1. Einleitung:
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Unsere Küche wäre entschieden ärmer, wenn wir auf Pfeffer, Nelken, Zimt oder Muskat verzichten müssten. Diese Gewürze beziehen wir meist aus exotischen Ländern.
In früheren Zeiten musste man für ein Tütchen Pfeffer 100 g pures Gold bezahlen.Ein Mädchen war eine gute Partie, wenn sie einen Sack Gewürznelken als Mitgift mitbrachte.
Bei uns waren diese Gewürze Raritäten.Heute werden die exotischen Gewürze überall in den Tropen angebaut , niemand diktiert mehr die Preise. Ein Glück für uns, wir können reichlich würzen wie es uns gefällt.
Unsere Ururgroßmütter verbannten die Kräuter nicht nur aus der Hausapotheke sondern auch aus den Kochtöpfen. Zum Glück ist diese kräuterlose Zeit vorbei.2.Kräuter und Gewürze in der Küche:
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Wenn man ein paar Regeln beachtet, dann ist der Umgang mit Kräutern und Gewürzen ganz leicht. Unsere meisten Kräuter haben einen sehr intensiven Duft. Dieser hängt aber davon ab, wie kräftig die Kräuter sind. Die zarten Treibhauspflänzchen, die das ganze Jahr über in Töpfchen angeboten werden, haben nicht sehr viel Würzintensität.
Darum sollte man lieber die angebotenen frischen Kräuter verwenden oder man legt sich selbst einen Kräutergarten an.Waschen mindert den Kräuterduft. Viele Leute verzichte ganz auf das Waschen von Kräutern, weil sonst wichtige Aromastoffe verloren gehen.
Hackt eure Kräuter erst unmittelbar bevor ihr sie verwendet. Gehackte Kräuter sollten immer mit Frischhaltefolie abgedeckt werden, auch wenn sie nur kurze Zeit lagern.Getrocknete Gewürze lassen sich gut bis zu 2 Jahren ohne Aromaverlust aufbewahren.
Gemahlene Gewürze sollte man nicht so oft kaufen. Dabei sind Curry und Paprika Ausnahmen.Ungemahlene Gewürze geben ihre Aromastoffe beim Kochen auch nur langsam ab. Darum gehören Nelken, ganze Pfefferkörner, Kümmel und Korianderkapseln von Anfang an an die Brühe oder das Schmorgericht.
Gemahlene Gewürze verhalten sich beim Kochen ähnlich wie Kräuter.
Der frischgemahlene Pfeffer oder die frisch geriebene Prise Muskatnuss gehören ganz zum Schluss ans Gericht 3. Der eigene Kräutergarten:
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Es lohnt sich immer noch seine Kräuter selbst anzupflanzen.Kein gekaufter Dill oder Kerbel duftet so intensiv wie der aus dem eigenem Garten.Nur in den Großstädten kann man heute frische Pimpinelle, Koriander, Estragon oder Borretsch kaufen.Pflanzen wie Minze , Estragon, Kerbel, Liebstöckel, Bohnenkraut, Schnittlauch, Sauerampfer, Gartenkresse oder Waldmeister fühlen sich auch im Halbschatten wohl.
Alle anderen( Oregano, Thymian, Majoran, Borretsch, Dill, Beifuß, Salbei oder rosmarin benötigen viel Sonne.Große Ansprüche stellen Kräuter nicht an den Boden, er sollte nur durchlässig sein.
Fast alle Kräuter lassen sich aus Samen ziehen(außer Minze und echtem Estragon).
Dies ist manchmal schwierig, deshalb sollte man lieber Jungpflanzen kaufen.Wer keinen Platz hat in seinem Garten, braucht trotzdem nicht auf sie verzichten. Sie können auch gut unter reinen Zierpflanzen dekorativ wirken.
Außerdem verströmen sie auch einen agenehmen Duft.
Man kann sie auch auf dem Balkon, Terassen oder der Fensterbank ziehen.4. Die Ernte:
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Ernten kann man, wenn die Pflanzen kräftig genug sind, dass sie danach auch neue Tribe ausbilden können. Man sollte die Pflanze nicht zu stark rupfen.Fast alle Pflanzen haben das meiste Aroma kurz vor der Blüte. Das gilt für Basilikum genauso wie für Borretsch, Kresse, Kerbel, Petersilie, Minze, Salbei, Oregano und Thymian.
Kräuter, die man für den Winter lagern will, sollte man kurz vor der Blüte ernten.5.Allgemeine Tipps:
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a) Man hackt Kräuter mit einem scharfen Messer, nachdem man sie abgezupft hat.. Wie fein, dies hängt vom Gericht ab.
Je feiner die Suppe oder Soße sein soll, so feiner sollten die Blätter zerkleinert werden.
In den Mixer gehören Kräuter nur, wenn sie zu Püree verarbeitet werden sollen.
b)Curry oder Paprika bekommen ein volles Aroma, wenn man sie in Fett andünstet.
Aber bitte nur wenig, damit sie nicht verbrennen.
Dazu gibt es einen Trick: man streut das Gewürz über das schon angebratene Fleisch oder angedünstete Gericht, zieht den Topf oder die Pfanne von der Herdplatte und rührt das Gewürz erst dann unter.c) Vanilleschoten schlitzt man längs auf und kratzt das Mark heraus mit der stumpfen Seite des Messers.
d) Für Muskat schafft man sich eine kjleine Reibe an.e) Gewürzkörner, wie Piment, Koriander oder Pfeffer kann man grob in einem Mörser zerstoßen.
f) Eine Extramühle lohnt sich nur wenn man sie häufig benutzt.Man sollte aber nicht knausrig sein sondern auf ein gutes Mahlwerk achten.g)Einige Kräuter lassen sich gut in Essig und Öl konservieren. Dazu gehört z.B.Basilikum.
Man schichtet gewaschene und getrocknete Basilikumblätter in ein gut verschließbares Glas, bedeckt es mit Olivenöl, lagert alles kühl und dunkel.
In Öl kann man auch Minze, Salbei oder Rosmarin einlegen. Estragon dagegen bewahrt sein Aroma am besten in Essig. Dazu gibt man ein paar gewaschene und getrocknete Zweige in guten Weinessig. man kann dies auch mit Kräutern kombinieren, z.B. mit Melisse und Pimpinelle, mit Dill, Borretsch und Melisse, mit Dill und Basilikum.
h) Kräuter trocknen
Zum Trocknen eignen sich nur Kräuter mit kräftigem Aroma, z. B. Thymian, Oregano, Rosmarin, Salbei, Minze oder Bohnenkraut
Wenn sie nach ungefähr 2 Wochen trocken sind. werden die Blätter abgerebelt und luftdicht und dunkel aufbewahrt.i) Kräuter lassen sich auch in Butter konservieren, dazu werden feingehackte Kräuter (Dill, Petersilie, Schnittlauch, Basilikum, Melisse) mit Butter, etwas Pfeffer, Salz und Zitronensaft gemischt, zu Rollen geformt und tiefgekühlt(hält etwa 6 Monate).
j) Kräuter wie Kerbel, Basilikum, Petersilie oder Dill kann man einfrieren. Dazu wäscht man frische Kräuter, schüttelt sie trocken und lässt sie auf Küchenkrepp abtropfen. Dann hackt man alles fein und füllt es in Eiswürfelbehälter, gießt wenig Wasser auf und lässt es gefrieren.
Man löst die Würfel danach aus dem Behälter und füllt es in Gefrierbeutel .
Sie halten 6- 8 Monate.5. Fazit:
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Ich hoffe , dass ich euch einige Tipps geben konnte, diew ihr verwenden könnt, mir haben sie jedenfalls sehr geholfen.
Probiert es halt selbst aus.
12.06.2011 00:46
Wie ich sehe, bist Du auch ein Opfer von der vor-zunami...mich hat die Göre auch mal extrem genervt...GLG
13.06.2010 14:53
Danke für die Tipps :)) LG Tina
19.03.2010 08:07
Was für ein dämlicher Kommentar unter mir.... Auch wenn der Kommi ein paar Jahre alt ist, so beibt er doch dämlich... Toller Bericht, LG