Erfahrungsbericht zu:
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KRUPS F 309 PROAROMA
(Kaffeemaschine)
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"Die Gute mit dem Schwenkfilter."
Kaffee - mittlerweile ein Lebenselixier von mir.
Zumindest seitdem es die Kaffeepadmaschinen gibt und die Zubereitung des schwarzen Gebräus so verlockend einfach und schnell ist.
Aber es gab eine Zeit davor. Und wenn ich es recht bedenke, ist diese noch gar nicht soo lange her bzw. immer noch fortdauernd, sprich: parallel.
Jawoll, mit dem Einzug der Kaffeepadmaschine in unser trautes Daheim, verschwanden die 'ollen' Filtermaschinen nicht etwa. Nein, lediglich ihre Position wurde ein wenig verrückt, sie gerieten ein wenig außer Sichtweite, wurden etwas unsanft in eine leicht dämmerige Ecke geschoben.
Manchmal frage ich mich allerdings: Wieso eigentlich?
Wenn ich mal alle meine Sinne zusammenschmeiße und den Kaffeegeschmack der verschiedenen Maschinen vergleiche, komme ich nämlich zu dem Schluss, dass mir der Kaffee aus der Filtermaschine meist besser - weil intensiver, körperreicher und heißer - schmeckte. Vielleicht hatte diese Vorzüglichkeit des schwarzen Gesöffs aber auch mit der von uns genutzten Kaffeemaschine zu tun.
Die nennt sich nämlich (immer noch) "Krups F 309 ProAroma" und enterte unser Heim vor einigen Jahren zu einem
- PREIS
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von knapp 40 EUR, bezogen über den Versandhandel.
Mittlerweile habe ich das gute Gerät sogar noch billiger, teilweise sogar um die zehn Euronen, gesehen.
Na sowas! - Früher bezahlte man für die guten Krups-Maschinen doch noch ein Vermögen! (Oder kam es mir zu DM-Zeiten einfach nur so vor?)
- DAS AUSSEHEN
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der Kaffeemaschine ist etwas altmodisch, aber praxisbewusst:
Farblich kommt sie in einem recht kräftigen Blauton daher. (Meine zumindest. Es gibt sie wohl auch in Schwarz oder Weiß. Da wir in der Vergangenheit mal ein älteres, weißes Modell hatten und dieses im Laufe der Zeit hässlich vergilbte, griffen wir diesmal wohlwissend zu einer frischfarbigen Variante!)
Insgesamt gesehen ist die Maschine etwas klobig. Ich habe aus anderen Berichten bereits vernommen, dass sich so manche Nutzer daran stören und filigranere Modelle bevorzugen. Allerdings: So klotzig ist die ProAroma dann auch wieder nicht.
Zwar würde ich die Maschine auch nicht gerade als Meisterwerk der Designkunst bezeichnen, aber letzten Endes konnte man sie aufgrund der recht großen Glaskanne und des Schwenkfilters nicht großartig anders gestalten.
Ich würde sie auch weniger als klobig denn als kompakt beschreiben. Es wurden keine Designexperimente an ihr verstaltet, kein Platz für Spielereien vertan. Die Maschine ist etwas breit ausgefallen, von vorne betrachtet kastenförmig, in der Gesamtansicht aber eher rundlich, sieht aber alles in allem dennoch gut aus.
Ein wenig Edelglanz verleihen ihr die (wenigen) chromfarbenen Elemente, so etwa das Krups-Logo oder die Verzierung am Kannenfuß.
- WAS KANN SIE?
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Doch was nützt schon der äußere Glanz, wenn es am Können mangelt?
In erster Linie soll eine gute Kaffeemaschine natürlich schmackhaften Kaffee brühen. Aber... manchmal gehört noch etwas mehr dazu:
Ich selbst fand bereits so manches ältere Krups-Modell aufgrund des (damals) innovativen Schwenkfilters und des Tropfstopps einfach toll. Die beiden Features sind auch bei der F 309 ProAroma zu finden.
Insgesamt zeichnet sie sich aus durch:
- Fassungsvermögen bis 10 Tassen,
- Tropfstopp,
- Schwenkfilter,
- 1.100 Watt,
- Glaskanne (1,25 l),
- Heißbrühsystem,
- Aromaverschlussdeckel
- 24 Monate Garantie
- DURCHSPÜLEN UND LOS!
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Ist die Maschine einmal ausgepackt und aufgestellt, dann kann man loslegen.
Nicht aber etwa gleich mit dem Kaffeebrühen, sondern erst einmal mit einem Reinigungsspülgang. Eine volle Kanne durchlaufen lassen, natürlich ohne Kaffee - und dann kann es wirklich losgehen. (Im Grunde sogar ohne Betriebsanleitung, da die Maschine recht selbsterklärend ist. Wer aber doch einen Blick in die Anleitung - welche in etlichen Sprachen und mit vielen Illustrationen daherkommt - werfen will, wird nicht enttäuscht sein, da sie einfach und übersichtlich verfasst wurde.)
Wasser einfüllen, Filter einlegen, Kaffee portionieren, Kanne unter den Auslauf, Schalter ein und warten. Die Maschine ist glücklicherweise eine von der schnelleren Sorte, so dass sie eine Komplettfüllung in nicht einmal zehn Minuten durchgejagt hat. Dabei knattert sie relativ laut vor sich hin. Manch einem mag dieses beharrlich laute 'Grunzen' etwas zu laut sein. Ich persönlich mag das Geräusch, da es mir verkündet, dass mein Getränk im Herstellungsprozess befindlich ist.
Was die Bedienung angeht, sind mir im Laufe der Jahre folgende Sachen aufgefallen:
Die Wassereinfüllöffnung hätte ein wenig größer sein können. Will man das Wasser direkt aus der Glaskanne einfüllen, muss man schon gescheit zielen, damit nichts daneben läuft (vor allem, wenn man die Maschine recht nah an der Küchenwand platziert hat). Zumindest in der ersten Anwendungszeit. Später hat man es dann im Blut.
Der Schwenkfilter ist an sich wirklich eine super Sache. Allerdings sollte man ihn schon wirklich tief positionieren und etwas nachdrücken, am besten noch bevor man den Kaffee einfüllt. Wir hatten nämlich mal das Problem, dass der Filter umgeklappt war und sich das Wasser dann darin sammelte, statt als Kaffee durchzusickern. Das kann man aber mit Achtsamkeit verhindern.
Dann, dies mag ein Problem der Tropfstopp-Automatik sein, gab es auch hierbei schonmal das Problem, dass sich das Wasser trotz wieder unter das Gerät gestellter Kanne im Filter sammelte, anstatt weiter durchzufließen. Eine gescheite Grundreinigung des Filtereinsatzes hat das Problem dann gelöst. Es ist aber schon etwas beunruhigend, wenn so etwas passiert.
Was ich an Kaffeemaschinen im Gegensatz zu Padautomaten stets geschätzt habe, ist die Warmhaltefunktion der Kannenböden. Setzt man die Kanne zurück, dann bleibt sie warm (wenngleich das Aroma des Kaffees nach Stunden natürlich flöten geht).
Apropos Aroma:
Ich habe am Aroma des mit der Krups gebrühten Kaffees nichts auszusetzen. Er ist kräftig und vor allem heiß, schmeckt nicht plörrig, sondern wirklich gut.
- DIE REINIGUNG
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der Maschine ist nicht sonderlich umständlich:
Den losen Filtereinsatz kann man gut mit in die Spülmaschine geben. Die Glaskanne spüle ich lieber per Hand, aus Angst, sie könne in der Spülmaschine zerstört werden. Allerdings habe ich nun schon mehrfach gelesen, dass die Kanne dies wohl sehr gut aushält, so dass ich mir die Spülarbeit nach der nächsten Nutzung der Maschine wohl ersparen werde.
Ansonsten kann man Verunreinigungen an der Maschine selbst mit einem feuchten Tuch entfernen.
Dass man die Maschine - wie es für alle Maschinen, die mit Wasser betrieben werden, notwendig ist - alle Vierteljahre (bzw. je nach Nutzungsintervall öfter oder seltener) entkalken sollte, muss ich an dieser Stelle eigentlich nicht erwähnen.
- MEIN FAZIT
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lautet:
Manchmal muss es einfach 'richtiger Kaffee' sein. All die Padautomaten sind ja schön und schnell, doch manchmal kann ich das Cremahäubchen nicht mehr sehen und schmecken und brauche dann einen heißen, schwarzen Kaffee.
Und dieser gelingt mit der Krups ProAroma ausgesprochen gut und relativ schnell.
Wer Hightech-Gedönse erwartet, wird mit dieser Maschine nicht viel anfangen können. Wer einen aromatischen und heißen Kaffee genießen will, der könnte jedoch mit dieser Maschine warm- ach was sag ich: HEIß werden!
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(c) Eminencia / Divalein, 2008
29.12.2008 15:41
liebe Grüße und alles Gute für 2009, Andrea
25.12.2008 20:43
Ich wünsche Dir ein zauberhaftes Weihnachtsfest und zaubere ein BH aus dem großen Weihnachtsmannsack :-))
22.12.2008 21:23
Genau, einen heißen, schwarzen Kaffee ;-))