Urlaubssonnencreme I
22.09.2003
Pro:
Wirkung, löst keine Allergien aus, mineralischer Sonnenschutz
Kontra:
teuer, komischer Duft, merkwürdiges Hautgefühl
Empfehlenswert:
Ja
Details:
Ergiebigkeit:
Geschmeidigkeit:
Sonnenschutz:
Wasserbeständigkeit:
 Nutsi
Über sich:
War zwischen den Jahr zu eingespannt, um nach Ciao zu sehen, bin ab morgen wieder da!
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Erfahrungsberichte:88
Vertrauende:32
Dieser Erfahrungsbericht wurde von 62 Ciao Mitgliedern durchschnittlich als sehr hilfreich bewertet
Für meine Sohn habe ich immer die SunDance Sonnencreme für Kinder (Hausmarke von dm) benutzt und war damit hundertprozent zufrieden. Doch auch anhand von so was banalem wie Sonnecreme kann man feststellen, dass Kinder absolut individuell sind. Denn meine Tochter hat sie nicht vertragen. Sie bekam davon im Gesicht (aber auch nur dort) einen allergischen Ausschlag, der aussah wie Sonnenbrand. Nicht nur von SunDance, sondern von jeder anderen Kindersonnencreme, die ich getestet habe. Bis mir eine Freundin die Lavera Sun Sensitiv for Kids empfohlen hat. Also, bin ich zu Alnatura in Mainz, um mir bzw. meiner Tochter das Objekt der Begierde zu kaufen. Der Preis von 15,95 € ließ mir doch mal den Atem stocken. Aber was großartig anderes blieb mir ja nicht übrig, denn schließlich konnte ich meine Tochter ja nicht immer einen unangenehmen Ausschlag zumuten oder sie ungeschützt, der dieses Jahr besonders intensiven Sonne aussetzen.
Leider gibt es die Lavera Sonnencreme nicht an jeder Ecke und noch nicht mal im gutsortierten dm, denn Lavera ist Naturkosmetik und deswegen nur in speziellen Geschäften erhältlich. Wo Ihr Lavera-Produkte in Eurer Umgebung finden könnt, steht auf der Homepage www.lavera.de unter „Bezugsquellen“.
***Outfit der Sonnencreme*** Die Sonnecreme ist in einer braunen Plastikflasche mit orange-gelb gestreiftem Etikett und einem hellblauen Sprühkopf. Dann steht natürlich der Name „Kids Sunblock-Spray“ (in türkisen und blauen Buchstaben) und die Herstellerfirma drauf. In einem orangen Quadrat findet man den Lichtschutzfaktor 25. Dass dies bedeutet, dass sich nach Auftragen der Sonnecrem der Eigenschutz der Haut um das 25fache verlängert, muss ich nicht extra erwähnen! Des weiteren finden wir das Gütesiegel des BDIH, das für kontrollierte Naturkosmetik steht. Wer genaueres dazu wissen will, der kann zu www.bdih.de surfen. Gerade für Mütter (aber natürlich auch für Väter, Großeltern und sonstige Kindermitsonnencrememeinschmierer), die die zarte Haut ihres Kind nicht mit jeden Mist salben wollen oder die wie ich Kids mit empfindlicher Haut haben, könnte dies interessant sein. Besonders ansprechend finde ich das Design nicht, aber es ist tendenziell ziemlich „ökig“, so wie es sich für solch eine Ökosonnencreme auch gehört.
***Was ist so drin*** Eine relativ dünnflüssige (logisch ist ja auch zum Sprühen und wenn sie dickflüssig wäre würde das ja nicht gehen) Creme, von der Konsistenz ähnlich wie Sahne. Die Sonnencreme hat zwei Besonderheiten: Zum einem ist sie nicht weiß sondern türkis. Beim eincremen bleibt sie, bis sie vollständig eingezogen ist, auch auf der Haut türkis. So kann man sehen, ob man auch wirklich jeden Fleck kostbare Kinderhaut erwischt und somit vor Sonnenbrand geschützt hat. Eine ganz praktische (aber nicht wirklich notwendige) Erfindung. Das Türkis verschwindet zumindest auf der Haut vollständig, nur leider hinterlässt es auf Textilien schlecht entfernbare Flecken. Zum anderen ist diese Creme ein 100% mineralischer Sonnenschutz. Mineralischen Sonnenschutz empfiehlt Dr. Margret Schlumpf von der Universität Zürich, denn über die Substanzen in Sonnencreme und deren Langzeitwirkung weiß man viel zu wenig. Welches Risiko diese Substanzen langfristig für den Menschen darstellen, lässt sich nach wie vor nicht genau abschätzen. Eine Alternative zu den chemischen Filtern sind die mineralischen Lichtschutzfilter wie Titandioxid und Zinkoxid. Titanoxid ist in der Lavera-Kids-Sunblock-Creme enthalten. Einen ausführlichen Bericht über die Inhaltsstoffe in Sonnecreme könnt Ihr unter diesem Link finden: http://www.oekotest.de/cgi/ot/otgs.cgi?suchtext=&doc=29654&pos=1&splits=0:2177
Außerdem ist u.a. Soja- und Kokosöl, Calendula und Hefe enthalten. Natürlich noch viele andere Inhaltsstoffe mehr, aber die könnt Ihr dann ja selbst nachlesen solltet Ihr Euch zum Kauf dieser Creme entscheiden. Lavera Sunblock Spray ist Wasserfest, UVA+B+C-Sonnenstrahlen werden laut Herstellerversprechen zuverlässig abgeschirmt und die Haut erhält angeblich so einen Breitbandschutz vor Sonnenbrand, lichtbedingter Hautalterung und Hautschäden. Das mit dem Sonnenbrand kann ich bestätigen, doch das mit der Hautalterung und den Schäden kann ich leider nicht nachprüfen.
***Der Duft*** Der Geruch der Creme ist recht ungewöhnlich. Nicht besonders gut, aber auch nciht besonders schlecht. Ein bisserl kann man Calendula rausreichen und irgendwie riecht es ein wenig so, als wäre Alkohol enthalten, obwohl ich davon nichts in der Inhaltsstoffliste finden konnte, aber vielleicht ist es auch einer der für mcih unverständlichen Wörtern.
***Die Anwendung*** Sonnensprays sind für Eincrememuffels für mich ja eigentlich ganz gut, aber leider nehmen sie einem die Verteilarbeit nicht vollständig ab. Die Crème lässt sich mittelschnell verreiben und hinterlässt einen leicht fettigen Film und macht die Haut paradoxerweise gleichzeitig leicht stumpf. Vom Gefühl her ähnlich, wie wenn man Kreide an den Fingern hat. Hier in Deutschland und auch in der etwas kräftigeren Sonne im Süden hat die Sonnecreme meine Tochter zuverlässig vor Sonnenbrand geschützt und hat keinerlei Allergie ausgelöst. Auch wenn die Sonnencreme als wasserfest deklariert wurde, hat meine Tochter eine kleine Ölteppich hinter sich im Pool hergezogen und die Crème wurde durch das Wasser wieder sichtbar. Das heißt, meine Tochter bekam einen weißen schmierigen Film. Ob das jetzt an dem Produkt oder aber an überreichlicher Dosierung einer übervorsichtigen Mutter lag weiß ich nicht.
***Fazit*** Wirkung, Inhaltsstoffe und das Nicht Auslösen einer allergischen Reaktion dieses Sonnenschutzes haben mich wirklich sehr zufrieden gestellt. Dennoch gibt es aufgrund des Preises, des Geruches und des Wasserschmierfilms einen Stern Abzug! Aber trotzdem die Empfehlung für Kinder mit besonders empfindlicher Haut oder Allergien. Meine Tochter habe ich ausschließlich damit eingecremt, aber für meinen Sohn benutzte ich auch andere Cremes.
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23.09.2003 10:28
Der Duft hängt wohl mit der fehlenden Parfümierung zusammen. Habe aber mit Lavera durchaus positive Erfahrungen gemacht.
22.09.2003 20:35
Hi! Muß man sich mal merken, bin auch sehr empfindlich was meine Haut angeht. LG Snowball-77
22.09.2003 11:29
*lach* Dann hast du also beim und kurz nach dem cremen ein türkisfarbenes Kind? Das ist ja witzig!