Korg Nanokontrol

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Korg Nanokontrol

Korg Nanokontrol Kompakter Controller Das nanoKONTROL bietet Ihnen mit seinen neun Fadern, neun Drehreglern, 18 Schaltern und einer kompletten Transpo...

> Detaillierte Produktbeschreibung

80% positiv

1 Erfahrungsberichte der Community

Erfahrungsbericht über "Korg Nanokontrol"

veröffentlicht 19.09.2009 | PHertel
Mitglied seit : 02.08.2000
Erfahrungsberichte : 55
Vertrauende : 2
Über sich :
Sehr gut
Pro klein,robust,Preisgünstig, viele Funktionen
Kontra Keine Software, Druckfehler in der Anleitung, ein kleines Treiberproblem
sehr hilfreich
Klangqualität:
Verarbeitung
Design
Bedienkomfort:
Zuverlässigkeit

"DER DAW und DJ-Kontroller von KORG"

Das ist es! :))

Das ist es! :))

NanoKontrol für DAW's

(bei mir aktuell FL-Studio 8.5Beta)


Hurra,jetzt ist sie komplett, meine Korg nano-Serie. Der letzte der drei Controller war das nanoKontrol.
Jetzt hab ich es und natürlich auch gleich ausgiebig getestet. Wie sich das für einen Technisch
verliebten Musiker und Synthesizer-Freak so gehört!
Dieser Bericht ist auch so etwas wie ein Abschlussbericht für die Korg nano-Serie. Es werden
auch noch ein paar, bis jetzt, unerwähnte Mucken und anderes der anderen nanos Erwähnung finden.
Aber nur kurz weil ausführlich kann man das in meinen anderen Berichten über die Korg nanos
lesen. Nicht das meine Berichte allgemein sehr kurz währen, aber der hier wird etwas länger werden!;-)
Ich strenge mich schließlich beim schreiben an, also könnt ihr euch wenigstens beim lesen etwas
anstrengen! Arbeitsteilung! ;-)) (Ich mach euch das lesen aber so angenehm wie möglich!!) ;-)
… und Los geht’s!
Der Einkauf gestaltete sich etwas nachdenklich. Bis jetzt habe ich alles in schwarz aber bei dem
Händler meines Vertrauens war nur noch ein weißes da. Er hätte das nanoKontrol auch bestellen
können für 69€. Das weiße würde er mir aber für 58€ überlassen. 11€ schwebten also als Argument
im Raum.
Jetzt musste ich kurz überlegen ob ich für 11€ einen Stielbruch in kauf nehme oder … ???-
Nach kurzem Überlegen lies ich mir das weiße Gerät über die Theke reichen. 11€ ist doch eine
Menge Geld und im Internet kostet das Gerät auch 66€, egal welche Farbe (z.B. Thomann).
Jetzt habe ich zur Abwechslung auch eines in weiß! Ich liebe den Kontrast! Hauptsache es klappt und
das werden wir jetzt herausfinden!
Verpackung:

Wie bei der nano-Serie üblich in einem kleinen Karton steckt ein in Knatterfolie eingepacktes
nanoKontrol mit den üblichen Beipackzetteln und einem Gutschein für ein kosten reduziertes Ableton
Live (trotz dem teuer meine ich ! Ob sich die Investition lohnt muss jeder selbst entscheiden. Gut ist
Ableton alle mal!). Auch hier keine Software CD oder ein größeres Handbuch. Wie auch
schon in den Berichten für die anderen zwei nanos erwähnt sollte man sich in jedem Fall den
Korg-MIDI-Treiber und die nanoKontrol-Software herunter laden. Das lohnt sich in jedem Fall und
ist für das nanoKontrol so wie für die anderen nanos eigentlich Pflicht. Mehr dazu weiter unten.
Den Karton sollte man auf beide Seiten öffnen. Denn auch hier befindet sich auf der anderen
Kartonseite der Schacht mit dem USB-Kabel. Das braucht man nun mal. Auch wenn es hier in weiss
vorhanden ist. ;-)
Der Karton von der weisen Serie ist etwas aufwendige Bedruckt als der von der schwarzen aber
ansonsten gleich.

Das Äußerliche:

Bei der Korg nano-Serie findet man kein Metall außer am USB-Anschluss. Trotzdem sind die
Gehäuse aus sehr stabilem Kunststoff gefertigt. Das weiße mit seinen blauen Aufdrucken sieht
nicht so toll aus wie das schwarze . Das muss ich leider feststellen. Aber das ist reine
Geschmackssache.
( Obwohl ...?! Man gewöhnt sich daran.)
Die Regler und Slider machen einen erstaunlich stabilen Eindruck. Die Taster sind alle aus weichem,
durchscheinendem Hartgummi. Die wirken etwas wackelig. Beim drücken der Tasten leuchtet eine
rote LED auf. Die zeigt den Tastenzustand an. Standard mäßig sind die Scenen 1-3 mit Tastern belegt
und die Scene 4 mit Schaltern. Das kann man aber beliebig ändern. Die Taster sind sinnvoll, im Stiele
eines klassischen Mixers angebracht obwohl der Abstand zum Slider doch sehr knapp ausgefallen ist.
Besonders rechts. Was allerdings auf Grund der Größe des nanoKontrols nicht anders zu machen war.
Denke ich. Die Taster der Transportsection wirken da wesentlich stabiler und robuster müssen aber
Funktionell an die verwendete Hostsoftware (Ableton,Reason,Cubase,FLStudio u.s.w) angepasst
werden. Das sollte von vorne herein klar sein. Das nanoKontrol ist schließlich sehr Universell
einsetzbar. Auch DJ's können sich ein Setup zurecht basteln. Die vier Scenen lassen sich auch auf
Festplatte speichern.
Die Anleitung:

Ich muss leider feststellen das sich dort Fehler eingeschlichen haben. Die Anleitung um das Gerät
in den Werkszustand zurück zu setzen ist die des nanoKeys. Die Tasten MOD, OCTup und
OCTdown sucht man auf dem nanoKontrol vergebens!
Statt dessen sollte man es mit den Tasten REC,STOP und SCENE probieren. Das klappt dann auch.
Im Internet auf der Korg Seite gibt es auch eine Korrektur pdf-Datei die das Dokumentiert. Das ist
offensichtlich nur bei der weißen Serie so. In der schwarzen Serie ist der Fehler offensichtlich
behoben. Ansonsten ist die Gedruckte Anleitung, wie üblich sehr knapp. Wichtig sind die
Internetadressen www.korg.co.jp/English/Distributors oder www.korg.com .Dort bekommt man die
spärlich vorhandene Software und weitere Informationen.

Die Software:

Hier sieht es ziemlich Mau aus. Außer einem Gutschein für eine Vergünstigte Version von Ableton
Live (trotz dem noch teuer!), die Treiber-Software und der nanoKontrol-Software gibt es nichts! Man
sollte also schon im besitzt der Passenden Software sein um mit dem Gerät etwas anfangen zu können.
Eine DAW wie Cubase, Ableton, FLStudio oder eine MIDI-fähige DJ-Software sollte also vorhanden
sein. Das Gerät ist nun mal vorzugsweise zum steuern einer DAW ausgelegt.
Der download des Korg-MIDI-Treibers, der Korg Kontrol-Software und ihre Installation ist zwar keine
Pflicht aber ich empfehle das allerdings dringend! Weil nur mit der Korg Kontrol-Software, die
wiederum nur mit dem KORG-MIDI-Treiber funktioniert, die nanos , speziell das nanoKontrol, sinnfoll
und in vollem Umfang genutzt werden können. Die Funktionalität mit dem Standard Windows
USB-Media Treiber ist doch sehr eingeschränkt. Man kommt zum Beispiel nicht an die Belegung der
Kontroller ran und muss das nanoKontrol so nehmen wie es ist und das ist nicht unbedingt befriedigend.
Behaupte ich. Die Installation des Treibers ist etwas Hackelig und klappt nicht immer auf Anhieb. Aber
spätestens bei der zweiten Installation klappt er dann doch. Die Korg Kontrolsoftware lässt
sich problemloser Installieren. Das habe ich aber schon seit meinem nanoKey hintermir. Das war
bei mir der erste seiner Art!
Die Korg-Kontrol Software ist einfach und gut Struckturiert aufgebaut so das man sich recht schnell
zurecht findet. Die Kenntnisse über das MIDI-Protokoll und die Zuweisung der Kontroller kann die
Software allerdings nicht ersetzen. Damit sollte man sich schon auseinander setzen wenn man solche
Kontroller einsetzen will.
Ein kleines Manko bleib noch zu erwähnen. Die Treibersoftware selbst ist irgend wie nicht ganz
ausgereift. Bei angeschlossenem nanao Gerät fährt das Betriebssystem(XP-SP3) weder in den
Ruhezustand noch ganz herunter. Beim versuch das Betriebssystem in den Ruhezustand zu versetzen
erscheint eine Meldung das der MIDI-Treiber verhindert das das Betriebssystem in den Ruhezustand
gehen könne. Das sollte heutzutage nicht mehr passieren! Mir bleibt nur vor dem Herunterfahren des
Systems sämtliche Nanokontroller vom USB-Bus zu nehmen. Dann klappt das wieder. Ich benutze
einen Extra, aktiven USB-Hub für alle MIDI-Kontroller. So kann ich mit nur einer Verbindung alle
Kontroller vom USB-Netz nehmen und ich kann den Hub und sämtliche Kontroller mit einem mal
abschalten Das spart Energie wenn ich mal was anderes als Musik am Computer mache. Zum Beispiel
wenn ich CIAO-Berichte schreibe.
Die Hardware:

Das nanoKontrol ist nun mal sehr klein. Das ist aber auch eine seiner stärken. Die Größe des
nanoKontrols sollte aber nicht über die Flexibilität und die Leistungsfähigkeit des Kotrollers
hinweg täuschen. 9 Drehregler mit Anschlag, 9 Slider und 18 Tasten sind auf Anhieb zugänglich.
Zusätzlich sind noch die 6 Taster der Steuerung für die DAW frei mit CCNummern oder
MMC-Komandos belgbar. Die Taster sind mit CC oder mit Notenkommandos belegbar. Die Taster sind
entweder als Taster oder als Schalter einstellbar. Die Schalter und Regler sind in 9 Gruppen
angeordnet und jeder Gruppe kann ein eigener MIDI-Kanal zugewiesen werden. Das ganze ist praktisch
4 mal vorhanden. Denn über den Scene-Taster kann man sich über 4 Ebenen
bewegen.
Das nanoKontrol erinnert an ein kleines Mischpult. So habe ich die Regler der ersten zwei Scenen auch
belegt. Jetzt kann ich erst einmal 17 Kanäle und den Master-Kanal abmischen ohne immer mit der
Maus herum zu fuhr werken. Den Rest weise ich individuell verschiedenen Synths und Effekten zu.
Das ist sehr praktisch. Die Kontroller meines XBoards benutze ich um verschiedene Parameter
verschiedener Synthesizer während des Spielens zu Steuern. Live! FLStudio registriert das
alles beim Einspielen einer oder mehrerer Spuren.
Die nanos selbst stellen keine besonderen Anforderungen an den Rechner. Ein einigermaßen Aktueller
Rechner mit Single-Core Prozessor, 512MB-RAM und USB reichen schon aber da man solch ein
Kontroller in der Regel mit leistungsfähigen DAW betreibt, sollte man mit der Rechnerausstattung nicht
so geizig sein. Das recht sich spätestens nach der Installation der DAW wenn die DAW beim spielen
von nur drei Virtuellen Instrumenten anfängt zu stottern und zu hängen und schon jetzt völlig überlastet
erscheint! Das ist nicht wirklich schön! Ein Moderner Dual-Core Rechner mit 2GB-RAM,
WIN-XP-SP3 und eine Soundblaster X-Fi sollte schon sein um einigermaßen vernünftig werken zu
können. Es soll schließlich auch Spaß machen! Oder?
Also Viel RAM, gute Soundkarte und ein Leistungsfähiger Prozessor sind das A und O einer guten
DAW. Am besten ist es wenn man sich einen eigenen Rechner für die Musikproduktion zurecht macht,
der sonst keine weiteren Aufgaben übernimmt.
Ich habe meinen Rechner während der Arbeit mit FLStudio vom I-Net getrennt und der Virenscanner
ausgeschaltet. Der Scheduller fuhrwerkt mir sonst ab und an in die Aufnahmen rein. Das ist nicht so
Prickelnd. Man muss in einem solchen Fall natürlich aufpassen das man den Virenscanner wieder
einschaltet bevor man die I-Net Verbindung wieder herstellt. Das sollte ich heutzutage nicht extra
erwähnen müssen! Ich tue es aber trotz dem!!!!
Es gibt nun mal Menschen die lieben das Risiko! Ohne Virenscanner ins I-Net ist aber schon
Leichtsinn pur! Das machen eigentlich nur wirklich Dumme Menschen und die brauchen sich nicht
zu wundern wenn eines Tages mal das BKA vor der Tür steht und den Rechner mitnehmen will!
Fahrlässigkeit kann man in einem solchen Fall immer voraussetzen und was einem Bösartige Menschen
sonst noch so auf den Rechner geschmuggelt haben?
Addware, Trojaner, Viren, Spamserver!
Ein Bot-Net-Server mit WareZ wäre noch das Harmloseste was man sich sicher früher oder später fängt!
(meist Früher!) Oder wer will schon einen Server für Kinderpornografie und NeoNazi-Parolen haben???
Also Virenscanner und Firewall aktiv und Aktuell ? Dann kann man einigermaßen beruhigt ins I-Net!
Aber trotz dem Vorsicht! (Aber keine Paranoia!)

Das Handling:

Werkseinstellungen:
Die Werkseinstellungen sind für erste Experimente schon einmal recht Sinnvoll eingerichtet. Die
demonstrieren andeutungsweise die Leistungsfähigkeit des nanoKontrol. Wie erwähnt aber auch nur
Andeutungsweise. Mit FLStudio 8.5beta (Die aktuellste Version) funktionieren die ersten 3 Scenen
mit dem Mixer. Die Taster sind erst einmal nicht Verbunden.. Also müssen wir uns an ein eigenes Setup
machen. Die vierte Scene regelt auf unterschiedlichen MIDI-Kanälen den CC10,16,17 und 7.
Da währe es schon Sinnvoll wenn sich die Bedienungsanleitung über die Werkeisstellungen ausließe
und in welchen DAW's oder mit welcher anderen Software diese Sinnvoll zu nutzen währen. Da jedem
Packet ein Gutschein für Ableton bei liegt, liegt die Vermutung nahe das diese Einstellungen damit gut
Funktionieren würden. Das ist allerdings nur eine Vermutung da Ableton mir zu teuer ist. Trotz
Gutschein! Außerdem habe ich FLStudio Producer Edition. Das ist auch schon was!!!
Die Praxis (FrutiLoops 8.5 ß-9.0):
Bei mir wird es jetzt in jedem Fall kompliziert. Wie ich schon erwähnte habe ich alle drei nanos und
zusätzlich noch das E-MU-XBoard61. Das bedeutet für mich das es sehr eng wird mit den 127
CC-Nummern die man maximal vergeben kann. So mal auch noch einige CC-Nummern fest vergeben
sind. Zum Beispiel sollte man CC01 nicht benutzen weil die meisten Synthesizer dieses CC für das
Modulationsrad verwenden. Eben so sollte man darauf achten ob man einen Fußkontroller benutzt. Der
ist Standard mäßig mit dem CC04 Assoziiert. Die CC-Nummern 120-127 werden für das steuern des
MIDI-Modes benutzt (Omni,Mono,Poly,AllNotesOff u.s.w.) . In der Regel kann man aber allen
Kontrollern die CC-Nummern beliebig zuweisen aber wenn man so viele Kontroller sinnvoll betreiben
will wie ich, muss man das schon planen da es sonst zwangsläufig zu Konflikten mit den anderen
Kontrollern kommt.
Man muss sich also erst einmal Gedanken machen welche Kontroller benutze ich schon und welche
CC-Nummern verwenden die. Außerdem ist es noch wichtig zu wissen auf welchem MIDI-Kanal
diese Kontroller wirken. Wenn ich unterschiedliche MIDI-Kanäle benutze kann ein und die selbe
CC-Nummer bis zu 16 unterschiedliche Funktionen haben. Das es nur 16 MIDI-Kanäle gibt sollte
schon klar sein. Oder? Das heißt das man 16*127 Möglichkeiten hat um Kontrollernummern zu
vergeben. Das nanoKontrol ist ja in 9 Gruppen mit je einem Drehregler einem Slider und zwei
Knöpfen untertteilt. Jede dieser Gruppen kann einem eigenen MIDI-Kanal zugeordnet werden. Das
ermöglicht jeder Gruppe ein eigenes Instrument zu zu ordnen.
Man sollte sich auch über das MIDI-Protokoll informieren. Das ist eine gute Basis für das Arbeiten
mit Kontrollern. Ich gehe hier davon aus das diese Grundlagen vorhanden sind.
Die CC-Nummern und die MIDI-Kanäle sind frei zu zuweisen. Das ist die Freiheit die ich
habe, die aber schnell zu einem unübersichtlichen Chaos führen kann und man blickt letztendlich
selbst nicht mehr durch.
Das sind nun mal die Tücken der Objekte unserer Begierde!
Deshalb ist es wichtig das Korg mit der Kontrol-Software ein sehr einfach zu bedienendes,
übersichtliches Werkzeug geschaffen hat. Das auch mal zur Kontrolle dienen kann wenn man den
Überblick verloren hat.
Als erstes belegte ich mal die Transport Taster auf der linken Seite des nanoKontrol mit
MM-Kommandos. Die Versteht auch FLStudion und man kann jetzt FLStudio damit steuern.
( Start,Stop,Record u.s.w. )
Dann ging es schon ins Eingemachte!
Da kam mir der Lernmodus der meisten Regler in FLStudio und seinen Plugins zu gute. Einfach
den extern zu steuernden Regler mit der rechten Maustaste anklicken und „Link to Controller“
anklicken. Dann den Regler auf dem nanoKontrol bewegen der den Regler in FLStudio betätigen soll.
Schon sollte es klappen. Wie schon erwähnt sollte man wissen welche Regler man mit welcher
CC-Nummer verbunden hat. Man kann durch aus auch mehrere Regler mit der selben CC-Nummer
steuern.
Wenn man Taster in den „Toggle“-Modus stellt und die Taster betätigt hat, was an der leuchtenden
LED zu sehen ist, und die Scene wechselt sind bei der anschließenden Rückkehr in die Scene die
Schalter wieder ausgeschaltet. Das wirkt sich aber nicht in der DAW aus. Das nanoKontroll empfängt
kein Feedback. Ich weiß nicht einmal ob FL Feedback sendet. Also muss man bei der Rückkehr in die
Scene die Taster neu einstellen. Das ist sehr unpraktisch. Der nanoKontroll sollte
sich den aktuellen Zustand der Taster doch Merken. Bei den Slidern und Drehreglern geht das
natürlich nicht. Dazu müssten die Motorisiert sein. Bei den Tastern sollte das allerdings ohne
großen Aufwand möglich sein. Was auch praktisch wäre.
Da man bei FLStudio den Mute-Taster nicht extern belegen kann musste ich mir ein Pseudomuting
basteln in dem ich den oberen Taster der Spur mit der selben CC-Nummer belege wie den
korrespondierenden Slider und „on Value“ mit dem wert 0 und „Off Value“ mit
dem Wert 102(entspricht 100%) belegte.„Button behavior“ stelle ich auf „Toggle“. Jetzt kann ich
per Tastendruck den Kanal stumm schalten und der Stumm geschaltete Kanal wird leuchtend angezeigt.
Wenn ich den Silder ein wenig bewege (berühre) stellt sich sofort der aktuelle Sliderwert ein. Mit der
„Attack-Time“ und der „Release-Time“ kann ich sogar ein Fade in und ein Fade out ein bauen so das
der Slider soft ein oder aus regelt (Fading). Der Wert 50 ist ein guter Wert.Denke ich. Je nach dem ist
sogar ein langsames Fading über einen längeren Zeitraum möglich.
Beim Scenen Wechsel gehen dem nanoKontrol der Zustand der Taster verloren. Das ist ein kleines
Manko (Der Zustand Eingeschaltet/Ausgeschaltet meine ich - nicht die nanoKontrol Einstellungen
1selbst! Die sind nur mit der Kontrol Software zu ändern!)
Mechanisch gesehen ist nun mal alles auf engstem Raum untergebracht. Da sollte man nicht all zu dicke
Finger haben. Sonst kann es hier und da mal Probleme mit der Koordination geben. Andererseits lassen
sich so auch bequem mehrere Regler ( bis zu 3 locker.) gleichzeitig aufziehen. Das ist auch ein
brauchbares Future.
:SynthMaker V1.1.3:
In SynthMaker Standard V1.1.3 bin ich gerade dabei mir lernende Virtuelle Regler zu bauen. Das heißt
das man diese Virtuellen Regler in einen Lern-Modus schalten kann woraufhin sich der Virtuelle Regler
den zuletzt bewegten Regler auf dem nanoKontrol merkt. Jetzt kann ich den Virtuellen Regler über das
nanoKontrol steuern. Das ist in FruityLoops Studio bei fast allen Instrumenten und Effekten möglich.
Jetzt soll das natürlich auch bei meinen selbst gebauten Instrumenten und Effekten möglich werden. Das
funktioniert auch schon ganz gut. Vom nanoKontrol her ist das schaffen damit sehr schön. Die Werte
die das nanoKontrol liefert sind exakt und lassen sich sehr gut weiter verarbeiten. Auch dazu ist das
nanoKontrol hervorragend zu gebrauchen.
Hier macht sich auch das nanoKey positiv bemerkbar. Ich habe jetzt immer ein kompaktes Test
-Keyboard zum Testen neben meiner Tastatur stehen und ich bauch mich nicht immer umständlich nach
meinem großen XBoard zu verrenken wenn ich schnell mal was Testen will. Für die VST
-Programmierung ist die Korg Nano-Serie einfach Super geeignet. Auch mit Reaktor
(Native Instruments) macht die nano-Sereie sicher eine gute Figur. Das kann ich allerdings nur mal als
Anregung in den Raum stellen weil Reaktor ist mir einmal zu teuer und zu zweiten muss ich erst einmal
für einen leistungsstärkeren Rechner sorgen um ein solches Programm auch vernünftig ausnutzen zu
können. Wenn ich in ein solches Programm Investiere will ich auch was davon haben! Reaktor ist
zweifellos ein sehr gutes Programm welches aber auch Ansprüche an die Hardware stellt.
Ich merke das schon mit FruityLoops. Wenn ich ausgiebig mit Halleffekten schaffe kommt mein
Rechner schon ab und an in die Bredouille und ich liebe nun mal Flächige, Hallige Sphährenklänge.
Fazit:

Endlich wieder das Gefühl das man früher beim experimentieren mit Synthesizern hatte. Klänge
und Geräusche durch schrauben und schieben und Knöpfe drücken. Ach ist das wieder schön!!!
So richtig Urig, wie ich das liebe und das alles mit einer Modernen DAW und Virtuellen Synthesizer!
Korg, Imageline, Outsim (SynthMaker) und der MIDI-Norm sei dank! Das wovon man aus Finanziellen
Gründen früher nur träumen konnte wird heute für wenig Geld möglich und das in eine Quallität
die sich früher nur gut ausgestattete Studios leisten konnten.
Für den Preis bekommt man beim nanoKontrol viele Funktionen aber leider keine Software. Die beste
Software bekommt man noch mit dem nanoKey. Die M1Le Version von Korg enthält schon eine
Menge guter, kombinierbare Sounds und das Keyboard ist sofort einsatzfähig. Schlechter wird es dann
schon beim nanoPad mit dem nur eine bis zur Unbrauchbarkeit abgespeckte Version von EZ-Drummer
dabei ist. Praktisch ganz ohne Software präsentiert sich letztendlich das nanoKontrol. Abgesehen von
der Treiber und Kontroler-Software von Korg die man sich im Internet herunter laden muss.
Die nanoSerie mit seinen drei unterschiedlichen Kontrolren ist Leicht und Kompakt dabei aber auch
ziemlich robust. OK, man sollte sie nicht als Baseballschläger missbrauchen. Ob sie das aushalten
erscheint mir eher fraglich. Ich habe insgesamt 181€ für die drei Kontroller bezahlt. Das geht, für
die Quallität und den Leistungsumfang durchaus in Ordnung. Alle drei lassen sich allerdings nur mit
der nanoKontrol-Software voll ausnutzen. Damit sind sie aber auch für alle Musikalischen Aufgaben
gerüstet.
Nicht zu vergessen, den Funfaktor der durchaus gegeben ist. Einige der Funktionen und Regler hätten
auch meinem XBoard gut gestanden. Das hat allerdings 199€ gekostet. Der Vergleich Hinkt aber ein
wenig denn mit dem XBoard61 kann man schon richtig Keyboard spielen. Das hat nämlich 61
Anschlag dynamische, halb gewichtete Fullsize-Tasten mit Aftertouch. Da fehlt dem nanoKey doch
schon einiges. Ganz zu schweigen von den anderen Funktionen die das XBoard61 trotz seinem Preis
von 199€ doch Preisgünstig und leistungsfähig werden lässt.
Die nano's als Ergänzung machen sich allerdings hervorragend. Als alleinige Eingabegeräte zum
Musizieren sind sie aber nur bedingt zu empfehlen. Ansonsten kann man nur sagen die Geräte
funktionieren sehr gut und deshalb macht es Spaß seine DAW mit den nanos zu erweitern. Vorausgesetzt
man hat eine gute, Ressourcen schonende DAW und einen einigermaßen leistungsfähigen Rechner mit
einer guten Soundkarte.
Für Laptop-Musiker und DJ's sind die nano's in jedem Falle ein Blick wert! Auch wegen ihrer
Kompaktheit und Transprtierbarkeit. Gut, das XBoard lässt sich auch Transportieren, aber welcher DJ
will schon mit einem solch riesen Gerät den ohnehin schon knappen Platz vor den Truntables blockieren.
Man will ja auch noch was schaffen und deshalb muss man auch noch an die Tables ran kommen können.
Für Programmierer von VST's sind die nano's ein sehr Komfortables Werkzeug um seine
Machenschaften zu Testen. Ich weiß wovon ich rede!
Die nanos von Korg stehen jeder DAW gut zu Gesicht!

LG

===Peter===
Fußnote:

Der Händler meines Vertrauens ist das Musikhaus Sandner in Limburg an der Lahn. Das sollte auch
mal erwähnt werden. Denn hier werde ich immer gut bedient. Auch außergewöhnliche
Reparaturdienste werden zur Zufriedenheit ausgeführt. Ich habe noch einen Uralten
Roland S10-Sampler bei dem das Diskettenlaufwerk defekt war (schon länger her!). Der Mann am
Telefon besorgte mir ein neues Laufwerk welches ich auch gleich einbaute. Das klappte auch ohne
Probleme. Das Laufwerk war ziemlich teuer was aber eher an Roland lag als am Musikhaus Sandner.
Was auch für einen Ortsansässigen Händler spricht ist die Tatsache das man oft über den Preis
verhandeln kann was durchaus einiges bringen kann. So konnte ich auch schon mal den Preis unter das
günstigste Angebot aus dem Internet treiben. Man sollte sich nur Trauen aber auch realistisch bleiben.
Der Händler und seine Mitarbeiter wollen schließlich auch leben.
Handeln will gelernt sein!
Auch klar, das alles hier geschriebene auf meinem Mist gewachsen ist und meiner persönlichen
Erfahrung und Meinung entspricht! In den meisten Fällen ist der Bericht parallel zu meinen
Experimenten mit der Korg nano-Serie und FLStudio8.5Beta Producer Edition entstanden. Auch
ein paar selbst gebastelte Synths (SynthMaker Standard VSTi's) mussten für meine Tests her halten.
Synthmaker eröffnet in Punkto Synthesizer und der nanoSerie von KORG ganz neue Perspektiven.
Im laufe der Entstehung dieses Berichtes ist FLStudio 9 herausgekommen. Imageline hat wieder um
einiges zugelegt was FL noch attraktiver macht. Man kann also demnächst mit einem neuen
Bericht über FLStudio 9 von mir rechnen. Das dauert aber noch eine Zeit. Gut Ding will weile haben!
Ich hoffe das lesen meines Bericht hat ein bisschen Spaß gemacht und vor allem das der Bericht euch was gebracht hat.
An alle Gäste die hier lesen! Meldet euch in CIAO an und bewertet Berichte oder schreibt mal selbst
welche. Ihr werdet sehen das kann sich auszahlen! (In bare Münze!)

Bis dann ihr lieben!
Peter

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Dieser Erfahrungsbericht wurde 6223 mal gelesen und wie folgt bewertet:
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Kommentare zu diesem Erfahrungsbericht

  • Leuchttuermin veröffentlicht 07.03.2010
    ...frisch gewaschen! :-)
  • Leuchttuermin veröffentlicht 05.03.2010
    die Maschine läuft...
  • Engelherz veröffentlicht 22.02.2010
    BH ist da!! :-)) Liebe Grüße!
  • Haben Sie Fragen? Loggen Sie sich auf Ihr Ciao-Konto ein, um dem Autor einen Kommentar zu hinterlassen. Sich anmelden

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Produktdaten : Korg Nanokontrol

Produktbeschreibung des Herstellers

Korg Nanokontrol Kompakter Controller Das nanoKONTROL bietet Ihnen mit seinen neun Fadern, neun Drehreglern, 18 Schaltern und einer kompletten Transport-Sektion eine Fülle an Kontrollmöglichkeiten, um alles aus Ihrer Software herauszuholen. In jeder der vier programmierbaren Scenes sind eigene Einstellungen der Controller speicherbar, was das Senden von insgesamt 168 verschieden Midi-CC-Meldungen ermöglicht. Die sechs Transport-Taster senden entweder per Midi-Control-Change oder per Midi Machine Control (MMC), um in Ihrer DAW-Software die Funktionen wie Start, Stop, Loop oder Aufnahme zu aktivieren.

Haupteigenschaften

Hersteller: Korg

Typ: Midi Controller

Long Name: Nanokontrol

Ciao

Auf Ciao gelistet seit: 27/07/2009

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