LG P310-S.CBRAG

LG P310-S.CBRAG

Notebook - Intel Core 2 Duo P9500 / 2.53 GHz ( Dual-Core ) - Festplattenspeicher: 320 GB - RAM: 4096 MB mehr

Gesamtbewertung LG P310-S.CBRAG 2 Erfahrungsberichte lesen | Erfahrungsbericht schreiben | Frage stellen | Produkt zur Liste hinzufügen

Leicht und flach, ist das P310-Tarsia-P9500 mit seinem brillanten LED Backlight Display dennoch ein Schwergewicht in puncto Design und Leistung: in seinem Inneren sorgt neueste...
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Das Notebook meiner Träume
Erfahrungsbericht von harlekeen über LG P310-S.CBRAG
10.06.2009


Produktbewertung des Autors:   

Verarbeitung ausgezeichnet 
Akkulaufzeit ok 
Kontraste gut 
Festplatten-Kapazität groß 
Bedienung/Ergonomie gut 
Software-Ausstattung gut 

Pro: Verarbeitung, Leistung, Haptik, Akkutechnik, Gewicht
Kontra: Klavierlackdeckel, kein internes DVD Laufwerk, Anschlüsse teils unergonomisch

Empfehlenswert? ja 

Kompletter Erfahrungsbericht

LG P310 Tarsia Lobeshymne


Gehäuse, Anschlüsse, Haptik

Als ich das Gerät auspackte und in der Hand hielt, hatte ich erstmal Angst, dass das Schmuckstück direkt zerbrechen könnte, so filigran und leicht ist es. Ohne Akku 1,2, mit 1,6 kg wiegt es. Der Schwerpunkt liegt leider etwas zu weit hinten, man benötigt immer zwei Hände um es aufzuklappen. Wenn man es auf dem Schoß hat, könnte einem dieses Ungleichgewicht negativ auffallen, da man ja die Position der Handballen bei Bedienung des Touchpads und bei Tastatureingaben verändern muss und man immer wieder neu ansetzen muss, weil sich die Front nach oben neigt.

Das Öffnen des Displaydeckels erfolgt ohne Klick- oder Schiebereglermechanismus. Die Displayscharniere sind so eingestellt, dass sie den Deckel im geschlossenen Zustand anpressen. Eine seperate Verwahrung, etwa in einem Sleeve ist bei größeren Transportbehältnissen angebracht. Nicht dass einem mal ein Kugelschreiber zwischen Tastatur und Panel gepresst wird.
Von der Optik her, fällt sofort die gebürstete, an Aluminium erinnernder Oberfläche, des Tastatur- und Touchpadumfassenden Gehäuses auf. Dies ist auf keinen der online zugänglichen Bilder wirklich gut zu erkennen, aber die feinen Strukturen lassen die Hochwertigkeit dieses Subs (Subnotebook) nicht nur aus diesem Betrachtungswinkel erahnen.

Die trendgewollte Klavierlackoberfläche des Displaydeckels, ich bezweifle, dass jemals praxisorientierte Nutzer den Wunsch danach geäußert haben, ist nicht nur gegen Fingerabdrücke empfindlich. So bearbeitet ein, mir durch Forenaktivtät bekannter Besitzer des Tarsia, den Deckel regelmäßig mit Autowachs und Quickdetailer um die Kosmetik der Pianooptik zu bewahren.
Jedenfalls klebt bei mir bis auf weiteres noch die Schutzfolie auf der Spiegelfläche.

Der Akku ist hinten im Boden so eingelassen, dass ein Entfernen, mitten im Betrieb eigentlich nicht möglich ist. Aber das ist nicht weiter tragisch und ich werde noch sagen warum.

Die Anschlüsse

Die Rückseite des Tarsia ist frei von Anschlüssen. Dieser Umstand ist der Displayaufhängung geschuldet. Sie ermöglicht ein flacheres Design, macht aber gleichzeitig die rückseitige Kante für Ports unzugänglich.
Dies ist auch gleichzeitig Grund für einen, wie ich finde, dicken Minuspunkt. Die USB-Anschlüsse sind seitlich angebracht, zwei links, mittig und einer rechts, relativ weit vorne. Steckt man nun eine kabelbewehrte Maus beispielsweise in den rechten Port, wird der Bewegungsradius zu stark eingeschränkt. Da hilft nur das Kabel als Rechtshänder hinter dem Gerät herumzuführen und links einzustecken. Oder man kauft sich eine dieser Logitech Funkmäuse, mit Nanoempfänger, dieser würde nicht weiter stören.
Außerdem vorhanden sind, ein analoger Lautstärkeregler mit Wippe, Audio In und Out, ein S-Link-Anschluss, samt im Lierfermfang enthaltenem Verbindungskabel (eine Art Mini-USB Anschluss zum schnellen Datenaustausch zwischen Windows-PCs), ein ExpressCard 34 Schacht, die opbligatorische Kensington-Lock Vorbereitung, ein D-SUB (VGA) und ein HDMI Monitorausgang, 1 Gigabyte Ethernetanschluss, aber weder ein Firewire noch ein Modemport. Wobei ich letztere nie vermissen werde. In der Front befindet sich noch ein 5 in 1 Cardreader, der alles liest bis auf CompactFlash und manchen Memorystick von Sony.

Einen Dockingport für Portreplikator oder Dockingstation besitzt dieses, von LG als Businessnotebook deklarierte Gerät nicht.

Der Air-Exhaust befindet sich links hinten, wie üblich. Auf den Bildern bei notebookcheck kann man schön die beiden Heatpipes erkennen, die die Abwärme vom Prozessor, dem Grafikchip und der Northbridge zu den Kupferkühlrippen transportieren.

Das 1280x800 Bildpunkte darstellende, 13,3" große Display hat übrigens keine matte Oberfläche. Tests sagten darüber aus, dass es zu störenden Reflexionen der Umgebung führt. Allerdings leuchtet das Panel mit LED Technik derart hell (weit über 200 candela/m²), dass man beim Surfen unter freiem Himmel, auf üblichen hellen Seiten und beim Verfassen ein Wordtextes oder beim Arbeiten mit Excel keine Einschränkungen in Kauf nehmen muss.

Eine 2 Megapixel Webcam von Cyberlink findet sich noch oben im Panelrahmen. LG liefert auch eine Software dieser Firma gleich mit. Mit dieser sind auch Schnappschüsse und Videoaufnahmen zu machen. Von so schönen Effekten wie Apples Macs sie bieten ist die Software aber doch ein Stück entfernt.

Ein integriertes optisches Laufwerk sucht man vergeblich. Dieses liegt als USB Gerät bei.

Haptik und Tastatur

Während Displayrahmen und Unterboden in Schwarz daher kommen, sind das Tastatur (Kunststoff) und Oberseite der Baseunit (Kunststoff) in silber gehalten.

Die Tastatur ist vom Tippgefühl, dem kurzen Hub, der mit 30 Zentimeter breiten Fläche, im übrigen genauso groß wie bei 15 Zöllern, sehr gelungen. Einzig bei HP und nach anderen Quellen auch Lenovo findet man in den Businessgeräten noch bessere Keyboards. Die STRG Taste ist an ihrem angestammten Platz links außen, ist gut, weil diese Taste bei Gamern oft als Crouch (Ducken) oder Sprinttaste verwendet wird. Warum Gamer? Darauf komme ich noch ;)
Jedenfalls drückt die Tastatur nicht durch und gibt nicht nach wenn man mal härter anschlägt. Das liegt an dem, mit Querstreben versträkten, aus Alu und Magnesium bestehenden Chassis.

Die Leertaste ist sehr groß ausgefallen. sie überragt das "C" bis hinein in die Semicolontaste. keine Selbstverständlichkeit, aber umso besser für eine gute Erreichbarkeit. Außerdem gefällt noch die normalgroße Entertaste und die gut dimensionierten Pfeiltasten. Unentberhlich für eine schnelle shift- und strg-basierte Navigation in Word-Dokumenten.

Die Touchpadtasten sind übrigens aus einem Stück. Da ich persönlich eh immer weit außen klicke kein Nachteil.

Akkulaufzeit

Angesichts der potenten Komponeten die LG in das Sub verbaut hat, fällt die Zeit in der man ohne Netzteil auskommt etwas, bis deutlich geringer aus als bei anderen Notebooks dieser Größenordnung. Denkt man an manche Sonys die bis zu 7 Stunden ohne Netz durchhalten. So zeigt Windows bei 85% Ladetstand noch eine Restlaufzeit von 2 Stunden 40 Minuten an. User haben bereits bei Standardkonfiguration von einer Laufzeit bis zu 3 h 50 m berichtet. Mit Stromsparmitteln, wie per Software gedrosseltem Grafikkchip und Spannungssenkung kann man an der 5 Stundenmarke kratzen. Solche Methoden können aber meines Wissens zum Garantieverlist führen.

Eine DVD mit 2 Stunden Spielzeit könnte man sich bei etwas geminderter DIsplayhelligkeit aber durchaus angucken. Nur blöd, dass das DVD / RW Laufwerk extern per USB angeschlossen wird, so wird aus dem Filmgenuss im Bett nur was, wenn man weiß wie man das zusätzliche Gerät am besten waagrecht daneben legt. Das Kabel des Brenners ist nämlich recht kurz, knappe 10 Zentimeter.

Ein besonderes Highlight, und da muss ich LG wirklich ein Kompliment aussprechen, denn die bisherigen Jahre, hat es kaum ein Hersteller getan, nämlich eine Ladeelektronik einzubauen, die es ermöglich explizit die Überladung des Akkus zu verhindern. Ja man kann sogar im Battery Miser (Programm aus dem Hause LG) festlegen, dass der Akku nur bis zu den schonenden 50% geladen wird. Und nun komme ich auf den Punkt mit dem Enfernen des Akkus: Es ist nicht mehr nötig! Hat man bei alles bisherigen Notebooks den Akku noch immer außerhalb des Geräts gelagert wenn man ein frühes Altern verhindern wollte, so kann man sich jetzt auf dieses kleine aber feine Tool von LG verlassen, dass die Lebenszeit des Akku deutlich erhöhen wird.

Technik, Leistung

Nun zur Besonerheit dieses kleinen Kraftpakets. Unter der Haube werkeln ein P9500 Core 2 Duo Prozessor von Intel, mit 2,53 GHz maximaler Taktfrequenz, 6 MB Cache, 2 Kernen und einem maximalen Verbrauch von nur 25 Watt, und, jetzt kommts, ein 9600M GT Grafikchip von Nvidia. Bisher nur in midrange Gamingnotebooks verbaut, hat LG diesen, mit Desktopgrafikkarten verglichenen, Mittelklassechip, in ein solches Leichtgewicht verbaut. Damit sind Spielepartien kein Problem. Der starke Prozessor tut sein übriges. Die VGA-Einheit übertaktet, haben manche schon mehr als 7000 3DMark06 Leistungspunkte aus dem Zwerg gekitzelt. Wenn man nicht die Garantie einbüßen will, erreicht man zwar nur etwas weniger als 6000 Benchmarkpunkte, aber diese Leistung reicht selbst für das ressourcenfressende Spiel Crysis. Das man immerhin mit mittleren Qualitätseinstellungen genießen kann.

Außerdem kriegt man eine 320 GB Festplatte von Hitachi, die schon hörbar zur Sache geht wie ich finde. Schon aus gewisser Entfernung hört man die Schreib- / Lesezugriffe in Form eines dumpfen Knarzens. Transferraten sind, wie von anderen Quellen her schon berichtet mit 50 - 60 MB/s für eine 2,5" Platte mit 5.400 U/min in Ordnung. Zur Zugriffszeit muss ich leider pauschal sagen, dass sie besser sein könnte.

4 GB RAM, von denen man beim mitgelieferten WIndows VISTA Business 32bit immerhin 3 GB nutzen kann. Genauso viel ist es auch beim mitgelieferten XP Professionell, dass man mit der vorhanden Recovery-CD installieren und anschließend, da Englisch, mit der ebenso, wie 6 andere CDs, beiliegenden XP MUI CD ins deutsche versetzen kann.

Das WLAN ist Intel-typisch sehr gut. Schnell, theoretische 300 Mbit/s und verbindungsstabil. Konfiguration erfolgt einfach über windowseigene Boardmittel.

Das Recovern mit VISTA (mit F11 beim Booten zu aktivieren) von der eigens dafür versteckten Partition dauert nicht mal 10 Minuten, dann kriegt man den Desktop von Windows zu sehen. Allerdings muss man dann die Intelligent-Updater CD einlegen, die sämtliche Treiber, Dienstprogramme sowie Norton Antivirus nachinstalliert. Zum Glück hat man die Möglichkeit sämtliche Installationen bei Bedarf zu übergehen, was einem dann zum Beispiel den Norton erspart.
Dieser Vorgang dauert dann noch mal seine Zeit. Anschließend hat man jedoch ein fertiges System vorliegen, falls mal aus irgendeinem Grund was anderes auf der Platte war als das vorabinstallierte Windows Vista Business

Von der Arbeitsgeschwindigkeit her, fühlt es sich super an, alle Fenster poppen in Nullkommanichts auf. Man kann übrigens auf die Geschwindigkeit im Battery Miser Einfluss nehmen, indem man zum Beispiel den Sparmodus aktiviert. Einer von vier voreingestellten Modi. Dieser drosselt dann die CPU dauerhaft auf 1600 MHz. Vorm Spielen sollte man nicht vergessen wieder auf Höchstleistung umzustellen, die fehlenden, durch den gesenkten Multipliaktor festgelegten, 930 MHz lassen die Performance bei allzu hungrigen Anwendungen doch merklich einbrechen.

Vielleicht noch erwähneswert sind die Stereolautsprecher, die nach aktivieren der FN+SRS Taste im WOW HD oder Sourround XT Modus ganz ordentlich klingen, abgesehen von den fehlenden Tiefen und der geringen Lautstärke.

Support

Ich hatte noch keine Probleme, aber selbst allgmeine Fragen die ich dem LG Support per E-Mail gestellt habe, wurde am nächsten Tag beantwortet. Im Garantiefall kommt der Pickup & Returnservice von LG zum tragen.


Fazit

Alles in allem also mein absolutes Traumnotebook. Die dreieinhalb Stunden Akkulaufzeit sind für mich, gemessen an den 2,2 Stunden die ich vorher hatte mit meinem günstigen HP nx6125, eine echte Steigerung. Könnte für manchen zu wenig sein, allerdings muss dieser dann auch auf die starke Grafikkarte verzichten, die ja nicht nur für Spieler sondern auch für Renderaufgaben im CAD-Bereich interessant sein kann. Im Moment arbeitet mein LG P310 Tarsia als Desktopersatz mit angeschlossenem 17 Zoll Monitor (auch LG) und USB Maus und Tastatur.
Ich bereue den Kauf auf keinen Fall, obwohl ich angesichts des Preises schon ein leicht schlechtes Gewissen hatte, ob solchen Luxus'. Immerhin sind Anfangs nur Tausend Stück in Deutschland angeboten worden und es ist ja auch in dieser Konfiguration, mit stärkstem Prozessor vom Markt verschwunden....

..aber ab und zu, da muss ein kleines Spielchen halt einfach mal sein =D

+++
  • Anmerkung: Die aufgeführten Kontras, geben meiner Ansicht nach die Schwächen wieder, die Andere als solche empfinden könnten.
  • Ich behalte mir Verbesserungen und Ergänzungen des Textes vor   

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Ciao Mitglieder bewerteten diesen Erfahrungsbericht insgesamt als hilfreich
Verarbeitung
Akkulaufzeit
Kontraste
Festplatten-Kapazität
Bedienung/Ergonomie
Software-Ausstattung
hilfreich

27.01.2009


LG P310-S.CBRAG

Cache-speicher

Typ: L2

Installierte Größe: 6 MB

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