Krim Sekt (Sekt)

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Der Champagner der kleinen Mannes

5  31.10.2003

Pro:
sehr mild, Preis - Leisung stimmt

Kontra:
für mich nichts

Empfehlenswert: Ja 

hawasie

Über sich:

Mitglied seit:27.11.2001

Erfahrungsberichte:180

Vertrauende:148

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Dieser Erfahrungsbericht wurde von 186 Ciao Mitgliedern durchschnittlich als sehr hilfreich bewertet

Sdraswutje - menja sawut Krimskoye - Hallo oder Guten Tag – ich heiße Krimsekt . Die Eingangs genannten 4 Worte werden zwar so gesprochen – im Russischen aber ganz anders geschrieben.

Er hat irgendwas – dieser Krimsekt – ist irgendwie etwas ganz Besonderes . Sicher – er ist sehr süß – mit 80 g Zucker auf einem Liter auch logisch – aber beim Trinken habe ich irgendwie das Gefühl eines sehr süffigen Geschmackes, der nach mehr verlangt.

11,5 % vol. sprengen keinen Rahmen, ist für derartige Getränke normal. Ich bevorzuge die rote Ausführung – auch wenn er einen weißen Bruder hat. Auf der 0,75 l – Flasche sind die Etiketten in einem satten Rot gehalten. Die Bezeichnungen Krimskoye und Krimsekt aus der Ukraine sind gut zu erkennen – die Aufschrift – rot-mild – weiß unterlegt. Auch wird der Hinweis gegeben, dass es sich um den Originalen Krimsekt handelt. Beim Eingießen des Sektes in Sektgläser oder – schalen habe ich den Eindruck, dass die Schaumentwicklung nicht so stark ist, wie bei herkömmlichen Sekten und der entstandene Schaum auch nicht so lange zu sehen ist.

Wie der Name schon verrät, liegt das Herkunftsgebiet dieses Schaumweines auf der Krim und damit zu der Ukraine gehörend. Hier hat man sich auf die Herstellung dieses Sektes spezialisiert. Die Hälfte der Produktion geht nach Deutschland – es gibt hier zu Lande wohl viele Genießer dieses Produktes.

Um die 10,- Euro sind pro Flasche fällig. Damit liegt dieser Sekt zwischen den normalen Sektsorten und den Champagnerausführungen, wobei letztere ziemlich teuer sind und nicht unbedingt besser schmecken. Eigentlich könnte man sagen, das dieser Sekt der Champagner des kleinen Mannes ( oder auch Frau ist ) – wenn man diese Milde mag.

Seit 1799 wird dieses edle Getränk produziert. Da die Mengen der Produktion sehr klein waren, wurde vorwiegend der Zarenhof beliefert. Das änderte sich 1900, als der Krimskoye bei der Weltausstellung in Paris präsentiert wurde und den Grand Prix gewann und das im Herzen der Champagnerhersteller – den Franzosen. Dies war der internationale Durchbruch.

Die verwendeten Rebsorten wachsen nur auf der Krim und geben diesem Sekt seinen einzigartigen Geschmack.

Seine Herstellung ist aufwändig . Dem Grundwein wird Hefe zugegeben , in eine Flasche gefüllt und nun 9 Monate gären gelassen. Erst nach dieser Zeit werden die Flaschen einzeln gerüttelt ( maschinell versteht sich ) und das über Wochen, bis sich die Hefe komplett im Flaschenhals abgesetzt hat. Die Flaschen werden nun in ein Tiefkühlbecken gegeben und diese Rückstände gefrieren und schießen nun aus der Flasche heraus, wenn sie geöffnet wird.
Die entstandene Fehlmenge wird nun ersetzt – mit Wein, Traubenmost, Zucker – und die Flasche erhält ihren endgültiger Korken und muss allerdings noch 3 Jahre warten, bis sie zum Verkauf gelangt. Das Besondere an dieser Herstellung ist auch, dass der Sekt über den ganzen Zeitraum in derselben Flasche bleibt.

Wer alles ganz genau wissen will – sollte hier vorbeischauen :
http://www.krimsekt.de/800x600/index.html


Na dann – na sdarowje – oder zum Wohl - für besondere Anlässe mal ein besonderes Getränk.

Euer Hardy

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Kommentare zu diesem Erfahrungsbericht
mozarteum

mozarteum

28.10.2006 00:56

ich mags nicht gerne süss, aber so ab und zu gönne ich mir mal ein fläschchen ... .-) lg detlef

MissMarti

MissMarti

11.12.2003 22:15

Na das klingt ja ganz nach einem Sekt für mich, bisher habe ich mich immer an Asti gehalten, weil der auch so schön süss ist... mal gucken, vielleicht gibt`s den Krimsekt zu Silvester, ob ich da um Mitternacht allerdings von dem guten Geschmack noch viel mitkriege ist die andere Frage! ;)... LG Martina

Biomaus

Biomaus

03.12.2003 15:27

mneine liebe Omi hat mir mal ne Flasche geschenkt und ich muß zugeben es war schlimm *lach* der Herstellungspart war recht interessant...

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