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Liebe Leserinnen, lieber Leser,
heute mal ein etwas älterer Film mit einem Humor der sicherlich nicht jedermanns Geschmack trifft. 1979 brachte die legendäre Monty Python Truppe den Film „Das leben des Brian“ heraus. Hierbei handelt es sich um eine Parodie auf die Geschichte Jesu. Sowohl damals als auch heute wird allerdings der Film nicht von jedem für Parodie gehalten. Nun ja, da sag ich ganz hart: dessen Pech.
Kommen wir zum Inhalt:
Wie üblich befinden sich natürlich die drei Weisen aus dem Morgenland auf dem Weg zur Geburt des neuen Heilands. Allerdings sind sie beim ersten Versuch nicht gerade im richtigen Haus gelandet. Denn hier wurde nicht Jesus geboren sondern Brian. Allerdings wird der Irrtum noch bemerkt. Schwieriger ist es allerdings die Geschenke von Brians Mutter wiederzugbekommen. Obwohl sie das Mhyrre-Zeug sowieso nicht haben wollte. Auch Brian wird erwachsen. Davon sehen wir allerdings nichts denn der Film macht einen Sprung zu seinem 30‘ten Lebensjahr. Ist ja in der Bibel auch nicht anders.
Brian (gespielt von Graham Chapman) hält sich mit Gelegenheitsjob über Wasser. Er wohnt noch immer bei seiner Mutter. Und er wäre nicht unbedingt gerne ein Freiheitskämpfer, doch da gibt es Judith (gespielt von Sue Jones-Davis). Diese ist aktives Mitglied in der Volksfront von Judäa, nicht zu verwechseln mit der Judäischen Volksfront. Und durch die Liebe getrieben, und nach einer Mutprobe gehört auch Brian dazu. Allerdings sind die Ziele der Volksfront nicht genau definiert. Sie sind zwar gegen die Römer, doch eine wirklich Begründung finden sie nicht, denn was haben die Römer schon gebracht, ausser Strassen, Kanalisation, Krankenhäusern, etc. Trotzdem soll eine spektakuläre Aktion stattfinden. Diese geht natürlich schief.
Doch glücklicherweise gelingt es Brian zu fliehen. Verfolgt von den römischen Häschern stellt er sich auf dem Markt auf ein Podest und hält wohl so ziemlich die schwaschsinnigste Ansprache die ich je gehört habe. Das wiederum beeindruck die Massen. Und so flieht Brian weiter. Und sein Weg führt ihn in die Wüste. Doch auch dort sieht man in ihm den Messias.
Sein ruhiges Leben ist vorbei, nun gilt es prophetisches Zeug zu erzählen. Und die Römer sind natürlich noch immer hinter ihm her. Da verwundert es natürlich nicht, das auch er sich eines Tages mit einem Kreuz beladen wiederfindet. Aber es gibt ja noch die Volksfront, und diese ist ganz nah an seiner Seite.
So, mehr gibt es nicht, hier endet die Inhaltsangabe.
Bevor ich zu meiner Meinung komme, eine Anmerkung. Ich bin hier bewusst nicht auf weitere Schauspieler eingegangen. Diese bestehen nämlich aus den weiteren Mitgliedern der Monty Python Crew. Und jeder von ihnen spielt mehrere Rollen, sie seien aber hier zumindest namentlich erwähnt: John Cleese, Terry Gilliam, Michael Palin, Eric Idle und Carol Cleveland (diese hat allerdings nur eine sehr kleine Rolle).
Meine Meinung:
Wer den Humor der Phytons mag und auch nichts gegen den sogenannten „englischen Humor“ einzuwenden hat der wird hier auf beste bedient. Der Film erzählt eine unglaubliche was-wäre-wenn-Geschichte. Und er greift mit Sicherheit nicht Jesus an. Dieser wird nur ein einziges mal am Rande erwähnt. Aber das haben viele der Kritiker gar nicht oder erst sehr spät verstanden. Genau betrachtet ist der Film eigentlich nur eine Aneinanderreihung von Sequenzen die durch einen Grundhandlungsstrang miteinander verbunden sind. Aber das ist so genial gemacht und vor allen Dingen so unglaublich witzig, besser kann es nicht sein. So sieht man sowohl Kreuzigungen, als auch Steinigungen. Prophetische Sprüche kommen auch nicht zu kurz und die Römer sind auch bei diesem Film unglaublich Menschen.
Ich empfehle diesen Film allerdings in der englischen Fassung. Ich bin der Meinung die deutsche Synchronisation ist nicht ganz so gut (obwohl auch diese urkomisch daherkommt). Wie bei jeder Monty Phyton Produktion hat man also auch hier einen Film der mit Sicherheit nicht jeden begeistern kann, doch wer wie ich, diesen Humor teilt, wird garantiert nicht enttäuscht werden.
Mein Fazit:
Herrlicher englischer Humor von der legendärsten Truppe aller Zeiten. Absolut empfehlenswert. Und man muss nicht Bibelfest sein um diesen Film zu verstehen. Lohnt sich in jedem Fall.
Ich spreche eine Empfehlung aus und vergebe alle 5 Sterne. Es gibt den Film sowohl auf Video und auch auf DVD.
Ich hab den Film mal auf Video gesehen, fand ihn aber richtig schlecht und auch langweilig. Aber wie du schon sagt, nicht für jeden etwas... Liebe Grüße Sascha!
16.10.2002 14:19
Der Film war einfach nur genial!!
19.05.2002 16:31
Ich hab den Film mal auf Video gesehen, fand ihn aber richtig schlecht und auch langweilig. Aber wie du schon sagt, nicht für jeden etwas... Liebe Grüße Sascha!
17.05.2002 19:42
Always look on the bright side of life... Liebe Grüße, Maria