Kuramathi Island Resort, Male

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Kuramathi Island Resort, Male

Resort - 39 Orchid Magu, P.O. Box 2015, Male, 20 02, Malediven

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Erfahrungsbericht über "Kuramathi Island Resort, Male"

veröffentlicht 30.11.2017 | Jagutta
Mitglied seit : 15.03.2017
Erfahrungsberichte : 242
Vertrauende : 29
Über sich :
Ich versuche immer gegenzulesen, klappt aber nicht immer. Daher gebt mir doch einen Hinweis, wenn ihr euch benachteiligt fühlt und ich schaue bei euch speziell vorbei und lese.
Ausgezeichnet
Pro traumhafte Ruhe, weißer Strand, tolle Tiere
Kontra weit weg von Deutschland
sehr hilfreich
Preis-/Leistungsverhältnis
Anbindung
Service
Essen & Trinken
Atmosphäre

"Traumhaft"

Hallo zusammen,

ich berichte über Kuramtahi.

Ich bin 2005 das erste Mal auf die Malediven gereist.
Die Malediveninsel zu der ich heute etwas schreiben möchte, liegt im Rasdhoo Atoll und heißt Kuramathi.

Lage:
Die Malediven liegen unterhalb von Sri Lanka und Indien im indischen Ozean.
Die Hauptinsel/Hauptstadt ist Male, neben der Insel befindet sich auch die Insel auf dem der Flughafen ist.

Das Rasdhoo Atoll liegt etwas westlich von Male und nord-östlich vom Ari-Atoll und ist mit dem Speedboot in ca. 1 /1/2 Stunden bei starkem Wellengang, sonst sicherlich etwas schneller zu erreichen. Man kann jedoch auch vom Flughafen mit dem Wasserflugzeug bis zur Insel fliegen, Preis dafür lag damals bei 130 Euro pro Person, der Vorteil dabei wäre, dass man in gut 20 Minuten bereits an den Inseln ankommt.
Im Rasdhoo Atoll befinden sich die Inseln Kuramathi und Veligandu, welche Touristeninseln sind. Dann gibt es noch die Insel Rasdhoo, auf der es jedoch kein Hotel gibt sondern, von ein Einheimischen bewohnt wird. Im Rasdhoo Atoll liegen auch noch zwei unbewohnte Inseln, deren Namen Madivaru und Madivaru Finolhu lauten.

Ich bin mit LTU hin von Deutschland, Frankfurt ca. 12 Stunden geflogen, da wir noch einen Zwischenstopp in Colombo (Sri Lanka) hatten. Zurück war es ein non-Stopp Flug und der ging etwa über 10 Stunden.

Kuramathi:
Kuramathi ist eine reine Hotelinsel, auf der es 3 verschiedene Hotels gab. Das ist nicht so häufig auf den Malediven, denn die meisten inseln sind so klein, dass nur ein Hotel darauf Platz findet. Kuramathi ist jedoch eine etwas größere Insel und dadurch für mich reizvoller gewesen, da man auch mal etwas anderes sehen kann und nicht in 10 Minuten die komplette Insel erkundet hat.

Mittlerweile ich glaube seit Mitte 2009 gibt es nur noch ein Hotel auf der Insel und nicht mehr drei.

Zu meiner Reisezeit gab es das Kuramathi Village (in dem ich untergekommen bin), das Cottage und das Blue Lagoon.

An der Westseite der Insel befindet sich eine lange Sandbank, die man bei Ebbe wirklich weit begehen kann. Der Sand dort ist wirklich fast weiß. Er ist ganz hell und ganz fein. Wenn man die Sandbank bei Ebbe weit läuft hat man einen klasse Blick auf die Insel von einem entfernteren Punkt und kann auch tolle Fotos von dort aus machen.

Die Insel hat auf der einen Seite ein Außenriff, da ist der Strand nicht so breit und im Wasser zieht man am besten Badeschuhe an, weil es dort recht steinig ist, mitunter auch einige Tiere dort im flachen Wasser schwimmen und man da ungern reintreten möchte. Auf der anderen Seite der Insel ist die Lagune, da ist ein langer breiterer Sandstrand und auch im Wasser liegen keine Steine sondern ist der Boden sandig und dort ist es gut zum Schwimmen.

In der Mitte der Insel befindet sich ein Wald, in dem Flughunde leben. Am Tag kann man sie Kopfüber an den Palmen hängen sehen.

Für eine gemütliche Umrundung der Insel brauchten wir ca. eine Stunde. Aber das war wirklich sehr gemütlich und langsam. Dabei konnte man vom Strand aus immer wieder kleine Baby-Schwarzspitzenhaie, die in der Bucht schwammen und im flachen Wasser Fische gefangen haben. Bei einem Rundgang haben wir sogar 73 Haie zählen können. Die Haie tun aber nichts, es sind kleine Angst Hasen und sobald man ins Wasser geht machen sie einen riesigen Bogen um einen.

Auf der Insel befindet sich, was gerade für mich als Taucher sehr wichtig war, eine Dekokammer. Außerdem noch ein Medizinischen Zentrum, in dem auch ein deutschsprachiger Arzt damals tätig war. Gerade bei Krankheiten finde ich es immer wichtig, dass ich jemanden habe, der mich auch versteht, wenn ich ihm meine Beschwerden schildern müsste. Das Ganze geht zwar auch auf Englisch, aber mir ist bei so was immer lieber, wenn ich weiß, dass ich genau verstanden werde und auch genau verstehe, was mir gesagt wird. Also ein dicker Pluspunkt in meinen Augen.
Es gab auch einen kleinen Shop in dem man Souvenirs und Postkarten kaufen konnte.

Außerdem gibt es ein kleines Biologiezentrum auf der Insel, in dem man sich auch über die Tier und Pflanzenwelt auf der Insel informieren kann. Das fand ich wirklich interessant, denn auch Vorträge wurden dort auf Deutsch und Englisch gehalten.


Es gibt zwei Tauchschulen, die aber von demselben Anbieter betrieben werden.
An der Lagunenseite gibt es auch einen Anbieter für Surf Ausrüstung und Wasserspielzeug, wie Ringe, Luftmatratzen o.ä. die dort geliehen werden können.

Tierwelt:
Uns sind eine Menge Tiere auf der Insel begegnet. So zum einen also die Flughunde die ab spätem Nachmittag unterwegs waren und am Tage in den Palmen hingen.
Außerdem wird wohl jeder, der auf der Insel ist, das Glück haben einen kleinen Einsiedlerkrebs zu sehen, denn die laufen da in Massen überall herum.
Wie gesagt sieht man von der Insel aus, Haie und auch einige Muränen und Ohrenquallen, die jedoch harmlos sind und nicht brennen.

Jeden Abend wird von einem Steg aus Fisch ins Meer geworfen, der dann Haie und große Stechrochen anlockt. Ich bin zwar nicht so sehr dafür, Tiere so anzufüttern, jedoch ist es schon sehr beeindruckend zu sehen, was für große Rochen dann dort auftauchen und sich um die Fischstücke streiten.

Es gibt verschiedene Vogelarten und Reiher.
An einem Tag kam uns abends auch eine kleine Schlange über den Weg gekrochen entgegen. Ob diese giftig war/ist weiß ich allerdings nicht, da ich keine Ahnung habe um was für eine Art es sich dabei gehandelt hat.
Krabben laufen auch viele am Strand, hauen aber sofort ab, wenn man sich ihnen näherte.

Außerdem gibt es sehr viele kleine und größere Eidechsenarten und Gekkos.
Vom Strand aus hatten wir auf öfter das Glück im Kanal zwischen Rasdhoo und Kuramathi Delfine beobachten zu können, die dort durchgeschwommen sind.
Mit Mücken hatten wir gar keine Probleme.

Tauchen:
Zum Tauchen will ich auch kurz noch etwas schreiben, da ich finde, dass die Malediven besonders für Taucher auch attraktiv sind. Wir haben in der Zeit, in der wir dort vor Ort waren 12 Tauchgänge gemacht und bei jedem der Tauchgänge mind. Einen Hai gesehen. Darunter waren Hammerhaie, graue Riffhaie und Weißspitzenriffhaie, sowie Schwarzspitzenriffhaie. Außerdem hatten wir bei vielen Tauchgängen kleine Gruppen von Mobulars zu sehen bekommen und am letzten Tauchtag sogar noch einen riesigen Manta.

Die Unterwasserwelt an sich ist in meinen Augen nicht so besonders bunt gewesen, es gab zwar massig Fisch, aber wenig Koralle. Das liegt jedoch am El Nino so sagte man uns, dass damals durch die Erwärmung des Meeres um ein paar Grad, viele Korallen abgestorben wären.

Preise:
Zu den Preisen vor Ort kann ich weniger sagen, da wir damals All Inklusiv gebucht hatten.

Da wir auch nicht zur optimalen Reisezeit geflogen sind, sondern im Oktober, war der Reisepreis auch dort deutlich niedriger als zur Hauptreisezeit.

Dennoch kann ich auch empfehlen zur Nebenzeit zu reisen, es hat jeden Tag einmal geregnet für ca. eine halbe Stunde, dann kam die Sonne wieder raus. Es war durchweg sehr warm und beim Tauchen hat man den Regen so wie so nicht gemerkt.

Obwohl beim Abendessen in unserem Hotel damals fast alle Plätze besetzt waren haben wir über den Tag verteilt kaum jemanden auf der Insel gesehen. Wir hatten unsere Hütte nur 10 Meter vom Meer entfernt Richtung Außenriff und waren jeden Tag an "unserem" kleinen Strand alleine. Selbst bei der Umrundung der Insel haben wir wenig andere Besucher getroffen. An der Bar und an der Lagunenseite der Insel, sowie an der Sandbank waren zwar ein paar Leute zu treffen, jedoch sehr sehr wenige. Man hatte dadurch ein wenig das Robinson Crusoe Gefühl.

Ich würde gerne wieder mal die Malediven besuchen und auch gerne wieder Kuramathi, da ich mich dort sehr wohl gefühlt habe. Die Insel ist toll und hat einiges zu bieten.

Für jemanden, der Ruhe sucht, ist das genau richtig. Wer allerdings Aktion, Party und viele Leute kennenlernen möchte, dem kann ich dieses Reiseziel jedoch nicht empfehlen.

Ebenfalls würde ich empfehlen max. 2 Wochen dort zu bleiben. Durch die Anreise und Abreise fehlen einem 2 Tage und die Zeit reicht vollkommen, 3 Wochen wären dann auch mir zu langweilig.


Dennoch, mein Fazit fällt sehr positiv aus. Ich hatte einen wunderbaren und tollen Urlaub und würde jederzeit wieder auf die Malediven reisen, wenn ich die Gelegenheit dazu hätte.

Leider kann ich nicht mit Fotos dienen. Die ich natürlich habe, aber 2005 gab es bei uns noch keine Digitalkamera und wir hatten noch, den 36er Film :-)

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Kommentare zu diesem Erfahrungsbericht

  • yesup veröffentlicht 02.12.2017
    nett
  • morla59 veröffentlicht 01.12.2017
    schönes we lg. petra
  • belli4charlotte veröffentlicht 30.11.2017
    ⛄ Danke für die Treue – der letzte Abend – LG Isabel ⛄
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Produktdaten : Kuramathi Island Resort, Male

Produktbeschreibung des Herstellers

Resort - 39 Orchid Magu, P.O. Box 2015, Male, 20 02, Malediven

Haupteigenschaften

Long Name: Kuramathi Island Resort

Typ: Resort

Adresse: 39 Orchid Magu, P.O. Box 2015, Male, 20 02, Malediven

Straße: 39 Orchid Magu, P.O. Box 2015

Postleitzahl: 20 02

Stadt: Male

Land: Malediven

Kontinent: Asien

Ciao

Auf Ciao gelistet seit: 28/06/2010