... Nach Lektüre diverser Foren und Portale fiel meine Wahl auf den LG BD390, der diverse Bestenlisten anführt. Neben dem, was das Gerät eigentlich machen soll (nämlich Blu-rays abspielen), zeichnet es sich durch Folgendes aus:
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Der 'Lucky Goldstar' macht mittlerweile schöne AV-Hardware
Erfahrungsbericht von DiffusesDenken über LG BD390 15.03.2010
Produktbewertung des Autors:
Bildqualität
sehr gut
Klang
sehr gut
Bedienung
gut
Ausstattung
ausgezeichnet
Zuverlässigkeit
gut
Pro:
Preis - Leistungsverhältnis, Bild - und Tonqualität, kurze Wartezeit nach dem Einlegen einer Disk
Kontra:
Sperrig, Schubladen - /Blendenmechanik etwas 'wackelig'
Empfehlenswert?
ja
Kompletter Erfahrungsbericht
Wozu braucht man sowas?
Wer im Wohnzimmer einen HD-Fernseher stehen oder hängen hat, kann damit entweder das ‚normale’ Fernsehen etwas größer anschauen. Oder er versucht ihn mit Material ‚anzutreiben’, das die Auflösung des Fernsehers wirklich ausnutzt. HD-Fernsehen funktioniert in Deutschland ja in Teilbereichen schon (die öffentlich-rechtlichen Programme sind auf praktisch allen Empfangswegen in HD zu bekommen). Und wer nun auch noch Silberscheiben auf dem guten Flachbildschirm anschauen möchte, sollte seinen DVD-Player so langsam einmotten und stattdessen in Blu-ray investieren.
Hintergrund: Die meisten Flachbildfernseher haben heutzutage eine sehr hohe Auflösung. 1920 x 1080 Pixel sind derzeit wohl die gebräuchlichste physikalische oder ‚native’ Auflösung, das heißt, so viele Bildpunkte sind in der Pixelmaske des Bildschirms wirklich vorhanden. Wenn man nun einen normalen DVD-Player anschließt, so liefert dieser in der Regel 704×576 oder 720×576 Bildpunkte, die per analogem Scart-Kabel an den Fernseher gebracht werden. Zwar kann der Fernseher diese niedrige Auflösung hochrechnen, aber genau wie beim Computer entsteht auf einem LCD- oder Plasmabildschirm einfach kein gutes Bild, wenn es nicht mit seiner tatsächlichen Auflösung angesteuert wird. Im Ergebnis ist das Bild leicht unscharf und ‚matschig’. Aus genügend großem Abstand betrachtet, fällt das im Alltag nicht besonders auf, aber wer einmal HD-Fernsehen oder eine Blu-ray-Disc anschaut, erlebt einen deutlichen ‚Aha-Effekt’. Plötzlich ist das Bild gestochen scharf und sieht wirklich aus wie auf einem Computermonitor. Feine Details sind plötzlich zu erkennen, so dass in Hollywood schon die ‚HD-Schminke’ erfunden wurde, um nun auch kleinere Hautunreinheiten zu übertünchen.
Um einen solchen hochaufgelösten Film (inklusive des passenden Surround-Tons) auf einer Disc zu speichern, reicht dann aber die gute, alte DVD mit ihren maximal 8,5 Gigabyte nicht mehr aus. Daher setzt sich nun so langsam das Nachfolgeformat Blu-ray durch. Die Entwickler griffen in die Trickkiste und holten eine verbesserte Optik, andere Laser-Wellenlängen, eine spezielle Schutzbeschichtung und einiges mehr heraus, und so stieg die Speicherkapazität auf bis zu 50 Gigabyte.
Das Gerät
Nachdem ich Anfang letzten Jahres in einen 46-Zoll-Fernseher nebst Dolby-Surround-Anlage investiert hatte (und damit am Ende meines Budgets angelangt war) wollte ich das Ganze nun mit einem entsprechenden Blu-ray-Player komplettieren. Nach Lektüre diverser Foren und Portale fiel meine Wahl auf den LG BD390, der diverse Bestenlisten anführt. Neben dem, was das Gerät eigentlich machen soll (nämlich Blu-rays abspielen), zeichnet es sich durch Folgendes aus:
Der LG kann mit dem Internet verbunden werden (per Ethernet-Kabel oder Wireless). Auf diese Weise kann er Youtube-Videos darstellen, Firmware-Updates laden und Extra-Inhalte zu Blu-rays herunterladen (‚BD Live’).
Im Gerät selbst ist ein Decoder für die neuen Tonformate enthalten, die sich auf den Blue-rays befinden (z. B. Dolby TrueHD und DTS-HD Master Audio). Auf diese Weise kann man einen älteren Surround-Verstärker per Cinch an die (bis zu) 7.1 Ausgänge des Blu-ray-Players anschließen. Wer eine modernere Surround-Anlage sein Eigen nennt, kann natürlich das Audiosignal auch dort dekodieren und wiedergeben lassen.
Auch DVDs, Audio-CDs und MP3-CDs können abgespielt werden. DVDs werden dabei bestmöglich hochkonvertiert und digital an den Fernseher übertragen, so dass die Darstellung etwas besser sein sollte als auf dem alten DVD-Player.
Der LG gibt auch Dateien von USB-Geräten wieder (dazu gibt es einen Anschluss auf der Vorderseite) oder greift auf im Netzwerk befindliche Daten zu (zum Beispiel auf NAS-Festplatten oder DLNA-Servern).
Der Player kostet im Online-Handel um die 220 Euro und kommt in dem üblichen Elektrogeräte-Pappkarton. Außer dem Player befinden sich darin die Bedienungsanleitung, die Fernbedienung inclusive Batterie sowie ein Satz Cinch-Anschlusskabel für S-Video und Stereoton. Der Sinn dieser Kabel ist mir nicht klar, denn diese Art analoger Anschluss wird den Möglichkeiten des Gerätes nicht mal ansatzweise gerecht. Möchte man bei LG etwa auf preiswerte Weise behaupten können, es würde ein ‚Anschlusskabel’ mitgeliefert? Ein Schelm, wer Böses dabei denkt... Dazu gibt’s noch eine CD mit ‚Nero MediaHome 4 Essentials’, ein DLNA-kompatibler Medienserver für den PC. (Eine Detailbeschreibung würde den Rahmen dieses Berichtes sprengen.)
Auf der Rückseite des Players finden sich folgende Anschlüsse:
HDMI für die digitale Bild- und Tonübertragung (dies ist natürlich der einzig angemessene Weg, einen Player dieser Leistungsklasse anzuschließen)
Die Ethernet-Buchse
Drei Cinch-Buchsen für Component-Video
Cinch-Buchsen für S-Video und Stereoton
Digitale Audio-Ausgänge: optisch und Koax
Auf der Vorderseite findet man die nötigsten Bedienelemente (ohne Fernbedienung dürfte das Gerät kaum zu benutzen sein) und – hinter einer Abdeckung – den USB-Anschluss.
Anschluss und Verkabelung
Der LG ist relativ groß (ca. 43 x 28 x 6 cm, ohne Füße). Es kostet mich etwas Mühe, ihn zusätzlich zu meinem Fernsehreceiver ins Regal zu wuppen. Optisch wirkt er eher unscheinbar – wenige Tasten, unspektakuläres Display, dunkle Blende an der Vorderseite. Aber das ist okay, der Zauber soll sich ja auf dem Fernseher abspielen. Für HDMI-Geräte nutze ich das HDMI-Management meines AV-Receivers. Also ein HDMI-Kabel vom LG in den Receiver gelegt; von dort geht’s zum Fernseher. Auf diese Weise ist auch gleich der Ton angeschlossen – Digital kann so schön sein. Stromkabel dran und erstmal eingeschaltet.
Auf dem Fernseher erscheint ein schön gestaltetes, hoch aufgelöstes Menü, in dem alle Einstellungsmöglichkeiten sehr gut gegliedert aufgeführt sind. Ich stelle zunächst mal die Internetverbindung her, und siehe da – ein Firmware-Update steht bereit, welches ich sogleich installiere. Nach einem Neustart geht es zu den Bild- und Toneinstellungen. Der LG liefert eine maximale Auflösung von 1920 x 1080 Pixeln (Vollbilder bei 50Hz), was mein Fernseher zum Glück auch ruckelfrei darstellen kann. Den Ton stelle ich auf ‚Primärer Durchgang’, um – wie oben beschrieben – dem AV-Receiver die Arbeit zu überlassen.
Damit ist das Setup schon so gut wie abgeschlossen. Es gäbe noch ein paar Kleinigkeiten einzustellen (z. B. ob 4:3-Bilder auf einem 16:9-Fernseher verbreitert angezeigt werden sollen oder nicht), aber nun möchte ich doch so langsam mal die erste Disc einlegen.
Der erste Film
Nun bin ich wirklich gespannt auf das neue Fernseherlebnis. Meine erste Blue-ray wird ‚Inglourious Basterds’. Ich öffne die Schublade des Players. Das Zusammenspiel von Schublade und Gehäuseblende ist mechanisch etwas fragwürdig gelöst, aber gut – man muss mit dem Gerät ja keine Nägel einschlagen können.
Nach kurzer Ladezeit erscheint das ‚Universal’-Logo, und bereits das gibt dank extremer Schärfe, leuchtender Farben und Surround-Untermalung einen Vorgeschmack auf das, was kommen wird. Das Gleiche gilt für die Menüs, in denen man Sprache und Optionen auswählen kann. Der Film an sich ist eine Wucht. Ein äußerst scharfes, hoch aufgelöstes Bild, mit dem zum Beispiel die französischen Landschaftsszenen äußerst brillant dargestellt werden. Auch am wummernden DTS-Surroundsound gibt es nichts auszusetzen. Das ist für mich nicht so gut wie Kino, das ist besser als Kino.
Extras
Aber der BD390 spielt nicht nur Blu-rays ab. Man kann damit auch per Internet auf Youtube-Videos zugreifen. Von Disc oder USB spielt er alle möglichen Videoformate ab, unterstützt DLNA-Server im Netzwerk und zeigt Bilddateien an. Bis jetzt hat das Gerät noch nichts nicht abgespielt, was ich ihm vorgesetzt habe.
Fazit
Der LG BD390 ist ein Blu-ray-Player auf dem Stand der Technik, der nicht nur alle Arten von Scheiben sondern auch alle möglichen Dateiformate abspielen bzw. anzeigen kann, die man ihm per Netzwerk oder USB-Gerät serviert. Die Bild- und Tonqualität ist über jeden Zweifel erhaben. Das Gerät wird völlig zu Recht immer wieder Testsieger und führt diverse Bestenlisten an. Wer sich einen solchen Player zulegt, sollte auch über das entsprechende Display verfügen (mindestens HD-ready) sowie einen halbwegs zeitgemäßen AV-Receiver sein Eigen nennen – ansonsten ist der Player krass unterfordert.
Als Kritikpunkte fielen mir maximal die Größe des Gerätes ein, sowie die etwas halbseidene Mechanik der Schublade. Häufig wird kritisiert, dass kein HDMI-Kabel beiliegt, aber diesen Punkt lasse ich persönlich nicht gelten. Schließlich weiß LG nicht, wie der Käufer das Gerät konkret verkabeln will, und bei diversen Online-Versendern gibts gute HDMI-Kabel schon unter 10 Euro.
Fazit: Ein Top-Gerät zum – angesichts des Funktionsumfangs – günstigen Preis. Ich hatte LG noch nie so richtig auf der Rechnung (das dämliche Logo und der dämliche Ex-Firmenname ‚Lucky Goldstar’ haben dazu sicher beigetragen). Ich schätze, ich muss langsam umdenken. Gerne wieder, LG!
Optisch sieht der BD 390 aus wie die ersten Sony Blu-ray Player. Hat eine schöne und edle Front. Die Fernbedienung sieht gut aus,und liegt gut in der Hand. * Wiedergabe: Der Player spielt Blu-ray Discs schnell und leise ab. Da er keinen Lüfter benöti ...
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Pro: leichte Handhabung, spielt viele Formate ab , von LG Kontra: -
...Habe mir den Blue Ray Player von LG zusammen mit einem LG-Monitor gekauft. Den Monitor hatte ich schon in meiner letzten Bewertung beschrieben. Bin topp zufrieden mit beiden Geräten. Jetzt also noch die Bewertung des Players: Er kann mit dem Internet verb ...
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Pro: Unterstützt viele Formate, schnelle Zugriffszeiten und guter Preis Kontra: Kein W-Lan und kein interner Speicher -- aber das weiss man ja ;O)
...HDMI angesteuert werden. Alternativ steht optischer wie koaxialer Audioausgang zu Verfügung.
Für das Streaming der YouTube Funktion, BD Live (Internetinhalte welche auch der Disc hinterlegt sind) wird eine Anbindung an ein Netzwerk benötigt. Hierfür ist entsprechender LAN Anschluss vorhanden, W-Lan sucht man leider vergebens. Wer nicht auf Streaming und Co. verzichten möchte, seinen Router jedoch nicht im Wohnzimmer findet, dem empfehle ich einen PowerLine Adapter (Lan übers Stromnetz) oder W-Lan Erweiterungen. Bitte googelt hier - ich nutze einen Airport Express der Firma Apple.
Das Nachfolgegerät LG BD 390 unterstützt W-Lan.
Wiedergabe
Generell arbeitet das Gerät sehr leise. Störende Lüftergeräusche wie bei Konsolen (PS3) sind nicht vorhanden, das Laufwerk nur beim einlesen und Titelsprung etwas störend hörbar
DVD...
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