KYOCERA FS 600
11.12.2001
Pro:
Gute Qualität
Kontra:
ziemlich langsam . . .
Empfehlenswert:
Ja
Details:
Druckqualität
Geschwindigkeit
Benutzerfreundlichkeit
Betriebskosten
Support/Service
mehr
 emem
Über sich:
Mitglied seit:01.01.1970
Erfahrungsberichte:1104
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Inhalt dieses Berichtes: Kyocera FS-600.
Hierbei handelt es sich um einen Laserdrucker. Laserdrucker können in den meisten Fällen nur Schwarz/Weiß drucken. Farb-Laserdrucker kosten weit mehr als 3000 DM, und sind für den Privatgebrauch eher weniger geeignet. Ein normaler Laserdrucker druckt im Schwarz/Weiß Modus. Dieses Gerät stammt von einer Firma, die sich in letzter Zeit sehr gut entwickelt hat. Noch vor wenigen Monaten war Kyocera im Bereich Drucker nicht so bekannt, wie sie es jetzt ist. Die Geräte dessen können sich im Vergleich zu den drei Topmarken Hewlett Packard, Lexmark und Epson durchaus sehen lassen. Sie überzeugen oftmals durch ihr effektives Arbeiten, und auch durch die geringe Ausfallrate, die auch bei diesem Gerät gegeben ist. So ist es nämlich vorgekommen, dass der Drucker während meines Tests nicht ein mal von allein ausging, oder eine Fehlermeldung anzeigte. Ein hervorragendes Gerät bisher, bei dem die Stabilität sehr im Vordergrund steht.
Das Design ist natürlich nicht unbedingt besonders gut. Laserdrucker sehen eben aus wie graue große Kisten, die eher sperrig als elegant wirken. Durch ein leicht abgerundetes Design hat es Kyocera hier allerdings geschafft, den Drucker modern wirken zu lassen. Auch die Kühle, die sonst eigentlich kaum in Erscheinung treten kommen hier zur Geltung, und wirken ebenfalls sehr elegant. Im Großen und Ganzen allerdings bleibt es ein normaler Laserdrucker, der 2 Klappen besitzt, die man per Druck öffnen kann. Funktionstasten zum Starten, zum Stoppen und zum Einschalten des Gerätes befinden sich auf der rechten Seite. Nun gut, es ist so, dass Tintenstrahler weitaus moderner wirken, da das Design einfach besser angepasst wurde, aber es kommt doch im Endeffekt auf die Leistung eines jeden Gerätes an, und nicht auf das äußerliche Erscheinungsbild dessen.
Die Installation hierbei ist relativ einfach. Der Drucker wurde so ausgerichtet, das bei der Anpassung an die anderen Geräte im System eigentlich keine Fehler auftreten dürften. Sollten allerdings doch Meldungen auf dem Bildschirm erscheinen dass etwas mit der Kompatibilität nicht stimmt, so kann man immer noch die Windows 98 CD-ROM einlegen, um die Daten auf die Festplatte zu kopieren, die der Drucker benötigt um optimal laufen zu können. Nach der Installation der Hardware und nach dem Neustart kann man dann die Software installieren. Die CD-ROM ist im Angebot enthalten, man muss sie nur einlegen, und schon werden die Daten automatisch auf die Festplatte kopiert. Danach kann man dann Helligkeit, Kontrast usw. einstellen, und den Druck den Gegebenheiten anpassen. Dank der Software, die mir hier sehr gut gefallen hat, dürfte dies kein größeres Problem darstellen.
Eine Speicherkapazität von 4 MB ist sicherlich sehr gut. Früher hatte dieses Gerät, genau genommen eines der Vorgänger, nur 2 MB. Bei der neuen Version wurde der Speicher dann erweitert. Meiner Meinung nach reichen 2 MB aber vollkommen aus. Trotzdem gilt auch die Regel, dass es immer besser ist, wenn man eine hohe Speicherkapazität besitzt. Natürlich kann man den Speicher auch erweitern, dies ist natürlich aber nicht kostenlos. Speicherchips kann man sich in jedem PC-Geschäft kaufen und selbst einbauen oder einbauen lassen. Angeschlossen wird der Kyocera FS 600 per USB oder paralleler Schnittstelle. Dies kann man sich aussuchen. Ich bevorzuge USB, da die Daten hier ja bekanntlich schneller übertragen werden als mit einer parallelen Schnittstelle als Verbindung zum Computer oder zum Scanner.
Die Auflösung von 600 mal 600 dpi lässt sich ebenfalls verkraften. Für Laserdrucker wird nicht mehr erwartet. Bei Farb-Laserdrucker sähe dies schon sicherlich anders aus, da diese ja auch bessere Bilder und Grafiken ausdrucken müssen. Für den puren Schwarz/Weiß Druck dürften 600 mal 600 locker ausreichen. Die Auflösung ist hier leider nicht verstellbar, aber dies ist ja auch nicht weiter schlimm, da dem Anwender ja auch nur eine Druckart zur Verfügung steht. Und Tinte sparen muss man hier auch nicht, da der Drucker ja überhaupt nicht mit Tinte arbeitet. Ein Fassungsvermögen von 150 Blatt ist für Laserdrucker auch normal. Es gibt auch ein internes Fach in dem man auch noch mal über 100 Blätter ablagern kann. Die Geschwindigkeit dieses Gerätes ist nicht so gut, wie ich es am erwartet habe, als ich das Gerät zum ersten Mal sah. Habe eigentlich damit gerechnet, dass etwa 10-12 Seiten in der Minute ausgedruckt werden. ich musste jedoch feststellen, dass es lediglich 6 Seiten waren, die der Drucker in der Minute ins Ausgabefach legte. Dies ist sicherlich keine gute Geschwindigkeit, da gibt es momentan weitaus viele andere Modelle auf dem Markt, die viel höhere Geschwindigkeiten aufweisen können.
Die Effektivität des Drucks ist allerdings hervorragend. Über die Qualität lässt sich nicht meckern. Ich habe auch keine Unsauberkeiten oder fehler im Druckbild festgestellt. Und genau dies ist ja der wichtigste Aspekt eines Berichtes über einen Drucker, so dass ich mich doch noch entscheide diesem Gerät die zweitbeste Note zu erteilen, obwohl die Geschwindigkeit des Drucks ganz klar den großen Nachteil darstellt. Ein Preis von 700 DM ist sicherlich angemessen, und ist klar vertretbar. Liebe Grüße,
emem
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17.12.2001 12:22
na
16.12.2001 16:34
Mein Mann behauptet auch, er sei ziemlich langsam. Ich werde euch beiden mal glauben. *g* Gruß
16.12.2001 16:34
Mein Mann behauptet auch, er sei ziemlich langsam. Ich werde euch beiden mal glauben. *g* Gruß