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Die Trilogie "Das Lied von Albion":
1) Krieg im Paradies
2) Die Rückkehr der Helden
3) Der endlose Knoten
Handlung
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Ein Wolf streift durch die nächtlichen Straßen von Oxford. Im schottischen Hochland geht ein "Grüner Mann", ein mythisches Wesen, um, und ein Bauer ... Bericht lesen
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Erfahrungsbericht von mima17 über Krieg im Paradies (Albion 1) / Lawhead, Stephen 23. August 2006
Produktbewertung des Autors:
Niveau:
durchschnittlich
Unterhaltungswert:
hoch
Spannung:
ziemlich spannend
Humor:
wenig humorvoll
Aufmachung:
sehr schön
Pro:
spannend, actionreich, romantisch, stilecht, greift viele keltische Mythen auf
Kontra:
sehr konservativ, kein Glossar, keine Aussprachehilfe, keine Landkarte(n)
Empfehlenswert?
ja
Kompletter Erfahrungsbericht
Die Fantasy-Trilogie "Das Lied von Albion" von Stephen Lawhead erzählt die Geschichte zweier Oxforder Studenten, die in Schottland mysteriösen Phänomenen auf den Grund gehen wollen und dabei in eine andere Welt geraten. Lewis und Simon stehen auf verschiedenen Seiten des ewigen Kampfes zwischen Gut und Böse und werden zu erbitterten Gegnern.
Der Autor °°°°°°°°°°°°°
Stephen Lawhead, geboren 1950 in den USA, wurde bei uns mit seinem "Pendragon"-Zyklus bekannt, der ebenfalls bei Piper herauskam. Inzwischen erschienen von ihm die Fantasy-Trilogie "Das Lied von Albion" (Brendow/Bastei-Lübbe) und drei SF-Romane (Bastei). Die fünf Bände des "Pendragon"-Zyklus sind avon sicherlich die besten. Sie werden auch keineswegs von Lawheads allererstem Zyklus übertroffen, "Saga des Drachenkönigs", die bereits 1985 in England erschien und in fast allen englischsprachigen Buchhandlungen mit Fantasy-Regal zu finden ist. Lawhead lebt mit seiner Familie in Oxford, England.
Die Trilogie "Das Lied von Albion":
1) Krieg im Paradies 2) Die Rückkehr der Helden 3) Der endlose Knoten
Handlung °°°°°°°°°°°°°°°°
Ein Wolf streift durch die nächtlichen Straßen von Oxford. Im schottischen Hochland geht ein "Grüner Mann", ein mythisches Wesen, um, und ein Bauer findet einen frisch erlegten Auerochsen auf seinem Feld. Die neugierigen Oxforder Studenten Lewis und Simon machen sich einer nach dem anderen auf den Weg nach Schottland, um diesen Vorfällen auf den Grund zu gehen. Sie kriechen in einen finsteren Cairn, ein Grabhügel - und gelangen auf der anderen Seite in eine andere Welt.
Doch durch ihre Ankunft ist das Gleichgewicht zwischen unserer und der paradiesischen Anderwelt gestört, und zwar nicht nur in spiritueller, sondern bald auch in politischer Hinsicht. Mit ihren Kenntnissen über moderne Waffen, Kampftaktiken und Strategien können sie jedem Stamm, der sie aufnimmt, zur Vorherrschaft verhelfen. Falls sie die Aufnahmeprüfung überleben. An der Festung Dun na Porth kommt es zur Schlacht…
Lewis erscheint dort allerdings erst, als Simon schon zu einem angesehenen Krieger namens Siawn Hy am Hofe König Meldryn Mawrs aufgestiegen ist. Aber Lewis landet nicht im gleichen Stamm wie Simon und wird so zu dessen erbittertem Gegner. Er gerät nach seiner Ausbildung zum Krieger und Beinahe-Barden in den Krieg der Mächte der Finsternis gegen Prydain, das Reich Meldryn Mawrs. An der Festung Dun na Porth kommt es zur Schlacht. Auf den Mauern der Festung können die Mächte des Lichts den Sieg über die Dämonenarmee Fürst Nudds davontragen.
(Nebenbei erfährt der Leser, dass es in der Festung Findargad einen zauberkräftigen "Phantarchen" gab, der bei seinem Tod das "Lied von Albion", das die Welt im Innersten zusammenhält, in die "Singenden Steine" gebannt hatte. Diese Steine hatte Lewis' Freund, der Oberste Barde Tegid Tathal, in seine Obhut genommen. Doch der König ist gestorben...)
Mein Eindruck °°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°
Lawhead verknüpft in seiner Trilogie mehrere Mythen aus den walisischen Sagen des "Mabinogion" sowie Legenden um den christlichen Fischerkönig zu einem religiös motivierten Epos, das sowohl mit Abenteuern Spannung liefert als auch mit poetischen, exzellent übersetzten Gesängen und ökologisch angehauchten Bildern den heutigen Leser anspricht.
Hatte schon Tolkien mit seiner Belebung der Natur - sprechende Bäume usw. - die Idee der Welt als lebendiges, kommunizierendes Wesen verbreitet, so geht Lawhead her, die schöpferische Kraft des "Großen Gebers" sich in der gesunden Natur manifestieren zu lassen. Da aber nur unter der Herrschaft des Wahren Königs auch die Natur gesund ist, besteht eine direkte Verbindung zwischen dem Wahren König und dem Schöpfer. Der Wahre König ist dessen irdischer Statthalter, wenn nicht sogar mehr.
Der Gefahr, dass der König ein Despot werden könnte, wird durch das Gesetz begegnet, dass nur der Oberste Barde, der das Lied von Albion als oberstem Prinzip vertritt, die Königswürde verleihen kann, je nach Verdienst. Angewendet auf unsere Zeit, erhebt sich die Frage, wer denn unsere Barden zur zeit sein könnten. Die Philosophen, die Priester? Wohl nicht. Die Antwort finden wir vielleicht im nächsten Band.
Der Stil, in dem Lawhead erzählt, ist schlicht mitreißend, sehr anschaulich, aber die Logik ist manchmal etwas an den Haaren herbeigezogen. Für den Kenner der keltischen Sagenwelt und Dichtung bieten sich wenig Überraschungen - zuviele Topoi wurden hier verarbeitet. Wer weder mit Gälisch noch Walisisch etwas anfangen kann, wäre für ein Glossar mit Hinweisen auf die Aussprache der Namen dankbar gewesen. Immerhin ist es, wie gesagt, eine kurzweilige Geschichte.
Michael Matzer (c)1994-2008ff
Info: War in paradise; aus dem Englischen übersetzt von Christian Rendel; 542 Seiten - Lübbe, Bergisch Gladbach, Juni 1997, Auflage: 3., Aufl., ISBN: 3404203097. Preis: 7,45 EUR.
Pro: Spannend, nie langweilig, wundervoller Fantasy Kontra: Macht süchtig
Das Buch ist der 1. Teil der "das Lied von Albion" Trilogie von Stephen Lawhead, dem populären Fantasy Autor von dem auch die Artus-Saga stammt, und ist voller interessanter Zusammenhänge. Lawhead hat sich ausführlich mit der keltischen Kultur beschäftigt und grosse Teile dieses Wissens in dieses Buch fliessen lassen, was man auch sofort bemerkt.
Um den Inhalt des ersten Buches zusammenzufassen ohne zuviel von seiner grossen Spannung zu nehmen sage ... ...der Oxfort Universität, der Keltik als sein Hauptfach gewählt hat. Er steht oft im Schatten seines Freundes Simon, Sohn eines reichen Bankers, gut aussehend, mit Hang zum Abenteuer...
Nun liest Simon eines Tages den Bericht in einer Klatschzeitung, dass man in Schottland an einer abgelegenen Form den toten Körper eines Tieres gefunden wurde, das schon lange als ausgestorben gilt, und eben dieses tote Tier von einem keltischen Speer erlegt wurde.
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Pro: Wunderbares Epos zum Träumen Kontra: ab und an verwirrend durch die Fremdwörter
Bei mir auf Arbeit kam ein Kollege auf mich zu und gab mir den Buchtip "Das Lied von Albion".
Kurze Zeit später hjab ich mir dann diese dreiteilige Saga bestellt (was man via Internet heutzutage verdammt günstig tun kann *g*).
Bereits auf dem Buchrücken steht ein Satz, der aussagekräftiger nicht sein könnte:
"...endlich ein Fantasy-Roman, der einen nciht wünsche läßt, doch lieber den Herrn der Ringe erneut gelesen zu haben..." (Encounters Magazin)
... ...Das Buch beginnt damit, dass Simon in ein sogenanntes Caern verschwindet und von dort direkt nach Albion gelangt, wo er sich am Hofe eines Königs als Krieger einen Namen macht. Als kurze Zeit später auch sein bis dato bester Freund dort auftaucht, scheint der Ärger vorprogrammiert. denn Lewis kommt kurze Zeit später ebenso an den Hof des Königs. Sein Auftrag ist es, Simon in die Wirkliche Welt zurückzuholen, denn Albion und unsere Erde wären sonst ...
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Niveau:
Unterhaltungswert:
Spannung:
Humor:
Aufmachung:
hilfreich
05.03.2006
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