Hallo liebe Leser!
Ich koche sehr gerne.
Dabei versuche ich gesundes und ausgewogenes Essen zu zubereiten.
Und, wer isst nicht gerne italienisch???
Also, mein Freund und ich schon und deshalb stelle ich euch heute meinen ,Küchenhelfer' vor.
**kaltgepresstes Natives Olivenöl**
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Erklärungen zu unbekannten Wörtern, Anwendung und Genuss folgen später!
Natürlich gibt es viele verschiedene Sorten.
Beispiel 1:
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Knuella Feinkost kaltgepresstes Natives Olivenöl.
Das gelbliche Olivenöl ist in einer grün-gelben 250ml Glasflasche enthalten. Die handliche Flasche besitzt einen Schraubverschluss und einen sicheren Verschlussring. Auf dem Etikett ist ein Olivenzweig und Oliven abgebildet. In den Supermärkten kostet es ungefähr 1,29 Euro.
Das Öl ist zähflüssig und wird aus den reifen Früchten des Olivenbaumes gewonnen. Natürlich durch Kaltpressung - dazu aber später mehr!
Der Duft des Knuellaöles ist typischer Weise mit einem würzigen Ölgeruch vergleichbar. Fettig - würzig - nach Kräutern.
Auf den intensiven und gesunden Geschmack des Öles gehe ich später ausführlich ein!
Pro 100ml enthält dieses Olivenöl 3367kJ oder 819kcal und 91g Fett.
Beispiel 2:
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Das Delizia Estense Natives Olivenöl Extra.
Es ist in einer durchsichtigen, länglichen Flasche enthalten, die ein kastanienbraunes Dreieck als Etikett trägt auf dem in goldener Schrift die ,Daten' draufstehen. Das Öl kostet ungefähr 10,99 Euro - was natürlich ein sehr happiger Preis ist. Die Oliven sind Hand geerntet und haben nur einen Säureanteil von 0,5%. Es werden verschiedene Olivensorten benutzt, Seminada, Oia Manna und Oieddu. Der Geschmack des Delizia Estense Natives Olivenöl ist fruchtig, dabei typischerweise leicht herb und mundet sehr lecker nach Artischocken. Sehr angenehm.
Das ölig-gelbe Öl dickt bei kühleren Temperaturen recht schnell an, aber sobald man es schüttelt oder auf dem Tisch stehen lässt, wird es schnell klar.
Beispiel 3:
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Das Extra Virgin Olive Oil von Luccese.
Das Olivenöl ist in einer grünen, länglichen Flasche, auf dessen Etikett das Pflücken der Oliven aufgedruckt ist sowie zwei grüne Oliven am Zweig. Diese 750ml Flasche ist von Lidl und kostet ungefähr 2,59 Euro. Dies ist das Öl, das ich fast tagtäglich benutze.
Die Flasche trägt einen stabilen, grüngoldenen Schraubverschluss mit Verschlussring.
Es ist natives Olivenöl extra, trägt die Güteklasse-Direkt aus Oliven und wird ausschließlich per mechanischen Verfahren in Italien gewonnen.
Wie probiert man Olivenöl?
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Kenner machen das auf folgende Weise.
Um ein Olivenöl in seinem gesamten Charakter zu erleben, gibt man einfach eine kleine Menge auf einen Löffel und saugt diese mit viel Luft in den Mund ein. So ähnlich wie bei einer Weinprobe.
Durch die feine Verteilung auf der Zunge und am Gaumen lassen sich die vielfältigen Nuancen wunderbar heraus schmecken. Da wir ja wissen, dass die Zunge an verschiedenen Stellen anders schmeckt.
** Olivenöl - Aroma des Mittelmeers **
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Olivenöl ist der kulinarische Schatz der mediterranen Küche.
Der goldgelbe bis grünliche Saft der Olive verleiht Gerichten ein herrliches Aroma und den typischen Geschmack des sonnigen Südens! Und da wir ja gerade hier eher Frühling oder Herbst - anstatt Sommer haben ;-) dachte ich, ihr könnt sowieso nicht widerstehen und meinem Bericht lauschen ...
... wo Olivenöl zumal überaus gesund ist!
Als eine der ältesten Kulturpflanzen sind Olivenbäume im gesamten Mittelmeerraum verbreitet. Zur Herstellung werden die grünen Früchte des Olivenbaumes, der vor allem in den Mittelmeerländern in großen Plantagen angebaut wird, verwendet. Die bis zu 12 Meter hoch wachsenden Bäume erreichen ein biblisches Alter.
Das dickflüssige Pflanzenöl erhält je nach Art der Herstellung verschiedene Qualitätsstufen. Diese werden auf internationaler Ebene nach Güteklassen eingeteilt. Haupterzeugerländer für das flüssige Gold sind neben Italien auch Spanien, Griechenland, Portugal und Frankreich. So unterschiedlich die Böden und das Klima der jeweiligen Anbauregionen auch sind, so vielfältig prägen sie das von dort stammende Öl.
Man sagt: Beim Olivenöl ist es wie beim Wein. Es gibt große Geschmacks- und Qualitätsunterschiede. Dabei spielt nicht nur die Herkunft der Ölfrüchte eine Rolle, sondern auch der Anbau, der Erntezeitpunkt und vor allem die Art der Pressung!
Grundsätzlich gilt: je naturbelassener ein Öl ist, desto besser!
Nur kaltgepresste, nicht raffinierte Öle enthalten noch das breite Spektrum an wertvollen Inhaltsstoffen und bringen ihren ursprünglichen Charakter mit. Bei einer Raffination werden nicht nur die Geschmacksstoffe des Öls entfernt, sondern auch alle wertvollen Begleitstoffe wie Vitamine und sekundäre Pflanzenstoffe. Es lohnt sich daher auf Qualität zu achten.
Die nativen Olivenöle dürfen nicht durch Extraktion mit Lösemitteln oder Raffination hergestellt werden. Ein Mischen mit anderen Ölen ist ebenfalls nicht erlaubt. Beim Pressen darf die Temperatur des Öls nicht über 40°C steigen
Geschmäcker und Vorlieben sind verschieden, deshalb habe ich oben auch drei der unheimlich vielen vorhandenen kaltgepressten Öle aufgeführt. Wie ihr dort erstehen könnt, ist der Unterschied zwischen den Preisen erheblich, der natürlich auch von der Abbauart bestimmt wird. Ein Garant für ,gesunde' Ernährung ist der Preis wohl nicht, weil leider immer noch keine Pflicht zur genauen Auflistung der Inhalte den Herstellern obliegt. Dennoch kann man einiges ablesen.
- Ein genauer Blick auf das Etikett genügt: Nur der Hinweis "Natives Olivenöl extra" garantiert Spitzenqualität. Das Öl wird ausschließlich kaltgepresst und erfüllt höchste Anforderungen an Geruch und Geschmack.
- "Natives" Olivenöl ist ebenso ohne Wärmezufuhr gepresst, darf aber geschmacklich leichte Fehler haben. Der Gehalt an unerwünschten freien Fettsäuren liegt etwas höher.
- "Olivenöl" ist ein Gemisch aus nativem und raffiniertem Öl. Die Anforderungen an Geschmack und Geruch liegen weitaus niedriger.
- "Tresteröle" werden mit Hilfe von Extraktionsmitteln aus den Rückständen der ersten Kaltpressung gewonnen.
Grundsätzlich gehören Pflanzenöle zu den wertvollsten Bestandteilen einer vitalstoffreichen Fitnesskost.
Im Gegensatz zu tierischen Fetten liefern sie ein günstiges Fettsäuremuster. Ein weiterer Bonus. Sie sind absolut cholesterinfrei!
Olivenöl ist dabei mit und 70 Prozent besonders reich an der einfach ungesättigten Ölsäure. Der gesunde Powerstoff hilft den Anteil des "schlechten" LDL-Cholesterins im Blut zu senken. Für ein fittes Herz und elastische Arterien ist der Saft der Olive daher genau des Richtige. Kein Wunder, dass Ernährungsexperten die mediterrane Küche vorbeugend gegen Arteriosklerose und Herz-Kreislauferkrankungen empfehlen.
Zudem stecken gerade in nativen Olivenölen wertvolle sekundäre Pflanzenstoffe wie das Squalen. Squalen ist ein Antioxidans und wirkt der Oxidation von LDL-Cholesterin durch freie Sauerstoffradikale entgegen, was in der Folge auch der Entstehung von Arteriosklerose vorbeugt oder sie verzögert.
Was ist LDL-Cholesterin?
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Fette sind nicht in Wasser löslich. Fette sind unter anderem Cholesterin. Um sie in Körperregionen transportieren zu können, werden diese, sobald sie sich im Blut befinden, an bestimmte Eiweißkörper gebunden. Diese Verbindungen (aus Fetten und Proteinen) sind als Lipoproteine zu bezeichnet. Das LDL-Cholesterin ist ein solches Lipoprotein. Es transportiert Cholesterin in die Peripherie des Körpers zu den Zellen, die dafür Andockstationen besitzen, man nennt sie auch Rezeptoren.
Bei zu viel Cholesterin lagert es sich an den Innenschichten der Gefäße ab! Deshalb gilt es auch als Risiko für Gefässverkalkung. Je höher der Cholesteringehalt im Blut, desto höher das Risiko, daran z.B. an einem Herzinfarkt zu erkranken.
Was ist Squalen?
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Squalen ist eine Substanz. Unser Körper produziert sie, doch kommt sie auch in der Natur vor. Squalen schützt die Zellen unseres Körpers vor Probelmen durch sogenannte "freie Radikale".
Was sind freie Radikale?
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"Freie Radikale" sind Moleküle, denen etwas fehlt - ein Elektron. Sie versuchen es anderen Molekülen zu entnehmen und gehen dabei sehr aggressiv vor. Sie greifen Moleküle auf der Oberfläche, aber auch im Zellinneren an und können sie dadurch dauerhaft zerstören.
Was, wenn Unsicherheit herrscht, ob man hochwertiges Olivenöl auch zum Braten, Dünsten und Schmoren verwenden kann. *****************************===============================
Mein Tipp, man kann nicht nur, man soll sogar!
In den Mittelmeerländern wird naturbelassenes Olivenöl seit jeher zu diesem Zweck genutzt. Natives Olivenöl ist länger gut, und beim Erhitzen hat es wenige Veränderungen. Weil, wenn Sauerstoff, Licht, Wärme oder auch Metalle auf pflanzliche Öle einwirken zersetzen sie sich. Deshalb steht auf ,fast' jeder Flasche, dass das Öl kühl und lichtgeschützt gelagert werden soll!
- Beim Garen und Dünsten sowie beim Backen und Braten bis 180 °C zeigt "natives Olivenöl" keine großen chemischen Veränderungen. Sowohl "natives Olivenöl extra" als auch "natives Olivenöl" kann deshalb gut bis zu dieser Temperatur erhitzt werden.
- Es gibt jedoch auch einige Produzenten, die vom Erhitzen "nativer Olivenöle" über ungefähr 140°C abraten. Es könnten Stoffe entstehen, die für die Gesundheit nicht gut wären. Das Vitamin E wird außerdem weitgehend zerstört.
- Öle, egal welche Art, sollten nicht in einer geschlossenen Pfanne erhitzt werden - sie können sich entflammen.
- Beim Braten ist die richtige Temperatur wichtig. Bei mäßiger Hitze brät man Kartoffeln, Gemüse, zartes Fleisch und Fisch. Steak bät man erst einmal an, gibt sie dann in heißes Öl, damit sich die Poren schließen und es nicht austrocknet.
Ich trockne das Fleisch vorher mit Küchenpapier ab, um Spritzer zu vermeiden.
- Schmoren - da benötigt man nur wenig Olivenöl. Die Poren des Fleischs schließen sich und es bleibt innen saftig. Außen bildet sich eine braune Kruste - später kann man daraus eine schmackhafte Sauce zaubern. Die Nährstoffe des "Olivenöls" bleiben beim Schmoren so gut wie erhalten.
**Wofür und welches Olivenöl?**
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Ob für Salate, Nudelgerichte oder Eintöpfe - Olivenöle eignen sich hervorragend für kalte und warme Speisen. Dünsten, Schmoren, Braten und Kochen mit Olivenöl ist wegen des hohen Gehalts an hitzebeständiger Ölsäure problemlos möglich. Einige behaupten zwar, man könne mit Olivenöl nicht braten, aber bis jetzt ist mir jedes Gericht gelungen!
Welche Marke am besten zu einem Gericht passt, entscheidet letztendlich der persönliche Geschmack. Obwohl man ja das Öl zu einem Geicht benutzt und eigentlich die Speise den Geschmack vorgeben sollte. Ich persönlich mag es nicht unbedingt, wenn das Gericht nach Öl schmeckt - unterstreicht es allerdings den Geschmack und hebt ihn hervor - dann bin ich begeistert.
** NACHTRAG **
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Ich las vor kurzem diesen Bericht und halte es für meine Pflicht diesen nach zu reichen, da jedem die Stiftung Warentest wohl ein Beriff ist! Überall im Netz zu finden: www.zdf. de / www.aponet.de.... Also, öffentlich.
Zitat: Die handelsüblichen Olivenöle sind nach Ansicht der Stiftung Warentest deutlich schlechter als ihr Ruf. Bei einem Test von 26 Ölen fiel etwa jedes dritte mit «mangelhaft» durch, wie die Prüfer am Donnerstag in Berlin mitteilten. Keines der untersuchten Öle war frei von Schadstoffen, ausgerechnet zwei Bioprodukte waren am stärksten mit Weichmachern belastet.
Der Test ergab aber auch, dass gutes Olivenöl nicht teur sein muss. Von den «guten» Ölen kosteten drei höchstens zehn Euro pro Liter.
Olivenöl sei eigentlich gesund, schreiben die Warenprüfer in der Oktoberausgabe des Heftes «test». Es sei gut für die Cholesterinwerte und schütze vor Krankheiten.
Die Tester stellten jedoch fest: «Kein Öl war frei von Schadstoffen». Im Labor fand sich unter anderem in 18 Ölen das Krebs erzeugende Benzoapyren. Die Konzentration überschritt jeweils den zulässigen Grenzwert. Erstmals fanden die Forscher auch Weichmacher, die das Erbgut schädigen können.
Die untersuchten Öle trugen sämtlich das Etikett «nativ extra», das beste Qualität verspricht. Aber nur drei Öle erzielten laut «test» im Geruchs- und Geschmackstest ein sehr gutes Ergebnis, wie es die Europäische Union für «Nativ-Extra»-Öle fordere.
Dagegen schmeckte jedes zweite nach Ansicht der Warentester ranzig oder schlammig. Bei sieben Ölen sei eine unerlaubte Wärmebehandlung nachgewiesen worden.
Neben neun «mangelhaft» vergab die Stiftung sechs «ausreichend».
Schon bei einem Test vor drei Jahren waren 22 von 32 Ölen nicht über diese Noten hinaus gekommen. In diesem Jahr gab es außerdem sechs Mal ein «befriedigend». Die Note «gut» ging an fünf Öle der Marken «Vom Fass», «Gaea», «Bancetto» (Edeka), «Füllhorn» (Rewe) und «Luccese» (Lidl).
Ich hoffe, ich konnte euch für dieses natürliche Produkt begeistern, mit dem Nachtrag ein wenig zum Grübeln bringen und freue mich über Anregungen, Kritik und Lob.
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Eurer Feldhase2
24.01.2010 15:51
das Produkt prima vorgestellt - da vergebe ich glatt ein *bh* - GLG Sven
18.10.2007 20:39
klasse Bericht
23.11.2006 20:53
Wir stellen unser Eigenes Olivenoil extra Vergine her.