Leadtek hat zu keiner Zeit nachgelassen, die Wichtigkeit von starken R&D Fähigkeiten zu betonen, wenn das Unternehmen weiterhin dazu in der Lage sein will, hochqualitative Produkte... mehr
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Knappe 2 Jahre waren um und ich wollte mir mal wieder einen neuen Rechner gönnen. Eins stand schonmal fest: Kein Komplettsystem von der Stange, sondern selbst zusammenstellen. Zuerst wollte ich mir wieder eins mit AGP-Grafikkarte zusammenbauen, da ich nicht soo der Gamer bin und gut ausgestattete PCI-Express Mainboards noch etwas teuer waren. Dann fand ich aber doch noch ein günstiges PCI-Express-Board (Gigabyte K8-NE, Bericht folgt bald) und konnte mich somit auf die Suche nach einer dazu passenden Grafikkarte begeben.
Da ich vorher eine ATI Radeon hatte, wollte ich diesmal eine mit dem Nvidia-Chip testen. Die GeForce 6800 war mir bei weitem zu teuer, die 6600GT entsprach auch nicht ganz meinen Preisvorstellungen, zumal sie wohl auch öfters mit Hitzeproblemen zu kämpfen hat. Also faßte ich eine "normale" 6600er ins Auge.
Zuerst mal wieder meinen Lieblingsmarktplatz eBay abgeklappert und dort wurde ich auch gleich fündig: Eine fast neue Leadtek WinFast PX6600TD, komplett mit allem Zubehör für 60€ zum Sofort-Kauf, also habe ich auch gleich zugeschlagen. Zum Vergleich: Momentan kostet diese Grafikkarte im Laden ca. 93€.
Lieferumfang: Mehr als komplett: Natürlich die Grafikkarte, eine Anleitung, 1x DVI-zu-VGA-Adapter, 1x Adapter S-Video auf HDTV (3x Cinch, S-Video und VideoCinch), 1x Adapter S-Video auf 3x Chinch und S-VideoOut. Es lag auch noch ein Stromadapter bei, keine Ahnung warum, da die PX6600TD keinen externen Stromanschluß hat. Software gab es auch jede Menge: Der Treiber und dann noch zwei Vollversionen von bekannten Spielen: Tom Clancys Splinter Cell "Pandora Tomorrow" und Prince of Persia "the Sands of Time".
Einbau: Wer schonmal eine Steckkarte gewechselt hat, wird auch hier keine Probleme bekommen ;) Gehäuse auf, falls alte Grafikkarte vorhanden diese ausbauen, neue einstecken und festschrauben, Rechner zu und fertig.
Treiber-Installation: Windows erkannte die Grafikkarte automatisch, ich habe aber gleich die neueste nVidia Forceware runtergeladen und installiert, Version 78.01.
Alltagstest: Die Grafikkarte hat mich einfach überzeugt, bisher keine Abstürze, der Lüfter macht sich kaum bemerkbar, ich habe durch die Karte sogar wieder mehr gefallen an Spielen gefunden ;) Egal ob Need for Speed Underground, Farcry etc..alles läuft stabil und auch in hohen Auflösungen mit vollen Details absolut flüssig. Habe auch einen extra Temperaturfühler für die Grafikkarte, bei normaler Last maximal 33 Grad, bei Spielen auch kaum wärmer als 37-38 Grad. Mit meinem System (AMD Sempron64 2800+, 1024MB Ram DDR400) erreiche ich unter normalen Einstellungen 34362 Aquamark. Auf einschlägigen Overclocking-Seiten habe ich erfahren, dass diese Karte extrem übertaktbar ist: Den Grafikchip soll man mit 550 Mhz und den Speicher mit 700 Mht takten können, mit der Standartkühlung. Ich habe es mal mit 500 Mhz (Chip) und 650 Mhz (Speicher) probiert, Ergebnis: 45731 Aquamark, Temperatur max. 42 Grad. Meine Empfehlung: Das kleine Overclocking-Tool "Coolbits". (Aber immer daran denken: Wer übertaktet riskiert die Herstellergarantie und seine Gradikkarte!!!)
Fazit: Super Einstieg in die Welt von PCI-Express! Dazu auch noch günstig, Karte sollte auch bald für unter 90€ im Laden zu haben sein. Keine Kompatiblitätsprobleme, stabiler & schneller Treiber. Für den Preis eine super Performance. Zudem auch noch zwei Vollversionen von tollen Spielen im Lieferumfang, sowie ein praktischer DVI auf VGA-Adapter. Einziger kleiner Kritikpunkt: Die Anleitung könnte etwas detaillierter sein, sie ist auch nur auf Englisch.