Lebenszyklus. Ich denke nach fünf Jahren werde ich mich erneut auf dem Markt umsehen. ### Meine abschließende Meinung ###
Es ist eine tolle Kamera. Der Funktionsumfang ist ernorm, ein absolutes Plus ist das kamerainterne Anti-Shake-System; das Vermögen der Kamera, sehr gute Bilder zu liefern, ist vorhanden. Überzeugend ist auch das robuste und angenehme Äußere der Kamera. Was unbedingt beachtet werden muss, ist das Thema der Kompatibilität und Wirkungseigenschaft insbesondere der Fremdobjektive im Zusammenspiel zur Kamera und zu externen Blitzgeräten. Trotz alle dem, ich habe den Kauf der Kamera bisher nicht bereut.
Aktionen zu diesem Erfahrungsbericht
* Alle Preise inkl. gesetzl. MwSt.; Alle Angaben ohne Gewähr.
Mehr über dieses Produkt lesen
Das könnte Sie interessieren
Verwandte Tags für Konica Minolta Dynax 7D
|
|
13.02.2006 10:03
Der Bericht ist insgesamt klasse und sehr informativ, insbesondere bei den Erklärungen zur Allgemeinen Funktion, Leistungsfähigkeit und den Grenzen der digitalen Photographie. Etwas zu positiv ist er trotzdem. Wer eine D7D kauft, sollte zur Zeit wissen: - die Zukunft der DSLR aus dem Haus Konica-Minolta, zumindest unter diesem Markenlabel ist zuende. Sony hat diesen Teil der Produktion übernommen, derzeit gibt es keinerlei Hinweise von Sony wie es weitergehen wird und ob es wirklich eine Fortführung geben wird. Da KonicaMinolta auch Komponenten für andere Hersteller baut (AF-Systeme und Belichtungsmessung für z.B. die Hasselblad), ist nicht auszuschliessen, dass lediglich diese Sparte erhalten wird - Die Backfocusprobleme der D7D sind auch bei den neueren Modellen noch nicht ausgeschlossen. Meine D7D musste zur Kur nach Bremen. Jetzt funktioniert sie allerdings tadellos. Hier nochmal einen Dan k an den Service von KM Bremen! (Mein Modell ist zur Info aktuell!) - Es gibt Einzelfälle in denen der Backfocus nach einer gewissen Zeit trotz Kur wieder zurückkehrt. Man kann nur hoffen, dass es dann noch einen Service für die 7D geben wird.
11.01.2006 12:04
Schöner Bericht, allerdings gehöre ich zu denen, die mit dieser Kamera "fertig" sind. Bei mir hat sie nie richtig funktioniert und deswegen ist alles positive durch ihre Fehlfunktionen aufgefressen worden. P.S.: Minolta baute die erste digitale Spiegelreflexkamera überhaupt! Die RD-175 und danach die RD-3000 kamen raus, bevor Canon oder Nikon überhaupt wußten, was DSLR heißt. Daß Minolta daraus nichts gemacht hat, zeigt ihre einwandfreie Marketingpolitik...
15.11.2005 01:30
Mein Mann hat mich gerade zu meinem Geburtstag mit diesem Model überrascht und ich war sehr angetan vom leichten Händling und war begeistert, das man sich nicht immer durch irgentwelche Menüs sappen muss, sondern alles direkt und schnell von außen einstellen kann, was von vortil ist, wenn man wie ich Kinder und Tiere oft vor der Linse hat. Schöner bericht!!! LG SK