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Leadtek legt jetzt auch mit einen GeForc 2 Ultra Chip nach. Leadtek steuert einen optisch sehr ansprechenden Beitrag zur Ultrawelle bei. Sowohl der gewohnt mächtige Kühlkörper mit extrem großer Wärmeableitfläche als auch die schicken RAM- Kühler sind in edlen Silberfarben gehalten – fast zu schade für eine Platine, die nur beim Einbau den Anblick des Schraubers erfreut. Obwohl die passiven Kühlelemente vorbildlich mit Wärmeleitpaste angebracht sind, der eigentliche Lüfter ist von der Kühlleistung her nicht gerade das Gelbe vom Ei. Neben dem VGA- Ausgang findet sich ein DVI- Out für digitale Displays und ein TV- Ausgang. Ebenfalls lobenswert ist das umfangreiche Kabelarsenal. Beim Treiber vertraut Leadtek auf die ungewöhnliche Detonator- Version 6.27, der etwas schneller als der letzte finale Nvidia- Referenztreiber (6.31) läuft. Vermisst habe ich den Diagnosechip der WinFast GeForce2’GTS, der die hardwareseitige Überwachung von Temperatur, Spannungsversorgung und Lüfterleistung übernimmt. Offensichtlich vertraut Leadtek wie fast alle Anbieter auf das Platinen- Referenzdesign von Nvidia. In der Overclocker- Praxis erreicht die WinFast Ultra trotz magerem Lüfter ähnliche Taktfrequenzregionen wie der Asus- Kontrahent. Mit 285/500 MHz lief die Platine immer noch stabil, auch wenn man auf den Kühlern dann Eier braten kann.
Fazit: Wer bereit ist, den Preis für eine Ultr zu bezahlen, sollte nicht an der Ausstattung sparen. In diesem Bereich kann die Leadtekplatine auftrumpfen.