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Liebe Leserinnen, lieber Leser,
es ist soweit, auch ich oute mich heute als bekennender Disney-Fan. Und was liegt da wohl näher als einen der besten Disney-Filme als Objetkt der Berichterstattung zu benutzen. Filme von Disney gibt es ja nun jede Menge, einige sehr gute, einige im Mittelmaß, und wenige die wirklich das Prädikat „herausragend“ verdienen. Einer von diesen Filmen ist zweifelsohne „Der König der Löwen“.
Kommen wir zum Inhalt:
Eine neue Epoche bricht an. Der König Mufasa hat Nachwuchs bekommen. Der kleine Löwe Simba erblickt das Licht der Welt. Und alle Bewohner des Reiches erscheinen um dem neuen Tronfolger zu huldigen. Selbst der alte und weise Old Rafiki (ein Pavian), Berater der Königs nimmt an der Veranstaltung teil, und er zeichnet und segnet somit den kommenden Herrscher.
Und für unseren neuen Helden beginnen nun Zeiten voller Abenteuer, das ganze Land will entdeckt sein, und auch die Unterschiede zwischen Freund und Feind müssen erst einmal ausgelotet werden. Hierbei ist Simba allerdings etwas zu unvorsichtig. Er begeht einen grossen Fehler indem er seinem Onkel Scar vertraut. Dieser ist nämlich mehr als neidisch auf die Herrschaft von Mufasa. Doch das lässt er unseren kleinen natürlich nicht so deutlich spüren, wir als Zuschauer merken es allerdings sehr schnell.
So erzählt Scar von der verbotenen Zone, und nur die tapfersten Löwen würden sich dorthin trauen. Das macht Simba natürlich neugierig. Zusammen mit seiner Freundin Nala begibt er sich in das fremde Terrain. Dieses wird allerdings von Hyänen beherrscht. Diese sind zwar ziemlich dämlich aber trotzdem gefährlich, und das bekommen die beiden kleinen auch zu spüren.
Nur die Rettung durch Mufasa erspart ihnen ein schlimmes Schicksal. Und dann bekommt Simba die Standpauke seines Lebens, und Mufasa führt in diesem Gespräch noch viel mehr ein, er beschreibt den Kreislauf des Lebens, untermalt vom Circle of Life (von Elton John). Für kurze Zeit ist damit der Friede und auch das wohlwollen wieder hergestellt.
Doch Scar gibt nicht auf, in Zusammenarbeit mit den Hyänen schmiedet er einen schrecklich Plan, und Simba fällt wieder darauf herein. Eine Stampede bringt ihn in Lebensgefahr, allerdings ist Mufasa wieder zur Stelle und kann seinen Sohn retten, dieses bezahlt er allerdings mit seinem eigenen Leben. Er hätte zwar eine Chance gehabt, doch Scar versetzt ihm den Todesstoss.
Danach erzählt er Simba, das dieser die alleinige Schuld am Tode des Vater zu vertreten habe, er verbannt ihn und befiehlt ihm niemals wiederzukehren. Und Simba befolgt diesen Befehl. Unterdessen übernimmt Scar zusammen mit den Hyänen die Führung des Löwenrudels.
Dem Tode nahe wird Simba dann allerdings von Timon und Pumba gefunden. Bei diesen beiden handelt es sich um ein Erdmännchen und ein Warzenschwein. Sie sind Freunde und haben ihre eigene Auffassung vom Leben. Hakuna Matata, lebe dein Leben und sei frei. So möchte ich es übersetzen. Mit ihnen zusammen wird Simba nun gross, und für die beiden Leichtfüsse ist es gut einen grossen Löwen als Freund zu haben. Sie erleben jede Menge Abenteuer und lustige Situationen.
Bis Simba eines Tages auf eine Löwin trifft, diese will zwar zuerst Pumba fressen, doch dann lässt sie von ihm ab. Denn es handelt sich um niemand anderen als Nala, Sie erzählt Simba die ganze Geschichte, auch wie schlecht es dem ganzen Rudel inzwischen geht. Scar bekommt nichts auf die Reihe, das Gleichgewicht der Natur ist gestört. Und Simba muss unbedingt zurückkehren, schliesslich ist er der wahre König.
Doch Simba zögert, schliesslich hat er nun eine neues Leben mit seinen Freunden. Was soll er tun. Nachdenklich streift er durch die Steppe, doch dann hat er eine Vision, sein Toter Vater erscheint ihm in den Sternen, und Old Rafiki ist an diesem ganzen nicht unbeteiligt.
So macht er sich dann auf, begleitet von Timon und Pumba, schliesslich sind Freunde auch in gefährlichen Situationen für einen da, und gefährlich wird es. Es kommt zum finalen Kampf zwischen Scar und Simba.
Und mehr zum Inhalt gibt es nicht, hier endet die Inhaltsangabe.
Meine Meinung:
Ein absolut hervorragender Disneyfilm. Hier wird dem Zuschauer wirklich alles präsentiert was man nur erwarten kann. Liebe, Familie, Harmonie, Freundschaft. Aber auch die Gegenseite wird beleuchtet. Hass, Feindschaft und Missgunst. All diese Werte werden auf die Tierwelt übertragen und das mehr als gelungen. Der Film ist sowohl witzig (für die Kinder) regt aber auch zum Nachdenken an (für die Erwachsenen). Er beinhaltet mehr als man von einem Disney-Film eigentlich erwarten dürfte. Hier wird nicht nur das niedliche und lustige gezeigt, nein es geht auch um den Tod und den weiteren Verlauf des Lebens. Das ganze wird allerdings sehr gut verpackt, man muss also keine Angst haben das kleine Kinder hier ein Problem bekommen könnten.
Wobei ich den Film insgesamt ohne Alterfreigabe nicht so ganz sehe, ab 6 Jahren sollte er doch schon eingestuft werden. Zumindest ist meine Laserdisc aus den USA mit Parent guided eingstuft. Das heisst, ein erwachsenes Elternteil sollte den oder die kleine beim Kinobesuch begleiten.
Und da wäre ich auch schon bei meiner Hauptkritik. Natürlich müssen Filme synchronisiert werden, insbesondere für die Kinder, doch warum muss bei einem Disney-Film auch immer die Musik davon betroffen sein. Hier ist das grösste Manko der deutschen Fassung zu betrachten. Die verdeutschung der Elton John Texte ist einfach grauenhaft und kaum zu ertragen.
Somit meine Empfehlung an alle älteren, schaut euch diesen Film im Original an. Nur in dieser Fassung liebe ich den Film wirklich. Und glaubt mir eines. Die Stimme von James Earl Jones (spricht den Mufasa) geht durch Mark und Bein. Und ansonsten, geniesst einfach einen wunderbaren Zeichentrickfilm der doch noch soviel mehr ist.
Mein Fazit:
Disney mal nicht nur für die kleinen, ein Film der seinesgleichen sucht. Leider macht die deutsche Synchro einiges kaputt, doch dafür kann der Film nichts, deswegen gibt es auch keinen Punkteabzug.
Ich spreche eine Empfehlung aus und vergebe alle 5 Sterne.
Den Film gibt es bisher nur auf Video und auf Laserdisc. Warum er noch nicht auf DVD erschienen ist, ich habe keine Ahnung.
Vielen Dank fürs Lesen.
Wer Tippfehler findet darf sie bis zu Vollendung seines Hakuna Matata sammeln.
Respect all Colours (gem. Mr. Matze)
P. S.: Dieser Bericht ist ganz persönlich für Sylvie, ich hoffe er gefällt.
Hi! Zum Glück ist die Musik so gut, daß auch die deutschen Texte sie nicht schmälern können. Trotzdem hab ich mir die Cd dann lieber in der Originalsprache gekauft :-) Viele Grüße - Poldipold.
10.04.2002 11:54
Hi! Zum Glück ist die Musik so gut, daß auch die deutschen Texte sie nicht schmälern können. Trotzdem hab ich mir die Cd dann lieber in der Originalsprache gekauft :-) Viele Grüße - Poldipold.
09.04.2002 17:57
Ein wirklich sehr schöner Film! Besonders die Tiere sind sagenhaft gut gezeichnet! Liebe Grüße!Anno83
08.04.2002 23:52
Ich weiß gar nicht, wie oft ich diesen Film mit meinen Kindern gesehen habe. Der ist ja so süß... Liebe Grüße *Sandra*