Le CAF Back-Profi BGB

Erfahrungsbericht über

Le CAF Back-Profi BGB

Gesamtbewertung (83): Gesamtbewertung Le CAF Back-Profi BGB

 

Alle Le CAF Back-Profi BGB Testberichte

 Eigenen Erfahrungsbericht schreiben


 


 


Sonntag gibt es frisches Brot

5  29.04.2002

Pro:
frisch schmeckt einfach besser

Kontra:
fällt mir nichts ein

Empfehlenswert: Ja  Der Autor besitzt das Produkt

Viti1961

Über sich:

Mitglied seit:21.08.2000

Erfahrungsberichte:317

Vertrauende:125

Diesen Bericht teilen auf Google+
Dieser Erfahrungsbericht wurde von 75 Ciao Mitgliedern durchschnittlich als sehr hilfreich bewertet

Dank HerrNeedle, der mir vor ca. 1,5 Jahren diesen Brotbäcker schenkte, gibt es bei uns öfter mal frischgebackenes Brot. Meine Kinder freuen sich schon immer darauf und auch meine Großen, die schon außerhalb wohnen, melden sich ab und zu mal an, ob ich denn nicht mal wieder ein frisches Brot für sie machen könnte...

Der Brotbäcker von le CAF mit der Bezeichnung BGB 403 backt Brote bis zu 750g.
Mit einer Breite von 33 cm, einer Tiefe von 23 cm und einer Höhe von 29 cm, scheint mein Brotbäcker ziemlich groß zu sein. Andere Back-Profis sind eventuell höher, aber nicht so breit.

Die Bedienung:
Die linke Hälfte des Back-Profis ist für das Backen zuständig. Wenn man den Deckel aufklappt, findet man hier die Backform, die herausnehmbar ist. In dieser Backform befindet sich der Knethaken. Alles ist selbstverständlich mit einer Antihaftbeschichtung versehen, damit ich das Brot nachher auch leicht heraus bekomme.

Die rechte Hälfte des Back-Profis dient der Bedienung. Hier gibt es die LED-Anzeige und einige Tasten:
  • Die "Wahl"-Taste dient zur Auswahl, wie mein Brot gebacken werden soll (Normal - Französisch - Schnell - Vollkorn - Teig - Backen)
  • Der "Backkontrollschalter" dient zur Einstellung, ob ich eine helle oder dunkle Kruste wünsche.
  • Die "Timer"-Taste läßt eine Vorprogrammierung zu. Hiermit kann ich schon am Abend einstellen, wann am Morgen das Brot gebacken werden soll.
  • Die "Start"-Taste startet das Gerät - entweder sofort oder bei Vorprogrammierung zeitversetzt.
  • Die "Stop"-Taste hält das Programm an. Drückt man diese Taste für ca. zwei Sekunden, ist das gewählte Programm gelöscht und mann den Bäcker neu programmieren.
    Die LED-Anzeige zeigt, wie lange es noch dauert, bis das Brot fertig ist und welche Arbeit gerade geleistet wird.

Um nun ein Brot zu backen, entnimmt man dem Brotbäcker die Backform, setzt den Knethaken ein, fügt die Zutaten hinzu (entweder Fertigmischungen oder eigene Rezepte), setzt die Backform in die Maschine zurück bis sie richtig einrastet, schließt den Deckel und wählt nun das gewünschte Programm aus.

Damit das Brot auch etwas wird, sollte man die Reihenfolge der Zutaten beachten: Zuerst werden die flüssigen Zutaten (Wasser, Milch), dann die festen Zutaten (Mehlsorten) und zum Schluß die Hefe zugegeben.

Folgende Brotprogramme gibt es:
  • Normal - Das wird am meisten verwendet und erzielt die besten Ergebnisse.
  • Französisch - Knet- und Aufgehphase werden verlängert.
  • Schnell - für Weißbrot geeignet (immer mit heller Kruste).
  • Vollkorn - Für Brotsorten mit kräftigem Mehl. Die Knet- und Aufgehphase ist länger. Das Brot meist fester und kleiner.
  • Teig - Hier kann man den Teig für z. B. Brötchen oder Pizza kneten lassen. Es wird nicht gebacken.
  • Backen - Wurde der Teig vorher schon fertiggestellt, kann man ihn hiermit backen.

Die Backzeiten:
Inklusive Kneten, aufgehen, backen und abkühlen dauern die verschiedenen Einstellungen seine Zeit.
  • Normal - 2:40 Stunden
  • Französisch - 3:30 Stunden
  • Schnell - 1:30 Stunden
  • Vollkorn - 3:20 Stunden
  • Teig - 1:20 Stunden
  • Backen - 0:50 Stunden

Signaltöne:
Nach dem ersten Knetvorgang ertönt ein leises Piepen. Jetzt ist die beste Gelegenheit, um Zutaten wie Zwiebeln, Speck oder andere Dinge zuzugeben.
Ist der Backvorgang beendet, hört man mehrere Signaltöne.

Nach dem Backen wird die Stoptaste gedrückt, der Deckel geöffnet und die Backform herausgenommen. Aber vorsicht, es ist natürlich heiß. Nun die Backform auf den Kopf stellen und solange schütteln, bis das Brot herausfällt. Nun nur noch abkühlen lassen.

Einen Nachteil hat der Brotbäcker allerdings:
Der Knethaken bleibt im Brot stecken, so daß man ihn herauspulen muß und immer ein Loch im Brotkanten verbleibt.

Die Reinigung:
Da alles antihaftbeschichtet ist, sollte man die Backform und den Knethaken nur mit einem feuchten Tuch abwischen.
Ist die Maschine abgekühlt, kann man auch den Innenraum mit einem feuchten Tuch abwischen. Für das Sichtfenster kann auch etwas Seifenwasser verwendet werden.

Das Anleitungsheft:
Selten habe ich ein besseres Anleitungsheft gelesen. Sehr ausführlich und einfach geschrieben, so daß es wirklich jeder versteht. Wer hier einen Blick hineinwirft, kann gar nichts mehr verkehrt machen.
Was mir an der Anleitung noch sehr gut gefällt, sind die vielen Rezepte, die dort angeboten werden. Nicht nur aus Fertigpackungen, sondern auch aus vielen gemischten Zutaten.

Mein Urteil:
Lautet deshalb TOP!
Fast jeden Sonntag gibt es bei uns frisches Brot. Dank der Vorprogrammierung muß ich dazu aber nicht morgens ganz früh aufstehen, sondern kann abends alles zurecht machen, die Urzeit einstellen, wann es fertig sein soll, und morgens werde ich dann mit einem frischen Brotgeruch geweckt, der mich förmlich zum Aufstehen zwingt.

Die Geräuche des Brotbäckers halten sich in Grenzen. Am Tage muß ich wegen der vielen Nebengeräuche schon genau hinhören und aus dem Schlaf gerissen wurde ich wegen dem Kneten oder der Signaltöne noch nicht.

Fertigmischungen kaufe ich nur, wenn ich Vollkornbrote backen möchte und diesen dann noch eigene Zutaten wie Zwiebeln oder Nüsse hinzugebe. Ansonsten komme ich preiswerter bei weg, wenn ich selbst aus Zutaten eine Brotmischung zubereite.

Beispiel:
Weizenbrot
200g Wasser
400g Weizenmehl Type 550
1/2 EL Salz
1/2 TL Zucker
30 g Hefe
Das sind Zutaten, die ich sowieso immer im Haus habe.

Ich benutze den Back-Profi nun schon seit knapp 1,5 Jahren und kann mir das gar nicht mehr ohne ihn vorstellen. Deshalb bekommt er von mir auch 5 Sterne.
Wer von euch auch gerne selbstgebackenes und frisches Brot ißt, dem möchte ich den Back-Profi von le CAF empfehlen - er ist supergut.

Da ich ihn geschenkt bekommen habe (an dieser Stelle nochmal ein Dankeschön an HerrNeedle), habe ich versucht, den Preis im WWW ausfindig zu machen, was gar nicht so einfach war. Den Brotbäcker von le CAF BGB 403 gibt es in vielen Angeboten zwischen 25,- und 35,- Euro und scheint mittlerweile ein Auslaufmodell zu sein. Der damalige DM-Preis betrug 180,- DM.

Nun kann ich nur noch guten Appetit wünschen mit frischem Brot und danke für´s Lesen

Viti1961
Diesen Bericht teilen auf Google+
Sponsorenlinks
Ihre Bewertung dieses Erfahrungsberichtes

Wie hilfreich ist dieser Erfahrungsbericht für Ihre (Kauf-)Entscheidung?

Bewertungsrichtlinien

Kommentare zu diesem Erfahrungsbericht
hspindler

hspindler

13.07.2002 22:27

Wir haben unseren leider schon einige Zeit nicht mehr genutzt, aber das soll sich ändern :-) Ciao, Holger

kitty2

kitty2

02.05.2002 20:58

Das scheint ja tatsächlich zu funktionieren. Ich war bisher immer skeptisch. Grüße Kitty

uteker

uteker

30.04.2002 17:33

Ein Scheibchen bitte, mit Quark und Marmelade beschmiert. Das wär' jetzt was. ;-) Viele Grüße und einen schönen 1. Mai wünscht dir Ute

Eigenen Kommentar schreiben

max. 2000 Zeichen

  Kommentar abschicken


Bewertungen
Dieser Erfahrungsbericht wurde bislang 1781 mal gelesen und von Mitgliedern wie folgt bewertet:

"sehr hilfreich" von (99%):
  1. Howi-001
  2. Mina
  3. Bistromaus
und weiteren 71 Mitgliedern

"hilfreich" von (1%):
  1. carlosspencer

Informationen zur Berechnung der Gesamtbewertung.
Verwandte Tags für Le CAF Back-Profi BGB