Vorwort:
Zum Erstenmal versuche ich mich daran einen Bericht über eine Krombacher Werbung zu machen. Die Geschichte soll lustig sein und keinen angreifen, falls dies doch eintrifft entschuldige ich mich dafür. Ich hoffe der Bericht macht euch Spaß.
Geschehen in der Werbung:
Günter ... Bericht lesen
Erfahrungsbericht von Gerillia2001 über Krombacher - Bier-Werbung 29.07.2002
Produktbewertung des Autors:
Originalität:
mittelmäßig
Story:
gut
Darsteller:
ausgezeichnet
Pro:
Ist eine gute Sache,
Kontra:
wenn sie auch wirklich gemacht wird
Empfehlenswert?
ja
Kompletter Erfahrungsbericht
Vorwort:
Zum Erstenmal versuche ich mich daran einen Bericht über eine Krombacher Werbung zu machen. Die Geschichte soll lustig sein und keinen angreifen, falls dies doch eintrifft entschuldige ich mich dafür. Ich hoffe der Bericht macht euch Spaß.
___Geschehen in der Werbung: _____
Günter Jauch steht an verschiedenen Orten und erzählt über die Problematik des Regenwaldes, der Regenwald wird häufig für groß angelegt Plantagen abgeholzt. Krombacher will nun mit der Zusammenarbeit von Greenpeace den Regenwald schützen. Das Projekt sieht wie folgt aus: Krombacher verkauft Bier, die Leute kaufen ihr Bier und so soll durch Greenpeace durch meine Vorstellung das Land des Regenwaldes kaufen und beschützen( für eine Bierkiste ein Quadratmeter).
___Wissenswertes über den Regenwald_____
Der Regenwald ist meistens in der tropischen Klimazone zu finden. Die dortigen Entwicklungsländer haben häufig keine andere Wahl als den Regenwald abzuholzen, um Plantagen zu bauen, die Geld bringen.
Vor- und Nachteile der Plantagen für die Entwicklungsländer: Vorteile: - schafft Arbeitsplätze - Die Frucht die auf der Plantage angebaut wird kann mehrere Jahre angebaut werden - erwirtschaftet Produkte, die international verkauft werden - Plantagen sind dem Ökosystem angepasst Nachteile: - Die Pflanzen die angebaut werden, werden mit Pflanzenschutzmittel gespritzt und sind somit schädlich für Böden, Flüsse und Grundwasser - durch die Plantagen werden viele Stellen des Regenwaldes vernichtet - der erwirtschafteter Gewinn geht meistens in die Industrieländer
Nährstoffkreislauf: Der Regenwald hat ein geschlossenen Nährstoffkreislauf: Die Pflanzen des Waldes wachsen ständig. Dabei werfen sie fortwährend Blätter und Äste ab. Diese werden in dem feuchtheißem Klima sofort zersetzt. Es entsteht Humus. Darin sind Nährstoffe enthalten, die der Regen schnell löst. Sie werden von den Wurzeln direkt aufgenommen. Dieser rasche Nährstoffkreislauf wird dann unterbrochen, wenn man den Wald rodet. Die angebauten Pflanzen der Plantagen fehlt der Nährstoffnachschub. Dagegen tragen die kräftigen Regengüsse die jetzt wenig geschützte Humusschicht ab. Die Bodenabtragung nennt man Erosion.
___Ausgedachte Geschichte zur Krombacher Werbung: ____
Gestern Morgen habe ich einen Werbespot mit Günter Jauch gesehen, dem zu entnehmen war, dass die Krombacher Brauerei und Greenpeace ein beispielloses Projekt zur Rettung des Urwaldes ins Leben gerufen haben:
Für jeden getrunkenen Kasten Krombacher Bier werden sie 1m² Urwald retten!!! In mir erwachte sofort der bisher tief in meinem Innersten verborgen gewesene Naturfreund und Umweltschützer und so beschloss ich, auch meinen Beitrag zur Rettung der Urwälder beizutragen. Ich überwand meine Abneigung promillehaltigen Getränken und begann mit der Rettung.
Während ich so mit der Rettung des einen oder anderen Meters Regenwald beschäftigt war, kam meine Frau nach Hause. Bei der anschließend geführten, hitzigen Debatte mit ihr machte ich vermutlich die gleiche Erfahrung, wie Tausende andere Umweltschützer vor mir auch: Ich stieß auf völliges Unverständnis. Der Urwald schien ihr völlig egal, mein Engagement für die Natur und das Leben aller Menschen lehnte sie völlig ab. Sie wollte nicht verstehen, dass man eine so große Aktion wie die Rettung der Natur nicht aufschieben kann, ganz gleich, ob es erst Vormittag ist oder nicht. Da sie in keinster Weise einsichtig war und man(n) bereit sein muss, für die Vollbringung solcher Taten Opfer zu bringen, verließ ich das Haus.
Niedergeschlagen, nein traurig, lief ich zunächst ziellos umher. Angst beschlich meine Gedanken. Angst um die Wälder. Verzweiflung machte sich tief in meinem Inneren breit, denn mit jeder verstrichenen Minute hätte ich wieder einige Quadratzentimeter unwiederbringlicher Natur retten können. Die Angst schnürte meine Kehle zu, die Verzweiflung ließ meinen Hals austrocknen.
Wie groß war da meine Freude, als ich unerwartet auf eine Versammlung Gleichgesinnter Umweltaktivisten traf ! Ich erkannte sie sofort, denn als Zeichen ihrer Verbundenheit hielten sie alle eine Flasche Krombacher in der Hand, die sie demonstrativ leerten. Schnell nahmen sie mich in ihre Mitte auf und so erfuhr ich sehr bald, dass einige von ihnen sich bereits seit Jahren mit der Rettung ganzer Kontinente beschäftigen, unbeachtet von der Öffentlichkeit, genau hier, an diesem Kiosk ! Ich bewunderte die Zeichen ihres teilweise jahrelangen Kampfes: Die von den Entbehrungen ausgemergelten Körper, die zum Aufforsten nötigen, prallen Bäuche, den Geruch nach jahrtausendealtem Urwaldboden, die mannigfaltigen Insekten und ich übersah auch nicht, dass sich einige beim Kampf um die Natur wohl die Zähne ausgebissen hatten.
Nachdem wir zusammen eine ungefähr tennisplatzgroße Menge natürlichem Urwaldes gerettet hatten stellte ich fest, dass der Schutz und die Rettung der Umwelt ihren Tribut zollten. Durch das lange Stehen schmerzten meine Füße, die Waden krampften, selbst die Zunge war durch die langen Debatten in ihrer Funktionsweise beeinträchtigt: Ich hatte immer größere Mühen beim Aussprechen der großen Buchstaben eines Satzes oder Wortes. Aus diesem Grund beschloss ich, die Versammlung zu verlassen und machte mich auf die Suche nach weiteren Mitstreitern.
In einer Gaststätte ganz in der Nähe wurde ich dann auch sofort wieder fündig: Gut ein halbes Dutzend Umweltler hatte sich dort eingefunden und arbeitete hier im Verborgenen an der Rettung der natürlichen Ressourcen. Schnell war ich aufgenommen. Ich war gerührt als der Wirt meine Hand nahm und mir sagte: „Junge, rette den Urwald, wir zählen auf Dich“, und orderte die 4te Lokalrunde um unsere Aktion voranzutreiben. Da die anderen Gäste darauf bestanden, neben dem Urwald auch zusätzliche Gebiete wie die Sahara, die Wüste Gobi und Offenbach wieder aufzuforsten und somit auch den Aufbau des heimischen Waldbestandes zu unterstützen, blieb mir nichts anderes übrig, als zu der Runde noch Jägermeister zu ordern. Ganz schwindlig war mir vor Stolz und Glück, als ich viel später die Kneipe verließ.
Plötzlich sah ich die Welt mit anderen Augen ! Leicht verschwommen zwar, aber dafür sah, nein Fühlte ich, dass sich unsere gute Mutter Erde drehte. Nicht gleichmäßig und in eine Richtung, nein, es waren eher ruckartige Bewegungen in abwechselnde Richtungen. Welch eine Erfahrung ! Vor Glück taumelnd lief ich zu meinem Auto und beschloss, einen Demonstrationszug durch Kneipen der Innenstadt durchzuführen, um die vielen, anderen Menschen auf die Probleme aufmerksam zu machen. So fuhr ich in Richtung Stadt und war gerade einem Ozonloch ausgewichen als ich am Straßenrand einem Streifenwagen entdeckte. Auf der Fahrbahn standen mehrere Polizisten und schauten in meine Richtung. Sie mussten von meinen Vorhaben erfahren haben, denn sie hielten gezielt mein Fahrzeug an.
Von Vorkontrollen bei Demonstrationen hatte ich ja bereits gehört, war aber dennoch verwundert, wie schnell sich das rumgesprochen hatte. Nachdem ich angehalten und aus meinem Wagen gestiegen war, entschloss ich mich zu eine spontanen Sitzblockade auf der Straße. Wenn ich im Nachhinein darüber nachdenke, war es keine rationell erklärbare Aktion, eher ein Zwang meines Unterbewusstseins. Ich saß und mein Körper weigerte sich, wieder aufzustehen. Mir wiederfuhr das gleiche Schicksal, wie Sitzblockierer entlang der Castor-Strecke: Ich wurde durch Polizisten weggetragen. Auch sie wollten de Ernst der Lage nicht verstehen, obwohl ich sie immer wieder darüber aufklärte.
Später, auf dem Revier erschien dann endlich ein vernünftiger Mensch. Er hörte sich mein Problem in aller Ruhe und sichtbar interessiert an und erklärte mir dann, dass er die Anzahl der von mir geretteten Bäume feststellen wolle. Ich hätte den Schutz der Umwelt quasi im Blut und er bräuchte aus diesem Grund etwas davon. Ich war glücklich, diesen verständnisvollen Menschen getroffen zu haben. Mein Engagement würde amtlich festgehalten und der Nachwelt erhalten ! Dafür gab ich ihm gerne mein Blut. Wenig später befand ich mich zu Fuß auf dem Weg nach Hause. Meinen Wagen hatten die netten Beamten behalten, damit er durch seine Abgase nicht alle Bemühungen wieder zerstört, wie sie mir erklärten. Auch haben sie mir fest versprochen, nach dem Recyclingverfahren aus meinen Führerschein ein Flugblatt zur Unterstützung der Rettungsaktion zu machen. Froh und mit der Gewissheit, etwas Großartiges getan zu haben ging ich dann nach Hause.
Unterwegs rettete ich an einer Tankstelle noch ein paar Pflänzchen und erinnerte mich sofort an eine alte Weissagung der Indianer: Erast, wenn die letzte Ölplattform versenkt, das letzte Auto stillgelegt, die letzte Autobahn begrünt und die letzte Tankstelle geschlossen ist, werdet Ihr feststelle, dass Greenpeace nachts kein Bier verkauft. In diesem Sinne wünsche ich einen schönen Arbeitstag. Ich geh jetzt noch mal’ n bisschen Wald retten.Danke Edit!
____Meine Meinung: ____
Ich finde die Werbung gut, wenn sie hält was sie verspricht. Wenn so Krombacher und Greenpeace den Regenwald schützen können ist das ein fantastisches Projekt. Sie sollten in der Werbung noch besser klar machen das, dass was sie erzählen auch wahr ist. Nur die Präsenz von Günter Jauch hilft da auch nicht!!! Die ist kurz und bündig meine Meinung.
Schlusswort: Ich hoffe die Geschichte hat euch Spaß gemacht!!!
Pro: schützt den Regenwald Kontra: man soll alkohol trinken
Einleitung
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Heiligt der Zweck die Mittel? Nachdem wir für die Rente mit unseren Autos rasen und für die innere Sicherheit von Deutschland rauchen können wir jetzt für den Regenwald saufen. Ich bin mir durchaus bewusst, dass ich hier einiges d ...
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Pro: etwas für die Umwelt tun Kontra: etwas für den Bauch tun!!
...Bier her! Bier her! Oder ich Fall um!!!!
So, oder anderst könnte ich den neuesten Werbeklou der Brauerei Krombacher beschreiben.
Viele Ciaoler haben mich schon angemailt, und nachgefragt ob neuer Lesestoff von mir unterwegs wäre.
Jaaa!! Ich hab ...
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Pro: ´so kann wirklich Jeder helfen die Umwelt zu retten Kontra: absolut witzig doch leider nicht von mir
Die Brauerei Krombacher und Greenpeace haben ein beispielloses Projekt zur Rettung des Urwaldes ins Leben gerufen.
Für jeden getrunkenen Kasten Krombacher Bier will man 1m² Urwald retten! Nicht nur in mir, denn ich bin gar kein Biertrinker, aber in Jed ...
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Pro: gutes Bier, tun was für die Umwelt Kontra: nichts erwähnenswertes
...Nachdem wir eine Steuererhöhung bei den Zigaretten hinnehmen mussten, damit die Innere Sicherheit finanziert werden kann so kommt nun Krombacher und sagt uns: Saufen für den Regenwald nach Rauchen für den Weltfrieden.
Die Krombacher Brauerei Bernhard S ...
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Pro: Tolle Musik, Super Ambiente Kontra: keine einprägende Erinnerung an die Biermarke
Wer bekommt da nicht Lust auf mehr? Eine wunderschöne Insel inmitten eines klaren, ruhigen Sees. Dazu die vollkommene Melodie Morning Mood von Mozart! Nichts hätte die Stimmung, die wohl schon auch Mozart so empfunden haben mag, besser zur Geltung bringen ...
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Pro: Werbung mit etwas Sinnvollem verbinden ist genial! Kontra: Keine Ahnung, vielleicht hat Herr Jauch Gage genommen, statt sie zu spenden
...Das Projekt:
Ihr kennt sicherlich alle die Werbung in der Günter Jauch zum Kauf eines Kastens Krombacher's Bier aufruft. Warum Herr Jauch plötzlich Werbung für Bier macht, erklärt sich dann gleich von selbst, denn pro Kauf eines Kastens wird 1 m² Regenwald geschützt.
Am 26.04.02 startete die Kampagne, mit der der Regenwald Dzanga-Sangha im Herzen von Zentralafrika geschützt werden soll. Das passt eigentlich ganz hervorragend zum Slogan, mit dem die Brauerei schon seit jeher wirbt, nämlich "Perle der Natur", wobei ich das bisher im Zusammenhang mit einem Kasten Bier nicht so ganz verstanden habe.
Ich finde das Projekt verdammt gut, denn warum soll man nicht seinen Absatz fördern und damit etwas richtig Gutes tun. Allerdings gibt es hier natürlich auch mal wieder einige Gegner, die beim Landgericht in Siegen den Antrag...
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...Das ist ein Werbespot der ganz besonderen Art, ja Leute, jetzt habt ihr es aus berufenem Munde gehört, ihr dürft trinken, nein, ihr müßt sogar trinken und das für einen guten Zweck. Denn wenn ihr nicht trinkt dann stirbt unser Regenwald und das wollt ihr doch nicht.
Also Freunde, schüttet euch den Alk in den Hals, die Gläser hoch, es ist ja für einen guten Zweck, wer das sagt, ja, kein Geringerer als unser Günter und der ist ein kluger Mann. Zuerst macht er uns zum Millionär und dann macht er eine tolle Werbung.
Unsere Werbefachleute sind auch ganz clever, man nimmt einen Günter Jauch und einen Kasten Krombacher, das kostet nicht viel, hm, jetzt hab ich doch glatt die Gage vergessen, egal, ist nicht mein Bier, ich gönne jedem das Geld das er verdient, und er verdient es mit Recht.
Und worum geht es nun in dieser Werbung...
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Pro: Eigentlich eine gute Idee Kontra: 25'000.000 m² sind nur 5 km x 5 km, u.a. daher kaum Naturschutz-Wirkung; Intransparenz
...Wenn Krombacher Aufwendung von ? 2'000.000,00 für den Regenwald im Rahmen der Aktion garantiert, dann sind das pro m² gerade einmal ? 0,08. Das scheint - mangels anderer Angaben in den Aktionen 2002 und 2003 - aber auf der anderen Seite zu bedeuten, dass pro Kasten gekauftem Krombacher Bier auch nur 8 cent an den WWF abgeführt werden...
Hand aufs Herz, wer hätte aufgrund der pompösen Werbung nicht mit einer Spende von zumindest über 1 ? pro Kasten gerechnet?
III. Intransparenz
Hilfsmethode, Maßnahmen und konkret abzuführende Beiträge sind für den Verbraucher fast völlig intransparent.
Die Intransparenz der Kampagne 2002 ergibt sich aus den Entscheidungen des LG Siegen (Az. 7 O 75/02) und OLG Hamm (Az. 4 U 109/92, vgl. www.justiz.nrw.de/includes/pdf/pdf.php?site=/RB/nrwe/olgs/hamm/j2002/4U10902.html...
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