... Das Volk hofft auf die Hilfe seines Herrschers, des Königs Ödipus, der Theben bereits von der schrecklichen Sphinx befreien konnte, indem er ihr Rätsel (das wir – um der ebenfalls dahinsiechenden Allgemeinbildung willen - hoffentlich alle kennen) löste. Ödipus schickte bereits seinen ... Bericht lesen
Solger»Ungeheuer ist viel. Doch nichts ungeheurer als der Mensch.« Der unbeugsame Fundamentalismus in der >Antigone<, die zerstörerische Selbsterkenntnis des >Ödipus< - Sophokles beschreibt in den blutigen Ereignissen seiner Dramen die Gefahren menschlicher Freiheit innerhalb der gesellschaftlichen Ordnung. Die vitale Vieldeutigkeit seiner Figuren, die zutiefst mitmenschlich sind und doch anmaßend alle Gesetze sprengen, war Vorbild für Bertolt Brecht, Igor Strawinski oder Carl Orff. Bis in die 1970er Jahre als politischer Widerstand inszeniert, sieht man in >Antigone< seither vor allem den Geschlechterkampf.
Bernd MatzkowskiKönigs Erläuterungen - Sie brauchen für Ihre Schullektüre sofort eine ausführliche Inhaltsangabe, ohne womöglich Zeit gehabt zu haben, das entsprechende Werk zu lesen? Sie müssen sich noch ganz schnell über den Aufbau eines Werkes informieren? Bei Königs Erläuterungen bekommen Sie klare und universelle Informationen!159 Bände umfasst die Reihe Königs Erläuterungen und Materialien, von antiken über klassische bis hin zu zeitgenössischen modernen Werken, allesamt wichtige Schullektüren und Schlüsselwerke. Königs Erläuterungen bieten Band für Band verlässliche Lernhilfen für Schüler und weiterführende Informationsquellen für Lehrer und andere Interessierte, sie sind verständlich und prägnant geschrieben und in unserem neuen Lay-out noch übersichtlicher gestaltet. Schematische Darstellungen, Hinweise in Textkästchen am Rand der Erläuterungen und in Kopf- und Fußleisten ermöglichen eine schnelle Orientierung.
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Erfahrungsbericht von TFaust99 über König Ödipus / Sophokles 18.10.2002
Produktbewertung des Autors:
Niveau
anspruchsvoll
Unterhaltungswert
hoch
Spannung
ziemlich spannend
Wie ergreifend ist die Story?
berührt ein wenig
Pro:
leidvoll, tragisch und schwer allgemeinbildend
Kontra:
wer sich generell nicht für diese Art der Literatur erwärmen kann, der wird mit "König Sophokles" ebenfalls wenig Freude haben
Empfehlenswert?
ja
Kompletter Erfahrungsbericht
Die Pest tobt im antiken Theben, die Bevölkerung siecht dahin und leidet. Das Volk hofft auf die Hilfe seines Herrschers, des Königs Ödipus, der Theben bereits von der schrecklichen Sphinx befreien konnte, indem er ihr Rätsel (das wir – um der ebenfalls dahinsiechenden Allgemeinbildung willen - hoffentlich alle kennen) löste. Ödipus schickte bereits seinen Schwager Kreos nach Delphi, um vom Orakel Hilfe zu erbitten. Als Kreos zurückkehrt, bringt er folgende Kunde: der Mörder des Laois, zu Lebzeiten noch Herrscher über Theben und somit Ödipus’ Vorgänger, müsse gefasst und hingerichtet oder der Landesgrenzen verwiesen werden. Da sich das Verbrechen mit konventionellen Mitteln nicht aufklären lässt, wird der blinde Seher Tereisias beauftragt, Licht ins kriminalistische Dunkel zu bringen. Doch dieser will nicht so recht mit der Sprache herausrücken, beinahe als fürchte er die Konsequenzen. Ödipus wittert Verrat und bezichtigt Tereisias und Kreos des Verbrechens. Um sich seiner Haut zu erwehren, prophezeit Tereisias, dass der Mörder selbst sich noch in Theben aufhalte:
„der Mann ist hier, ein Fremder, meint man, zugezogen, doch dann wird als gebürtiger Thebaner er entpuppen sich und sich nicht freun der Wandlung; blind statt sehend, Bettler anstatt reich: über ein fremdes Land hin, mit seinem Stab den Grund abtastend, wird er wandern. Ans Licht wird kommen: mit den eignen Kindern lebt er zusammen, als ihr Bruder und ihr Vater, der gleiche Mann ist der Frau, der er entspross, Sohn und Gemahl und des Vaters Mitsäer und sein Mörder!“
Was Ödipus nicht ahnt und wir natürlich – Sigmund Freud sei es gedankt – alle schon wissen: er selbst hat Laios, seinen Vater, der ihn – ebenfalls aufgrund einer Prophezeiung, nach der sein eigener Sohn ihn eines Tages umbringen und dann mit seiner Gattin rumsauen würde – in jungen Jahren fernab von Theben hat aussetzen lassen, praktisch „aus Versehen“ umgebracht. [Hach, wie ich lange, verschachtelte Sätze liebe.] Als unschuldig Schuldiger steuert Ödipus unaufhaltsam – denn er will ihn finden, den Mörder des Laios; um jeden Preis will er ihn finden, oh grauenvolle Ironie! – auf das verhängnisvolle Ende zu, und gerade das macht diese große griechische Tragödie so sehens- beziehungsweise lesenswert. Denn nach und nach werden vergangene Ereignisse enthüllt, beginnt sich der Nebel zu lichten und lange bevor Ödipus es sich eingestehen muss, beginnt das Publikum schon zu ahnen, wer der eigentliche Bösewicht ist. Spannend ist also weniger das tragische Ende, (das aus diesem Grunde hier auch verraten werden darf,) als vielmehr der Weg dorthin
Wenn dann Iokaste, Mutter und zugleich Gattin des Ödipus, schließlich von der Decke baumelt, unser tragischer Held gebrochen und geblendet (welch Ironie des Schicksals: erst verspottet Ödipus die Blindheit des Sehers Tereisias, wenig später sticht er sich selbst die Augen aus...) des Landes verwiesen wird – fürwahr, eine Tragödie sondergleichen!
Um es auf den Punkt zu bringen: Sophokles „König Ödipus“ sollte ein jeder, der sich auch nur annähernd für die antike Tragödie interessiert, kennen und schätzen. Zudem: was der „kleine Hobbit“ für den „Herrn der Ringe“ ist, war „König Ödipus“ für „Antigone“. Wer also mit letzterem Drama nicht ganz klargekommen ist oder es genossen hat und nun auf der Suche nach Hintergründen ist, der ist mit dem „Prequel“ ganz gut beraten. (Eine Fortsetzung wird es leider Gottes nie geben. Es sei denn, George Lucas dreht eine.) Die zwei Stunden zusätzlicher „Arbeitszeit“ sowie die 2,10 € (sofern man auf die allerorts verfügbare Reclam-Ausgabe zurückgreift) kann wohl ein jeder erübrigen.
Die Pest tobt im antiken Theben und rafft eine ganze Stadt nieder. Die vollkommen verängstigte Bevölkerung zieht vor den Palast ihres Herrschers, den großen Ödipus.
So lautet die jetzige Situation, die über der Stadt Theben liegt. Doch was viele nicht wi ...
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Wie ergreifend ist die ...
sehr hilfreich
26.04.2002
Ödipukomplex Bewertung für König Ödipus / Sophoklesvon
erato
Pro: Bildung Kontra: schwere Sprache
...Gesprächsanalyse eines Teils des 3. Stasimon ( 1121-1185)
Situativer Kontext:
Das Gespräch findet zwischen Ödipus, Herrscher der Stadt Theben, einem Boten seines Ziehvaters Polybos, und einem alten Hirten des ermordeten König Laios, Vorgänger des Ödip ...
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Pro: manche Aspekte immer noch aktuell, in spannungsreiche Geschichte eingebunden Kontra: -
...In Theben wütet die Pest, die Stadt versinkt im Elend. Das Orakel verkündet König Ödipus, daß es Hilfe nur gebe, wenn der unbekannte Mörder des vorherigen Königs Laios gefaßt werde...nun beginnt im Stück die Aufdeckung des Täters, der niemand anderes als ...
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Pro: Man kann es gut nachempfinden Kontra: Schwerfällige Sprache
Diesmal hab ich mich entschlossen, über ein altertümliches Buch zu schreiben. Ich glaube, fast jeder kennt Ödipus oder hat schonmal von ihm gehört. Ich musste dieses Buch, wie viele andere auch, in der Schulzeit lesen und besonderen Spaß hat es mir eigent ...
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Pro: einfach Sophokles: klassisch und berühmt Kontra: --
Eine tragische Geschichte: Ein Baby wird im Wald ausgesetzt, weil das Delphische Orakel den Königseltern weissagt, daß ihr Kind den Vater töten und die Mutter heiraten würde. Der Zufall will es, daß das Kind von einem armen Bauern gefunden und aufgezogen ...
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...Das nächste Buch aus der Anaconda-Reihe möchte ich heute in meiner Besprechung vorstellen.
Es handelt sich um ein Sophokles`Ödipus.
Das Buch:
=
Gebundene Ausgabe: 71 Seiten
Verlag: Anaconda (Januar 2007)
ISBN-10: 386647119X
ISBN-13: 978-3866471191
Größe und/oder Gewicht: 18,6 x 12,2 x 1,2 cm
info@anaconda-verlag.de
Diese Ausgabe ist sehr einfach aber schön gestaltet. Sie enthält allerdings keine Bilder oder Zeichnungen.
PREIS: 2,95 Euro
Personen:
Ödipus König von Theben im Alter von ca. 20 Jahren
Iokaste Ödipus Frau im Alter von ca. 40 Jahren
Kreon Iokastes Bruder
Antigone und Ismene Töchter von Ödipus
Teiresias Blinder Seher
Oberpriester des Zeus
Bote aus Korinth
Hirte
Diener
Chor thebanischer Greise
Gefolge des Königspaares
Knabe des Teiresias
das Volk
Die Textgrundlage dieses...
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...* * * * * * * * * Allgemeine Dinge * * * * * * *
Titel: König Ödipus
Autor: Sophokles
Ausgabe: Reclam
Preis: 2,40 Euro
ISBN: 978-3-15-000630-6
Seitenanzahl: 69
* * * * * * * * * Inhalt * * * * * * * * *
In der Tragödie geht es um einen König namens Ödipus. Dieser muss gemäß nach einem Orakelspruch den Mord an seinem Vorgänger Laios, dem vormaligen Herrscher von Theben, aufklären, um weiteres Unglück von der Stadt abzuwenden. Gleichzeitig versuch er seinen persönlichen - ebenfalls durch ein Orakel geweissagten - Schicksal zu entgehen, demzufolge er seinen Vater töten und seine Mutter heiraten werde. Dieser glaubt Ödipus nach seiner Flucht aus seiner früheren Heimat Korinth entronnen zu sein.
* * * * * * * * * Charaktere * * * * * * *
~~~~ Ödipus ~~~~
Der junge Ödipus ist ein zu Beginn sehr eingebildeter...
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Pro: dieses Buch kann man immer lesen Kontra: schwer zu verstehen
...retten. Die Diener von ihm lassen die beiden schon abführen. Ismene erhängt sich noch bevor sie begraben werden können. Da sein Sohn traurig ist, will er seinen Vater umbringen. Als er mit dem Messer ausholt um ihn zu treffen, weicht Kreon aus und er trifft sich selber. Nach dessen Tod lässt sich der König mit schlechtem Gewissen abführen.
Der Autor erzählte in diesem Buch die Fortsetzung vom Roman König Ödipus. Meiner Meinung nach ist das Buch ziemlich kompliziert verfasst worden. Sophokles wollte damit wahrscheinlich sagen, wie ein König ungerecht sein kann, wenn er nur seinen Willen durchsetzen will....
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