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Einleitung

Röhrenfernseher sind eine aussterbende Gattung. Die Zukunft gehört dem Flachbildfernseher, den es in vielen verschiedenen Größen, Farben aber auch in unterschiedlicher Qualität gibt. Generell existieren zwei Produktschienen: LCD- (Liquid Crystal Display) und Plasma-Geräte.


Wie bei so vielen Dingen im Leben, kommt es auch bei der Wahl des richtigen Fernsehers auf die gewünschten Einsatzgebiete des Geräts an. Wo soll er stehen? Will ich Kinoqualität genießen oder Spielkonsolen anschließen? Die Wahl zwischen LCD und Plasma stellt sich jedoch erst ab 37-Zoll-Bildschirmdiagonale, denn kleinere Plasma-Fernseher findet man nur selten. Während beide Systeme in der Regel hervorragende Bildqualität liefern, sollten Sie beim Kauf folgende Punkte beachten:


Welcher Typ bin ich? LCD oder Plasma?

LCD Fernseher arbeiten mit Flüssigkristallen. Diese brechen das Licht in einer ganz bestimmten Weise, so dass ein TV-Bild entsteht. Die Geräte haben matte Frontscheiben, um störende Reflexionen zu verhindern. Die Farben strahlen meist intensiver als bei Plasma-TVs. Selbst in hellen Räumen liefern sie brillante Farben. Trotzdem haben viele Geräte Probleme, tiefes Schwarz darzustellen. Außerdem sollten Sie beachten, dass viele LCD-Geräte ihr gutes Bild nur dann liefern, wenn Sie frontal davor sitzen (also in der Hauptachse des Fernsehers). Das Licht kommt beim LCD aus einer einzigen Lichtquelle hinter den Pixeln (Kontrastpunkt), daher verlieren diese ab einem Blickwinkel von 45 Grad an Kontrast: das Bild erscheint gräulich (Überstrahleffekt).


Plasma Fernseher waren die Vorreiter im Flachbild-Bereich. Die Technologie basiert auf ionisiertem Gas, dem sogenannten Plasma, das durch elektronische Impulse zum Leuchten gebracht wird. Die Geräte liefern auch außerhalb der Hauptachse des Fernsehers realitätsgetreue Farben. Das Plasma im Fernseher hat außerdem eine sehr kurze Reaktionszeit und eignet sich daher sehr gut für schnelle Bildwechsel, wie zum Beispiel bei Sportsendungen.


Ein Problem bei den Plasmageräten ist das sogenannte Einbrennen oder Nachbild. Sehen Sie viel vom Standard-TV abweichendes Videomaterial (eingeblendete schwarze Balken) oder spielen Konsolenspiele mit unveränderlichen Bildschirmgrafiken? Dann kann es vorkommen, dass sich durch Überlastung der Lichtpunkte ein stets sichtbares Muster „einbrennt“. Dies kann auch durch Senderlogos passieren. Bei neueren Modellen besteht diese Gefahr meist nicht mehr. Das Risiko sollte allerdings bedacht werden.



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