Haupteigenschaften
Produktform: Einband - flexibel (Paperback)
Nummer der Ausgabe: 3
Ausgabe: 3., überarbeitet Aufl.
Seitenzahl: 344
Erscheinungsdatum: 2013
Seitenzahl / arabisch: 344
Zielgruppe: Professional/practitioner
ISBN: 3658022388
EAN: 9783658022389
Bestellnummer : 86250895
Titel: Krankenversicherung oder Gesundheitsversorgung?
Untertitel : Gesundheitssysteme im Vergleich
Sprache: Deutsch
Kategorie: Soziologie
Medium: Gebundene Ausgabe
Biographische Notiz: Dr. Claus Wendt ist Professor für die Soziologie der Gesundheit und des Gesundheitssystems an der Universität Siegen.
Höhe: 240 mm
Breite: 168 mm
Lieferstatus: noch nicht lieferbar
Verlag: Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH
EAN: 9783531159188
Gewicht: 581 gr
Illustration / Typ: Illustration(en), schwarz-weiss
Anzahl der Illustrationen: 59
Illustration / Typ: Tabelle(n), schwarz-weiss
Anzahl der Illustrationen: 8
Kategorie: Sozialwissenschaften allgemein
Medium: CD-ROM, DVD-ROM
Autor: Claus Wendt
Ciao
auf Ciao gelistet seit : 01/11/2011
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Produktbeschreibung des Herstellers
Gesundheitssysteme sind einem fortlaufenden Wandel unterworfen. Während bei einer Evaluation des eigenen Systems häufig die Kostenproblematik den Blick auf innovative Reformideen verstellt, kann die vergleichende Beobachtung anderer Länder wichtige Anregungen für Strukturreformen geben. Der Vergleich der Gesundheitssysteme von Deutschland, Österreich, Großbritannien und Dänemark er-folgt anhand der Dimensionen ,Deckungsgrad', Finanzierung', ,Ausgaben', ,Leistungen' und ,Organisation und Steuerung der Gesundheitsversorgung'. Ein Ergebnis der Analyse ist, dass nicht Leistungsausgrenzungen oder Kostenbeteiligungen zu einer wirksamen Kostenkontrolle beitragen, sondern ein hoher Kooperationsgrad zwischen den Leistungserbringern sowie eine Steuerung der Gesundheitsversorgung mit Hilfe des Hausarztprinzips. Darüber hinaus wird entlang institutionentheoretischer Ansätze argumentiert, dass hohe Vertrauens- bzw. Zufriedenheitswerte im Bereich der Gesundheitsversorgung nicht primär mit überdurchschnittlichen Gesundheitsausgaben, einer hohen Leistungsdichte oder besonders liberalen Wahloptionen zusammenhängen, sondern vielmehr mit einer lokalen Organisationsstruktur, der dadurch gewährleisteten Transparenz des Leistungsangebots und umfassenden Partizipationschancen für Patientinnen und Patienten.
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