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Tja, wie fasse ich das alles in einem Text zusammen ? - Ich hoffe ich vergesse nichts wesentliches.
Wir haben mit der EKB Krefeld auf eigenem Land gebaut. Das Haus ist in Niedrigenergiebauweise ausgeführt und nicht unterkellert.
Eigenleistungen: - Trockenausbau, also Dämmung Folie Abdichtung mit vorkomprimiertem Band Deckenverkleidung - Bodenbeläge, Tapete, Anstrich, - z.T. Fliesenarbeiten.
Die Meinung meiner vorredner dahingehend, das unheimlich viel von der Kompetenz des Bauleiters abhäng kann ich NUR UNTERSTREICHEN. Wir haben mit unserem sehr grosses Glück gehabt und er hat auch sicherlich vieles geradegezogen, was sonst vielleicht als Mangel geendet hätte. Auch die Überwachung der Baufirmen und konsequentes durchgreifen bei Pfusch hat einwandfrei funktioniert. Wir fühlten uns von ihm wirklich gut vertreten. Die Garantierte Bauzeit wurde fast taggenau eingehalten, trotz erschwerter Bedingungen bzgl. der Erschliessung und zugang zum Baugelände (Bebauung 2ter reihe, angrenzende andere Baumassnahmen, extrem widrige Nachbarn) - grosses Lob !
Leider muss ich aber auch die Wermutstropfen nennen. - 1 Dachschrägenfenster wurde nicht gemäss Bauplan ausgeführt - Die Garantieabwicklung nach Fertigstellung ist unbefriedigend - Statt Bankbürgschaft haben wir die letzten Raten in bar (!) hinterlegt, sie sollten sich verzinsen, die letztendliche Auszahlung der Zinsen war aber recht zäh.
Auf die Vertragsplandetails will ich jetzt nicht in der tiefe eingehen, hier nur die allgemeinen Dinge, die für andere Bauherren evtl. auch interessant sind:
Die Ansprechbarkeit (wer, wo,wann) bei Garantieschäden ist etwas nebulös. Der Verkäuf verspricht zwar in der Regel sich zu kümmern, unternimmt jedoch nichts. Mit der Garantieabwicklung eines gerissenen Rahmens (Dachschrägenfenster) sind wir mittlerweile mit dem Geschäftsführer in Düsseldorf in Kontakt, das funktioniert besser. Aber auch erst nach Einschaltung unseres Anwaltes.
Die Zinsen für das hinterlegte Geld haben wir aber mehrfach mündlich und letztendlich schriftlich unter Androhung von rechtlichen Schritten angemahnt und mit mehrmonatiger Verspätung auch bekommen. War immerhin ein Betrag von mehr als 1000 DM, also kein Pappenstiel, auf den man so einfach verzichtet.
Fazit: Der Verkauf und der ganze Bürokratische / Kaufmännische Apparat hinterlässt keinen guten Eindruck. Der hervorragende Bauleiter hat aber vieles wettgemacht, mit ihm im Projekt würde ich jederzeit (auch mit EKB) wieder bauen.
Was uns wunderte: Uns war in der Verhandlungsphase der Eindruck entstanden, wir würden die gesamte Bauleistung "aus einer Hand" bekommen (mit Ausnahme der Gewerke natürlich) Dem war in unserem Fall insofern nicht so, daß der Bauleiter ein eigenes Gewerbe hatte und auch die EKB in einzelne rechtlich eigenständige Firmen aufgeteilt ist die alle in den Ablauf (z.B. Architektenleistung) mit involviert sind.
Im gesammten Raum hört man viel schlechtes über die EKB. Früher müssen die mal super gewesen sein. Schade, daß sie diesen Standard nicht halten konnten.
Grüße Svenja
Sehr gute Meinung. Ich will auch bald anfangen zu bauen und möchte mich für die Tips bedanken. Mein Vorteil ist vielleicht, daß mein Vater Bauingenieur ist und uns als Bauleiter zur Verfügung steht. Man liest sich. Grüße Circus_Maximus
21.11.2001 19:20
Vorsicht! Die EKB Gruppe befindet sich seit Anfang November 2001 im Insolvenzverfahren... Wie es weitergeht ist leider noch nicht klar.
11.08.2001 01:44
Im gesammten Raum hört man viel schlechtes über die EKB. Früher müssen die mal super gewesen sein. Schade, daß sie diesen Standard nicht halten konnten. Grüße Svenja
12.04.2001 14:58
Sehr gute Meinung. Ich will auch bald anfangen zu bauen und möchte mich für die Tips bedanken. Mein Vorteil ist vielleicht, daß mein Vater Bauingenieur ist und uns als Bauleiter zur Verfügung steht. Man liest sich. Grüße Circus_Maximus