Über sich:Ich liebe Katzen, Irland, Chatten, gute Bücher, psychedelische Musik, Marilyn Monroe Filme, meine Ar...
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Die Zeitschrift Laura hat mich unter all den sogenannten "Tantenzeitschriften" sehr positiv überrascht.
Obwohl auch hier die Reportagen nicht besonders in die Tiefe gehen, stellt man fest, daß nicht nur über Themen geschrieben wird, die modeunabhängig das ganze Jahr über gelten, sondern, daß die Schreiber durchaus was vom leben außerhalb der Redaktionstüren mitbekommen.
In der Juli-Ausgabe wird z.B. darüber berichtet, was aus den Bewohnern des Big Brother Hauses geworden ist. Interessiert mich zwar nicht, ist aber wie gesagt für solch eine leicht hausbackene Zeitschrift ein sehr aktuelles Thema.
Sehr witzig fand ich die Umfrage, ob Männer alle modischen Spleens, die zur Zeit modern sind (Caprihosen, Bindis, Buddhaarmbänder, Kelly-Bags, pinkfarbige Kleidung etc. ) sexy finden. Finden die meisten Männer nämlich nicht. Wenn man anderen magazinen Glauben schenken würde, müßte man sich ja manchmal richtig minderwertig vorkommen, wenn man nicht dazu bereit ist, jeden Trend mitzumachen.
Selbstsicherheit und Unabhängigkeit sind sexy, so Wolfgang Joop.
Auf den folgenden Seiten wird Mode für unterschiedliche Figuren vorgestellt, bezahlbar und teilweise sogar recht modern.
Die restlichen Reportagen und Tipps gehen zwar auch nicht immer in die Tiefe, machen aber Mut. Statt für das klassische Schönheitsideal wird hier für das Individuum gestimmt. Endlich mal eine Zeitschrift, die keine Minderwertigkeitskomplexe fördert. Da blickt man gerne über den etwas unmodernen Stil hinweg.
Auch in der Laura sind die Kochrezepte fantastisch, allerdings meistens eher deftig.
Das einzige Manko dieser Zeitschrift ist, daß sie sich weder optisch, noch inhaltlich von ihren Schwestern Bella, Tina, Lisa und wie sie alle heißen, unterscheidet. Auch inhaltlich findet man in mehreren dieser Zeitschriften Wiederholungen.