Korodin Herz-Kreislauf-Tropfen

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Korodin Herz-Kreislauf-Tropfen

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Erfahrungsbericht über "Korodin Herz-Kreislauf-Tropfen"

veröffentlicht 01.07.2007 | Trueffelschwein
Mitglied seit : 01.10.2000
Erfahrungsberichte : 276
Vertrauende : 183
Über sich :
Gut
Pro Preis, Verpackung
Kontra Wirkung nicht genau festzustellen
sehr hilfreich

"Ohnmachtsanfälle adé?"

Einleitung
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Eigentlich sollte man eine Schwangerschaft genießen, doch mir ging es einige Wochen nicht gut. Mein Kreislauf versagte mehrfach und irgendwann bekam ich die Korodin Herz Kreislauf Tropfen von meiner Ärztin empfohlen.


Hersteller
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Robugen GmbH
Pharmazeutische Fabrik
Alleenstraße 22-26
73730 Esslingen


Zusammensetzung
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100 g Lösung enthalten:
2,5 g D-Campher, 97,3 g flüssiger Extrakt aus frischen Weißdornbeeren und 0,2 g Levomenthol (Aromastoff)


Verpackung
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Die Verpackung kann man eigentlich sehr gut auf dem Produktbild sehen. Sie ist sehr einfach gehalten, aber trotzdem mit allen wichtigen Informationen zur Zusammensetzung, zur Anwendung und zu den Anwendungsgebieten. Die Tropfen sind in einer braunen Flasche mit Schraubverschluss oben. Für mich ist Größe sehr praktisch gewesen, denn ich konnte sie immer in meine Tasche packen und somit immer dabei haben.


Meine Erfahrungen
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Bei mir fing alles an, dass ich mitten in der S-Bahn ohnmächtig geworden bin. Mein Kreislauf sackte so schnell zusammen, dass ich keinerlei Zeit mehr hatte darauf zu reagieren. Mit einmal wurde mir warm, übel und schwindelig und wenige Sekunden später befand ich mich schon im Land der Träume. Ein schreckliches Gefühl, wenn man aufwacht und alle hilflos um einem herumstehen. Keiner konnte ja ahnen, dass ich bereits in der 19. Schwangerschaftswoche war und somit eventuell auch dem Kind hätte etwas passieren können.
Im Laufe der Wochen hatte ich mehrfach das Gefühl, dass mein Blutdruck immer sprunghaft absinkt. Resultat war ein ständiges Schwindelgefühl. Nachdem ich auch ein zweites und drittes Mal ohnmächtig geworden bin, hat mir meine Ärztin diese Tropfen empfohlen. Die Ärzte im Krankenhaus hatten nichts feststellen können und auch sonst ging es Gott sei Dank dem Kind gut.
Korodin Tropfen ist ein pflanzliches Herz- und Kreislaufmittel und ist bei vegetativ-funktionelle Herz-Kreislauf-Beschwerden, hypotone und orthostatische Kreislaufregulationsstörungen und bei nachlassender Leistungsfähigkeit des Herzens anzuwenden.
Da es ein pflanzliches Mittel ist, hatte ich keine Bedenken diese Tropfen auch auszuprobieren. Ich kaufte mir eine Tropfflasche mit 10 ml Inhalt. Somit konnte ich die Wirkung erst einmal testen und musste nicht gleich eine Flasche mit 40 ml oder 100 ml kaufen.
Bevor ich die Tropfen das erste Mal einnehmen wollte, laß ich mir die Packungsbeilage gründlich durch, denn in der Schwangerschaft ist man echt vorsichtig um nichts zu riskieren. Gegenanzeigen und Wechselwirkungen sind wohl keine bekannt. Doch die Sätze "Studien mit Schwangeren Frauen liegen nicht vor." und "Der Übergang in die Muttermilch ist nicht untersucht." Verunsicherte mich schon ein wenig. Aber bei langjähriger Anwendung ergab sich wohl kein Verdacht auf eine Beeinträchtigung des Säuglings. Meine Ärztin würde mir schließlich auch nichts empfehlen, was meinem Kind schaden könnte.
Es gibt mehrere Möglichkeiten die Tropfen einzunehmen. Man kann sie einerseits auf einem Stück Zucker tropfen, das man im Mund zergehen lässt oder auf einem Stück Brot, das man langsam zerkaut oder unverdünnt auf die Zunge tropfen. Ich entschied mich doch erst einmal es mit Zucker zu probieren. Ich tropfte also die empfohlene Menge von 10 Tropfen auf das Stück Zucker und nahm es in den Mund. Schon der Weg in den Mund war eklig, denn die Tropfen riechen einfach nur medizinisch, anders kann ich das gar nicht beschreiben. Der Geschmack im Mund wurde nicht besser. Es war so unangenehm. Mein ganzer Mund zog sich zusammen und es schmeckte irgendwie bitter, aber auf solch eine unappetitliche Art und Weise. Dadurch das die Tropfen sich auf Zucker befanden, war der Geschmack auch eine Weile im Mund vorherrschend. Meine einzige Rettung war ein Glas Saft, dass den Geschmack wenigstens ein wenig neutralisierte. Da man die Tropfen 3 mal täglich einnehmen sollte, blieben mir weitere Anwendungen nicht erspart, denn erneut ohnmächtig werden, wollte ich nicht. Ich quälte mich jedes Mal den Geruch und Geschmack komplett zu verdrängen. Irgendwann ging es nicht mehr. Ich entschied mich die Tropfen auf einen Löffel zu geben und danach ein Stück Schokolade zu essen oder ein Glas Saft zu trinken. Diese Anwendungsmethode funktionierte auch ganz gut. Leider darf man die Tropfen nicht in Wasser auslösen, denn der Wirkstoff Campher ist nicht wasserlöslich. Schade, das wäre die beste Methode gewesen.
Anfangs der Einnahme merkte ich keinen Unterschied, ob es mir wirklich hilft. Auch nach einigen Tagen Einnahme merkte ich keine wirklich Besserung. Ich bin zwar nicht mehr erneut ohnmächtig geworden, doch die Schwindelgefühle blieben. Aber immerhin stabilisierte sich mein Kreislauf anscheinend dahingehend, dass der Blutdruck nicht ganz so drastisch abfallen konnte.
Nach einigen Wochen Einnahme setze ich die Tropfen wieder ab. Egal ob ich die Tropfen genommen habe oder nicht, mir ging es immer gleich. Nach Rücksprache mit dem Arzt darf man die Anzahl der Tropfen auch erhöhen, doch auch dies brachte keine Änderung. Ich vermute, dass unmittelbar nach einem Ohnmachtsanfall die Tropfen auch schnell wirken, so wie versprochen. Doch zur Vorbeugung, wie mir empfohlen, wirkten sie meines Erachtens nicht.
Bereut habe ich die Einnahme jedoch auch nicht. Schließlich sind unangekündigte Ohnmachtsanfälle nicht gerade angenehm und da versucht man doch einiges. Die Tropfen gibt es rezeptfrei in der Apotheke und für gerade mal ca. 4,25 EUR kann man sie erwerben. Ich habe die Tropfen zwar abgesetzt, doch trotzdem immer in der Tasche. Man weiß ja nicht, ob mein Kreislauf erneut versagt und dann hätte ich immer ein Mittel parat.


Fazit
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Zusammenfassend kann ich weder eine Empfehlung aussprechen, noch davon abraten. In meinen Augen haben die Tropfen bei mir nicht so gewirkt, wie erhofft. Das mag aber daran liegen, dass bei einer vorbeugenden Einnahme die Wirkung nicht so wahrgenommen wird, wie bei konkreten Problemen. Da die Anwendung trotz unangenehmen Geschmack und Geruch leicht ist, die Flasche in jede Tasche passt und der Preis auch günstig ist, habe ich diese Tropfen bis zum Ende meiner Schwangerschaft trotzdem zur Sicherheit immer dabei.

Liebe Grüße,
Caro

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Kommentare zu diesem Erfahrungsbericht

  • andreasloy veröffentlicht 19.09.2007
    Ich bekam auch mal Kreislauftropfen die hiessen Carnigen, nur auf die gings mir erst recht schlecht so dass ich lebenslang nun kein Medikament nehmen darf dass "Mutterkorn-Alkaluid" enthält.
  • AnnaHaeberle veröffentlicht 28.07.2007
    Die sind gut, die Tropfen.
  • sweet-little-16 veröffentlicht 05.07.2007
    Hi, ich habe mal eine Frage zu deinen Tropfen: Haben Sie geholfen, wenn du gemerkt hast, dass es dir schwindlig wird? Bist du nach der Einhame auch "umgekippt"? Ich leide (auch ohne Schwangerschaft) häufig unter niedrigen Blutdruck. Ich würde mich freuen, wenn du mich in meinen Gästebuch darüber informieren würdest. LG Jessica
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