Rasante 28 Seiten pro Minute in s/w: Mit dem FS-1300D von KYOCERA nimmt Ihr Office richtig Tempo auf. Und nicht nur das. Denn dazu bietet er neben perfekter Office-Qualität auch... mehr
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Erfahrungsbericht von Gering über Kyocera FS 1300D 15.11.2010
Produktbewertung des Autors:
Druckqualität
sehr gut
Geschwindigkeit
sehr schnell
Benutzerfreundlichkeit
ausgezeichnet
Betriebskosten
sehr gering
Support/Service
gut
Pro:
niedrige Druckkosten
Kontra:
höhrer Anschaffungspreis
Empfehlenswert?
Kompletter Erfahrungsbericht
In meinem Home Office benötige ich nur einen effektiven und kostengünstigen Schwarz-Weiß - Drucker, für Farbausdrucke habe ich meinen mittlerweile alten und betagten, aber immer noch zufriedenstellenden Epson AcuLaser, im Vergleich zu heutigen Farblasern allerdings auch in Schrankgröße. Bisher hat ein Brother 5050 seinen Dienst bei mir verrichtet und das Jahre lang mit großer Zuverlässigkeit. Bei allen Vorteilen der Brother - Drucker insgesamt, erleidet auch dieser Drucker das klassische Brother - Ende: Die Drucktrommel ist aufgebracht, die Tonerkartusche fast leer - und beide zusammen kosten mehr, als ein neuer Drucker.
Bei der Auswahl des Nachfolgers habe ich zwar wehen der guten Erfahrungen wieder mit einem Brother geliebäugelt, bin aber wegen der Trommel-Problematik letztendlich von der Marke weggekommen. Ein Drucker ohne Trommel sollte es sein, einer, der nur Toner braucht. Erfreulicherweise haben mittlerweile einige wenige Hersteller solche Geräte im Angebot, einer der ersten aber war Kyocera. Für unseren Volumendruck im Büro ist deshalb schon seit Jahren ein Kyocera - Drucker im Einsatz und das bisher ohne technische Probleme. Insofern war es naheliegend, sich genau bei diesem Hersteller und seinem Sortiment umzusehen.
Der FS 1300D
Bei dem FS 1300D handelt es sich um einen kleinen Arbeitsplatzdrucker. Für mich ein Kaufkriterium war, dass er eine integrierte Duplexeinheit hat, die aus den Programmen heraus den doppelseitigen Druck ermöglicht. Wo beim Brother-Laserdrucker das händische Einlegen der schon bedruckten ersten Seiten noch nötig war, verbunden mit dem jeweiligen Nachdenken, wie rum und in welche Richtung das Papier dann nun nochmal zu legen ist, erübrigt sich das beim Duplexdrucker FS 1300 D.
Die Daten des Druckers (Hersteller, Kommentare von mir) • bis zu 28 Seiten A4 pro Minute • Erste Seite bereits nach 6 Sekunden (ein guter Wert, der praktisch auch erreicht wird) • 1.200 dpi Auflösung (die Auflösung reicht für den hochwertigen Textdruck sowie für Layoutdruck auch bei Grafiken) • standardmäßig integrierte Duplexeinheit • 300 Blatt Papierkapazität, maximal 800 Blatt (bei optionalen großem Papierfach) • Verarbeitung von A6-Papier aus der eingebauten Papierkassette • 32 MB Seitenspeicher, maximal 544 MB (32 MB reicht für mein Heimnetz vollkommen aus. Die zu druckende Datei befindet sich im Arbeitsspeicher des Druckers, somit wird der PC entlastet. Bei einem Drucker, der von mehreren Rechner gleichzeitig angesprochen wird, ist aber mehr Arbeitsspeicher sinnvoll) • 6 Emulationen inkl. PostScript 3 (der Drucker ist somit ein Sprachengenie, der durch die Integration der diversen Druckersprachen in allen Bereichen und allen Einbindungsformen (USB, Netzwerkdrucker mit den diversen Möglichkeiten, einen Drucker in ein Netzwerk einzubinden; aber auch die Betriebssystem übergreifende Kompatibilität der teilweise eigenen Druckersprachen) Sprachen: PCL 6, PCL5e inkl. PJL, Postscript® 3 KPDL3, Lineprinter, IBM Proprinter X24, EPSON LQ 850, DIABLO630, automatische Emulationsumschaltung, der Druck von Barcodeschriften wird unterstützt.
Kaufpreis (notebooksektor.de, Gießen) 195,75 Euor inkl. MwSt. und Versand.
Die Reichweite der mitgelieferten TK 140 liegt bei ca. 3000 Seiten, da das Drucksystem erst mit Toner befüllt werden muss. Vergleicht man die 195 Euro in Relation zu anderen S/W- Druckern oder auch zu aktuellen kostengünstigen Farblasern, dann mag der Preis zunächst hoch scheinen. Der relativiert sich aber sehr schnell, denn gerade bei den billigeren S/W-Druckern liegen die Druckkosten oft jenseits der 3 Cent je Seite, bisweilen auch noch höher. Und Billige Farblaser um die 200 Euro weisen teilweise Druckkosten von 15 - 20 Cent je Seite auf. Bei einem S/W Drucker können so je 1000 gedruckte Seiten schnell 20 Euro Unterschied im Vergleich zum Kyocera auftreten. Da lohnt es sich, vorher genau nicht nur Anschaffungspreis sondern auch die laufenden Kosten durchzurechnen.
Druckkosten
Der Kyocera kann mit zwei Tonerkartuschen bestückt werden: Die TK 140 hat eine Druckkapazität von ca. 4000 Seiten (Deckung: 5%), die TK 130 hat eine Kapazität von ca. 7000 Seiten (lt. Kyocera 7200). Bei den durchschnittlichen Kartusche preisen liegt der Druckkostenpreis je gedruckter Seite im rechnerischen Mittel bei knapp unter 1,5 Cent, bei der TK130 bei knapp unter 0,93 Cent je Seite, wobei letztere auch die größeren Preisschwankungen unterliegt. Im Vergleich: Für meinen Brother liegt die reguläre Tonerkartusche für 6000 Seiten derzeit bei ca. 60 Euro, die TK 130 (original) zwischen 50 und 80 Euro, im Mittel 65 Euro. Beim Brother muss aber bei der Berechnung der Druckkosten berücksichtigt werden, dass nach ca. 3,3 Tonerkartuschen die Trommel zu wechseln ist, die ca. 160 Euro kostet (original), die auf die im Schnitt gedruckten 20.000 Seiten herunter gerechnet werden müssen. Das macht Druckkosten von ca. 1,8 Cent aus. Insgesamt liegt der Kyocera also deutlich unter den Tonerkosten des ehemals so stolzen Brother, mit der etwas teureren TK 130 liegt er sogar bei fast nur 50% der Kosten. Legt man die Anschaffungskosten auf die ersten gedruckten 20.000 Seiten um, dann werden die Unterschiede noch deutlicher (Siehe Diagramm).
Druckqualität
Die Druckqualität des Kyocera ist erstaunlich gut. Selbst beim Druck von kleinen Schriften (Schriftgröße 6 und kleiner) bringt der Drucker den Text gestochen scharf auf das Papier. Und dazu reicht handelsübliches Kopierpapier mühelos aus. Im Vergleich zum Druck des alten HL 5050 wirkt der Ausdruck aber weniger kräftig, der satte Schwarzton kommt beim 1300D etwas blasser aus dem Papierfach. Dafür aber druckt der FS 1300D mit maximal 28 Seiten aber auch fast doppelt so schnell gleich komplex aufgebaute Seiten aus. Grafiken wirken im 600dpi Modus etwas körniger als beim ersetzten Brother-Drucker, im 1200dpi Modus aber ist auch der grafikdruck angemessen für einen S/W-Laserdrucker.
Folien werden wie auch normale Papierseiten problemlos im Duplexmodus bedruckt. Das Druckmedium wird dabei etwas zur Hälfte ausgeworfen, dann wieder ins Gerät gezogen und auf der Rückseite bedruckt. Auch hier ist das Ergebnis und auch die Druckzeit mehr als zufriedenstellend.
Geräuschkulisse
Kyocera gibt für den FS 1300 folgende Werte an: Geräuschemission (ISO 7779/ISO 9296) 30 dB(A) L PA im Stand-by 53 dB(A) L PA im Betrieb Nun mag Geräuschkulisse Geräusch Kulisse sein, der Kyocera zeigt hier aber seine für mich negativere Seite: Der Brother war im Betrieb ein tiefer Brummer, laut aber sympathisch. Der Kyocera FS 1300D kommt da deutlich höher: Die Geräusche beim Druck und das Nachlaufen des Lüfters nach dem Druck sind störender als beim Brother, zumal der Lüfter auch länger läuft. Auch die Töne an sich sind höher und mit höheren Tönen habe ich so meine Probleme, denn die Nerven mich. Da der Drucker aber nur dann angeschaltet wird, wenn tatsächlich gedruckt wird, lässt sich dieses Nervpotential sicher steuern.
Energiebedarf
Auch hier wieder zunächst die Angaben des Herstellers: Stromverbrauch 439 W im Betrieb 8,3 W im Stand-by 4,4 W im Sleep-Modus
Zu fragen ist natürlich, wie diese Werte im Vergleich dastehen. Und auch hier zeigt sich, dass der Kyocera durchaus ein modern konzipierter Drucker ist: Mit 439 Watt Verbrauch im Druckbetrieb liegt er ausgesprochen günstig. Einzig der etwas hohe Verbrauch im Stand By hebt ihn von der Masse der Geräte ab. hier deswegen der einfache Rat, das Gerät auszuschalten, wenn er als reiner Drucker für den Heimrechner dienen muss. Wenn er allerdings als Arbeitsplatzdrucker jederzeit parat stehen muss, dann ist immerhin glücklich, dass das Gerät nach einigen Minuten Nichtgebrauch in den Schlafmodus fällt - und dann wieder recht wenig Energie verbraucht.
Installation
Eingerichtet als Drucker für einen Rechner sind die Treiber von CD nebst Software fix installiert. Innerhalb weniger Minuten stehen alle Möglichkeiten der Konfiguration zur Verfügung. Problematisch - und hier suche ich selbst noch eine Lösung - ist das Einbinden des Druckers als Netzwerkdrucker über einen Druckerserver. Hier wird der Drucker zwar mit Windows 7 problemlos erkannt, die Treiber richtig eingerichtet. Nur eben die Software mit den weiterreichenden Einstellmöglichkeiten kann nicht installiert werden, da während der Installation der Drucker lokal gesucht wird, aber - da nur im Netz eingebunden - nicht gefunden wird. Sofern ich da die Lösung habe, trage ich die hier selbstverständlich nach. Insgesamt aber ist der Drucker ein Drag and Drop - gerät: Aufstellen, einstecken - drucken. Schön. So muss es sein.
Das erste Mal
Das erste Mal soll schön sein, dauert aber bei Kyocera richtig lang - und zwar so lange, dass ich schon an mir gezweifelt habe. Beim Einlegen der ersten Tonerkartusche wird das gerät zunächst gefüllt - was geschlagene 24 Minuten gedauert hat. In dieser Zeit blinkt die Warnleuchte TONER auf, was mich dazu gebracht hat, darüber nachzudenken und durch mehrmaliges Öffnen des Druckers, Herausnehmen der Kartusche und wieder Einsetzen der Kartusche zu vermuten, dass ich einen Fehler gemacht hätte. Denkst: Zwar steht im Handbuch, dass das Gerät sich selbst befüllt, was die Reichweite der ersten Kartusche senkt. Dass in der Zeit aber ein mittelgroßes Kaffeekränzchen abgehalten werden kann, wird mit keiner Silbe erwähnt........
Handbuch
Kyocera legt dem Gerät in Papierform eine Schnellstartbroschüre bei, die im japanischen Stil gestaltet ist - nur Bilder. Damit kann das Gerät aber problemlos angeschlossen werden. Ausgesprochen ausführlich und somit umfangreich ist das PDF-Handbuch mit 116 Seiten Umfang. Nicht dass ihr jetzt verwirrt seid, nein, es handelt sich nicht um den A380, sondern einen S/W Drucker. Das Handbuch ist immerhin aussagekräftig, verfügt über ein Register und über eine gut strukturierte Darstellung möglicher Störungen und deren Behebung.
Auf die Länge kommt es an
Es mag die eine oder andere Lebenssituation geben, in der man halbwegs beruhigt sein darf, wenn einem versicher wird, dass es nicht länger sein muss, um gut zu werden. Sicher, das gibt es. Bei Netzkabeln freilich ist länger besser, die Kurzen will dann doch wirklich keiner haben. Mit seinem knappen Meter ist allerdings der mitgelieferte Netzkabel erstaunlich kurz für einen Arbeitsplatzdrucker. Zwar mag nun der Einsatz ach als Drucker für kleinere Arbeitsgruppen nicht unbedingt durch die Kürze des Kabels eingeschränkt werden - die Wahl des Druckstandortes tut es aber sehr wohl.
Fazit
Der Kyocera FS 1300D ist ein zunächst im reinen kaufpreisvergleich zu anderen S/W - Laserdruckern ein nicht wirklich billiger Drucker. Für die Hälfte bekommt man schon Geräte mit ähnlichen Leistungswerten. Der Kaufpreis relativiert sich aber durch die extrem niedrigen Druckkosten und die Tatsache, dass im Druckerleben ein Trommelwechsel wie bei Brother oder anderen Herstellern nicht in die Unterhaltskosten eingerechnet werden muss. Nach 10 Päckchen Druckerpapier hat sich der höhere Kaufpreis bei den meisten billigeren Konkurrenten schon bezahlt gemacht. Ausstattung (Duplexeinheit) und Geschwindigkeit wie auch die Druckqualität lassen keine Wünsche offen. Insgesamt ein Kaufvolltreffer.
Michael
PS: Produktbilder müssen folgen, die Kamera scheint den Kindern in die Hände gefallen zu sein.
Pro: niedrige Anschaffungskosten, niedrige Druckkosten, ausreichend schneller Druck, gute Qualität Kontra: USB-Kabel nicht im Lieferumfang, Speicherkartensteckplatz ist nicht vorhanden
Da ich bedingt durch die Uni im Moment sehr viel zu drucken habe und ich durch druckerzubehoer.de enttäuscht wurde, was die Lieferung von Ersatzpatronen für meinen Tintenstrahldrucker angeht (Erfahrungsbericht folgt später), hatte ich mich dazu entschloss ...
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Pro: günstig, schnell, geringe Verbrauchskosten Kontra: kein USB Kabel im LIeferumfang
Den Kyocera FS-1300D habe ich im Oktober 2009 für 200,00 Euro im Onlinehandel gekauft. Vorab gesagt: Ich bin mit dem Gerät für diesen günstigen Preis mehr als zufrieden. Die Installation der mitgelieferten Software (Treiber) gestaltete sich absolut prob ...
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