Über sich:Der Tod kann uns von einem Menschen trennen, der zu uns gehörte. Aber er kann uns nicht nehmen, was ...
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Hallo ihr lieben!
Das ist mein erster Bericht hier bei CIAO, und ich starte mit dem Video "Ein Königreich für ein Lama" von Walt Disney. Dieser Film ist einer meiner absoluten Lieblingsfilme, den ich bestimmt schon an die 20 mal gesehen habe. Ich habe dieses Video vor etwa einem halben Jahr für knapp 17€ bei Libro erstanden. Darauf gekommen bin ich durch Zufall, da ich anfänglich gar nicht vorhatte, mir den Film überhaupt anzuschaun. Ich bin eher ein Fan der älteren Disney Filme, aber dieser ist einer der wohl besten überhaupt, auch wenn er schon neuer ist.
DATEN
Preis: etwa 17€ Dauer: ca. 75 Minuten Freigabe: ohne Altersbeschränkung Sound: Dolby Sourround Internet: www.disney.de/video
DER INHALT
Der Film beschreibt das Leben des Inka-Königs Kusco, der in seinem Palast ein Leben in Saus und Braus führt. Während seine Untertanen hungern, interessiert ihn nur sein Spass und der Luxus, der ihn Umgibt. Er wird in seinen Pflichten unterstützt von den schrillen Isma, die allerdings nicht nur Gutes im Sinne hat. Sie wäre selbst gerne auf dem Thron, und Kusco ist ihr dabei nur im Wege. Doch in seiner Blauäugigkeit merkt er das nicht, und vertraut seiner Beraterin blind.
Isma beschliesst schliesslich, Kusco kurzerhand umzubringen, um endlich an ihr Ziel zu gelangen. Doch durch die Schusseligkeit ihres Assistenten Kronk, passiert es nun, dass der Plan scheitert: Kusco trinkt das Gift, stirbt jedoch nicht daran, sondern wird "nur" in ein Lama verwandelt. Isma ist ausser sich vor Wut und beauftragt Kronk, das Lama beiseite zu schaffen.
So kommt es schliesslich, dass Kusco bei dem Bauern Patcha landet. Patcha ist ein gutmütiger Mensch, der immer allen helfen möchte. Und so lässt er sich durch die Arroganz und Boshaftigkeit des Königs nicht beirren und beschliesst trotzdem ihm zu helfen. Doch der Weg zurück zum Palast ist lang, und führt durch den dichten und sehr gefährlichen Dschungel - und Kusco ist nicht gerade ein dankbarer Schützling. Nicht zuletzt gibt es noch eine weitere Gefahr: Isma! Sie ist bereits auf der Suche nach dem sprechenden Lama, und hat nur noch ein Ziel: die endgültige Vernichtung des Königs ...
PERSONEN
Kusco: Er ist der unumstrittene Herrscher seines Reichen, und jeder liebt ihn - das denkt er in seiner Naivität und er erkennt eine Gefahr nicht einmal dann, wenn er direkt davor steht. Wenn er etwas glauben soll, so muss er es ganz genau wissen. Er ist boshaft und egoistisch, und er will sich nicht eingestehen, dass auch er manchmal Hilfe braucht ...
Patcha: Er ist der arme Bauer, der unter der Herrschaft des Königs leiden muss. Doch trotz der königlichen Arroganz und UNgerechtigkeit, besteht er darauf, ohm zu helfen ("Ich bin sicher, dass auch in die etwas Gutes steckt"). Wegen seiner Hilfsbereitschaft wird er oft ausgenützt und seine Gutmütigkeit wird von Kusco immer wieder auf eine harte Probe gestellt ...
Isma: Sie bekleidet einfach die Rolle der "Bösen" in diesem Film. Sie ist durch und durch schlecht, sie ist herrschsüchtig und rücksichtslos und um an ihr Ziel zu gelangen, schreckt sie vor nichts zurück. Wegen der schrillen optischen Darstellung, sind im Kino schon so manche Kinder vor ihr erschrocken!
Andere: Es kommen auch noch weitere Personen in dem Film vor, wie etwa, die Frau und die Kinder von Patcha, Soldaten und Köche. Diese spielen aber keine wesentliche Rolle, und daher werde ich sie bei der genauen Beschreibung weglassen.
SOUND & BILD
Dieses ist einer der wenigen Disnep-Filme, in denen praktisch gar nicht gesungen wird. Nur am Anfang und am Ende hört man einen irrwitzigen Song, der zum Gesamteindruck passt: bunt, frech und lustig. Das Bild ist einwandfrei, keine Beschwerden möglich. Die Zeichnungen sind einfach spitzte, es ist alles deutlich zu erkennen, die Konturen sind klar und der Ausdruck unmissverständlich.
UND DIE MORAL VON DER GESCHICHT'
Nun ja, was will uns der Film wohl sagen? Wohl das, das in jedem Menschen auch etwas Gutes steckt, schliesslich wird Kusco am Ende "gut". Isma bleibt als die "Böse" die ständige Verliererin, vielleicht soll uns der Film auch sagen, dass es nie zu spät ist, sich zu ändern. Patcha bekleidet die Rolle des stillen Helden, der nie aufgibt und immer an das Gute glaubt, auch als schon alles verloren scheint - er sollte wohl ein Vorbild für viele sein.
SZENEN
Der Film ist im Ganzen einfach lustig - echt zum totlachen!
Hier einige Szenen:
- Patcha und Kusco (als Lama) hängen an einem Baumstamm, der in einem Fluss auf einen Wasserfall (wie könnte es auch anders sein?) zutreibt. Der Gesichtsausdruck des Lamas ("Also los!) ist absolut erwähnenswert. Ich finde es wirklich erstaunlich, wieviel Mimik die Zeichner in dieses Lamagesicht gezaubert haben.
- Patcha und Kusco wollen auf ihrer Reise eine Rast einlegen - in einem Restaurant, das für Lamas verboten ist (!). Kusco verkleidet sich als Frau (mit Kopftuch und Schminke) und stellt sich als Patchas Frau vor. Auch hier ist die Umsetztung der Idee wirklich brilliant, der gezeichnete Ausdruck in den Gesichtern könnte nicht stärker sein.
- Gegen Ende probiert Kusco diverse Fläschchen aus Ismas Sammlung aus, dabei verwandelt er sich von einem Tier ins Andere. Schildkröte, Wal und Papagei, es ist alles dabei. Die Umsetztung dieser Szene ist wirklich sehenswert!
03.07.2012 16:34
Kenne ich gar nicht
04.02.2011 12:34
...das Filmchen scheint durchaus einen im Grinsen gefesselt zu haben :o)CC
11.08.2010 10:22
Machts euch nur lustig, psä! :-P